Autor Thema: Hallo  (Gelesen 1006 mal)

supertommy

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Hallo
« am: 06. November 2015, 23:54:00 »
Ich bin Thomas und bin Epileptiker wegen eines schweren Autounfalls mit Kleinhirnverletzungen (Frontalhirnsyndrom v.r.)
Der Unfall war am 3.12.2000 und ich leide immer noch an heftigen Schlafstörungen. Umsomehr Schlaf dem Körper fehlen, umso mehr baut der Mensch ab, ich bin so schon immer super sensibel gewesen, doch jetz ist es ne Katastrophe da ich die Zeit der Abhärtung verpasst habe und erst seit Anfang des JAhres wieder auf dem richtigen Weg bin, der vor 9:00 Uhr morgens aufsteht. Sonst so und alles shi... aber könnte schlimmer sein. Bin Erwerbs Unfähigkeits Rentner.Alles Mist halt. Depressionen habe ich inzw. keine mehr, doch aber noch heftigste Stimmungsschwankungen.

Amazönchen

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Re: Hallo
« Antwort #1 am: 07. November 2015, 18:41:26 »
Hallo Thomas

Herzlich willkommen in diesem Forum.

Das ist weniger schön, wegen eines Autounfalles Epilepsie zu kriegen und dann noch Früh-Rentner zu werden. Schön, dass Du es momentan geschafft hast, aus der Depression zu kommen.

Ist eine blöde Frage, aber wie äussern sich Deine Schlafstörungen? Kannst Du nicht einschlafen? Oder geht das und wirst nach 2 Std. wach und es geht nichts mehr?
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich der Belustigung der Foren-Teilnehmer

yossarian

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Re: Hallo
« Antwort #2 am: 07. November 2015, 22:14:00 »
Hallo Thomas,

sei herzlich gegrüßt bei uns im Forum. Du quälst dich seit über 15 Jahren mit den Folgen des Unfalls herum. Hat in dieser langen Zeit noch kein Arzt einen Weg gefunden, dir ein erträgliches Leben zu ermöglichen?

Kurz zu mir: Ich bin seit vielen Jahren an Epilepsie erkrankt und kann nur aus Erfahrung sprechen, ärztlichen Rat kann und darf ich als med. Laie nicht geben. So bleibt mir, mich so gut wie möglich in Deine Lage zu versetzen.

Aus meiner Sicht leidest Du an zwei Erkrankungen, die jede für sich behandelt werden sollten. Die von dir geschilderten Symptome könnten vom Kleinhirnsyndrom kommen. Wie es dann zu den epileptischen Anfällen kommt, würde am besten ein Facharzt für Epileptologie klären können.

Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn es nicht mehr zu epileptischen Anfällen käme, die Symptome des Kleinhirnsyndroms wesentlich kleiner wären. Hast Du schon einmal das Anfallsleiden einem Epilepsie-Zentrum vorgestellt? Dort sind außergewöhnlich gute Ärzte mit viel Erfahrung und guten Kenntnissen auf dem Gebiet der Epileptologie.

Nimmst Du regelmäßig Tabletten gegen Epilepsie? Aus meiner Sicht hast Du Schlimmes durchgemacht. So ist es doppelt wichtig, dass Du schnell Hilfe bekommst. Wir sind für alle Fragen offen. Ich wünsche einen guten Austausch und etwas Ablenkung von den gesundheitlichen Problemen. Gute Besserung!

Viele Grüße
yossarian

PS.: Bist Du wegen des schlechten Schlafens schon mal in einem Schlaflabor gewesen. Die Überweisung dorhin wird dir der Hausarzt oder Neurologe geben. Dort könnte sich schnell aufklären, wodurch es zum Schlafmangel kommt. Es ist nur eine Nacht in einem Krankenhaus.
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Herzblatt

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Re: Hallo
« Antwort #3 am: 09. November 2015, 09:08:04 »
Hallo,

ich habe mir bestimmte Rituale vorm Zubettgehen angewöhnt, die helfen mir nicht nur beim Ein-, sondern auch beim besseren Durchschlafen.

Bei jedem hilft etwas anderes.

Angefangen bin ich damit, im Bett, wenn das Licht aus ist, zu einer (damals noch) Cassette Muskelrelaxation nach Jacobson durchzuführen, auch PMR genannt.
Heute achte ich darauf, dass ich vorm Zubettgehen nichts aufregendes mehr mache, kein PC z.B. oder ähnliches, keine Arbeiten mehr erledigen, sondern Füße hoch auf der Couch, warme Milch oder nen Tee dazu. Im Bett lese ich dann noch etwas, aber wirklich nur ein paar Seiten, irgendetwas wobei man nicht viel denken muss und dann, wenn das Licht aus ist, MP3-Player an, auf Sleeptimer gestellt und nach 10 Minuten bin ich weg.
Wenn ich nachts wach werde, habe ich immer etwas zu Trinken am Bett, damit ich dafür nicht aufstehen muss, denn aufstehen=wach.

Ich hoffe, dass Du etwas findest, was Dir hilft.

LG
Herzblatt
Wer will schon einfach?
Hm, ich, manchmal, ein kleines bisschen...

supertommy

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Hallo
« Antwort #4 am: 08. Oktober 2017, 10:42:21 »
Hallo liebe Leute.
Da ich nunmehr schon seit Jahren hier nichts mehr geschrieben habe und ich nur via google Umleitung wieder auf den Beitrag zurückgefunden habe möchte ich gleich mal sagen dass es womöglich alles an mir alleine liegen. Ich hatte mich hängen gelassen, aber so was von, und nun kämpfe ich wieder. Ich bin inzw. 39, Rentner, alleinstehend, arbeitslos, Leute dass kanns doch nicht gewesen sein. Dem Himmel sei Dank habe ich ein gutes Elternhaus die zu 100% hinter mir stehen. Und Anfälle habe ich auch keine, ich nehme halt nur mein Carbamazepin dass ja eigtl. ein Medikament bei Epilepsie ist. Habe ich jetzt ka, aber Carbamazepin ist ja auch ein mildes AD und darüber bin ich froh da ich dem Carbamazepin "trockengelegt" durch die Schwere der Hirnblutung leider immer noch manchmal richtig mies drauf bin. Na gut, ich hoffe weiter dass ich noch mal in die Spur komme und wünsche Euch Allen einen wunderschönen Sonntag. :)
Mfg Tommy

Alex_de

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Re: Hallo
« Antwort #5 am: 08. Oktober 2017, 11:34:46 »
Hallo,
auch ich war längere Zeit nicht mehr hier. Ich hatte 2013 einen schweren Autounfall und später einen ersten Grand mall Anfall. Ich bekomme Lamotrigin, das die Häufigkeit der Anfälle verringert hat. Ich habe 2014 wieder halbtags gearbeitet. Das war dann aber zu anstrengend für mich. Immer noch bin ich in Behandlung. Ob ich wieder werde gehen können, ist noch offen. In der Folge einer OP am Rücken im letzten Jahr benötige ich vorübergehend einen Elektrorollstuhl, der mich noch mehr einschränkt. Nach vier Jahren habe ich das Sprechtraining aufgegeben. Trotz intensiver Übung habe ich meine Lautsprache nicht mehr so trainieren können, dass ich verständlich sprechen kann. Der Kehlkopf hat sich zurückgebildet.

Joy

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Re: Hallo
« Antwort #6 am: 08. Oktober 2017, 18:13:08 »
@Tommy,

so eine ähnliche Geschichte kann ich auch erzählen. Nur dass ich noch in den 20igern stecke mit den Anfällen jede Woche und anderen Medis. Gut, dass du wieder kämpfst, sonst kommst du nicht weiter. :) Aber Frührenter sein, ist einfach ***te und immer diese blöden Fragen was man denn gerade arbeitet... *augenroll*

@ Alex,

wow, das ist mal übel. Aber ich denk, es gibt so Hightechkram mit Sprachwiedergabe, darüber schonmal nachgedacht? Da gibt es sicher auch Apps für´s Smartphone.

Gute Besserung wünsche ich euch beiden, bloß nicht hängen lassen. :tröst:

lg Joy

Alex_de

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Re: Hallo
« Antwort #7 am: 08. Oktober 2017, 18:37:44 »
Technisch kann das mehr oder weniger ausgeglichen werden. Die Sache macht manchmal nur einsam.

yossarian

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Re: Hallo
« Antwort #8 am: 09. Oktober 2017, 11:03:15 »
Hallo Tommy,

ich freue mich, dass Du mal wieder zu uns gekommen bist. Du hast dich von dem Durchhänger erholt, es geht  jetzt wieder aufwärts. Ich finde, Erwerbslosigkeit kann nicht gut tun, man hat zu viel Zeit zum Grübeln, wie Du auch selbst schon festgestellt hast. Liegt es an den Eltern, bieten sie zu viel Sicherheit, dass Du gar nicht unbedingt musst?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man auf Dauer ohne Erwerbtätigkeit glücklich sein kann. Vor allem in Deinem Alter. Die Stellen liegen nicht auf der Straße, so ist es aus dem Grund schon wichtig, jedem neuen Tag eine Struktur zu geben, das ist wichtig für ein späteres Arbeitsleben, vor allem unter Leute zu gehen.

Sie trifft man auf der Straße und wenn man will, kommt man ins Gespräch. Dabei bitte nicht nur jammern, sondern zuhören. Was Arbeitsstellen angeht, muss man flexibel sein. Du erhältst eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Wie würde es aussehen, es mit einer Halbtagsstelle zu versuchen, auch außerhalb des erlernten Berufes?  Dann könntest Du dich die Woche über freuen, sonntags nicht so früh aus dem Bett zu müssen. Aus Erfahrung kann ich sagen, Arbeit ist die beste Medizin.

Eingreifende Dinge am Kopf, so wie Deine Verletzungen von vor 17 Jahren,  sind schwer verkraftbar, ich weiß es aus Erfahrung. Deine Hilflosigkeit darf kein Dauerzustand bleiben,  Du solltest professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Das Leben ist ein Kampf und jeder neue Tag eine Herausforderung. Wenn Du nicht selbst etwas unternimmst, passiert nichts. Bist Du in psychologischer Psychotherapie?  Eine Gesprächstherapie hat mich über viele Krisen hinweggeholfen. An neutraler Stelle seine Sorgen abzuladen bringt wesentlich mehr als in der eigenen Familie.

Wichtig ist, dass Du dir Ziele steckst. Dann hast Du eine Aufgabe. Vom Mitleid kannst Du nicht leben. Ich wünsche, dass Du auf der Spur bleibst, über das „Wiedersehen“ habe ich mich gefreut und fände es gut, wenn Du wieder zu uns kommst. Mit meinen Gedanken habe ich dir nicht zu nahe treten wollen, vielleicht kannst Du Denkanstöße und Ideen mitnehmen. Alles Gute!

Herzliche Grüße
yossarian
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Joy

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Re: Hallo
« Antwort #9 am: 09. Oktober 2017, 12:08:43 »
Hi Yossarin,

das erinnert mich an meine Eltern. Da zählt nur Leistung, also die Arbeit. Es wird nur über Arbeit geredet, nur mit Arbeit glücklich? Was soll da ein Mensch sagen, der wirklich nichts mehr machen kann? Im Rollstuhl, nicht mehr reden, blind, geistig behindert... ist dem sein Leben dann wertlos, soll der sich abknallen oder was?

Und mit Leuten auf der Straße ins Gespräch kommen, ist eher eine Ortsbezogene Sache. Das wird doch eher auf dem Land praktiziert, als hier in der Großstadt. Sicher, gibt es Leute, die einfach nur einsam sind, aber das ist hier nicht Brauch und Sitte und man ist da dann erst mal irritiert und denkt was wird das jetzt hier, versucht der mich am Ende noch zu beklauen?

lg Joy

yossarian

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Re: Hallo
« Antwort #10 am: 09. Oktober 2017, 16:00:39 »
Hallo Joy,

danke für den Hinweis, den an Thomas gerichteten Beitrag nicht verstanden zu haben. Es ist an keiner Stelle etwas von „Arbeit“ oder „Produktion“ geschrieben worden, gemeint war „Beschäftigung“,  Beschäftigung nicht im Sinne von Dienstleistung oder Herstellung, sondern als Möglichkeit, sich gesellschaftlich und sozial zu integrieren.

Auf die Straße gehen, um Menschen zu treffen. Wer auf dem Lande lebt, kann in die Stadt fahren, obwohl es auch im ländlichen Raum möglich ist. Vielleicht ist in Bayern, wie so oft, ja alles anders. Die Zahl der Angebote, die nichts oder wenig kosten, ist riesengroß. Ein Zeitungs-Abo ist da unverzichtbar. Thomas hat uns mitgeteilt, wie seine Einschränkungen aussehen. Er hat sich bereits vorgenommen, aktiver zu werden.

Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft, also nicht jeder ist am Brutto-Inlands-Produkt beteiligt. Schon Kennedy hat vor gut 50 Jahren in einem Zitat darauf hingewiesen, dass sich nicht im BIP die Befindlichkeit einer Nation widerspiegelt, sondern dass mehr das Ideelle, Immaterielle wiegt. In einem Punkt gebe ich dir recht, man muss aufpassen, nicht bestohlen zu werden.

Viele Grüße
yossarian
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Re: Hallo
« Antwort #11 am: 09. Oktober 2017, 18:40:43 »
Hi Yossarin,

sorry, falls ich mich vielleicht unklar ausdrücke, aber ich hatte beim schreiben mehr diese Aussagen im Kopf:

Ich finde, Erwerbslosigkeit kann nicht gut tun

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man auf Dauer ohne Erwerbtätigkeit glücklich sein kann.

Arbeit ist die beste Medizin.

Ich hab ja auch geschrieben, es erinnert mich daran,  nicht,  dass es das komplett selbe ist!

Ja sorry,  wenn dir das evtl. gegen den Strich geht, dass ich hier schreibe,  obwohl es nicht an mich gerichtet war.  Darf man das nicht? Mir ist nur das ich kann mir nicht vorstellen,  ohne Erwerbstätigkeit glücklich zu sein,  böse aufgestossen.

Also, was ist jetzt mit den Menschen,  die wirklich nichts mehr arbeiten gehen/einer Beschäftigung nachgehen können.  Ein vom Hals abwärts gelähmter z.B. ist dem sein ganzes Leben unglücklich? Ich weigere mich entschieden, das zu glauben!

lg Joy




yossarian

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Re: Hallo
« Antwort #12 am: 09. Oktober 2017, 21:07:37 »
Hallo Joy,

das Forum lebt davon, dass jeder seine Meinung schreiben darf. Aus dem Grunde bin ich froh über jede Kritik an meinen Beiträgen, solange sie konstruktiv ist. Und das ist bei dem, was Du geschrieben hast, der Fall. Es ist so und so schwierig, wir unterhalten uns über ein Mitglied, ohne dass es daran teilnimmt. Ich hoffe, dass er mitliest.

Ich hätte mich nie getraut, überhaupt etwas dazu zu schreiben, wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte, Thomas erwartet ein Feedback. Auch dann hätte ich mich immer noch nicht getraut, etwas zu schreiben, wenn ich nicht selbst einige Male in wesentlich prekäreren Situationen gewesen wäre, wie er sie zur Zeit durchläuft.

Ich habe ihm mit meinem Beitrag Mut machen wollen, ihm sagen wollen, dass nicht mehr viel fehlt, um nach 17 Jahren des Kampfes und des Verzichts wieder ein „normales“ Leben zu führen, wie er es sich so sehr wünscht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich Mitleid, Mitgefühl oder sonstigen Trost gewünscht hätte.

Hoffentlich liest er unsere Beiträge, damit er Stellung dazu beziehen kann. Für dich gilt, liebe Joy, Du hast nichts falsch gemacht, Du hast meine Worte in Frage gestellt, und das darf ja wohl erlaubt sein. Ich danke dir für die Kritik.

Liebe Grüße
yossarian
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2017, 21:12:33 von yossarian »
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Muschelschubser

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Re: Hallo
« Antwort #13 am: 15. Oktober 2017, 19:08:08 »
Hallo, ich schalte mich jetzt auch mal von außen zu und möchte Yossarian meine Hochachtung bezeugen, er nimmt sich immer sehr viel Zeit, die Leute zu begrüßen und zu erklären, dass wir hier alle keine Ärzte sind, sondern "nur" selbst Betroffene. Aber Du, Joy, hast auch oft gute Ideen und Anstöße ... so lasst uns doch weiter einen guten Austausch pflegen, im Sinne des Forums, einander zu helfen.

Tommy, Alex, was gibt es Neues?

Grüße von der Muschelschubserin
Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

Joy

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Re: Hallo
« Antwort #14 am: 15. Oktober 2017, 22:20:05 »
Hallo Yossarian und alle,

die Stimmung hier wollte ich echt nicht kippen. Im Eifer der Emotionen ist die Wortwahl manchmal leider etwas daneben...

Ich habe ihm mit meinem Beitrag Mut machen wollen, ihm sagen wollen, dass nicht mehr viel fehlt, um nach 17 Jahren des Kampfes und des Verzichts wieder ein „normales“ Leben zu führen, wie er es sich so sehr wünscht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich Mitleid, Mitgefühl oder sonstigen Trost gewünscht hätte.

Ist doch gut, genau dafür ist das Forum doch da. Mitleid braucht kein Mensch. Mitgefühl und Trost hier und da ab und zu aber braucht doch jeder, denke ich mal?

Allerdings lebt man auch ohne weiter-ich muss es wissen, ich bin noch da ;)

lg Joy