Autor Thema: War für mich nach der Op teils wichtig ...  (Gelesen 294 mal)

Schmidt

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War für mich nach der Op teils wichtig ...
« am: 26. März 2017, 13:35:08 »
Was mir nach der Operation auch geholfen hat mich selber zu erlegen war z.b. Dinge zu tun, die ich auch schon früher tat, auch solche Sachen bei denen ich einfach nur zugeschaut oder als Handlanger mithelfen durfte. Musik und oder aber auch Filme von früher anhören bzw anschauen oder solche die und Umständen meine Eltern sich anhörten. Ab und an mal ein Schluck Rotwein trinken damit konnte ich mich ebenfalls erlegen. Und schreiben schreiben und nochmals schreiben auch wenn die Schrift ***e ausschaut. Dann vielleicht an deinen ständigen Füller kaufen und sich über die Schrift und unter Umständen Rechtschreibfehler vorerst einmal keine Gedanken machen.
Versuchen an alte Erinnerungen Abläufe wieder heranzukommen um unter Umständen dem Gehirn zu zeigen dass was fehlt und der alte Ablauf einfach nicht mehr so klappen kann! Und vielleicht auch neue Wege finden zu können bzw das Gehirn finden zu lassen. Und Umständen auch zur Logopädie, Ergotherapie gehen und vielleicht VHS Kurse mit Hobbys und Interessen und so weiter besuchen.
Sich nicht gleich auf neue Dinge stürzen, sondern versuchen dem Gehirn einfach die alten Denkbläufe madig zu machen.
Die vergangenen zwölf Jahre rückblickend betrachtet, habe ich so mit mir das Gefühl, dass ich fast mein ganzes Leben noch einmal durchleben musste. Ebenso so eine Art wie Kind- Jugend- und Erwachsenenalter.

Gruß Alex
Nicht behindert zu sein ist keine Gabe,
sondern ein Geschenk, dass einem
Jeder Zeit genommen werden kann.