Autor Thema: Medikamentenspiegel  (Gelesen 177 mal)

HannaJo

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Medikamentenspiegel
« am: 21. September 2017, 14:11:54 »
Hallo ,

Ich habe zwecks Wohnortswechsel einen neuen Neurologen gesucht. Im Gegensatz zu meinem alten, der immer nüchtern den Medikamentenspiegel bestimmt hat, soll ich bei dem neuen Neurologen ganz normal kommen, also mit den Tabletten genommen. Jetzt bin ich etwas verunsichert, wie kennt ihr das?

JuliaGausA

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Re: Medikamentenspiegel
« Antwort #1 am: 21. September 2017, 16:43:35 »
Also ich musste bis jetzt immer ganz "normal " kommen, wenn du die jetzt nicht nimmst kann das ja abweichen (laut meinem Arzt)

HannaJo

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Re: Medikamentenspiegel
« Antwort #2 am: 21. September 2017, 19:44:45 »
Danke für die Antwort 😉 Ok, ich kenne jetzt beides ...

bei meinem alten Neurologen waren die Schwestern sehr streng und haben immer drei mal gefragt, ob man was gegessen hat, Tabletten etc.

ich werde nochmal beim neuen nachfragen

Jassy01

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Re: Medikamentenspiegel
« Antwort #3 am: 23. September 2017, 02:03:35 »
Hallo :)


Also es gibt beide Methoden.
Aber So gut wie jeder Arzt misst Talspiegel!!!



Mir wurde aber bisher von allen Ärzten versichert, dass der Talspiegel ( also morgens KEINE! Tabletten ) viel genauer ist!

er misst die niedrigste Konzentration des Medikaments im Blut.



Essen ist oft trotzdem erlaubt. Hauptsache keine Medis.


MfG


Jassy01

aggi61

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Re: Medikamentenspiegel
« Antwort #4 am: 23. September 2017, 08:06:38 »
Moin  :)

Also bei meinem Neuro ist es eigentlich generell so, dass man nüchtern kommen soll zum Blut abnehmen.

Das ist bei mir leider nicht möglich - auf die Weise kriegen die bei mir aus keiner Vene was - weder aus Arm, Handrücken oder Fuß ... also wird mir erlaubt, ein leichtes Frühstück zu mir zu nehmen. Seitdem klappt es  ;)

Aber wie Jassy schon geschrieben hatte: Ohne Medis! Aber die nehm ich eh erst um 10°° - und da bin ich beim Neuro auch schon fertig ...
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Schlaf - ist das nicht dieser halbherzige Coffeinersatz???

Amazönchen

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Re: Medikamentenspiegel
« Antwort #5 am: 26. September 2017, 18:17:58 »
Das ist meinem Neuro - bei mir konkret, bei meinen Medikamenten, egal.
Er braucht den Medi-Spiegel einfach als Anhaltspunkt. Nicht aber als der Indikator, ob ein Medikament erhöht oder reduziert werden muss. - Bei mir sind die Nierenwerte "wichtig", aber da kommt es nicht auf's Essen an.

Mein Weg zum Neuro ist recht lang, es wäre eine Zumutung, dass ich dort Blut abzapfen lassen müsste. Das müsste der Hausarzt machen. Nur der hat wieder ein anderes Labor, was meinem Neuro wieder nicht passt.....

Es wäre möglich - ich weiss es nicht, dass es bei bestimmten Medis wichtig ist, die nüchtern zu nehmen. Aber es sind eh nur ein paar Medis, die man an den Fingern abzählen kann, bei denen die Serumkonzentration wichtig zu wissen ist, weil aufgrund dessen möglicherweise das Medi reduziert werden muss.
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich der Belustigung der Foren-Teilnehmer

Viola M

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Re: Medikamentenspiegel
« Antwort #6 am: 26. September 2017, 18:54:42 »
Mein Epileptologe benötigt den Medikamentenspiegel auch nur als Anhaltspunkt. Beim Hausarzt darf ich nur morgens vor der Blutabnahme keine Medis nehmen, Frühstücken darf ich schon, es sei denn, es werden besondere Werte gemacht wie z.B. Glucose, wo man nüchtern sein muss.
Beim Epileptologen habe ich immer erst ca. 11 Uhr den Termin, da darf ich auch vor der Blutabnahme die Medikamente genommen und gefrühstückt haben.
Ein stark erhöhter Wert bedeutet nicht unbedingt, dass man Nebenwirkungen haben muss. Die verschiedenen Laboratorien haben natürlich auch verschiedene Methoden, daher lässt jeder Arzt nochmals gerne in seinem Labor untersuchen, um noch besser vergleichen zu können.
Ein guter Epileptologe weiß, wie er die verschiedenen Werte, egal ob nüchtern oder nicht, fürs erste schnell vergleichen kann.

Die Medis, die man nüchtern nehmen sollte, haben vielleicht eine sehr kurze Halbwertszeit, das sind aber wirklich nur wenig. Die werden dann auch mindestens 3x täglich genommen.