Autor Thema: Das 1 jahr nach dem anfall  (Gelesen 2852 mal)

Meditester

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Re: Das 1 jahr nach dem anfall
« Antwort #15 am: 29. Januar 2018, 10:50:39 »
Hallo Tom!
Such doch mal im Forum zum Thema Fahrtauglichkeit!
Wir haben bereits zu früherer Zeit darüber diskutiert.

Meditester
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Joy

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Re: Das 1 jahr nach dem anfall
« Antwort #16 am: 30. Januar 2018, 10:53:03 »
Fahren mit Epilepsie ist auch unverantwortlich. Das kommt auch hin und wieder in den Nachrichten. Ein Autounfall-Der Verursacher hat Epilepsie/ einen Anfall gehabt. Das beziehen die Leute dann wieder auf alle und jeder mit Epi wird wüst beschimpft. Auserdem kann einem da keine Versicherung mehr rausretten. Auch wenn man 10 Jahre lang keinen Anfall hatte, das ist egal, es kann immer wieder kommen,  jederzeit.  Sicherheit gibt es nicht.  Bin zum Glück Großstätterin, da ist das Auto egal.  Nur zum Segmüller oder so kommen,  da wäre es praktisch...

Beim Arzt selber bin ich fast nie,  auch, weil er so wenig Zeit hat.  Bei ihm bin ich vielleicht 1x im Jahr mit EEG, meistens unauffällig. Sonst manchmal am Telefon für Tablettenerhöhung und alle 2-3 Monate in die Praxis zum Medis holen,  dem Hausarzt sind die zu teuer. Anfälle habe ich derzeit so bis 5 in der Woche.  Aber was soll ich groß zum Arzt rennen? Es sind alle Medis durch,  Therapiressistend, keine große Probleme mit Leber, Nieren oder sonstwas, also bleibt es jetzt halt so,  nutzt ja nix.

lg Joy

CrazyGrisu

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Re: Das 1 jahr nach dem anfall
« Antwort #17 am: 20. Februar 2018, 11:52:29 »
Moin :)

Zum Arzt brauchst nicht, sieht aber schon schriftlich besser aus wenn wo steht Fahrtauglich ab XX.XX.20XX wieder gegeben.

Nur ein Richter kann Dir Deine Fahrtauglich (eiskalt) aberkennen mit Fahrverbot und im übelsten Fall mit dem Entzug (einkassieren) der Fahrerlaubnis (Führerschein; egal welcher Klassen).

Dann hast zwei Jahre Zeit durch medizinischer Kontrolle und einem positivien Verkehrsmedizinischen Gutachten Deinen Lappen wieder zu erlangen.

2 Jahre + 1 Tag = Nix Fahrerlaubnis. Dann ist der Führerschein für immer weg und kann in Deutschland nicht neu erworben werden.

Ergo EU-Führerschein im Ausland machen , einen mindestens 6-Monatigen Wohnsitz dort nachweisen und wenn es geht für Deutschland (denn Europäische Union) nicht umschreiben lassen.

Auffällig geworden durch Epilepsie handeln viele Führerscheinstellen göttlich und werfen Dir dann immer wieder vor, weshalb damals der Lappen weg gekommen ist!  >:(

Selbst nicht bei einer Neuerteilung durch die Führerscheinstelle.

Wenn Du zu dem noch Berufskraftfahrer (Lkw ab 7,5t) warst darfst Du ganze fünf Jahre nachweislich aussetzen!

Wer behält schon einen Fahrer, der Geld kostet und nichts einbringt; ausser im Innendienst oder auf dem Frachthof?!

Die Gesunden vergessen leider zu gerne, dass nicht nur Wir krank sind!!  :weirdo:

Die  :testwall: Behinderung findet in deren Köpfen  :luftguck: statt.

Jede/r kann zum PS-Killer und des Lebens veränderten werden , da gibt es keinen Schutz für!!

Alles Gute und kommt immer gut überall an  8) Allezeit  8)
Tag und Nacht, zu Land, zu Wasser und in luftigen Höhen  8)

 :insel:
Meine aktuellen Epi-Medis seit 21.01.2013
Morgens: 750mg UCB Levetiracetam + 125mg GSK Lamictal
Mittags: 125mg GSK Lamictal
Abends: 750mg UCB Levetiracetam

Gewicht: 78,0 kg seit 01.05.2018 18:00 Uhr