Autor Thema: ätiologisch und syndromatisch unklare Oligoepilepsie und trotzdem Medikamente?  (Gelesen 223 mal)

Adriana

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
  • ***
  • Beiträge: 119
Hallo zusammen,

wer kann die Diagnose etwas besser erklären: "ätiologisch und syndromatisch unklare Oligoepilepsie".
Es sind seltene Anfälle gemeint, oder?

Mein Mann hatte 2011 auf Arbeit einen ersten Grand-Mal-Anfall. Nach vielen Untersuchungen wurde das als Gelegenheitsanfall / Synkope abgetan und das war es dann.
2016 auf Arbeit der zweite Grand-Mal-Anfall. Sofort wurden Medikamente verordnet. Da ständig Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, ist er nun in der kurzen Zeit beim 6. Medikament - das jetzige in der Dosis seit Sommer 2017.
Es wurden viele Untersuchungen gemacht, war auch eine Woche zum Langzeitmonitoring in Kleinwachau.
Es ist nichts erkennbar und oben genannte Diagnose.
Aber Medikamente soll er weiter nehmen.

Aufgrund der Nebenwirkungen ist derzeit leider nicht an irgend eine Arbeit zu denken.

Was kann man denn noch tun? Wehrt sich der Körper gegen die Medikamente?

LG
Adriana