Autor Thema: Mutter stellt sich vor  (Gelesen 991 mal)

Pippilotta

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Mutter stellt sich vor
« am: 10. Februar 2018, 00:16:04 »
Hallo zusammen,
meine Tochter (30 Jahre) bekam 2014 die Diagnose Epilepsie. Sie hatte seit dem ca. 6 Anfälle, mit denen sie stationär eingeliefert wurde. Die Anfälle treten seit ca. 10 Monaten etwas gehäufter auf und ich mache mir große Sorgen. Erstmals setze ich mich nun intensiv mit der Erkrankung intensiv auseinander, um meiner Tochter mit Rat und Tat beiseite stehen zu können. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sie alleinerziehende Mutter eines 10 jährigen Sohnes mit Down Syndrom ist. Ich bin sehr gespannt auf den Erfahrungsaustausch hier im Forum.

susili

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Re: Mutter stellt sich vor
« Antwort #1 am: 10. Februar 2018, 09:05:45 »
herzlich willkommen pippilotta :)

ich wünsche dir einen guten austausch bei uns im forum.

wenn du fragen hast, dann heraus damit ...

liebe grüße und für dich und deine familie alles gute wünscht susili
Mein Buch - Autobiografie - 40 Jahre Epilepsie - - - Psychose vom Keppra - Epilepsie-Chat - Das Schlimme an Zensur ist █████

Muschelschubser

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Re: Mutter stellt sich vor
« Antwort #2 am: 12. Februar 2018, 22:41:02 »
Hallo Pippilotta, herzlich willkommen im Forum und toll, dass Du Dich kümmerst. Meinen Eltern ist meine Krankheit völlig wurscht. Aber übertreibe es andererseits auch nicht, höre ihr vor allem zu und gib ihr vielleicht Tipps, wo und wie sie Infos bekommt, was es für Angebote gibt (z.B. Moses-Schulung) und erleichtere ihr das Leben. Das ist schon viel Wert.

Viele Grüße von der Muschelschubserin
Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

miramanee

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Re: Mutter stellt sich vor
« Antwort #3 am: 13. Februar 2018, 09:58:42 »
Hallo :-) auch ich habe ein Kind. Es ist schön,dass du deiner Tochter hilfst! Wichtig ist,dass du ihr zuhörst,ja,und sie tröstest, ABER,dass DU dich dabei nicht vergisst.  Sonst wird es für alle ganz ganz schwierig.

 Meine Mutter hat sich dann immer ein bisschen weniger hilflos gefühlt,glaube ich,wenn sie etwas für mich tun konnte,da ja immer doppelte Sorge besteht ums Kind und ums Enkelkind,zumindest bei meiner Mutter.

Für mich als Kind bedeutete es aber auch immer doppeltes schlechtes Gewissen. Das schlechte Gewissen, sich nicht um mein Kind kümmern zu können und gleichzeitig wieder viel viel Hilfe von der eigenen Mutter zu brauchen,obwohl ich doch längst erwachsen bin. Das muss halt auch anerkannt werden! 

 

Deshalb : ich schließe mich der Muschelschubserin an. Es ist ein Drahtseilakt.
 
 Mir hat es geholfen,dass mir der Ämterkrams abgenommen wurde.  Falls dahingehend irgendwelche konkreten Fragen bestehen,bitte fragen,hier gibt es tolle Tips.

Wenn wir wüssten, wie ihr zur Zeit aufgestellt seid,könnten wir vielleicht gezielter helfen.

Alles Gute! 











Pippilotta

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Re: Mutter stellt sich vor
« Antwort #4 am: 13. Februar 2018, 14:04:26 »
Muschelschubserin und miramanee, da habt ihr beide Recht.
Ich wohne 50 km von meiner Tochter entfernt. Das findet sie nicht so toll, aber für mich ist es so viel einfacher mich abzugrenzen. Ja, Ämtergedöns und so habe ich meiner Tochter auch schon viel abgenommen. Ja, sie hat oft ein schlechtes Gewissen.
Das mit der Moses-Schulung hört sich interessant an. Meine Tochter setzt sich aber jetzt erst so richtig mit ihrer Krankheit auseinander. Ich werde ihr mal davon berichten. Jedoch glaube ich, sie ist noch nicht so weit.