Autor Thema: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???  (Gelesen 52674 mal)

Cornelia-etc.

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #15 am: 17. März 2008, 13:09:58 »
Hallo Manuell,

nun, eigentlich quasi "schon immer".
Das Betäubungsmittelgesetz ist schon alt. Es wird zwar alle paar Jahre überarbeitet, aber Betäubungsmittel über Grenzen mitzunehmen war darin von Anfang an mit Auflagen verbunden. Zudem hat ja jedes Land seine eigenen Gesetze und in Bezug auf Betäubungsmittel sind viele sehr streng.
Das Dumme ist, dass man nicht darauf aufmerksam gemacht wird, wenn ein solches verordnet wird. Eigentlich sollte ein solcher Hinweis zumindest im Beipackzettel stehen, finde ich. Aber Unkenntnis schützt bekanntlich dennoch vor Strafe nicht.

LG Cornelia
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jenni889

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #16 am: 27. April 2008, 19:45:39 »
Welche Medikamente fallen denn unter das Betäubungsmittelgesetz? Alle medis gegen Epilepsie? Ich nehme Keppra und fahre in 2 Wochen nach Spanien, da würde ich gerne mal wissen was ich so alles beachten muss :)

Ang196

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #17 am: 28. April 2008, 12:35:23 »
Hallo sweetbaby89,

mir hat mein Neurologe gesagt, dass ich für Keppra keine Bescheinigung bräuchte. Ich nehme nur Keppra und werde mir auf alle Fälle eine Rezeptkopie mitnehmen.

LG, Andrea

Cornelia-etc.

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #18 am: 30. April 2008, 13:38:16 »
Hallo sweetbaby89,

nein, zum Glück ist nicht jedes Medikament gegen Epilepsie ein Betäubungsmittel.  :)

Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, werden auf einem besonderen Rezept verordnet. Daran und an dem damit verbundenen Aufwand kann man sie auch als Patient leicht erkennen:

Das Rezept ist ein dreiseitiges Formular mit blassgelbem Deckblatt, das in der Arztpraxis meist gesondert aufbewahrt, um es vor Diebstahl zu schützen, und das sehr sorgfältig ausgefüllt wird (dafür gibt es genaue Vorschriften) sowie auf jeder Seite einzeln gestempelt werden muss. Eines davon behält der Arzt, um seine Verordnung zu dokumentieren, die anderen beiden nimmt der Patient mit zur Apotheke. Auch die Apotheke behält ein Blatt vor Ort, und reicht das dritte an die Krankenkasse weiter. BTM-Rezepte sind normalerweise nach der Ausstellung nur sieben weitere Tage lang gültig, anderes muss besonders vermerkt werden. Auch die Höchstmengen, die der Arzt innerhalb von 30 Tagen verschreiben darf, sind begrenzt. Die Formulare sind numeriert und mit dem Ausgabedatum an den Arzt versehen, wenn der Arzt sich also mal verschreibt, darf er das misslungene Exemplar nicht einfach wegwerfen. Der Arzt muss solche fehlerhaften Formulare sowie sein Belegexemplar ebenso wie die Apotheke das ihre drei Jahre lang aufbewahren und bei Überprüfungen jederzeit der Landesbehörde vorlegen können.

Liebe Grüße
Cornelia
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fartilto

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #19 am: 30. April 2008, 20:27:21 »
mir hat mein Neurologe gesagt, dass ich für Keppra keine Bescheinigung bräuchte. Ich nehme nur Keppra und werde mir auf alle Fälle eine Rezeptkopie mitnehmen.

Gute Idee mit der Rezeptkopie, dann ist es sicher auch leichter von einem Arzt in Deinem Urlaubsland neue Medikamente verordnet zu bekommen, falls sie Dir abhanden kommen oder Du wider Erwarten zu wenig mitgenommen haben solltest.

LG, fartilto

jenni889

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #20 am: 06. Mai 2008, 19:46:32 »
hey,
danke für die antworten, da brauche ich mir keine sorgen zu machen :) aber ich rufe doch lieber morgen mal beim neurologen an und frage nach, sicher ist sicher.. besonders weil meine stammkursleiterin terror machen wird, wenn nicht alles einwandfrei verläuft:D
liebe grüße jenni

Eric Faber

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #21 am: 10. November 2008, 09:28:32 »
hey,
danke für die antworten, da brauche ich mir keine sorgen zu machen :) aber ich rufe doch lieber morgen mal beim neurologen an und frage nach, sicher ist sicher.. besonders weil meine stammkursleiterin terror machen wird, wenn nicht alles einwandfrei verläuft:D
liebe grüße jenni
Liebe Erica,

Diazepam fällt 100% nicht unter das BmG!!! Allerdings ist es hilfreich, wenn Du Dir von Deinem Neurologen, ein am Bsten englich gechriebenes Attest geben läßt, wo die Diagnose drauftsteht und daß das Diazepam für Deine Tochter lebensnotwenidig ist. Was meinst Du mit wievielen Medis ich, auch als Kinderarzt, schon unterwegs war. Natürlich auch mit Diazepam und Schmerzmitteln und Antepileptika. Ein Attest reicht!

liebe grüße,
Eric Faber



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Ich habe hier überflüssige Zitierzeichen entfernt, um die Lesbarkeit zu erhöhen. Cornelia
« Letzte Änderung: 10. November 2008, 15:41:20 von Cornelia-etc. »
Eric Faber

Cornelia-etc.

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #22 am: 10. November 2008, 16:24:18 »
Hallo Eric,

ganz so einfach ist es leider nicht.

Alle Benzodiazepine und damit auch Diazepam fallen grundsätzlich sehr wohl unter das Betäubungsmittelgesetz!

Ich zitiere
http://www.wernerschell.de/Rechtsalmanach/Arzneimittelrecht/betaeubungsmittelrecht.htm
"Der Verkehr mit Betäubungsmitteln ist grundsätzlich erlaubnispflichtig. Die Erlaubnis erteilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bundesopiumstelle) in Berlin, dem auch insoweit die Überwachung obliegt.
[...]
Ausnahmen von der erwähnten Erlaubnispflicht bestehen für die Betäubungsmittel der Anlage III:
Im Rahmen des Betriebes einer öffentlichen Apotheke oder einer Krankenhausapotheke besteht für den Erwerb und die Abgabe dieser Stoffe keine Erlaubnispflicht, ebenso für denjenigen, der die in Anlage III bezeichneten Betäubungsmittel aufgrund ärztlicher Verschreibung (Rezept) erwirbt oder abgibt bzw. sie für den Reisebedarf ausführt oder einführt.
Hinsichtlich der Verschreibung und Abgabe von Betäubungsmitteln gilt, daß die Anwendung begründet sein muß (z.B. bei Betäubungsmittel-Abhängigkeit) und der beabsichtigte Zweck nicht auf andere Weise erreicht werden kann.
Verschrieben werden können nur die Betäubungsmittel der Anlage III des BtMG!
Die näheren Einzelheiten und Grundsätze für das Verschreiben, die Abgabe, den Verbleib und den Bestand von Betäubungsmitteln regelt die BtMVV:

Die in Anlage III des BtMG genannten verkehrsfähigen und verschreibungsfähigen Betäubungsmittel dürfen nur als Zubereitungen verschrieben werden.
Betäubungsmittel für einen Patienten und für den Praxisbedarf eines Arztes dürfen nur nach Vorlage eines ausgefertigten Betäubungsmittelrezeptes (Verschreibung), für den Stationsbedarf nur nach Vorlage eines ausgefertigten Betäubungsmittelanforderungsscheines (Stationsverschreibung), abgegeben werden. Es handelt sich bei den Verschreibungen um dreiteilige amtliche Formblätter, die bestimmte Angaben enthalten müssen (z.B. Daten des Patienten und des Arztes, Arzneimittelbezeichnung, Menge des Arzneimittels, Gebrauchsanweisung, besondere Kennzeichnungen und Unterschrift des Verschreibenden).
Ist die Verschreibung bzw. Stationsverschreibung im Widerspruch zu den geltenden Vorschriften ausgestellt worden, dürfen Betäubungsmittel nicht abgegeben werden; ggf. muß mit dem Verschreibenden Rücksprache genommen werden. Eine Verschreibung darf im übrigen nicht älter als 7 Tage sein.
Der Verbleib und der Bestand der Betäubungsmittel sind u.a. in den Apotheken, den Arztpraxen und auf den Stationen der Krankenhäuser lückenlos nachzuweisen (z.B. durch Karteikarten, Betäubungsmittelbücher oder EDV). Die Nachweisunterlagen sind mindestens 3 Jahre aufzubewahren.
Bei der Verschreibung sind Höchstmengenvorgaben zu beachten; abweichende Regelungen bestehen allerdings „in begründeten Einzelfällen" und für die Verschreibung des Praxis- und Stationsbedarfs: Für einen Patienten darf der Arzt innerhalb von 30 Tagen bis zu 2 näher bestimmte Betäubungsmittel unter Einhaltung bestimmter Höchstmengen (z.B. Amfetamin 600 mg, Codein bei Betäubungsmittel-Abhängigkeit 30.000 mg, Dronabinol 500 mg, Morphin 20.000 mg) verschreiben.
Ggf. darf der Arzt weitere Betäubungsmittel der Anlage III des BtMG verschreiben. Es gilt aber der Grundsatz: Nur 1 BtM pro Rezept! In begründeten Einzelfällen kann für Patienten, die in Dauerbehandlung stehen, von diesen Vorschriften abgewichen werden.
Für den Praxisbedarf dürfen die verschreibungsfähigen Betäubungsmittel im allgemeinen bis zur Menge eines durchschnittlichen 2-Wochenbedarfs, mindestens jedoch die kleinste Packungseinheit, verschrieben werden.
Der Arzt darf ein Substitutionsmittel bei begründeter Anwendung unter Beachtung verschiedener Voraussetzungen verschreiben. Das Substitutionsmittel ist dem Patienten in der Regel in der Arztpraxis, im Krankenhaus, in einer Apotheke oder einer anderen geeigneten Einrichtung zum unmittelbaren Gebrauch zu überlassen. Der Arzt muß die im einzelnen getroffenen Maßnahmen dokumentieren.
Außer in den Fällen einer Substitutionsbehandlung dürfen Betäubungsmittel für Patienten und den Praxisbedarf ggf. in Notfällen verschrieben werden.
Im übrigen gilt: Verstöße gegen das Betäubungsmittelrecht können mit Strafen und Geldbußen geahndet werden!"


Ich zitiere aus Anlage III:
http://www.buzer.de/gesetz/631/a8074.htm
"Diazepam -
7-Chlor-1-methyl-5-phenyl-1,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on 

- ausgenommen in Zubereitungen, die ohne einen weiteren Stoff der Anlagen I bis III bis zu 1 vom Hundert als Sirup
oder Tropflösung, jedoch nicht mehr als 250 mg je Packungseinheit, oder je abgeteilte Form bis zu 10 mg Diazepam
enthalten -
"

D.h. nur in dieser Mengenvorgabe/Zubereitungsform (wie man sie normalerweise auch bekommt) wird Diazepam ausnahmsweise nicht als Betäubungsmittel gewertet - aus Sicht der Bundesopiumstelle in Deutschland!
Ob andere Länder das ebenso sehen, ist aber eine ganz andere Frage. Je nachdem, wohin man reist, sollte man deshalb lieber vorsichtig sein!

Deshalb ist es anzuraten, diese Empfehlungen zu beachten:
http://www.bfarm.de/cln_042/nn_424418/DE/Bundesopiumstelle/BtM/rechtsgrund/hinweise-auslandsreisen.html

LG Cornelia
« Letzte Änderung: 10. November 2008, 16:29:11 von Cornelia-etc. »
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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #23 am: 10. November 2008, 23:44:22 »
Eric hat mir noch einen Link zu den Bestimmungen in der Schweiz geschickt, ich setze ihn mal hier hinein, damit alle was davon haben:

http://www.admin.ch/ch/d/ff/2001/3812.pdf

Danke, Eric!  :D

Liebe grüße
Cornelia
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Igelmama

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #24 am: 05. Dezember 2008, 21:42:18 »
Hallo Ihr lieben,

der Bericht hat mich ja total geschockt...
Ich wußte das aber auch nicht und wir sind jetzt schon ein paar mal nach Österreich und Italien gefahren.
Bis jetzt hatten wir noch keine Probleme und wurden auch nicht darauf angesprochen...
Aber der Tip mit der Rezeptkopie werde ich mir merken.
Kann mir jemand sagen, wie es in Österreich und Italien ist? Benötigt man da auch diese Bescheinigung?

Liebe Grüße
Igelmama

Blüte

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #25 am: 18. Januar 2009, 12:18:50 »
 Beim Fliegen muss man wissen dass auch manche Fluggesellschaften unterschiedlich reagieren.
Ich hatte mir von der Klinik noch so einen Pass ausstellen lassen.

Habe ihn nicht benötigt,aber den kann man auch  immer in der Brieftaschen/Geldbeutel haben ,da er nur das Format einer Kreditkarte hat.
Somit hat man ihn immer dabei und kann ihn nie vergessen.

irrlicht

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #26 am: 13. Februar 2009, 18:46:47 »
ich wußte das bislang auch überhaupt nicht. ich hab immer eine 10er packung diazepam 5 im urlaub dabei, weil ich beim fliegen immer so furchtbar panik habe.
aber mich hat noch nie jemand deswegen befragt.
in ägypten hab ich meine tasche mit dem pack irgendwo liegengelassen und hab dann zurück im hotel einen arzt angerufen. dem hab ich telefonisch mein problem geschildert und der hat mir rezeptfrei und ohne mich gesehen zu haben ein paket ins hotel liefern lassen... andere länder, andere sitten

Annakind

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #27 am: 02. August 2009, 22:10:03 »
So, ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, weil ich furchtbar müde bin und gleich ins Bett möchte...

Boah, hab ich heute morgen Panik bekommen!! Sicher, hab ich Witze gemacht, dass man mich bestimmt verhaften würde wenn ich mit über 500 Tabletten in den USA ankomme.... aber so WIRKLICH habe ich mir überhaupt gar keine Gedanken gemacht.

Bis mir heute morgen kam es mal im Internet nachzuschauen  :o
Naja, das mit dem BtmG ist ja schön und gut, aber in den USA werden z.B. auch Sachen die "potenziell süchtig machen können", schlafanstoßend sind, und Ähnliches nicht so furchtbar gerne gesehen. Und ich würde mir jetzt vielleicht gar nicht wegen meinem Keppra oder dem Lamotrigin Gedanken machen, aber das Mirtazapin...?? Blaaaaaah... morgen noch schnell zum Neurologen rennen. Ich hab ein ganz tolles Formular auf Englisch verfasst, hab aber auch eine Stunde dafür verbraten müssen  ::)

Achso, hier ist der Link für die USA Interessierten:
http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/vacation/kbyg/prohibited_restricted.xml#Medication

Ich weiss, ich brauch für die Seite auch fast ne Lupe:
" If you need medicines that contain potentially addictive drugs or narcotics (e.g., some cough medicines, tranquilizers, sleeping pills, antidepressants, or stimulants), do the following"
und so weiter und so fort....

also kommt es dort z.B. mal gar nicht auf unser Betäubungsmittelgesetz an, sondern auf die Auslegung des jeweiligen CBP (Custom Boder Protection, so heissen die glaub ich) Beamten, der sich mir entgegen stellt. Und wenn der gerade meint, ja so Mirtazapin, knapp 80-90 Stück, was haben sie denn vor?? Dann hab ich nämlich die A*****karte.
Deswegen geht's morgen sicherheitshalber und notfallmäßig nochmal zum Neurologen.


Aber was andere hier auch schon erwähnt haben: mich wundert es, dass meine Neurologin in der Epilepsieambulanz (!) auch gar nicht dran gedacht hat, wo ich doch lang und breit erzählt habe, dass ich laaaaange in den USA bin und ganz viele Medikamente auf Vorrat brauche.
Ist halt mein erstes Mal mit so vielen Sachen in die USA einreisen, deswegen hab ich mir echt nix böses gedacht. Ich kann doch nicht kriminell denken, Mensch...  ???

Liebe Grüße und allen Reisenden noch viel Erfolg!

Anna
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- Martha Stout

Andrander

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #28 am: 29. Dezember 2009, 23:44:14 »
ich habe den thread durch zufall entdeckt und auch in den verlinkten seiten gelesen. habe aber trotzdem nicht ganz kapiert, ob ich mit 50 stk. tavor a 2,5 mg problemlos im schengenraum umherreisen darf. da ich in grenznähe wohne, fahre ich ständig, oft mehrmals wöchentlich über die grenze - und habe immer eine packung dabei. mir jedesmal ein formular ausstellen zu lassen, wäre undenkbar.

falls jemand ´ne antwort hat...


danke, Andrander
Wer morgens zerknittert aufwacht, hat über den Tag viele Entfaltungsmöglichkeiten.

big-daddy12

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Re: Diazepam im Auslandsurlaub/ Betäubunsgmittelgesetz???
« Antwort #29 am: 16. März 2011, 20:39:32 »
Mann mann sch..... Papiekram .

Ich bin ehrenamtlicher Helfer beim THW und da hat mann ab und zu auch mal mit der Pol zu tun . Ich habe für den Notfall auch immer mein Diazepan dabei . Naja vor kurzem musste ich eine Beobachtung tun und naja die Pol kamm ich meine Zeugenaussage abgegeben, war auch noch i.O. . Und so wie das bei jedem nun mal so ist tausend Taschen tausend Taschen :-) , also ich mache meine Taschen leer und suche meine Geldbeutel . Naja riesen haufen auf dem Tisch und da zwischen nartürlich Diazepan . Die Pol war nartürlich gleich hell auf Begeistert  ,,wir haben einen Drogensüchtigen ". Ich sach ne ne das ist für einen Notfall. Naja in Deutschland ist mann so lage unschuldig bis einem die schuld bewiesen ist. Die Pol klaperte schon mit den Handschellen . Ich sag moment mal und hohle meinen Internationalen Epi - Ausweis raus und sage lest mal. Gott sei Dank das daß von meinem Neuro Abgestempelt war. Also unschuldig. Puh schweiss Tropf und so . Du brauchst also laut Pol auch für Deutschland einen nachweis ,, Weil Diazepan unter das BMG Fällt .

Gruss Stefan
Es geht schon weiter.