Autor Thema: Gedanken zu einfachen Worten  (Gelesen 5950 mal)

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #15 am: 21. Februar 2018, 14:21:47 »

Mit sehr viel Respekt geschrieben.
Stets opferte sie sich auf, gab viel Kraft an Alle weiter.
Nun ist der geliebte Mann nach Epilepsie auch noch von Demenz vereinnahmt worden.

Dieses könnten Zeilen meiner Mutter sein.
Ich tauche einfach mal in ihre Gedankenwelt ein.

Das Leben

Unsere jungen Jahre sind vergangen.
Sie uns auch oftmals in die Knie zwangen.
Mit dir gehe ich seit langer Zeit einen Weg gemeinsam.
Keiner von uns war daher je einsam.

Ewiges Dasein füreinander haben wir uns bei der Eheschließung versprochen.
Diesen Schwur haben wir nicht gebrochen.
Um den Verlust eines unserer Kinder anzunehmen brauchten wir eine Ewigkeit.
Genauso wie die Geschwister hat uns dieses Aussprechen der eigenen Gedanken
zu diesem Ereignis sehr befreit.

Zu sehr werden die eigenen Empfindungen, Gefühle von Allen im Inneren vergraben,
weil wir Angst vor den Reaktionen der Anderen haben.
Warum zeigt Jeder nur seine Freude und liebevollen Gedanken offen?
Ist die Angst zu groß, dass man beim Aussprechen von Problemen und Sorgen
nicht auf Verständnis kann hoffen?

Zum Lebensweg zählt Freude genauso wie Leid.
Von unbeschreiblichem Wert es ist, dass ich Dieses mit dir zu durchleben bin bereit.
Nun sind sehr viele gemeinsame Jahre vergangen.
Und ein neues Dasein hat angefangen.

Täglich geht ein Teil von deinen Sinnen fort.
Wie lange sind deine Gedanken noch bei mir, an diesem Ort?
Wieviel von unseren gemeinsamen Erlebnissen kannst du noch nennen?
Und wieviel Zeit ist uns gegeben, in der du mich wirst noch erkennen?

Stets ich werde an deiner Seite stehen
auch wenn es viel Kraft kostet dich so hilflos zu sehen.

Juliane Werding-Unsichtbar
https://youtu.be/OBTfGKLEjMw

Meditester
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CrazyGrisu

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #16 am: 12. Mai 2018, 12:56:59 »
Der Sturm

erinnert mich an eine wahre Begebenheit wo ich noch in Husum im Internat war.

Über der Stadt war schon seit sieben Stunden ein Gewitter zu Gange.

Das Unwetter sorgte für einen Blitz in das E-Werk vor der Stadt, der Sturm riss die Hochspannungsleitung um wie Federn vom Mund geblasen.

Ich war zu der Zeit im Speisesaal als alles Zappenduster wurde.

Wir Hörenden können weiter kommunizieren, aber was machen die die auf Licht angewiesen sind ???

Ich ging zum Küchenchef und fragte ihn: " Haben Sie Kerzen ??? " Er überlegte kurz ging weg und kam mit einer Kiste "Weihnachten" wieder.

Er packte sie aus und es waren 4-fach Adventskerzenhalter  :´-(  :tröst:  ;) mit roten und weissen Kerzen darauf drinnen. Jede Kerze wurde angezündet.

Wir fingen an sie auf den Tischen zu verteilen. Vorrangig die wo die Hörgeschädigten und Gehörlosen sassen.

Es war zwar nicht Weihnachten aber es war so schön anzusehen ... dieser einst dunkle Raum erschien in einem besonderen Glanz von Harmonie *kullertraenchen* , Freude in den Gesichtern , die Unterhaltungen in Zeichensprache konnten wieder für hörbare Kommunikation sorgen, denn Laute können sie auch machen bei der Unterhaltung.  :tröst:

Der Koch machte Kakao für alle - was zur Abendbrot Zeit total unüblich war - den gibt es nur zum Frühstück.

Abends sonst nur Tee und Milch, Trinkwasser.

Auch Kekse legte er aus, die nur für festliche Anlässe waren.
*noch mehr Kullertränchen für diese Erinnerung*

Ich habe über 29 Jahre daran nicht mehr gedacht!

*Danke*

Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein

Euer Michael

Nachtrag:

Die städtische elektrische Versorgung war auch zusammen gebrochen,
keine Laterne leuchtete mehr.

Der Hubschrauberlandeplatz konnte nicht mehr beleuchtet werden.

Es wurden rund um den Landeplatz Autos von der Stadtreinigung positioniert und immer wenn die trotz des widrigen Wetters eingesetzten Rettungshubschrauber von den Inseln kamen wurden die Rundumlichter und Autoscheinwerfer eingeschaltet.

Das H des Landeplatztes wurde wieder sichtbar.

Wir konnten das Krankenhaus und den Landeplatz von unserem Hochhaus gut sehen - es war eine besondere Nacht wo viele erkannten was es heisst Strom haben zu können.

Die Natur hat uns gezeigt wer  :luftguck: die Drähte zieht.

« Letzte Änderung: 12. Mai 2018, 13:08:46 von CrazyGrisu »
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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #17 am: 14. Mai 2018, 13:37:28 »
Wieviele Katastrophen muss es erst geben
bis selbst der Letzte begreift, dass er allein nicht kann leben?

Recht auf Existenz

Warum nur schätzt sich der Mensch so ein,
dass alles Andere außer ihm wäre klein?
Wie würde es wohl ausgehen
müsste er alleine dastehen?

Zuviel Überheblichkeit
macht sich heute oftmals breit.
Was wären wir denn ohne jegliche tierische und pflanzliche Wesen, die uns umgeben?
Wie würde dann aussehen unser Leben?

Es gäbe uns dann wohl kaum.
Doch warum zerstören wir vielmals den uns umgebenden Raum?
Ist es nicht schön die Natur zu betrachten?
Wieso müssen die Meisten nur auf die neuesten technischen Erfindungen achten?

Klar war es hilfreich, dass viele Neuigkeiten wurden entdeckt.
Doch das heutige Entwicklungstempo Viele erschreckt.
Warum muss ich eine Nachricht an meinen Freund senden?
Er sitzt doch nur wenige Meter entfernt, ich muss den Blick nur in seine Richtung wenden.

Wichtig ist Technik in vielen Bereichen.
Doch warum müssen millionenteure Apparate ohne Sinn den Weltraum erreichen?
Einige nützliche Erkenntnisse daraus können für unseren Alltag bedeutam sein.
Aber in dieser magischen Unendlichkeit bleibt der Mensch trotzdem stets klein.

Ist es nicht viel wichtiger die Ressourcen auf der Erde besser zu nutzen
als mit immer mehr Abfall und Unrat die Welt, selbst den Kosmos, zu verschmutzen?
Ein Haustier, erschaffen aus Metall
kann nicht die Wärme eines Echten ersetzten, auf keinen Fall.

Zuneigung und Liebe nur zwischen realen Wesen kann entstehen,
selbst wenn bei den neuesten Robotern eine Mimik ist zu sehen.
Sie bleiben trotzdem kühl,
zeigen dir gegenüber kein wärmendes, echtes Gefühl.

Reale Pflanzen sind  notwendig für unser Leben.
Diesem sollten wir mehr Beachtung geben.
Und selbst die, welchen wir den Namen Unkraut gaben,
haben einen Nutzen und Mancher sich kann an deren Schönheit laben.

Wir können uns erfreuen an der Natur und werden satt.
Kann das Gleiche erreichen eine Banknote oder eine Aktie, ein Papierblatt?
Bin ich in Not so kann ich das Gold der Bienen, deren Honig essen.
Aber das Hochbezahlte, welches im Safe liegt, kann ich dann vergessen.

Wann selbst die Letzten merken, dass die Umwelt wichtiger ist als Geld?
Ohne Diese sebst Millionäre nicht länger existieren auf unserer Welt.
Und einem hungrigen Kind eine Brotscheibe zu reichen,
sollte in ihnen Gefühle sowie Gedanken erwecken und ihr Herz erreichen.

Tabaluga- Das verschenkte Glück
DER BACH

https://youtu.be/QetCISPbmvA

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #18 am: 15. Mai 2018, 03:35:00 »
Die Entscheidung

Auf dem Sterbebett wusste der Leiter eines grossen unternehmens immer noch nicht, welchem seiner drei Söhne er die Führung seiner Firma anvertrauen sollte.

Also liess er sie einzeln zu sich kommen und stellte ihnen allen die gleiche Frage:

" Was wirst Du mit der Macht anfangen, wenn ich sie Dir gebe ??? "

"Ich werde sie umsichtig und gewissenhaft gebrauchen", sagte der erste seiner Söhne.

"Ich werde sie absichern und erweitern", sagte der zweite.

"Ich will sie nicht haben", sagte der dritte Sohn.

"Dann werde ich sie Dir geben", war die Antwort seines Vaters.

(von Hans Kruppa - 2009 - vom Leben lernen)
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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #19 am: 01. Juni 2018, 12:35:27 »

Vielfältigkeit

Wie groß ist der vieler Eigenschaften Raum?
Es gibt positive und ebenso negative, deren Anzahl kennt man kaum.
Liebe kann ein riesiges Geschenk sein.
Doch verschwindet sie
gehst du möglicherweise wie eine Pflanze ohne Wasser ein.

Als Gegensatz stellt sich ein Gefühl von Hass ein.
Dieses kann zerstörend sein.
Geht dir dadurch verloren dein Lebensmut
so es selbst  bei den Menschen in deinem Umfeld erweckt eine Wut.

Zwanghaft kann sein,
dass du stets willst glänzen wie der Sonnenschein.
Große Bedeutung schenkst du deiner Schönheit
und gehst dabei manchmal zu weit.

Der Ehrlichkeit wird manchmal entronnen,
nur damit man vielleicht hat einen Freund hinzugewonnen.
Später, wenn du dich in einer Notsituation wirst finden
kann es geschehen, dass sich dieser will nicht länger an dich binden.

Es gibt Leute, die niemals das Teilen haben gelernt.
Menschen, welche Hilfe brauchen, erscheinen ihnen weit entfernt.
Andere empfinden Helfen als eine Pflicht.
Ein Riesengeschenk ist es dann, zu sehen in den Augen des Gegenübers ein Licht.

Bei Manchen ist es zu beobachten, dass sie auf Einige abwertend herabsehen,
weil sie mit weniger materiellen Mitteln dastehen.
Es ist nicht Jeder schuld, wenn er nur wenige Habseligkeiten kann zeigen
und des nachts keine Unterkunft kann nennen sein eigen.

Neid jederzeit kann entstehen.
Für Einige es ist unerträglich, Andere mit mehr Besitztum zu sehen.
Gesichter können zeigen Fassaden, die nicht die Wahrheit der Gefühle wiedergeben.
Vorgespielt wird auch mal gegenüber dem näheren Umfeld ein perfektes Leben.

Achtlos wir Vieles als Normalität nehmen hin.
Das Dieses eventuell mal fort sein kann kommt uns nicht in den Sinn.
Erst wenn Etwas vermisst wird erkennt der Mensch dessen Wichtigkeit und Wert.
Das selbt Kleinigkeiten mehr Beachtung geschenkt wird ist nicht verkehrt.

Sieh mal die dich umgebenden Personen und Dinge mit mehr Ruhe an!
Erlebst du daraus folgend intensiver deine Umgebung dann?
Schätze es selbst ein,
welche Eigenschaften für dich bedeutend sollen sein!


Billy Currington- People are crazy
https://youtu.be/PKpQRjj_WbU

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #20 am: 13. Juni 2018, 02:24:39 »
Die unsichtbare Mauer

Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch.
Die Sonne strahlte in einem wolkenlosen blauen Himmel.

Sie hängten Wäsche im Hinterhof auf.
Als sie gerades eines seiner bunten Baumwollhemden an der Wäscheleine fest klemmte, fühlte sie sich plötzlich überwältigt von der Liebe, die sie für ihn empfand.

"Ich könnte mein Leben lang mit Dir Wäsche aufhängen!" sagte sie.

Ihre Blicke trafen sich.

Warum er mit einem leichten Grinsen sagte, er könne sich was Besseres mit ihr vorstellen, als ständig Wäsche aufzuhängen, wußte er selbt nicht.

Als er die Enttäuschung in ihrem Blick bemerkte, wünschte er sich,
es nicht gesagt zu haben - und er wusste auch, warum.

Sie wohnten jetzt schon ein Jahr zusammen, und es war nicht mehr so zwischen ihnen wie in den ersten Monaten, auch wenn er sich gegen diese Erkenntnis wehrte.

Ihre Küsse waren nicht mehr so innig, ihre Umarmungen nicht mehr so leidenschaftlich, und lächelnd an einander gekuschelt schliefen sie schon lange nicht mehr ein.

Sie hatten jetzt das, was man eine feste Beziehung nannte.

Alles hatte sich normalisiert,
und warum auch nicht,
man konnte nicht ein Jahr lang Himmel hoch jauchzend verliebt sein.

Drei bis Vier Monate durchschnittlich dauere der Rausch der Verliebtheit,
hatte er neulich gelesen,
danach gehe die Beziehung zu Ende oder sie veränderte sich.

Er sah ihr in die Augen und versuchte die unsichtbare Wand zu durchdringen, die das tägliche Miteinander zwischen ihnen geschaffen hatte - eine wachsende Wand, die sich manchmal noch in Luft auflöste, wenn ihre Gefühle intensiv genug waren.

Damals, in den euphorischen ersten Monaten, war diese Mauer nur dann erschienen,
wenn sie sich in Missverständnissen verfangen hatte und sich weh taten bei den Versuchen,
sich daraus zu befreien.

Liebe war nicht zuletzt eine gesteigerte Anfälligkeit für Verletzungen.

"Und jetzt ???" fragte sie.

"Es tut mir leid" , antwortete er,

"meine Antwort von eben. Früher hätte ich mich wahnsinnig darüber gefreut, wenn Du so etwas gesagt hättest!"  :dance:

"Wenn ich was gesagt hätte ???:)

"Na, das eben mit dem Wäsche aufhängen, ein Leben lang. Ob Wäsche aufhängen, Blumen giessen oder von mir aus im Kreis gehen: Hauptsache mit Dir, hätte ich damals gesagt - und nicht, dass ich mir etwas Besseres vorstellen könnte!"  :'(

Sie lächelte  :D  ihn an und strich im zärtlich seine Haarsträhne aus der Stirn.
Ihre Berührung ging ihm unter die  :tröst: Haut, so stark wie zu Beginn ihrer Liebe.

Als er ihr in die Augen  8) sah, war die unsichtbare Wand fort.

Er entschloss sich, nicht zu fragen, wie lange ???

 :insel:

aus "Fallstricke der Liebe"
von Hans Kruppa 2009

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #21 am: 13. Juni 2018, 15:03:41 »
Leben

Du weisst nicht wie es wird laufen,
brauchst dir deshalb aber nicht die Haare raufen.
Es gibt schöne und beschwerliche Tage.
Suchen nach dem Warum ist eine antwortlose Frage.

Alles schnell oder langsam ensteht.
Und ungewiss ist es wann Es vergeht.
Es gibt die Eintagsfliege, welche ihr Dasein rasant durchlebt,
und eine Schildkröte, die unzählige Lebensjahre kennt, als Gegensatz dazu steht.

Wie das System der Natur sich wird gestalten
können wir nur indirekt verwalten.
Durch unser Handeln kann viel Neues entstehen.
Besonders im technischen Bereich kann man es sehen.

Und ist der Mensch noch so schlau oder hochintelligent,
er trotzdem niemals die Komplexität allen Wirkens kennt.
Noch soviel Unbekanntes vor uns liegt.
Nicht auf Alles man eine Antwort kriegt.

Und ganz dicht kannst du neben einem geliebten Menschen stehen,
in seine Gedanken kannst du trotzdem nicht hinein sehen.
Gesten und Gesichtsausdrücke kannst du deuten.
Doch geht dieses nicht bei allen Leuten.

Dein Leben ist wie ein Buch mit wenigen oder vielen Seiten.
Vor dem Lesen ist dir unbekannt wieviele Herausforderungen du musst bestreiten.
Manches möchtest du immer wieder lesen,
weil das Geschehene so interessant ist gewesen.

Wegradieren würdest du andere Zeilen sehr gern.
Doch diese Möglichkeit hält das Buch von sich fern.
Mal brauchst du ein Taschentuch, weil das Geschriebene ist zum Lachen,
auf Anderen stehen nur traurige Sachen.

Seiten hinzufügen kannst du zu keiner Zeit,
selbst wenn du wünschtest, dass du mit dem Durchlesen wärest noch nicht so weit.
Meist sind Kinderbuch, Roman und Krimi miteinander vereint.
Und dieses nur als Einzelexemplar erscheint.

Wer namentlich nur nebenbei wird genannt
ist dir zuvor unbekannt.
Andere gibt es, welche in vielen Kapiteln erscheinen.
Bei deren Verlust du wirst weinen.

Da spielt es keine Rolle ob es ein geliebter Mensch war oder ein Tier.
Sie werden allzeit vermisst von dir.
Wie wird es wohl nach dem Weglegen des Buches sein?
Dieser Gedanke nach dem Danach kehrt beim Betrachten der letzten Zeile in dich ein.

Roger Cicero- In diesem Moment
https://youtu.be/djsf5wnWliY
Leider war auch sein Buch dünn.

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #22 am: 13. Juni 2018, 19:01:21 »
...die FIFA (Fußballweltverband) hat sogenannte "freie"Wahlen
abgehalten, bei der es um den Austragungsort der WM 2026
gehen sollte. Nun war in den Nachrichten zu vernehmen, das
ein gewissern Donald Drohungen gegenüber den Staaten aus-
gesprochen haben soll, diejenigen, die gegen die amerikanisch-
kanadisch-mexikanische Bewerbung gestimmt haben, die Unter-
stützung zu überdenken.
Wieder einmal mehr frage ich ich, in was für einer Welt wir überhaupt
leben??


kopiert aus dem Blog von "Fuesschen" bei www.spin.de  (eine Spieleseite)
Genieße Dein Leben so wie es ist.

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #23 am: 13. Juni 2018, 19:27:08 »

Entschuldigunge bitte,
aber nicht zwecks politischer oder anderer Diskussionen
habe ich den Thread angelegt.
Dein Beitrag könnte unter:  ich ärgere mich heute weil,... stehen.

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #24 am: 13. Juni 2018, 21:19:58 »
Der Betrüger 8) und der Anständige  :D

"Du betrügst Dich doch selbst!" warf ein Betrüger einem Anständigen vor.

"Du bist nur anständig, weil Du Angst vor der Strafe hast, die ein Betrug nach sich ziehen kann!"

"Nein!" widersprach der Anständige,
"Ich bin anständig, weil ich den Betrug nicht mag! Er richtet sich immer gegen den Betrüger."

"Nur wenn er erwischt wird." sagte der Betrüger.  8)

"Er wird immer erwischt, früher oder später. Letztendlich von sich selbst" sagte der Anständige.  :dance:

 :insel:

Hans Kruppa (2009)
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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #25 am: 16. Juli 2018, 13:08:20 »
Manches Gewissen ist vielleicht angenagt,
wenn man Einige der folgenden Gedanken laut sagt.

Karl, der Käfer

Auf dem Gehweg der Mülleimer steht 5 m von mir weg.
Ach, da werfe ich einfach auf den Rasen den Dreck.
Ich habe es eilig und keine Zeit.
Der Bottich ist von mir entfernt zu weit.

Gerne sehe ich grüne Wiesen.
Jedoch fahre ich für ein Picknick mit dem Auto zu diesen.
In meiner Kindheit lebten doch hier mehr Insekten!
Es erfreute uns als sie gierig an den Blüten der Pflanzen leckten.

Egal ob groß oder klein
ohne sie können wir nicht sein!
Mehr Beachtung sollten wir ihnen geben,
denn sie haben es ebenso wie wir verdient zu leben.

Ein besserer Freund als jeglicher Mensch ist für Viele ein Tier.
Dieses hat für dessen Gefühle oft ein besseres Gespür.
Deine Geheimnisse kannst du mit ihm teilen unbeschwert.
Oft ist es als stiller Zuhörer mehr als jeglicher Freund wert.

Und selbst bei medizinischen Problemen
Viele dürfen eine Therapie in Anspruch nehmen.
Hunde werden zu wichtigen Helfern trainiert.
Und Bedürftiger und Tier dann gleich einer Symbiose funktioniert.

Es ist als würden sich beide Seelen vereinen.
Vor ihm kannst du auch haltlos weinen.
Sämtliche Angstgefühle kannst du vor ihm ablegen,
jedoch solltest du es auch gut pflegen.

Du kannst es nicht einfach in eine Ecke schieben.
Genau wie es dich so sollst auch du es lieben.
Vieles kannst du mit ihm machen.
Es wird dich niemals auslachen.

Achtest du darauf,
dass Viele ihren Müll heben auf?
Oder tust du so als hättest du nichts gesehen
und wirst still vorbei gehen?

Nervig ist es eh, dass so viele Produkte sind von Plastik umgeben.
Denken Entwickler dessen auch mal an spätere Epochen,
in denen ebenfalls wollen Mensch und Natur leben?

Möchtest du tauschen mit einem auf die saubere Umwelt angewiesenen Tier?
Wie ginge es in der heutigen Zeit dann wohl dir?

Gänsehaut- Karl, der Käfer
https://youtu.be/4ZoLNDpTadg

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #26 am: 19. Juli 2018, 14:00:41 »
Gedanken

Mal sind diese so,
dass sie dich stimmen froh.
Einem Anderen kannst du nicht beschreiben auf welche Weise
also bleibst du ganz leise.

An anderen Tagen
dreht sich dir um der Magen,
denn es ist ein Graus
welche Gedanken wollen aus dir heraus.

Du siehst Bilder zu jeder Zeit.
Nicht immer bist du zu dessen Verarbeitung bereit.
Im Kopf zeitweise sich nachts Ereignisse im Schlaf überschlagen.
Traumlos im Bett zu liegen wünschst du dir dann an den nächsten Tagen.

Und auch die Realität
nicht ohne Bilder und Ereignisse vergeht.
Wegradieren würdest du gerne manche Tage.
Dass es Allen so geht ist wohl keine Frage.

Gerne träumst du dich vielleicht weg,
wünscht dich an einen wunderschönen Erdenfleck.
Mit Manchen würdest du gerne auf der Wiese in der Sonne liegen.
Doch es sind zuviele Kilometer, die zwischen euch liegen.

So holst du dir erlebte Momente in die Gegenwart zurück
und erfährst nochmals damals gefühltes Glück.
Augenblicke sich zu Tagen, Jahren, einem Leben aneinander reihen.
Manche Zeit möchtest du vor Freude oder Wut schreien.

Doch mehr du an schöne Tage denkst
und gerne einem Anderen Kraft schenkst.
Denn du weisst wie es ist am Boden zu liegen
und warst selbst froh in dieser Situation Hilfe zu kriegen.

Erlebtes dem Nachwuchs wird zu selten erzählt,
und Diesen später viel Unbeantwortetes quält.
Erst erwachsen man weiss vom Weltgeschehen.
Und formulierte Fragen an Fortgegangene dann oft ohne Antwort dastehen.

Zu oft zwischen den Menschen fehlt die Kommunikation.
Gewiss wusstest du dieses schon.
Zuwenig werden Gedanken ausgesprochen in der heutigen Zeit.
Selten noch Jemand ist zum intensiven Gespräch bereit.

Also mal ruhig dem Gegenüber einen liebevollen Blick schenken,
und nicht meist den Kopf verlegen nach unten senken!
Mancher ein Lächeln dir wird geben.
Und dadurch hast du mehr Energie für diesen Tag in deinem Leben.

Puhdys- Es war schön
https://youtu.be/0xkY12zVxM4

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #27 am: 27. Juli 2018, 00:56:14 »
Meine Seele hat es eilig.

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten essen sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig waren, begann es, sie wirklich zu genießen.
Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen , die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.
Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.
Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.
Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.
Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mi Menschen leben, die sehr menschlich sind. Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden. Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen. Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten. Es ist das, was das Leben lebenswert macht.
Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren. Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden. Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Gedicht von Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945)
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