Autor Thema: Fycompa  (Gelesen 294 mal)

Bamby

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 527
Fycompa
« am: 13. August 2017, 00:28:22 »
Hallo ihr Lieben
Mein Arzt hat mir jetzt einen Antrag für fycompa gestellt den ich bei der kk einreichen werde da meine anfalls Situation bescheiden ist.
Er hat mich schon auf mögliche nw hingewiesen. Aber was soll's  ich habe kaum noch optionen.
Wollte mal hören wie eure Erfahrungen da sind, bezüglich Antrag bei der kk ?

Nebenwirkung?  Der Doc meinte einmal täglich direkt vor dem schlafen weil es starken Schwindel und gangstorrungen geben kann und eventuell auch auf die Stimmung gehen kann

Wirkung?  Bei Grand mal und komplex fokalen


Habt ihr Erfahrungen Hinweise Tipps

Danke im vorraus

Bamby




Those who danced were thought to be quite insane by those who could not hear the music

mario

  • ... ist hier noch neu oder schreibt eher selten.
  • *
  • Beiträge: 25
Re: Fycompa
« Antwort #1 am: 13. August 2017, 12:38:30 »
Hallo
Mein Arzt hat mir das auch verschrieben , und mir gesagt was es für Nebenwirkungen haben soll .  Ich weiß nun nicht ob ich es holen soll oder nicht .
Die Entscheidung kann mir keiner holen .

Da ich schon ein ganzes Arsenal an Medikamenten hole gegen Epilepsie .
 Ich will aber noch was vom leben mit bekommen .
Was willst du den machen . Zu große Nebenwirkungen dann würde ich es nicht maschen oder zuerst mit dem Arzt da drüber reden was du machen kannst .
Kannst es dir ja noch überlegen .
Lg
Mario
Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern die eigene Angst zu überwinden

panda

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
  • ***
  • Beiträge: 245
Re: Fycompa
« Antwort #2 am: 13. August 2017, 14:26:05 »
Hallo Bamby,

mein Sohn nimmt seit Mai2016 wieder Fycompa. Er hat auch komplex-fokale und Grandmal.
Seitdem hat sich die Anfallssituation gebessert. Er hat auch weiterhin Anfälle, auch GMs, aber sie sind nicht mehr so heftig.

Seit er Fycompa nimmt, hat er ziemlich an Gewicht zugelegt und ist etwas müde auch tagsüber. Allerdings kann es auch am Melleril liegen, da er gleichzeitig auch noch ein zweites Neuroleptika bekam.
Vor ca. 4 Wochen wurde Fycompa auf 8mg erhöht. Er verträgt es gut.

Fycompa hatte er schon mal vor einigen Jahren, damals bis zur Dosis von 12mg. Da traten dann die Nebenwirkungen wie Schwindel, Doppeltsehen usw. auf, allerdings keine Müdigkeit. Die Anfallssituation war damals bei 8mg am Besten.
Da er ja jetzt auch noch Zebinix 800mg u. 1200mg und Zonegran 2x 300mg und noch Quetiapin Retard und Melleril nimmt, sollte es eigentlich nur 6mg sein. Da aber die Anfälle wieder mehr wurden, hat der Arzt doch erhöht.

Mit der Krankenkasse gab es keine Probleme. Die Kostenübernahme wurde abgelehnt mit der Ergänzung, die Medikamentenverordnung liegt beim Arzt. D.h. wenn de Arzt es verschreibt, bezahlt die Kasse. Unsere Apotheke muss nur immer einen Kostenvoranschlag bestätigen lassen. Geht aber per Fax innerhalb von Stunden. Fycompa kommt dann über die internationale Apotheke aus Frankreich, Dauer etwa 10-14 Tage.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Falls noch Fragen sind, melde dich.

LG panda