Autor Thema: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie  (Gelesen 38406 mal)

olaf76

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #15 am: 26. Dezember 2011, 13:33:28 »
Naja ich bin ja Gelernter Zierpflanzen gärtner arber der knackpunkt ist wen die mich net wllen dan sagen sie einfach wir können sie leider net nehmen weil sie kein führerschein haben oder bei anderer gärtnerrei kann sie net nehmen weil kein Ketensägen schein   hab gefragt seit wan man sie pflanzen mit kettensäge stutzt :9  naja das fand er net so lustig arber er sagte naja es sei ja net nur hier in der gärterrei zu arbeiten sondern auch im Gala bau beeich und sie haben ja auch kein führerschein für 1 PKW 2 LKW 3 Radlader  da sagte ich hab arber Mofoschein ;)
da merkte ich das der total gegen SCHWERBEHINDERTE  war
bei einen Grossen baumarkt war es so ja ist noch frei die stelle wir melden uns 2 tage spätter haben uns anders entschieden      komiger weisse sah ich nach 14 tage auf der homepage von den das die immer noch suchen sehr merkwürdig
naja kann sein das es hier in BERLIN  anders ist als woanders in Deutschland
naja genugt gememerkert wünsch allle noch frohe wheinachten und ein Guten rutsch :D
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aggi61

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #16 am: 27. Dezember 2011, 06:08:45 »
Werde ab nächstem Jahr auch wieder auf der Stellensuche sein, was ja mir >50 nicht so einfach sein wird  :weirdo:

Noch dazu mit einer Ausbildung, wo auf den Stellen meist Sozialpädagogen sitzen  >:( und der noch relativ unbekannt ist!

LG aggi

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Terrorhexe

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #17 am: 11. August 2012, 10:20:54 »
Guten Morgen :)

Bei mir sieht es arbeitsmäßig auch nicht gut aus,bin seit 2010 arbeitslos :(
Seit März 2012 wohn ich in einer anderen Stadt,musste mich da natürlich auch beim Jobcenter anmelden.
Die Frau,also die Arbeitsvermittlerin,die mir zugewiesen wurde,ist sehr nett für die Verhältnisse dort.
Das Problem besteht darin das mich die Amtsärztin als voll belastungsfähig und somit auch als voll arbeitsfähig eingestuft hat.
Und nu soll ich jetzt bald wieder von einen auf den anderen Tag volle 8 Stunden arbeiten gehn!
Würde ich auch liebend gerne,das ist Fakt,aber es ist leider auch Fakt das ich nunmal krank bin.
Ich habe einfach Angst wieder nach all den Jahren einen Grand-Mal zu erleiden,und ich weiß eben nicht wie mein Gehirn auf diese plötzliche Umstellung reagiert.Und diese Auren hab ich ja leider immer noch 1-3 mal im Monat.
Wie ihr ja sicherlich wisst ist es hoffnungslos jemandem vom Amt das irgendwie klar zu machen ::)
Habe schon dran gedacht den Termin bei meiner Neurologin zu verschieben,da ich erst im Dezember wieder hin muss,ich aber schon nächsten Monat wieder einen Termin auf dem Amt habe,um meine Neurologin drum zu bitten mir ein Gutachten zu erstellen.
Oder aber soll ich hintenrum einfach weiterhin mein eigenes Ding durchziehn?  ??? ???
Aber da denk ich mir widerrum: "welcher Chef stellt schon jemanden ein,der einen Grad der Behinderung von 60% hat"  :weirdo:
Weiß nicht was ich machen soll :-\ ???

LG Amy
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Pinga

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #18 am: 11. August 2012, 13:55:05 »
@Terrorhexe
Also wenn du seit Jahren keinen GM Anfall mehr hattest und ab und an mal im Monat eine Aura, würde ich dich als Amtsärztin auch als Arbeitsfähig einstufen!
Auch wenn du schreibst du wärst nun mal krank- ganz ehrlich, es gibt hier welche, die sind schlimmer betroffen und gehen arbeiten.
Wie lange willst du denn noch warten? Bis du nur noch 1 Aura pro Monat hast?! Du kannst dich doch nicht ewig mit den Sätzen "ich bin nun mal krank" und "wer stellt schon jemanden mit GdB 60% ein" davor drücken arbeiten zu gehen :weirdo:
Geh doch mal nicht so negativ an die Sache ran und probiers einfach aus, ob 8 Std Arbeiten bei dir klappt, wenn nicht, dann arbeitest du eben nur halbtags.

Was ich auch nicht verstehe, wie man mit 3 Auren pro Monat zu 60% kommt?!

Terrorhexe

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #19 am: 11. August 2012, 14:38:35 »
Mit 3 Auren hab ich ja nicht immer gelebt,sonst hätte ich wohl kaum 60%   ::)
Ich leide seit 15 Jahren an einer kryptogenen linksseitigen Occitipalepilepsie mit visuellen und olfaktorischen Auren,und selten generalisierten tonisch-klonischen Anfällen,verursacht durch eine Vernarbung!
Mehr als mich zu bewerben und mit dem Amt zu kooperieren kann ich auch nicht machen,das ist Fakt!
Und es motiviert nicht grad wenn man Sprüche von Leuten an den Kopp geknallt bekommt!!!
"Was? 60% ?? Warum? Ne,das wollen wir hier nicht,gehn se lieber die Frührente beantragen!

Und wenns immer nur die bis zu 3 Auren gewesen wären.....pahahaha,nix wäre schöner!!!!
Denn dann wäre mein Hirn wahrlich nicht so putt wie es heute ist!
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Niemand

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #20 am: 11. August 2012, 14:56:43 »
Also ich habe 70% und mehr als 3 Auren ca.10+ noch dazu diese Psychomotorischen Dinger und gehe 8.std im 3-Schichtdienst arbeiten.
Zum vermitteln mit deiner Behinderung gibt es ja Abteilungen wie diese Reha-Abateilung in der du dich ja befindest beim AA und den IFD  dazu bekommst du noch diverse Förderungsmöglichkeiten mehr als ein gesunder Arbeitsloser.

Mit 3 Auren bist doch super bedient und abgesehen davon kannst doch auch erst mal 6std arbeiten gehen niemand kann dir vor schreiben sofort 8std arbeiten zu müssen, oder?
Sie werden dir Vollzeitstellen anbieten aber genauso kannst um Teilzeit bitten. Dann fragen wie es später mit einer Stundenerhöhung aussieht.
Was suchst denn überhaupt?


Ich leide seit 23Jahren an EPI andere evtl. noch länger hier. Das dich diese Aussagen nicht motivieren kann ich gut nach vollziehen aber da muss man drüber stehen sind halt alles Spinner  :weirdo: Sollen froh sein das Sie es nicht getroffen hat.

Wer sagt dir das man dich nicht will?  :o Mit solchen Aussagen Schwer beschädigten gegenüber sollte man sehr Vorsichtig sein. Es gibt Gleichstellungsgesetzt in Deutschland
Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen

Viele werden viel mehr abweisen weil man besondere Rechte wie Kündigungsschutz hat mehr Urlaub etc. obwohl es mittlerweile auch einfacher ist einem Behinderten zu kündigen wenn man es wirklich will.

Zitat
Und wenns immer nur die bis zu 3 Auren gewesen wären.....pahahaha,nix wäre schöner!!!!
Denn dann wäre mein Hirn wahrlich nicht so putt wie es heute ist!

Aber du schreibst du hast seit Jahren keinen GM mehr und nur das zählt für die Amtsärztin

Warum ist dein Hirn kaputt ???

Terrorhexe

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #21 am: 11. August 2012, 17:07:49 »
@Tabletten Junky: Türlich bin ich da noch gut bedient ;)
Ich würd gerne arbeiten gehn,bin auch froh das ich meine Ausbildung damals auch geschafft habe.
Halbtags wär natürlich auch erstmal besser,aber das Amt lässt sich darauf nicht ein.

Grand-Mal Anfälle hab ich 2009 keine mehr,dank Keppra.
Es wurde damals aber auch festgestellt das Stress der Auslöser für Grand-Mal Anfälle waren,und deswegen hab ich einfach Angst :(
Mein Selbstbewusstsein ist ja so schon im Keller,hab jetzt demnächst auch wieder einen Termin,habe auch schon gesagt das ich gerne was im sozialen Bereich machen will.
Es werden mir auch immer nur Maßnahmen angeboten für 1,50€ die Stunde.
Ich weiß auch nicht wie ich mich da durchsetzen kann?  ???
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Niemand

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #22 am: 11. August 2012, 21:13:46 »
also ich bin der Meinung wenn du zum Bleistift 6std machen willst können die da nix gegen sagen und wenn ja sollen die dir das mal schriftlich geben warum du die nicht machen sollst sondern 8. Auf so was würde ich mich schon mal gar nicht einlassen son Quatsch.  :weirdo:

Wenn du gerne etwas im sozialen Bereich machen möchtest deine Berufsausbildung auch dort hin geht werden sie dich ja versuchen da zu vermitteln. Ansonsten wird das Amt dich entweder natürlich erst einmal in Weiterbildungsmaßnahmen stecken dazu in deinen erlernten Beruf vermitteln willst du was anderes musst du dir das selber suchen. Das ist nicht Aufgabe es Amtes oder deine Vermittlerin spielt da doch mit und sucht auch noch anders wo in Bereichen in der Regel wird man das aber nicht tun.

Das dein Selbstbewusstsein im Keller ist hm... blöde aber da musst du durch um einen Job zu bekommen und dann noch in einem Berufsfeld was du dir wünscht.  Irgendwie kommst da aus diesem Loch schon wieder raus ich war auch schon länger Arbeitslos da bist nicht alleine  ;)


Arawn

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #23 am: 28. Januar 2013, 16:08:53 »
Hallo,

ich sitze gerade auch wieder in so einem doofen Loch  :escape:
Ich bin jetzt 22, jabe einen super Realschulabschluss, 1 Jahr Ausbildung IT-Assistentin, Abschluss als Ergotherapeutin (gegen diesen Beruf habe ich aber mit der Zeit eine riesige Abneigung entwickelt) und habe nun seit einem 1 1/2 Jahr angefangen, das Abitur nachzuholen, wo ich jetzt aber Hausverbot habe, weil ich meiner Schulleiterin gesagt habe, dass bei mir im Moment die Anfallgefahr größer ist. Dass ich da nicht weiter lernen will und dank der Nebenwirkung der Medis eh nicht schaffe, will ich nun eine Lehre machen - nur was?
Ich hatte meinen letzten GM vor 3 Tagen, in dem letzten anderthalb Jahren ca. 4 (die habe ich im Schlaf, ich kann es am Morgen also nur vermuten, dass da was war) und seit Februar habe ich 1 - 4 Auren täglich, aber nur auf den linken Arm begrenzt, die ich mit Diaepam und Tavor unter Kontrolle halte und mein Neurologe weiß nicht weiter, weshalb ich (hoffentlich sehr bald) nach Kleinwachau ins Epilepsiezentrum gehe.
Nur ist ja oft Februar/März Bewerbungsfrist - nur weiß ich nicht, als was ich arbeiten könnte.
Ich würde gern etwas technisches machen, Feinmotorik ist aber nicht drin und der Beruf sollte beschäftigend/wachhaltend sein.
Zumal kann ich nie sicher sagen, ob ich früh aufstehen kann, weil ich nunmal eine aufwachepilepsie habe, die auch nach Jahren noch nicht richtig eingestellt ist.
Kann mir jemand Berufe, Links, etc. empfehlen.
Berufsberatung bringt ja nix...

Schonmal danke.

LG

Arawn
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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #24 am: 09. Februar 2013, 11:26:52 »
Hallo zusammen,
ich habe erst am Donnerstag die Diagnose Epilepsie bekommen und stehe jetzt vor einem Berg an Fragen. Ich mache aktuell eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin (neuer Begriff für Krankenschwester) und wollte Fragen ob eventuell schon jemand Erfahrungen in dem Beruf mit Epilepsie hat und ob ich die Ausbildung überhaupt fortsetzen kann?!

Lg Lena  :)

Niemand

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #25 am: 09. Februar 2013, 18:45:38 »
Sieht schlecht aus obwohl hier schon welche im Forum unterwegs waren die diesen Beruf ausübten oder noch ausüben. Aber wichtiger wäre zu wissen wie stark prägt sich die EPI aus und welche Form an EPI hast du?

Denn Schichtdienst im Sinne von Nachtschicht wirst du bestimmt nicht machen dürfen. Früh- und Spätschichten könnte ich mir vorstellen Nachtsichten könnte schwierig werden.
Aber kommt auf deine Diagnose an.

Auch wichtig ist das du es mit Aufsichtspflicht zu tun hast die du während des Anfalls nicht erfüllst/erfüllen kannst. Aber 100% genau kann ich dir das nicht sagen wie gesagt es gibt/gab hier welche die diesen Beruf gelernt haben und evtl. noch drin sind.

Viel Erfolg

TablettenJunky

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #26 am: 09. Februar 2013, 20:32:05 »
Ich habe generalisierte idiopathische Epilepsie und werde ja gerade erst eingestellt mit den Medis! Mein Arzt sagte auch schon das Nachtdienste Tabu sind und ich generell nicht alleine auf Station sein darf! "Schaukel - Dienste" wären wohl auch nicht drin momentan. Meine Befürchtung liegt einfach darin das ich nun mitten in meiner Ausbildung aufhören muss!

Danke dir trotzdem für den Rat :)

Lg Lena

MaximilianCanisLupus

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #27 am: 16. Februar 2013, 23:30:46 »
Ich lese heute schon eine ganze Weile in diesem Forum, Kreuz und Quer. Ich weiß ja nicht was mit vielen hier los ist, aber einige glauben mit Epilepsie schwerstbehindert zu sein. Hört sich so an als ginge hier der Großteil mit seiner Erkrankung hausieren. Allein wenn ich in einem anderen Thread lese, dass man als Epileptiker das Schwimmen vermeiden sollte.  :weirdo:
Leute, kommt aus eurem See aus Selbstmitleid mal rausgeschwommen.
Ich bin 21 und habe seit ca. 12 Jahren eine bestimmte (und seltene) Form der Frontallappenepilepsie. Bin seit 9 Jahren medikamentös (Oxcarbazepin) eingestellt und anfallsfrei [Meine Anfälle traten hauptsächlich nachts auf, tagsüber sehr, sehr selten in Form von Zuckungen des rechten Augenlids in Sekundenbruchteilen]. Bin ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz und im Rettungsdienst tätig und beginne im Herbst mein Medizinstudium, dem steht auch nichts im Wege.
Ich könnt mich wegschmeissen, wie hier manch ein Hobby-Neurologe meint bahnbrechende Diagnosen stellen zu können.
Bitte redet "Neuen" nicht irgendeinen "Halbwahrheiten-Schwachsinn" ein, die sollen zu einem fähigen Neurologen gehen und Leuten, die sich von berufswegen damit auskennen.
Achja, und den Führerschein habe ich auch ohne Probleme bekommen  ;)
Ich hätte da aber noch eine Bitte und zwar: Seid so gut und nennt mir mal einen Beruf, der eurer Meinung nach "epilepsie-tauglich" ist.

Joy

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #28 am: 16. Februar 2013, 23:43:34 »
Hi Maximilian,

willkommen hier im Forum!

Du als Anfallsfreier hast leicht reden. Wenn jemand oft zu Grand Mal Anfällen neigt und nicht gerade Selbstmordgedanken hegt, wäre es doch klug das Schwimbad zu vermeiden sonst macht es blubb blubb und du gehst kaputt!

Mit Epilepsie kann man eigentlich viel beruflich machen. Nur eben nicht Autofahren, Dachdecker, Schreiner, da wo man sich halt verletzten kann!

lg Joy

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #29 am: 17. Februar 2013, 00:14:19 »
Hallo Maximilian,

aber einige glauben mit Epilepsie schwerstbehindert zu sein. Hört sich so an als ginge hier der Großteil mit seiner Erkrankung hausieren

Leute, kommt aus eurem See aus Selbstmitleid mal rausgeschwommen

Bin seit 9 Jahren anfallsfrei

Ich könnt mich wegschmeissen, wie hier manch ein Hobby-Neurologe meint bahnbrechende Diagnosen stellen zu können

Bitte redet "Neuen" nicht irgendeinen "Halbwahrheiten-Schwachsinn" ein, die sollen zu einem fähigen Neurologen gehen

Achja, und den Führerschein habe ich auch ohne Probleme bekommen

Alleine der erste Satz oben stört mich persönlich schon gewaltig.

Hier gibt es Vieles, aber garantiert keine Hobby-Neurologen. Die Betroffenen sind in neurologischer Behandlung. Es freut mich auch sehr, das du mit 12 Jahren deinen letzten Anfall hattest. So geht es aber nun mal nicht jeden. Und was den Führerschein anbelangt, klar, die meisten hier im Forum haben einen, dürfen aber eben nicht fahren, weil sie nicht anfallsfrei sind.

Natürlich steht dir momentan nichts im Wege, könnte sich aber jederzeit auch ganz schnell ändern.
Ehemann mit fokaler Epilepsie, komplex-fokalen psychomotorischen und sekundär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen