Autor Thema: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie  (Gelesen 32456 mal)

cindra

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #30 am: 17. Februar 2013, 11:10:29 »
Hallo Maximilian,

zuerst einmal ein herzliches Willkommen hier.

Schön für dich dass du schon so lange anfallsfrei bist.
Aber das sind eben sehr viele hier nicht. Und sie versinken trotzdem nicht in Selbstmitleid sondern gehen arbeiten z.B. TJ und Gatta und es gibt noch viele mehr.

Ich selbst war auch viele Jahre anfallsfrei sogar ohne Medikamente. Nach 27 Jahre habe ich sie dann wieder. So what! So isses halt. Ich arbeite auch, wenn auch weniger da ich es gesundheitlich einfach nicht mehr schaffe.
Anfallsfrei bin ich seit 5 Jahren trotz 3fach Medikation und einem Aufenthalt in einer EPI Spezailklinik mit Videomonitoring nicht. Zum glück habe ich aber keine GM mehr und darf auch wieder Auto fahren.

Schwimmen gehe ICH trotzdem nicht, da ALLE meine generalisierten Anfälle entweder im oder am Wasser statt fanden. Mein Gehirn mag das Glitzern auf dem Wasser anscheinend gar nicht.

Ich finde es sehr vermessen von dir aus deiner doch recht komfortablen Situation auf andere Epileptiker herabzusehen.

Hoffentlich ist die Psychologieausbildung in deinem Medizinstudium was wert, sonst....

LG Anna
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Bella_2009

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #31 am: 17. Februar 2013, 22:02:36 »
Ich lese heute schon eine ganze Weile in diesem Forum, Kreuz und Quer. Ich weiß ja nicht was mit vielen hier los ist, aber einige glauben mit Epilepsie schwerstbehindert zu sein.

1. Manchen Menschen mit Epilepsie geht es schlecht, dass sie nun mal schwerstbehindert sind! Sei es aufgrund von möglichen Unfällen, die durch die Nebenwirkungen der Medikamente entstanden sein können usw. Von daher finde ich es nicht in Ordnung das du Menschen Dinge unterstellst ohne die näheren Umstände zu kennen.


Hört sich so an als ginge hier der Großteil mit seiner Erkrankung hausieren.

2. Dieses Forum dient zum Austausch von Betroffenen und von daher werden hier Dinge über bestimmte Krankheitsverläufe geschrieben! Jeder Mensch geht mit dem Thema Epilepsie anders um und dieses solltest grade du, mit dem Berufswunsch Arzt akzeptieren und vor allem Verständnis für haben.


Allein wenn ich in einem anderen Thread lese, dass man als Epileptiker das Schwimmen vermeiden sollte. 

3. Und mal ganz ehrlich, es ist schön das du Krampffrei bist! Aber ich glaube nicht, dass du wo du noch Krämpfe gehabt hast schwimmen gegangen bist! Du schreibst du bist tätig im Rettungsdienst und willst Medizin studieren! Dann möchte ich nicht bei dir in Behandlung gehen, denn es ist sehr wohl gefährlich, wenn man nicht krampffrei ist schwimmen zu gehen. Und wie du hoffentlich weißt, verliert man sämtliche Kontrolle über die Körperfunktionen und dieses ist sehr gefährlich.


Leute, kommt aus eurem See aus Selbstmitleid mal rausgeschwommen.

4. Selbstmitleid!? Du unterstellst hier den Leuten Selbstmitleid!? Du weißt gar nichts über deren Schicksale und Lebensgeschichten bzw. nur nen Bruchteil von denen! Jeder Mensch ist individuell und geht mit seinem Leben anders um! Der eine Mensch ist in der Verarbeitung schneller, während Andere einfach länger hierfür brauchen! Und das hast DU zu akzeptieren und Verständnis für zu haben!!!!! Vor allem grade du, der selber Epilepsie hat.  Eine Epilepsie hat grade  zu Beginn sehr wohl mit Einschränkungen zu tun!!!!

5. Ich bin 21 und habe seit ca. 12 Jahren eine bestimmte (und seltene) Form der Frontallappenepilepsie. Bin seit 9 Jahren medikamentös (Oxcarbazepin) eingestellt und anfallsfrei [Meine Anfälle traten hauptsächlich nachts auf, tagsüber sehr, sehr selten in Form von Zuckungen des rechten Augenlids in Sekundenbruchteilen]. Bin ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz und im Rettungsdienst tätig und beginne im Herbst mein Medizinstudium, dem steht auch nichts im Wege.

Ich bin 31 Jahre, bin seit Juli 2011 krampfrei  und nehme Lamotrigin! Bei mir hat sich die Epilepsie erst 2010 entwickelt und es gibt hier im Forum viele bei denen sie erst spät entstanden ist. Und diese Menschen sind zum Teil schlagartig vor das Problem gestellt ihren Beruf nicht mehr ausführen zu können z.B. der Dachdecker, Taxifahrer, Busfahrer usw..... Es gibt sehr wohl Berufe die für einen Epileptiker "ungeeignet" sind! Oder möchtest du z.B. in ein Taxi steigen wo der Fahrer Epilepsie hat! Krampffrei hin oder her!!! Ich glaube nicht!?


Ich könnt mich wegschmeissen, wie hier manch ein Hobby-Neurologe meint bahnbrechende Diagnosen stellen zu können. Bitte redet "Neuen" nicht irgendeinen "Halbwahrheiten-Schwachsinn" ein, die sollen zu einem fähigen Neurologen gehen und Leuten, die sich von berufswegen damit auskennen.

6. Es geht hier nicht um bahnbrechende Diagnosen. sondern darum Ratschläge zugeben, dazu dient das Forum! Und hier behauptet keiner, der "Erfahrungen" mit dieser Thematik hat, dass eine Epilepsie nicht von einem fähigen Neurologen bzw. Epileptologen behandelt werden soll!!! Da solltest du das Forum mal genauer lesen!!!!

Achja, und den Führerschein habe ich auch ohne Probleme bekommen  ;)

7. Das ist schön das du deinen Führerschein ohne Probleme bekommen hast!!!! Bei mir ist es so, dass ich meine Fahrerlaubnis seit Februar 2012 wieder habe!!!! Stell dir mal vor, du kommst spät in so eine Situation und hast das Leben auf den Führerschein ausgerichtet!!!! Dann bekommst du erstmal ein Fahrverbot!!!! Und musst dein ganzes Leben umplanen? Wie wäre das für dich!!???
Du bist in diese Situation rein gewachsen und könntest deswegen ohne Probleme deinen Führerschein machen! Du hast mit neun Jahren Epilepsie diagnostiziert bekommen! Deine Eltern werden dich logischer Weise hierbei unterstützt haben, und du hast dein Leben darauf ausgerichtet! Und du musstest auch eine gewisse Zeit krampffrei sein, damit du überhaupt deinen Führerschein machen könntest! Aber vielen Menschen hier geht es eben einfach nicht so!!!!

Anbei ein Link für dich: http://www.mpuboard.com/mpu-insiderwissen/1351-begutachtungsleitlinien-anfallsleiden-epilepsie.html


Ich hätte da aber noch eine Bitte und zwar: Seid so gut und nennt mir mal einen Beruf, der eurer Meinung nach "epilepsie-tauglich" ist.

8. Es gibt  nicht den Epilepsie tauglichen Beruf, aber es ist definitiv so das gewisse Berufswege für eine Epilepsie nicht grade sinnvoll sind, stelle dir mal vor ein Dachdecker fällt von einem Dach oder ein Tischler sägt sich sich während eines Krampfanfalls die Hand ab...... !!!! Weitergehend gibt es hierüber gewisse gesetzliche Vorschriften, Epileptiker dürfen keinen Beförderungsschein machen, wie es z.B ein Taxifahrer oder Busfahrer benötigt!!! Ich bin Erzieherin und muss eigentlich auch behinderte Menschen transportieren, dieses darf ich seit meiner Diagnose auch nicht mehr und werde es auch nicht mehr dürfen.
(Ausnahme: Krampffreiheit ohne Medikamente wenn fünf Jahre rum sind)

Außerdem ist ein geregelter Lebensstil auch sehr wichtig, was sich auch in der Berufswahl wiederspiegelt!

Diese Dinge solltest du eigentlich wissen, wenn du deine Epilepsie viele Jahre hast und keine anderen Menschen und dessen Lebensgeschichten kritisieren, die du nicht kennst! Deine "sozialen" Einstellungen solltest du ganz dringend überdenken, bevor du dein Studium "Medizin" beginnst, denn auch hier wirst du auf Menschen treffen, die Schicksalsschläge bekommen werden, wo ein sensibles Verhalten und Taktgefühl dringend nötig ist!

So nun wünsche Ich dir für dein weiteres Leben alles Gute!
« Letzte Änderung: 17. Februar 2013, 22:04:50 von Bella_2009 »

Sunnie

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #32 am: 17. Februar 2013, 22:23:40 »
Danke Bella !!

susili

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #33 am: 17. Februar 2013, 22:36:17 »
super text bella...kompliment :dance:

liebe grüße, susili
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konijn

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #34 am: 17. Februar 2013, 23:55:15 »
Ich habe ähnlich wie Maximilian eine sehr schwach ausgeprägte Epilepsie seit früher Kindheit, in die ich daher auch "reingewachsen" bin. Ich habe mich eigentlich nie wesentlich dadurch eingeschränkt gefühlt und habe Schule und Studium ohne größere Probleme geschafft. Erst als ich angefangen habe über eine Schwangerschaft nachzudenken, waren die Probleme plötzlich da. Jetzt soll ich Medikamente wechseln, eine Zeit ohne Medis probieren, mache mir Sorgen über eine mögliche Behinderung meines Kindes etc. So viel wie in den letzten Monaten hab ich noch nie über meine Epilepsie nachgedacht. Und ich kann plötzlich richtig wertschätzen, was für eine sorgenfreie Zeit ich bisher hatte, da ich so gut eingestellt war und keine Probleme hatte.

aggi61

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #35 am: 18. Februar 2013, 03:50:32 »
Hallo Maximilian
Zitat
... aber einige glauben mit Epilepsie schwerstbehindert zu sein.
Nein, nicht nur wegen der Epi, aber jetzt - im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen - eindeutig JA!

Zitat
Allein wenn ich in einem anderen Thread lese, dass man als Epileptiker das Schwimmen vermeiden sollte.
Du scheinst verflixt viel über die verschiedenen Formen von Epilepsie zu wissen (Ironie off) - bei fotosensibler Epi reicht es schon, dass ich zu nah an einen Fernseher gehe um einen Anfall zu bekommen ... das ist bei mir ein 100% - Auslöser! Ich lege keinen Wert darauf im Schwimmbad regelmäßig von einem Bademeister gerettet zu werden - oder auch nicht

Ich habe auch ohne Probleme meinen Führerschein bekommen, aber als ich 6 Monate nicht fahren durfte merkte ich, wie bescheuert die öffentlichen Verkehrsmittel sind - wenn man um 8 Uhr einen Termin beim Neuro hat (und da auch der Bus fährt (später fährt keiner) und der nächste nach Hause erst wieder um 13.30 Uhr. Ja, ich bin froh, dass ich wieder fahren darf, würde aber jederzeit aufs fahren verzichten - aus Verantwortung meinen Mitmenschen gegenüber! Denn ich halte immer noch das Auto für eine Waffe und wenn ich nicht in der Lage bin, diese zu beherrschen, dann bin ich eine Gefahr für andere!!!

Berufe? Ich habe jahrelang in der ambulanten Altenpflege gearbeitet und kann das aus anderen Gründen nicht mehr (nicht wegen der Epi)! Helfen würde mir, eine Stelle in einem Pflegeheim zu finden, aber HIER macht mir die Epi einen Strich durch die Rechnung, denn auf einen unregelmäßigen Lebenswandel im Sinne von Wechselschichten werde ich mich nicht mehr einlassen!


MaximilianCanisLupus -> Übersetzt: Der größte (Maximilian) Wolf

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Yasmin

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #36 am: 18. Februar 2013, 21:34:51 »
  hallo Wolf  erst mal freue ich mich für dich dass du schon so lange Anfallsfrei bist. Wer geht
hier pausieren? Mit der Einstellung Arzt zu werden willst du dir das nich nochmal überlegen? Ich musste damals im Katastrophenschutz aufhören weil ich bei einer Übung zusammengebrochen bin. Wir haben eine Assistensärztin im Team selbst Sie meinte dass es nicht Anfallsfrei geht.  ich denke ich muss hier die nicht anfallsfreien in Schutz nehmen . Ich habe im Monat 2- anfälle. Du bist einer von denen die mit Vorurteilen rangehen. Es ist doch nur....    und schwimmen auch ich gehe in Begleitung schwimmen und lasse mich nicht hängen und kämfe gerade um eine Eppilepsie Reha. Es gibt hier sicherlich viele dir arbeiten wollen wo es schwierig ist. Meine Tante war z.b. Kranfahrerin und kann als E. Patient dass nicht mehr ausüben. Wegen eines Tumors ist Sie jetzt unfreiwillig in Rente

Joy

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #37 am: 18. Februar 2013, 21:44:50 »
Was für Kliniken gibt es eigentlich, die auf Epilepsie Reha spezialisiert sind? Oder meinst du einfach die Reha nach der Op?

Interessiert mich grad. Wie stellt man sich das vor? Wenn man Anfälle hat, was machen die dann dort?

Epi2010

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #38 am: 19. Februar 2013, 07:39:15 »
Hallo Joy,

würde mich auch interessieren, ob es wirklich eine Reha gibt, in der auch auf die Epilepsie eingegangen wird. Mein Mann ist derzeit in einer Reha, aber auf die Epilepsie wird dort nicht eingegangen. Lediglich ein EEG wurde dort gemacht.

LG Tanja
Ehemann mit fokaler Epilepsie, komplex-fokalen psychomotorischen und sekundär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen

Yasmin

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #39 am: 19. Februar 2013, 19:44:11 »
 :insel:   Hallo ich meine Bad Salzhausen  dass ist eine Neurologische Spezialklinik  auch für eppileptiker

MStach

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #40 am: 15. November 2013, 14:34:22 »
Die BGI 585 wird derzeit bearbeitet und kommt im Frühjahr 2014 neu:-)

Maggo

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #41 am: 31. Januar 2014, 20:42:27 »
Also das Epilepsie-Patienten bestimmten Beruf haben, ist wohl nicht zu klären.
Aber ich denke, wenn eine Epilepsie früh diagnostiziert wird, wird es wohl in Richtung einer Büro-Beschäftigung gehen. Wie übrigens bei mir auch. Bin zwar im Moment nicht in diesem Beruf tätig, aber habe zumindest eine Ausbildung und Praktika in dem Bereich gemacht.

lg
Maggo
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smileypieps

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #42 am: 01. Februar 2014, 11:10:28 »
bin gelernte Hotelfachfrau - sämliche Schichten durch. Früh, Mittel, Spät, Nacht.

habe dann 6 jahre in einer Spielothek gearbeitet. da ging die Spätschicht auch bis 2 uhr nachts. und den nächsten früh das erste mal gegen 6 wach, wegen kind. hab dann aber immer weitergeschlafen.

und dies sehr lange und ohne Anfälle durchgestanden.

heute, heute muss ich nur mal schlecht schlafen und kann schon auf nen anfall warten. naja wahrscheinlich auch Kopfsache ("psychisch")

LG
:) - Pieps

Menschen hören nicht auf zu spielen,
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MFlint

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #43 am: 22. Mai 2014, 21:57:51 »
ich bin froh, dass ich vollzeit arbeiten kann und habe eine Traumstelle. Ich weiß nicht ob ich richtig gehandelt habe aber meine Firma weiß nichts von meine Epilepsie...
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ramue

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Re: berufliche Möglichkeiten bei Epilepsie
« Antwort #44 am: 22. Mai 2014, 22:49:30 »
Hallo auch mal von mir, Also wenn ich das lese: "... aber einige glauben mit Epilepsie schwerstbehindert zu sein", sorry aber da frage ich mich ernsthaft wo der Schreiber seinen gesunden Menschenverstand gelassen hat! Ich schreib mal eben, was ich mit Epi bei mir verbinde: EU-Rente mit 28Jahren - super, wenn man sein leben lang arbeiten gehen wollte; vieles sollte man nicht oder eben vermeiden (Arbeiten in der Höhe auf leitern zB), NW: Motorik haut stellenweise nicht hin, starkes Händezittern, Sprachprobleme (der ganze Kram wurde schon andernorts hier angesprochen ich dehne das nicht weiter aus). Glaubst du ernsthaft man hat nen Anfall, steht wieder auf und die Welt läuft wieder rund? Natürlich weiß ich, dass es schlimmere Krankheiten gibt und Menschen, denen es wesentlich schlechter geht als mir. Aber Bevor du über andere urteilst zieh dir mal selber deren Schuhe an! Tschuldigung Leute, aber bei soviel Dummheit...., ich lass es lieber. Ich soll freundlich sein.(sagen mir gute Freunde zumindest immer)