Autor Thema: Ernährungshinweise bei Epilepsie  (Gelesen 14460 mal)

Epi2010

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #15 am: 24. Januar 2013, 19:18:25 »
Damit das Hirn meines Mannes auf Trab kommt, reicht ja derzeit der Chef. Wenn dann Kaffee mit Koffein hinzukommen würde, oje, mag gar nicht daran denken  :-)))

LG Tanja
Ehemann mit fokaler Epilepsie, komplex-fokalen psychomotorischen und sekundär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen

Gattamelata

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #16 am: 24. Januar 2013, 20:56:20 »
Ob mit oder ohne Kaffee, das habe ich aus anderen Gründen ausprobiert, machte bei mir keinen Unterschied...außer, daß ich auf Entzug war.  *lach*
Ist wahrscheinlich sehr individuell (wie so vieles), weil ich den Kaffeekonsum gewohnt bin. Cola dagegen geht garnicht, mag ich aber sowieso nicht.
Sonst gibts nur Kranenberger und Tee. Die Ernährungstips sind wohl auch im Allgemeinen ohne Epi sinnvoll...Ausnahmen gibt es auch da.
Mit der medikamentösen Vitaminzufuhr verstehe ich aber nicht. Wie soll die aussehen?  ???
Spritzen kenne ich nur ADEK, wenn es an den fettlöslichen Vitaminen mangelt.
Dachte, mit einer normalen ausgewogenen Ernährung und keinen Aufnahme- oder Verwertungstörungen ist das überflüssig (oder sogar schädlich)?
Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamem Willen.
(Mahatma Ghandi)

martine

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #17 am: 25. Januar 2013, 07:08:24 »
Zitat
das weiß ich auch nicht ob man dann keine Medis mehr braucht.... kann ich aber mal nachfragen!!

aber sicherlich ist es etwas was zur Besserung beiträgt sag ich erst mal!

zu wenig schlaf und streß spielten bei mir bisher auch eine große Rolle!!

das mit den Hormonen ist mir jetzt wieder neu....

Tschuldigung, aber Du scheinst generell nicht viel Ahnung zu haben und nur Pseudowahrheiten zu verbreiten

1: Cola wie auch jedes Kohlensäurehaltiges Getränk enthält phosphorsäuren. Übermengen können, vorallem bei Kindern, das Calcium herabsetzen sprich dem Knochenaufbau schaden. Dies aber auch nur wenn neben ca. 6l/täglich nichts ordentliches gegessen wird (wie Obst Fleisch etc ...) .
2. Kaffe/Tee  können das Eisen herabsetzen. Aber auch da, ernährt man sich richtig, spielt es keine Rolle. Und wie immer gemäss Paracelsius "Die Dosis macht das Gift".
Was den "Aufputscheffekt" angeht wer regelmässig Kaffee trinkt hat diesen gar nicht mehr, da der Körper bereits an das Koffein/Tein gewöhnt ist.
3. Medikamentös zugeführte Vitamine sind nur sinnvoll, wenn ein starker Mangel besteht. Diesen kann nur der Arzt feststellen. Bei Fettlöslichen Vitamine kann es durch zu hohe Zufuhr zu einer Überdosierung kommen. Und auch für Raucher ist die zusätzliche Zufuhr von Vitamin A nicht empfohlen

Zitat
Kochsalzreiche Lebensmittel (z.B. Salzstangen, Kasseler, Sauerkraut, Snacks (Flips, Chips u.a), gepöckelte Lebensmittek, Laugengebäck u.a.) nur selten oder gar nicht einsetzen.
kann der Arzt an Blutwerten überprüfen wie der bedarf da ist...
  Warum ????  Wegen de Salz ???
Auch da , alles in normalen Mengen ist kein Problem

Das Zauberwort heisst einfach : Ausgewogene Kost.

Zitat
das weiß ich auch nicht ob man dann keine Medis mehr braucht.... kann ich aber mal nachfragen
Das ist die Krönung, Iss richtig, nimm Vitamine dann brauchst Du keine Medis !!!

Du hattest schon den Beitrag mit Glutamat. Nur zur info : Glutamat ist ein Baustein unserer Proteine (LGlutamin) und von daher in fast jedem lebensmittel vorhanden. Was Du meinst sind Glutamate. Also die Salze der Glutaminsäure. Diese sind bekannt als Allergieauslöser (Durchfall etc...). Aber eben nicht jeder ist darauf allergisch. Und daher : warum sollte jemand auf sein geliebtes Maggi verzichten ...
Dürfen wir alle keine Erdbeeren mehr essen nur weil auch Erdbeeren Allergien auslösen können ???


Liebe Grüsse
Martine
Der eine sieht nur Bäume, Probleme dicht an dicht. Der andre Zwischenräume und das Licht.
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Tochter (11j) Keppra 750-0-1000(07/15) Ritalin 20-10-0
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ruhe

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #18 am: 25. Januar 2013, 10:44:02 »
@ Martine

du hälst dich wohl für überschlau, oder ??

oder bist du Ärztin oder Ernährungsberaterin?


woher nimmst du alle diese Info´s?

bin schon sehr lange Epi. aber das da auch die Ernährung ne Rolle spielen kann wußte ich noch nicht.

bei vielen anderen Krankheiten ist da ja auch ein stückweit so und sicherlich wird man noch Medis nehmen müssen....

lg ruhe

Silvio

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #19 am: 25. Januar 2013, 11:51:51 »
hallo ruhe,
wenn jemand sehr gut gegenargumentieren kann hat das nichts mit oberschlau zu tun. Genau so könnte man dich auch fragen, wo du das wissen her hast. Sind es einfache persönliche erfahrungen, oder kannst du es durch vertrauenswürdige quellen nachweisen.

ruhe

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #20 am: 25. Januar 2013, 11:58:46 »
weiß es von einer ernährungsberaterin....

Lora

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #21 am: 25. Januar 2013, 12:12:28 »
Also ruhe,
Ich hatte dich gefragt, wer denn dieser F Heele ist.. Wo ist denn da deine über schlaue Antwort?

Und eine Ernährungsberaterin weiß besser Bescheid als ein Epileptologe?.

Wer ist denn da über schlau? Da kommt von dir eher dummes Zeug und nicht von martine!

Dieses Angreifen kannst du hier im Forum bitte lassen, wir möchten sowas nicht.

martine hat gut argumentiert und es ist auch meine Meinung.

ruhe

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #22 am: 25. Januar 2013, 15:26:12 »
F. Heepe hat auch was mit ernährungstherapie zu tun....

ein Epileptologe kennt sich auch mit Ernährung aus??

wo steht das ??

außerdem soll -- laut Klinik in Bethel --- die Ketogene Diät sehr gut sein sagte man mir dort....

äußere halt nur meine Meinung!!
« Letzte Änderung: 25. Januar 2013, 15:50:45 von ruhe »

aggi61

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #23 am: 26. Januar 2013, 04:59:47 »
Wenn ich nach dem ginge, dann müsste ich wohl nur noch auf meine Tasse Kaffee am Morgen verzichten und könnte auf die Medis absetzen  ???

Nein danke - dieses Experiment ist schon einmal schiefgegangen - verzichte freiwillig   ;-)

Das meiste, auf das man da verzichten soll, vertrage ich von Natur aus sowieso nicht (Glutamate, schwarzen Tee, Chips und Flips) und anderes mag ich nicht!

Ich hab grad etwas gegooglet und bin darauf gestoßen:

Zitat
Die ketogene Ernährung und Reizausgleich mittels Endorphin-Bilanz-Modell kann positiven Einfluß auf folgende Krankheitsbilder und Erscheinungen haben:

- Übergewicht (auch BMI > 40)
- Alternative zum Insulin bei Diabetes Typ II
- therapieresistente Epilepsien
- Autoimmunerkrankungen (Asthma / Allergien / Rheuma)
- starke psychische Schwankungen
- Schlafstörungen
- Stoffwechselstörungen
- Artheriosklerose
- Darmpilzerkrankungen
- Demenzen und andere Alterserscheinungen
- Eßstörungen und Suchterscheinungen
http://www.ketarier.de/ketogeneernaehrung/grundprinzip.html

Ich hab mich auch etwas in die Rezepte eingelesen - und was seh ich? Ich mach diese Diät sowieso schon   

Na toll - und was hab ich davon?

Meine Allergien sind nicht besser sondern werden immer mehr! Meine Schlafstörungen - davon reden wir mal gar nicht -und die Gelenke ... bin ich froh, dass mir meine Zigaretten noch schmecken (Suchterscheinungen).

Ich hoffe wenigstens, dass die Diät gegen die "Demenzen und andere Alterserscheinungen" hilft

Anfänger haben die Arche gebaut - Profis die Titanic ;)

Schlaf - ist das nicht dieser halbherzige Coffeinersatz???

Nicole5983

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #24 am: 26. Januar 2013, 11:09:08 »
So jetzt melde ich mich auch nochmal zu Wort.

Ich bin, seit ich Epilepsie, in Mara Bethel, in Behandlung und hatte dort noch nie was von dieser ketogene Diät gehört. Wir durften alles essen und trinken.

Ich trinke täglich, früher zu mindest, 4-5 Tassen Kaffee und meine Anfälle haben sich dadurch nicht gehäuft.

Also wenn es nach dieser Diät geht dürfte man ja so gut wie kaum noch was essen. Am Besten nur noch Wasser und Knäckebrot.

Das ist meine Meinung!
Ich habe seit Mai 2002 juvenile myoklonische Epilepsie.

ruhe

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #25 am: 26. Januar 2013, 14:01:16 »
Ich bin, seit ich Epilepsie, in Mara Bethel, in Behandlung und hatte dort noch nie was von dieser ketogene Diät gehört. Wir durften alles essen und trinken.

das wundert mich allerdings etwas....

Silvio

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #26 am: 26. Januar 2013, 14:49:54 »
es wird schon in der richtung therapiert, ist auch auf der homepage des freiburger uniklinik nachzulesen. es ist aber auch eine sehr strenge diät und sollte ärztlich kontrolliert werden.

ruhe

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #27 am: 26. Januar 2013, 15:04:24 »
es wird schon in der richtung therapiert,  es ist aber auch eine sehr strenge diät und sollte ärztlich kontrolliert werden.

das stimmt auf jedem fall

Nicole5983

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #28 am: 26. Januar 2013, 15:56:37 »
Ich kann nur das berichten was ich in der Klinik erlebt habe! Und habe mit einigen Leuten noch Kontakt und die haben davon auch noch nie gehört.

Ich war eben auf der Seite von Mara darauf und da steht das diese Diät nur bei bestimmten Formen von Epilepsie angewendet werden darf!
Ich habe seit Mai 2002 juvenile myoklonische Epilepsie.

Ronnie

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Re: Ernährungshinweise bei Epilepsie
« Antwort #29 am: 26. Januar 2013, 16:47:28 »
Kochsalzreiche Nahrungsmittel und zuviel Kaffee minimieren oder ganz vermeiden - das wird generell der gesamten deutschen Bevölkerung geraten...
Wenn ich mich ausgewogen ernähre, Mischkost oder vegetarisch, brauche ich mein Essen nicht mit zusätzlichen Vitaminen etc. anreichern. Nur bei veganer Ernährung sollte man die Werte regelmäßig prüfen.

Die ketogene Diät ist nur bei bestimmten Formen der Epi geeignet und darf NUR in enger Zusammenarbeit mit dem Epileptologen durchgeführt werden. Auf keinen Fall in Eigenregie. Sonst richtet sie mehr Schaden an als sie nützt.
-Bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
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