Autor Thema: Bei Epilepsie Fahrrad fahren  (Gelesen 9766 mal)

CrazyGrisu

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #15 am: 05. Februar 2015, 16:22:32 »
Moinsen! Was hat das eigentlich mit diesem Epilepsiepass auf sich ???

Ich habe mir mal selbst so ein sehr auffaelliges Kaertchen erstellt.

Vorne steht drauf:

Vorname Nachname
Die Krankenkasse mit Versicherungsnummer

Auf der Rückseite: EPILEPSIE

Morgens: UCB 750mg Keppra + GSK 125 Lamictal + 1000 IE Vigantoletten
Mittags: GSK 125mg Lamictal
Abends: UCB 750mg Keppra



Ja so sieht das Ding bei mir aus.  8)

 :insel:

Schoene Gruesse

Michael



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Muschelschubser

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #16 am: 08. Februar 2015, 16:56:22 »
Hallo Michael, das ist ein gelber Ausweis zum Aufblättern. Da steht dann auch noch drin, wer Dein Neurologe ist und Dein Hausarzt und wer benachrichtigt werden soll, wenn man Dich hilflos findet. Naja. Grüße von der Muschelschubserin
Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

Basti070980

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #17 am: 05. April 2015, 15:20:57 »
Hey,

habe jetzt in Bethel ja Zeit zu schreiben. ;) Also, laut Neurologe, Fahrrad fahren nur auf eigene Gefahr! Also, entweder laufen, oder von der Familie und Freunden fahren lassen, oder halt mit Bus oder Bahn! 

Grüße
Basti

Murmeltier

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #18 am: 05. April 2015, 18:02:50 »
Ich werde nur immer darauf hingewiesen, dass ich nicht Auto fahren darf. Vom Fahrrad war nie die Rede. Einmal bin ich mit einem Fahrradhelm in der Hand bei meiner Neurologin aufgekreuzt und sie hat mich sichtlich besorgt gefragt, ob ich denn mit einem Motorrad hergekommen sei. Ich verneinte und sagte, ich sei mit dem Fahrrad gefahren. Dazu hat sie nichts gesagt. Ich fasse es also so auf, dass ich kein Fahrradverbot ausgesprochen bekommen habe.  :jojo:

Sicherer ist es mir trotzdem, wo es geht, über Parks und auf dem Fußweg befindliche Fahrradwege zu fahren. Und natürlich trage ich immer einen Helm. Falls ich mich nicht so gut fühlen würde und gerade auf der Straße langfahren müsste, würde ich trotz Verärgerung einiger Fußgänger den Fußgängerweg zum Fahrradfahren benutzen (mache ich manchmal auch so, wenn ich mich an einer bestimmten Stelle auf der Straße aus anderen Gründen nicht sicher fühle) oder absteigen und schieben.

Ich muss aber auch sagen, dass ich im Vergleich zu vielen hier selten Anfälle (GMs) habe und sie außerdem normalerweise abends oder morgens auftreten. Anders ist es nur, wenn ich nachmittags einen Anfall habe, weil ich morgens die Medieinnahme verpeile. Das passiert aber sehr selten, und ich würde erfahrungsgemäß mit großer Wahrscheinlichkeit 1-2 Stunden vor dem GM schon einen fokalen Anfall bekommen, dann würde ich vorbeugend eine Frisium einnehmen und mich erst in mind. einer halben Stunde aufs Rad schwingen. Wäre ich schon auf dem Rad, könnte ich während eines fokalen Anfalls noch absteigen, danach wäre halt schieben angesagt. Ich kann die Gefahr also recht gut einschätzen, auch wenn natürlich immer noch eine Risikokomponente bleibt.

kkd

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #19 am: 06. April 2015, 21:17:03 »
Hallo zusammen,

ich seh dieses Thema wie Schäfchen. Wenn ich täglich Anfälle hätte, würde ich wahrscheinlich auch nicht Rad fahren. Wenn ich aber 2-3 Anfälle im Jahr hätte würde ich Rad fahren. Da ich persönlich mehr oder weniger anfallsfrei bin (ca. 1mal im Jahr einen GM, teilweise auch länger nicht) tu ich mountainbiken. Damit bin ich kaum auf öffentlichen Straßen unterwegs und wenn ich selbst Schutzkleidung trage, sollte hier auch nicht allzu schweres passieren. Hier muss man natürlich auch auf seinen Körper hören. Wenn man sich schon nicht so gut fühlt, macht es wenig Sinn sich dann der Gefahr eines Unfalls auszusetzen.

Verletzen kann man sich bei eine GM immer. Man kann auf dem Sofa liegen und bei einem GM sich das Gesicht an der Tischkante vom Wohnzimmertisch anschlagen. Ich hab mir auch schon ein blaues Auge im Büro geholt, als ich im vom Stuhl gefallen bin und mein Auge an einem Kunststoffbauteil hängen geblieben ist.
Aber so ist das eben. *** happens  :\
Solange man niemand anderes gefährdet (Thema Auto), muss jeder selbst wissen, wie weit er geht. Definitiv verbotenes natürlich ausgeschlossen.

Grüße
Florian

Onchen

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #20 am: 08. April 2015, 13:15:41 »
Ich würde es in dem Fall abhängig davon machen, wo du Fahrrad fährst. An stark befahrenen Strassen kann es durchaus sein, dass ein Autofahrer ausweichen muss und dann in den Gegenverkehr kracht, ich glaube das ist nicht so im Sinne des Erfinders. In ländlichen Gegenden ist da höchstens die Gefahr, dass du dich ohne Fremdbeteiligung verletzt und es ewig dauert, bis es jemand bemerkt.

CrazyGrisu

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #21 am: 18. April 2015, 16:57:17 »
Hey Leute *wink*

Meinen derbsten Anfall auf dem Fahrrad hatte ich vor 25 Jahren im Sommer.

Ich raste von einem Klassentreffen zum Karatetraining. Auf noch nicht mal halber Strecke überraschte mich die zweite Anfallsform. Anfälle durch körperliche Anstrengung. Damals fuhr ich was das 15-Gang-Rad her gab.

Ich bemerkte noch ein Zucken im rechten Arm dessen Hand ich am Lenker verkrampfte.
Als ich wieder an mehreren Stellen durch Schürfungen und Hautplatzern zu mir kam, war ich (so urig wie das klingt) zwischen Teilen des Rahmens und den Gurten meines Rucksacks verhedert.

Mit Hilfe meines Taschenmessers konnte ich mich einigermassen befreien und unter dem Rad weg krabbeln.
Das Taschenmesser sah ich seit diesem Tag nie wieder. Zwei Omi´s haben von so einer Notfallheber-Telefonzelle Hilfe gerufen.

Durch meine SOS-Kette fand sogar das zerditsche Fahrrad den Weg nach Hause.
Meine verständigten Eltern holten mich damals im Krankenhaus ab; wo ich wegen der Anfälle häufig hin kam.

Da gab es sogar noch Ordenskrankenschwestern. :) Mit Häubchen. :)

Als ich ihm Krankenhaus zu mir kam konnte mich kaum bewegen.
Man hatte mir die aufgeschürften Stellen an der Haut mit irgend so einer deckenden roten Paste eingeschmiert. :(

Das Zeugs machte wohl dass es Blutstillend war und zeitgleich die Haut zusammen zieht.

Im Kampfsport hatten wir sowas ähnliches: Sepso Tinktur. Juckte wie irre hoerte aber auch fix auf zu bluten. :D

Tja ... so war das ... der einzigste Anfall zu Rad. :)

Schoenen warmen Tag

Euer Draechli
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ruth-etc.

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #22 am: 22. April 2015, 22:13:18 »
Mein derbster "Fahrradunfall" passierte ohne Anfall. Ein Autofahrer benutze unerlaubt einen Wirtschaftweg und als ich eine Unterführung zur anderen Seite nahm war da plötzlich ein Auto. Ich hatte vorher ne Senke und hielt das Tempo um dann die Steigung zu nehmen, das Auto wollte wohl gerade in die Unterführung. Laut meiner Kumpels war es noch etwas davor... Ich weiß das nicht mehr weil ich frontal rein donnerte, in hohem Bogen drüber flog, an die Betonwand klatschte, auf den Boden, nach einer kurzen Weile kurz aufstand, ein paar mal mit den Armen ruderte und wieder einen Abgang machte. Nachdem sie mir 2 Flaschen Wasser übergekippt hatten war ich dann wohl wieder soweit einsatzbereit und wir sind ins Schwimmbad. Fahrrad war am Arsch. Dafür haben wir dem Autofahrer (der die Hosen voll hatte) 100 Mark abgeknöpft. War mir egal, war meiner Schwester.

So, könnt ihr unter meinen Jugendsünden verbuchen. Ist nach 30 Jahren eh verjährt.  *lach*

CrazyGrisu

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #23 am: 01. Mai 2015, 09:37:27 »
Mädel ... Mädel ... das liest sich ja ... Filmreif *sorry*nach Tieffliegern ausschau halte*

Ja! Abgedrängt wurde ich in meiner Jugendzeit auch mal von reichen Leuten, hübscher Mercedes und eine eingebaute Vorfahrt (wo nun wirklich gar keine war).  :weirdo:

Ich fuhr mit meinem damals hoch modernen (Tacho mit Meilen statt km-Anzeige, ganz analog ohne Elektronik)  schweren massiven grünen Rixe-Fahrrad zum Sport. Ich war noch nicht mal zwei km weit gekommen, da kam ein rechts blinkender Goldfarbener Mercedes angerauscht, ich sah den zwar daneben auf dem Radweg fahrend aber die nächsten Sekunden gingen mir das Tageslicht ausgehen!  :O

Der Mercedes (Opi mit Hut und Omi mit grauem Walla Walla Haar) traf mich am linken Pedal und drängte mich jüngst in seine Einfahrt an den sehr massiven Steinbetonpfeiler.  :luftguck:

Mein so sportliches Fahrrad hatte dann eine neue Zierde. Eine deftige 8  :jojo: im Vorderrad.
Und wie immer lag das Fahrrad aus reiner Verbundenheit auf mir  :testwall: drauf.

Opi war sofort da und half mir hoch - Omi schaute ob es wer gesehen hatte, danach fuhren sie ihren total unbeschädigten Mercedes auf den Hof und luden mich zu Kakao und Schokolade zu sich ein.

Sie überredeten den kleinen Michael für 20 Deutsche Mark wieder seines Weges zu schieben.
Ich kam abends nicht mehr zum Sport. Als Papa morgens das Fahrrad sah musste ich ihm sagen was passiert ist!

Er fuhr dann zu diesen alten Säcken und sprach da wohl etwas mehr Klartext. Nach 150 D-Mark für´s kaputte Fahrrad sah er empfindlichst davon ab die beiden wegen Fahrerflucht und groben Unfugs anzuzeigen!

Traumatisch beeinträchtigt erinnere ich mich heute immer noch an das Haus wo Rudolf ein ganzes Jahr auf dem Vordach steht so bald ich an dieser leidigen pompösen Einfahrt vorbei komme. :(

Alles Gute Allerseits

 :insel:
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ruth-etc.

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #24 am: 02. Mai 2015, 07:19:57 »
 :luftguck:  "Traumatisch"  ???  Sowas? *augenroll* 

Du meine Güte... Das war der derbste bei mir, nicht der einzigste. :x
Ich hatte da noch gut 60 Sachen drauf weil ich zuvor von einem getunten Mofa gezogen wurde.

Hmm... *augenroll*  Ich habe mich dann bei meinem Kumpel vorne ins Mofa gehockt und wir sind ins Schwimmbad.
Da haben wir noch den restlichen Tag genossen und uns einen kleinen hinter die Binsen gekippt.
Ich war nicht wirklich sonderlich schmerzempfindlich... (alles eine Sache der Gewohnheit).

Warst wohl mal ein kleiner neidischer Jammerer, wa?  :-)))

Puh... und ich dachte es hätte mit deinem Tumor oder so zu tun. Ne, ne, solche Leute sind mir echt zu anstrengend. :jojo:

halbvoll

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #25 am: 07. Juli 2015, 13:04:34 »
Hallo Basti

Die Wahl zwischen Für und wider kann der Gesetzgeber Dir nicht abnehmen.Deine Selbsteinschätzung über eigene Möglichkeiten-
trotz Epilepsie. Ebenso wenig darfst Du eventuelle Wahrscheinlichkeiten außer Acht lassen.

Eine ganz wichtige Komponente ist das moralische Bewusstsein---Wie stehe ich zum Leben.----Frage auch den Arzt--nicht was Du tun kannst, sondern ob die Entscheidung, welche Du treffen möchtest---einen Großteil der Evantualitäten berücksichtigt.

Du siehst-durch die Verknüpfung mit dem Individuum hat die Epilepsie viele Facetten, sie deren Bedeutung nur Betroffene
wirklich kennen--während andere das Stadium der Spekulationen nie verlassen werden.

Ich wünsche Dir bei Deinem Umgang mit Dir---viel Glück.

lg
Halbvoll

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Re: Über den Tellerrand hinaus blicken!
« Antwort #26 am: 28. Februar 2016, 13:28:54 »
Hallo

Wohl  jedem Betroffenen dürfte klar sein, dass die Epilepsie eine unberechenbare Krankheit ist.Doch so mancher glaubt dieses Faktum
durch Methoden, die dem Berechenbarkeit Denken entstammen (z.B. Statistiken), aushebeln zu können.

Es ist nicht immer einfach zu ertragen, dass man in vielfältiger weise an Grenzen stößt. Grenzen der Belastbarkeit- des zwischen-
menschlichen miteinander oder einfach nur der Rücksichtnahme auf andere.

In Bezug auf die Fahrerlaubnis habe ich hier gelesen-"Ich könnte es nicht ertragen mir einmal Vorwürfe machen zu müssen."
Ein Satz, den ich hier viel zu selten gelesen habe -- eher den Bezug auf Rechte mit äußerst fragwürdigen Parametern, die der
Überprüfung einer ganzheitlichen Sichtweise, nicht stand halten würden.
Natürlich bin auch ich des öfteren eines besseren belehrt worden.--Heute 55 Jahre danach:--Man muß nicht jede Erfahrung selbst machen um dann erst einzusehen, dass es dass richtige Ergebnis ist.

Lieber mal eigene Belange zum Wohle der Allgemeinheit zurückstellen, als die Wiederherstellung der Gesundheit eines anderen
der durch meinen Eigensinn verunfallte, bis an mein Lebensende mir zu wünschen.

halbvoll


Sambesi

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #27 am: 11. Dezember 2016, 04:13:39 »
Also bei mir im Arztbrief steht drin, ich darf nicht aktiv im Straßenverkehr teilnehmen und das spricht sowohl für Auto, Fahrrad und Rollstuhl!
Ich habe zwar einen Autoführerschein, den habe ich gemacht, als ich die Epilepsie zwar schon hatte, aber da war sie noch nicht diagnostiziert, es gibt sehr wohl auch einen Fahrradübungsschein, den macht man in der Regel in der 3. oder 4. Klasse. Das mit dem Rollstuhl ist echt blöd, weil der ja nicht von alleine bremst, also entweder immer Begleitperson mitnehmen, oder man kann halt nicht raus.
Ich ´habe auch bei der Polizei nachgefragt, Epileptikern ist es untersagt Fahrrad zufahren, weil das ist auch aktiv am Straßenverkehrteilnehmen, genau wie Roller fahren und Rollschuh fahren, Skateboard fahren gehört auch dazu.

Joy

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #28 am: 11. Dezember 2016, 21:08:36 »
Ist ja echt krass, dass der Rohlstuhl nicht erlaubt ist, was machen dann Querschnittsgelähmte, sind die auf ewig an die Wohnung gefesselt?

Fahrrad fahren usw. kann ich eh nicht wegen Gleichgewichtsproblemen, zum Glück wohne ich in der Großstadt, da kommt man mit dem MVV überall hin!

Lg Joy


Sambesi

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Re: Bei Epilepsie Fahrrad fahren
« Antwort #29 am: 11. Dezember 2016, 21:22:30 »
Wohnst Du in München Joy? Also ich wohne in ner knapp unter 250.000 Einwohner Stadt, die Busse fahren echt blöd manchmal und nicht alle Straßenbahnen sind Niederflurbahnen, da kannst manchmal 45 Minuten auf die nächste Bahn warten. Ja, da hast echt nen Problem, da brauchst Du ständig ne Begleitperson oder ne Assistenz, die Dich überallhin begleitet.
Oder Du machst es einfach und wenn was passiert, zahlt es die KK womöglich nicht und die Unfallversicherung auch nicht. War ja dann grob fahrlässig, es sei denn man attestiert Dir, Du hast das nicht verstanden, wenn Du Pech hast, kriegst dann aber nen Betreuer.