Autor Thema: Was für ein Zusammenhang besteht zwischen Epilepsie und Depression?  (Gelesen 3934 mal)

Sandemann

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Re: Was für ein Zusammenhang besteht zwischen Epilepsie und Depression?
« Antwort #15 am: 24. Februar 2016, 14:51:37 »
Ob es einen Zusammenhang zwischen der Epilepsie und Depressionen in dem Sinne gibt dass das eine das andere auslöst kann ich dir nicht sagen. Beides aber sind Krankheiten des Hirns und ich habe mal in einem Buch gelesen dass sich alle Menschen mit einer Hirnerkrankung auf eine Glutenunverträglichkeit testen lassen sollten. Andere Möglichkeit, man lässt die Gluten komplett weg für mindestens einen Monat da es lange dauert bis man eine Besserung bemerkt, aber die Symptome sehr schnell wieder da sind wenn man wieder Gluten gegessen hat. Gluten sind fast überall drin. Nudeln, Brot, Kekse, Salzstangen, Kuchen, Fertiggerichte, teilweise Medikamente....
Manche schminken sich stundenlang. Manche lächeln ein paar Sekunden und sind schöner.

GuydeLusignan

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Re: Was für ein Zusammenhang besteht zwischen Epilepsie und Depression?
« Antwort #16 am: 03. Juni 2016, 11:10:58 »
Andererseits können die Depressionene auch dann auftreten, wenn durch die Epilepsie das Leben umgekrempelt wird. Besonders, wenn dann Dinge /Aktivitäten, die man voher machen konnte, die zur Entspannung dienten oder einfach nur richtig Spaß gemacht haben, wegfallen.
Oder auch nur die anfangs massiven Einschränkungen im Alltag.

Man stelel sich mal vor, dass man ohne Begleitperson (Ehefrau) nicht mehr vor die Tür durfte, weil man sich sonst schon aufm Weg zum Supermarkt vor Ort, verlaufen hat.
DAS macht depressiv und knickt das Selbstbewusstsein mächtig ein.

Es muss halt nicht immer an etwas organischem / hormonellen liegen.  Die Hormonprobleme / Depressionen, werden auch gerne schonmal durch die verabreichten Medikamente (da reicht auch schonmal ein anderer Hersteller des selben Medikamentes) verursacht.

Ein Neurologe, der auch Therapaut ist, sollte das schnell differenzieren können, wenn man mit dem Patienten über seine Freizeitaktivitäten / Hobbys / Dinge, die er vorher gerne gemacht hat und jetzt nicht mehr möglich sind, spricht.

oder, um den meinen mal zu zitieren "Für jedes neue Medikament findet man schnell die passende Krankheit!"
Der Typ ist einfach kein Freund von unnötigen Medikamenten, wenn es psychologische Unterstützung und Lösungsfindung auch getan hat.
Morgens, 7 Uhr in Deutschland:
Epi: Guten Morgen GdL
GdL: Guten Morgen  Epi, gut geschlafen?
Epi: Hmh ja, gehen wir jetzt spielen?
GdL: Nö, bleib du mal liegen, ich hab keine Zeit für dich.