Autor Thema: von Epilepsie oder von Depressionen?  (Gelesen 2242 mal)

ango15

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von Epilepsie oder von Depressionen?
« am: 23. Februar 2016, 17:41:59 »
Hallo ihr.

Ich bins mal wieder. Ich habe den Thread schon bei 'Vorstellungen geschrieben, dann bemerkte ich aber, dass es die falsche 'Abteilung' ist. Bin zu dumm um das dort zu löschen..  :o )

Seit ca. 4Jahren leide ich unter Suizidgedanken, mit Depressionen und Selbstverletzendem Verhalten.(STARKES *Ritzen*, Verbrennungen, stechen mit Nadeln)

Kann es sein, das die Suizidgedanken und das Selbstverletzende Verhalten auch von der Epilepsie kommt, oder eher von der Depression an sich? ??? Ich weiß, das ersetzt alles keinen ärztlichen Rat,aber die Frage brennt mir unter den Nägeln und wenn ich das Ärzte frage heisst es nur: 'Möglich ist alles'... :tröst:

Danke für eventuelle Antworten. :testwall:
Lg, ango15

V@Skorpi

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    • Yiliz
Re: von Epilepsie oder von Depressionen?
« Antwort #1 am: 23. Februar 2016, 23:42:55 »
Gute Frage, ich hab keinen Schimmer von wo es her kommt. Ich grenze  mich meistens ab, so das es in SVV uebergeht, die Abgrenzung!  Ich hab ein massives autoagressives Verhalten. Wut auf mich selbst. Mein Freund hat mir die Gedanken Technik raus genommen, er wollte wohl nicht die Ambulanse rufen wollen wegen Phantom Schmerzen und selbst mit in den Gedanken sein. Ich wollte Mich mit Glas erschlagen gedanklich!  Mein Freund hat sich total erschrocken, tat mir leid.
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(Iranisches Sprichwort)

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sanni

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Re: von Epilepsie oder von Depressionen?
« Antwort #2 am: 24. Februar 2016, 10:45:38 »
Hallo ango,

du hast ja in deiner Vorstellung geschrieben das du erst seit letztes Jahr die Diagnose Epilepsie bekommen hast, und du schreibst ja das du dich schon seit 4 Jahren selbstverletzt und Depressionen usw. hast. Dann hat es ja schon vor deiner Epi angefangen.
Es kann viele Auslöser dafür geben, aber eine genaue Aussage wird dir wohl nur ein erfahrener Psychologe geben können.

Meine Tochter bekam auch Selbstmordgedanken usw. , bei ihr hing alles zusammen die ganzen Krankheiten ( Hat 8 versch. Krankheiten), immer wieder der Kampf, das rechtfertigen vor anderen, die Ausgrenzungen, immer 200% leisten zu müssen usw.
Sie war dann für 5 Monate in einer Psychosomatischen Klinik,  und erst mit Widerwillen auch Medikamente. Es hat ihr sehr geholfen und sie weitergebracht. Die Medis haben wir dann nach ca. 2 Jahren wieder abgesetzt.

Vielleicht wäre es für dich auch ratsam in eine Klinik zu gehen, und dich dort von Experten behandeln zu lassen. Denn was du hier schilderst ist ja schon sehr ein "Schrei nach Hilfe".
Und es ist keine Schande Hilfe anzunehmen, es zeugt von Stärke und Selbsbewusstsein.

Liebe Grüße
Sanni

Buttermilch

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Re: von Epilepsie oder von Depressionen?
« Antwort #3 am: 24. Februar 2016, 13:06:19 »
hallo
 ango 15 das hört sich wirklich erschreckend an. :O
so wie sanni schon dir geschrieben hat.
es ist keine schande hilfe zunehmen u. zum glück gibt´s die.
             auf alle fälle kann´s nicht falsch sein.
5mon. in einer klinik. ist eine ziemlich lang zeit.

sani hat deine tochter die selbstmord gedanken (nach absetzten der tabletten) ganz weg. wäre super. :)
die anderen krankeiten konnte man mit dem aufenthalt hoffentlich auch stoppen. wäre doppelt super. :)
grüßle :jojo:

Tabletten
Morgens: 100mg Lamatrigin; 600mg Valprobat + 500mg Levetir... (Super mix)
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ango15

  • Gast
Re: von Epilepsie oder von Depressionen?
« Antwort #4 am: 24. Februar 2016, 14:20:31 »
Ja, aber mir wurden vorher schon depressive Verstimmung diagnostiziert, aber jetzt haben die halt schwere Depressionen festgestellt. Ja, das kam alles durch Mobbing, und falsche Freunde. Ich habe mich selbst verloren, kann man sagen. Ich weiß nicht, wo die richtige Anna liegen geblieben ist.

Mit einer Klinik gehen mir auch alle auf die Nerven, aber die Psychatrien bei uns in der Umgebung haben alle einen schlechten Ruf, meine Schwester hatte auch schon das 'Vergnügen'. Es hilft nicht.

Danke für eure Antworten.

Buttermilch

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Re: von Epilepsie oder von Depressionen?
« Antwort #5 am: 24. Februar 2016, 19:45:57 »
 :jojo:hallo ango 15
ist halt ein richtiger sprung in nee klinik zu gehen...

...klinik in der nähe würd ich auch nicht gehen.

schön weit weg, da kann man besser abschalten.  :dance:

depressionen kenn ich von nem guten freund. der ist leider noch nicht bereit für klinik, kur oder reha.
ich wünsch dir viel kraft. :axt:
grüßle  :jojo:

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sanni

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Re: von Epilepsie oder von Depressionen?
« Antwort #6 am: 26. Februar 2016, 09:50:49 »
Hallo ango,

ich kann es voll verstehen das dir alle auf die Nerven gehen, und das ist auch normal . Umso mehr sie auf dich einreden um so mehr schaltet man ab und es nervt nur noch.
Aber im Endefekt meinen sie es alle nur gut und wollen dir nur helfen. Und es ist auch der einzige Weg aus der ganzen Misere rauszukommen, denn alleine wirst du es nicht schaffen.
Und für uns Mütter ist es echt hart mit anzusehen wie es unseren Kindern immer schlechter geht und man nicht helfen kann , sondern einfach nur hilflos nebendran steht.
Ich weiß ja nicht wo du her bist, aber meine Tochter war in Würzburg in der Klinik am Greinberg. Wirklich eine Super Klinik. Meine Tochter wollte da auch nicht hin, und hat nur geweint und war auch der Meinung die können mir eh nicht helfen. Ich konnte sie dann aber überzeugen, und danach war sie heilfroh dort gewesen zu sein.

Liebe ango , lass es zu das dir geholfen wird nicht für andere, sondern nur für dich, denn du bist es Wert, das Leben hält noch so viel schönes für dich bereit. Ja, ich weiß das hört sich DOOF an , ist aber so.
Du schaffst das , da bin ich mir ganz sicher.
Drück dich mal ganz fest.

@ Buttermilch

Ja, die Selbstmordgedanken hat sie Gott sei Dank nicht mehr. Die anderen Baustellen wird sie wohl ein Leben lang behalten, aber das wichtigste ist, sie ist am Leben und lässt sich nicht unterkriegen. Wir haben da einen etwas schwarzen Humor was das betrifft. Sie meinte letztens mal: Mama, irgendwann schaffe ich die 10te Krankheit. Und ich dann: Na, dann wird aber gefeiert. :weirdo: Für manche vielleicht nicht verständlich, aber für uns genau das richtige, denn man muss es mit Humor nehemen sonst geht man daran kaputt.
 Ich bin echt stolz auf sie was sie schon alles geleistet und geschafft hat. Aber das sind ja alles Mütter, wir vielleicht ein bisschen mehr.
Es ist schon erstaunlich was unsere Kinder in so jungen Jahren schon alles mitmachen müssen und trotzdem, oder gerade deswegen so Stark sind.

Liebe Grüße
Sanni

ango15

  • Gast
Re: von Epilepsie oder von Depressionen?
« Antwort #7 am: 26. Februar 2016, 15:25:43 »
Danke euch.

Ich komme aus Sachsen, hier gibt es nicht viel 'gutes'. Die Psychiatrie in der Umgebung ist mit dem schlechtesten Ruf gekennzeichnet, den es gibt. Ausserdem ist es jetzt der falsche Zeitpunkt, da ich mit dem Antiepileptika nicht mal ansatzweise gut eingestellt bin, und ich damit gar nichts mehr machen will. Hab nur noch Schmerzen, an Schule ist sowieso nicht mehr zu denken und ich schlafe eigentlich den ganzen Tag.

Buttermilch

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Re: von Epilepsie oder von Depressionen?
« Antwort #8 am: 26. Februar 2016, 21:38:19 »
Hi ango15,
vergiss erstmal die psychatrie...
... was die einstellung der medi´s an geht muß man den göttern in birkenstock schuh glauben :eatfish:
 
was hast du für schmerzen ???  von den pillen oder ??? ???=> solltest du auch dem doc. melden.

schule naja ist wichtig oder nicht ich fand die auch immer ***  :weirdo: immer so lehrer die dich erziehen wollen.
zum glück hab ich schule hinter mir.
schlafen ist immer gut, kann man nicht´s falsch machen :dance:
gruß
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