Autor Thema: Schwangerschaft überhaupt möglich  (Gelesen 185 mal)

Bamby

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Schwangerschaft überhaupt möglich
« am: 09. November 2017, 16:20:14 »
Hallo ihr Lieben

Mich beschäftigt ein Thema,zwar unterschwellig aber dafür sehr bedrückend und ich kann mir absolut niemanden darüber reden. Grund: weil es keinen was angeht das ich darüber nachdenke und das es mich bedrückt. Soviel dazu.

Ich habe jetzt seit 8 Jahren Anfälle die mit Medikamenten niemals weg waren.sie waren mal mehr mal weniger aber immer mehrere im Monat. Habe viele medis durch.
Bin momentan bei topamax fycompa vimpat und briviact in der Umstellung.

Meine frage ist eigentlich,ich weiß das Kinder bekommen wenn man Epi hat natürlich möglich ist.
Aber soweit ich weiß wäre das optimale Medikament lamotrigin ?! Und das hatte ich schon mal und musste es wieder absetzten.

Unter den Medikamenten die ich einnehmen muss ist es überhaupt möglich ? Ich wüsste nicht auf welches Medikament ich sonst umsteigen sollte, die gängigen Präparate habe ich bereits alle genommen.
Und wenn man genau weiß man ist während der Schwangerschaft nicht anfallsfrei und auch wenn das Baby da ist?

Wäre es vllt sinnvoll sich von dem Wunsch zu lösen? Weil es eben einfach nicht geht ?

Ich habe mich noch nicht getraut meinen Arzt darauf anzusprechen. Es ist ein toller arzt in einem super Epi Zentrum. Trotzdem bin ich nicht anfalls frei zu bekommen hab gm und Komplex fokale. Wenn ich ihn dann Frage ob ich Kinder bekommen kann jetzt...wie soll er das nur anstellen zaubern?
Naja vllt hab ich nur Angst vor der Antwort.

Vllt hat ja hier jmd ähnliche Erfahrungen

Lg bamby
Those who danced were thought to be quite insane by those who could not hear the music

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Re: Schwangerschaft überhaupt möglich
« Antwort #1 am: 09. November 2017, 17:20:29 »
Hallo Bamby,

das Thema habe ich letztens mit meiner Neurologin besprochen, wie so oft hieß es "es kann, muss aber nichts passieren". Zusammengefasst spielen zwei Faktoren bei diesem Gedanken eine Rolle: die Fruchtbarkeit, die durch die Medikamenteneinnahme häufig verringert ist und die Gefahr von Fehlbildungen/ggf. Vererbung.
Letztere ist bei einer Kombinationstherapie wohl ausgeprägter, bei Valproat besonders hoch. Eine Monotherapie mit Lamotrigin sei günstig, sofern möglich.

Es obliegt wohl jedem selbst, wie man mit diesen Infos umgeht..

Liebe Grüße,
File