Autor Thema: Epilepsie und Vitamin D-Mangel  (Gelesen 413 mal)

RoadRunner

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Epilepsie und Vitamin D-Mangel
« am: 03. Dezember 2017, 20:17:32 »
Hallo zusammen,

Der Artikel auf: http://www.biomedical-center.de/epilepsie-und-vitamin-d-mangel/

beginnt mit diesem Absatz:
Fast die Hälfte der Menschen mit einer Epilepsie-Erkrankung weisen auch einen Vitamin D-Mangel auf. Trotz dieser allseits bekannten Tatsache ist in den letzten 40 Jahren nur eine einzige Studie veröffentlicht worden, die sich mit dem Zusammenhang eines Vitamin-D-Mangels und der Häufigkeit von epileptischen Anfällen beschäftigte. Diese Studie ergab, dass die Behandlung von Epilepsie-Patienten mit Vitamin D2 –einer weit unterlegenen Art von synthetischem Vitamin-D – die Anzahl der Anfälle reduzierte und im Jahr 1974 folgerten die Forscher daraus, dass “die Ergebnisse das Konzept unterstützen könnten, dass Epileptiker prophylaktisch mit Vitamin D behandelt werden sollten“.
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Lustig finde ich, daß es seit 1974 bekannt ist (ich bekam meine erste Anfälle ein Jahr später) und mir bis HEUTE kein einziger Neurologe davon erzählt hat. Lediglich eine liebe Hausärztin machte mich darauf aufmerksam, daß ein Vitamin D-Mangel für viele Krankheiten verantwortlich sei und daß sehr viele Menschen einen solchen Mangel haben.

Ich kaufte mir vor ca. 9 Monaten Vitamin D3 als Tropfen im Internet, da ich ziemlich Depressiv war und das Sonnenvitamin D ja im Winter vom Körper nicht gebildet werden kann, da dann die Sonne zu wenig scheint.

Nun viel mir auf, daß ich (auch wg. beruflichem Stress und Arbeitsplatzwechsel) im Vergleich zu vor einem Jahr, wo ich schon Anfälle bekam (auch ohne Stress), nachdem ich nur ein Bier am Tag zuvor trank - ich seit einem halben Jahr und 2 Gläsern Rotwein und 2 Flaschbier (die Woche), keinen einzigen Anfall hatte.

Vielleicht auch eine Auswirkung meiner Vitamin D3-Einnahme.

Anmerkung: Infos zu Vitamin D2 und D3 findet Ihr hier: http://www.vitamind.net/vitamin-d3/vitamin-d3-vs-vitamin-d2/ 

Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit
Roadrunner alias Peter
Juvenile myoklonische Epilepsie, DD Sekundär generalisierte partielle Epilepsie, DD Aufwachgrandmal - Valroat

hatschusep

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Re: Epilepsie und Vitamin D-Mangel
« Antwort #1 am: 29. Dezember 2017, 17:03:15 »
Hallo

Ich war vor drei Wochen bei meiner Neurologin und hatte ihr erzählt dass ich seit Anfang des Jahres Vitamin B Komplex nehme. Daraufhin empfahl Sie mir auch das Vitamin D zunehmen. Das Vitamin nehme ich jetzt seit ca. 3 Wochen und meine leidlichen Knieschmerzen sind endlich nach über 4Jahren weg. Mir geht es auch vom Gemüt besser. Ich nehme Vitamin D3, da das nicht wie das Vitamin D2 in D3 umgewandelt werden muss.

Liebe Grüsse hatschusep
Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt so gleich.