Autor Thema: Merkwürdige Anfallsauslöser  (Gelesen 541 mal)

Minga75

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Merkwürdige Anfallsauslöser
« am: 04. Dezember 2017, 21:40:26 »
Hallo,

immer wieder habe ich mit den folgenden Anfallsauslösern zu tun, die ich etwas seltsam finde:

Wenn mein Freund, der gerne mit Technik zu tun hat, Motoren repariert usw, versucht mir etwas derartiges zu erklären, wo ich keine Chance habe, es zu verstehen - viele mir unbekannte Fachbegriffe, Unverständliches, Verwirrendes, da fängt es an zu zucken

und auch, ganz ähnlich und ganz besonders schlimm:

Wenn er mir etwas vorrechnet, was ich überhaupt nicht verstehe, also mir unverständliche Zahlenreihen, Formeln, physikalische oder mathematische Sachverhalte,
auch in solchen Situationen fängt es an zu zucken.

Kennt jemand von euch diese Art von Anfallsauslösern? Gibt es da auch eine Bezeichnung?

Liebe Grüße
Minga

Mela94

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #1 am: 07. Dezember 2017, 19:57:18 »
Hallo

Bei mir ist es auch so, also nach dem aufstehen sowieso manchmal aber auch wenn ich viel am überlegen bin wenn mir jemand was erzählt und darüber nach denke oder auch zum Beispiel beim spülen denk ich manchmal viel nach und dann zuckt es oder auch manchmal beim Schreiben eigentlich genau wie bei dir ..

Minga75

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #2 am: 09. Dezember 2017, 23:41:28 »
Ja, das kenne ich auch, Anfälle wegen Überlastung und Stress; aber was ich meine, ist ganz speziell Anfälle im Zusammenhang mit Zahlen u.ä. Das kann bereits morgens beim Frühstücken passieren, wenn ich noch ganz müde bin und mein Freund anfängt, mir irgendwas Mathematisches zu erklären - oft merke ich es dann schon und kann es noch stoppen, bevor es zuckt, aber wenn nicht, dann zuckt es eben irgendwann. Das finde ich ganz merkwürdig.

LG
Minga

Mela94

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #3 am: 10. Dezember 2017, 22:18:45 »
Ja genau das passiert mir auch ständig wenn ich müde bin und direkt gestresst oder Angelabbert werde dann fängst an oder gestern was ich wegen meinem Sohn im Krankenhaus stand vor der Ärztin rede mit ihr und ich fang auf einmal zu zucken und mitten im Satz zu stoppen und danach einfach weiter geredet als ob nichts er 😂 voll peinlich find ich das manchmal

Amazönchen

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #4 am: 13. Dezember 2017, 20:01:48 »
Minga

Ich habe eine echt bescheuerte Frage:
Was geht in Deinem Hirn ab, wenn Dein Freund Dich über komplizierte Satzstellungen, Orthographie und Interpunktion ausfragt und Du bist noch total übermüdet?
Oder einfach ein spezifisches Thema, das man ein wenig kompliziert macht, resp. es ist auf einem hohen Niveau und Dein Freund möchte es Dir erklären. Wenn dann so komplexe Zusammenhänge sind. Und zwar ein Thema, bei dem Du allgemein "schwach" bist. (Französische Vokabeln?)
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Minga75

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #5 am: 14. Dezember 2017, 21:25:12 »
Hm,
ich fühle mich da einfach überfordert - es ist immer bei den mathematischen, technischen und physikalischen Dingen, von denen ich eh nichts verstehe.
Wenn ich nicht so im Stress bin, versuche ich ja manchmal dem zu folgen, aber irgendwann klinkt da etwas aus und dann fängt es eben an zu zucken - am schlimmsten ist es aber mit so Zahlenreihen und Rechenoperationen/Formeln u.ä. Das macht mich ganz wirr im Kopf. In meinem Kopf steckt eh schon so viel drin, es wird einfach zu viel.

Minga

Mela94

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #6 am: 15. Dezember 2017, 21:57:55 »
Gehst du denn zum Neurologen ?

Morti

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #7 am: 16. Dezember 2017, 00:04:11 »
Hi Minga,

Deine Beschreibung und die daraus folgenden Probleme sind vollkommen normal. Es liegt eine Überlastung vor, welche auch Folgen deinerseits hervorruft. Möchte Dein Freund dich für ein Gespräch erreichen, so muß er seine geistigen Abstraktionsschritte vereinfachen, sprich: er muß mehrere kleine Teilschritte, die für dich nachvollziehbar sind, einbauen. Das dauert etwas länger... na und?... ihr habt aber somit eine Brücke zueinander gefunden. Denkt beide mal darüber nach. :)

Mir kommt dieses Problem bekannt vor. Ich abstrahiere manchmal zu schnell und werde für andere Personen unverständlich. Stelle ich es fest, so bremse ich mich und versuche meinem Gegenüber mit kleineren Schritten eine Chance zu geben. Das funktioniert auch ganz gut. Andererseits kann auch ich durch eine Reizüberflutung ausgeschaltet werden. Hier kann ich nur das Weite suchen... das möglichst schnell, sonst kracht's.

Versucht einen Kompromiss anzustreben. Es liegt nicht an Dir :) .

MfG Morti

Amazönchen

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #8 am: 16. Dezember 2017, 19:23:42 »
Hallo Minga

Es hat in dem Fall nichts mit Zahlenreihe, mathematisch, physikalisch, etc. zu tun.
Wenn Du Texte synchron in eine Fremdsprache übersetzen müsstest, dann würde es wohl auch bei Dir zucken.

Es ist da eher nur eins: Faktor Stress und Überforderung. - Nichts da mit merkwürdig. - Es ist doch nicht merkwürdig, wenn Du Anfälle kriegst, wenn Du bei Sachen überfordert bist, von denen Du nichts verstehst. Oder bist Du in der Mikrobiologie gut? Chinesisch? Wie steht es mit doppelter Buchhaltung? Oder Rechtsprechung?

Und wenn Du dann zu allem dazu noch müde bist, na dann....

Mir hat's schon gereicht, wenn ich Pause hatte und meinen Kopf auf 50% heruntergefahren hatte und dann kam der Chef und fragte mich Sachen und erkläre mir noch verschiedenes, auf was ich alles nicht gefasst war und dann war es passiert. So schnell war ich geistig nicht auf 100%. Auskunft konnte ich noch geben, aber dann den Resten noch alles kapieren, das war dann manchmal doch zu viel des Guten. (GsD nicht immer). Ich war da in einem Stress-Zustand und auch überfordert.
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Minga75

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #9 am: 17. Dezember 2017, 20:49:23 »
Vielen Dank für die vielen Antworten;
ja, scheint wohl möglicherweise eher der Stress und die Überforderung zu sein bzw. dass einfach nicht noch mehr in meinen Kopf reingeht. Ich muss beruflich bedingt sowieso schon so viel denken, und wenn dann noch Dinge dazu kommen, mit denen ich sonst nichts zu tun habe, ist es wohl einfach zu viel für mich.
Mathe und Physik überfordern mich auch einfach - das schaffe ich einfach nicht noch zusätzlich. Ich höre ja schon zu, wenn mein Freund mir erklärt, wie ein Motor funktioniert und versuche es zu verstehen ...

Liebe Grüße
Minga

Klaro

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Re: Merkwürdige Anfallsauslöser
« Antwort #10 am: 18. Dezember 2017, 06:28:52 »
Ich könnte mir vorstellen, dass durch eine Beanspruchung des Gehirns Anfälle provoziert werden können. Es gibt ja verschiedenste Ursachen für Epilepsie. Und im Allgemeinen ist es so, dass die Schulärzte kein Interesse daran haben, was die Ursachen sind. Aus diesem Grund sind rein statistisch auch 90% aller Epilepsien nicht ursächlich diagnostiziert. Das liegt daran, weil das die Ärzte gar nicht untersuchen. Zum Beispiel Stress wirkt auf jeden Menschen negativ. Wenn ein Mensch jahrelang, jahrzehntelang starkem STress ausgesetzt ist, in welcher Form auch immer, dann wird das gesundheitlich negative Konsequenzen haben. Er wird Bluthochdruck bekommen oder ein Herzinfarkt bekommen oder ein Schlaganfall oder vielleicht bekommt er Epilepsie. Und so etwas untersuchen die Ärzte überhaupt nicht. Ob es jemanden gut geht, ob er im Stress ist, ob er glücklich ist oder die ganze Welt um ihn herum nicht versteht und deshalb einsam ist, das sind alles Faktoren, die sich positiv oder negativ auf die Gesundheit eines Menschen auswirken. Aber wie gesagt die sog. Schulmedizin tut so als wenn das überhaupt keine Rolle spielen würde. Und eigentlich ist die sog. SChulmedizin nichts anderes als der verlängerte Arm der Pharmaindustrie. Die machen in der REgel zwei Dinge Medikamente verabreichen und Blut abnehmen und wenn jemand wirklich mal was schweres hat, dann kommt er unters Messer. Kein Arzt würde sagen, hören Sie mal, wenn Sie Ihren Blutdruck in den Griff bekommen wollen, müssten Sie weniger Salz konsumieren, zum Beispiel. Da würde ein Arzt nicht mal auf die Idee kommen das zu sagen. Warum? Weil ein gesunder Patient bringt kein Geld ein. Deshalb. Krankheiten zu verwalten bringen Geld in diesem System.

In meinem Falle bin ich mir zu 90% sicher, dass wenn ich in einer normalen Welt leben würde und ein normales Leben führen würde, dass ich niemals Epilepsie bekommen hätte und es mir darüber hinaus fantastisch gehen würde. Es kann aber natürlich auch sein, dass man durch jahrzehntelanges schlechtes Verhalten oder schlechte Umweltbedingungen die negativen Einwirkungen sich körperlich manifestiert haben. Im Falle der Epilespie könnte es beispielsweise sein, dass irgendwelche Blutgefäße beeinträchtigt sind im GEhirn. Und wenn Sie jetzt Ihr Gehirn beanspruchen müssen, wird das Gehirn stärker durchblutet, wenn da irgendwas nicht richtig fließt könnte es also ein Anfall provozieren. Ist meine laienhafte Erklärung dafür.

Und wenn es so weit gekommen ist, also dass eine gesundheitsschädliche Lebensweise sich körperlich manifestiert hat, dann ist es wirklich notwendig geworden Medikamente einzunehmen. Zumindest in der Regel. Ein klügerer Ansatz wäre natürlich dafür zu sorgen, dass die Menschen gesund bleiben und erst überhaupt nicht krank werden. Aber das ist zufällig nicht der Ansatz der Leute, die die Macht haben auf dem Planeten in den letzten 1500-3000 Jahren.

Der ihren Ansatz ist uns möglichst krank, schwach und dumm sowie einsam und isoliert voneinander zu halten, damit sie uns künstlich unten halten können und damit besser kontrollieren können. Und dementsprechend haben die hier alles aufgebaut.