Autor Thema: Wenn weder Op noch Medikamente helfen  (Gelesen 258 mal)

Charlygirl

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Wenn weder Op noch Medikamente helfen
« am: 19. Dezember 2017, 20:21:24 »
Hallo,

ich habe seit meinem 4. Lebensjahr eine Epilepsie. Ich bekomme ca. alle 8 Wochen einen Grand Mal Anfall und fast täglich kleine komplex fokale Anfälle. Durch das Fallen bei den großen Anfällen habe ich mich schon oft verletzt.
Ich wurde vor einigen Jahren bereits am linken Schläfenlappen operiert. Ursache meiner Epi ist eine Sklerose, etwas was normalerweise infolge von Hirnhautentzündungen auftritt. Die Op hat gar nicht geholfen. Ich wurde in Bethel operiert und habe seitdem mehr Anfälle als vorher, viel mehr und auch die Schwere hat zugenommen. Hatte vorher keine großen Anfälle.
Im Epilepsiezentrum will man mich am liebsten wieder oprieren, weil ein Monitoring nach der Op gezeigt hat, dass die Anfälle weiterhin vom linken Schläfenlappen kommen.
Damals wurde immer von einer 80prozentigen Chance auf Anfallsfreiheit gesprochen. Ich habe mehr Anfälle und Gedächtnisstörungen seit der Operation. Da traut man sich nicht mehr an eine zweite Op.
Was soll man machen, wenn Medikamente (Vimpat, Zebinix, Carbamazepin, Lamotrigin, Keppra,...)fast gar nicht helfen und man bereits operiert ist? Einen Vagus-Nerv-Stimulator kann ich nicht bekommen, weil ich Asthma habe und der Stimulator zu Bronchialverengungen führen kann. Gibt es hier noch jemand, bei dem die Op nicht geholfen hat?

Ich dachte ich erzähle mal meine Geschichte. Vielleicht ergeht es ja jemanden ähnlich.

Viele Grüße