Autor Thema: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft  (Gelesen 18399 mal)

Cornelia-etc.

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cindy1011

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #1 am: 04. Januar 2009, 20:05:06 »
halllo cornelia.
Ein gutes neues Jahr wünsch ich dir noch.
Danke noch für den Mut den du mir gemacht hast.
Ja das Forum tut mir gut, sehr gut sogar und es hilft mir mehr wie alles andere.
Das Forum ist das einzigste was mich versteht, ich sag es mal so ,, mein zweites zuhause".
es tut so gut zu lesen das es andere Mami's gibt den es änlich geht wie mir.
Es ist auch ein schönes gefühl anderen deine Geschichte und erfahrungen zu erzählen und vieleicht auch eine hilfe zu sein oder sogar hilft eine richtige Entscheidung zu treffen.
Seit ich hir bin geht es mir besser und ich merke von woche zu woche das ich viel lockerer werde und ganz erlich, ich denk garnicht mehr so daran, was jetzt oder, oder ....... .
Du wirst lachen mit dem Gedanken in eine Klinik oder Kur zu gehen habe ich auch schon oft nachgedacht.
Ich war seit ich 6 Jahre bin in Therapie bis vor 4 Jahren.
Mit 19 war ich für 3 monate in einer Klinik mit Therapie und so, es sollte mir helfen mich mit meiner Epi und Psy zu beschäftigen und versuchen es zu akzeptieren.
Das war aber das total falsche, in der Klinik waren Mager und Buli kranke, übergewichtige u Psychisch kranke Jugendliche und ich miten drine.
Zu diesem zeitpunkt war ich sowiso auf dem L-M-A-trip.Ih woltte mich nicht meine Krankheit nicht ich wolte garnichts.
So waren die 3 monate um sonst.
Natürlich kann ich das nicht mit heute vergleichen denn jetzt ist alles anderst.
Gibt es ein Epilepsie Zentrum für Mütter oder , ach ich meine  ein Epilepsie Zentrum wo man Psychologische betreuung, unterstützung und hilfe bekommt wo aber wie ne Kur ist, oder irgend wie.
Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, sorry.
Aber soetwas wie ein Krankenhaus das wäre nichts.
Kannst du mir da helfen?
Lg Cindy 1011

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #2 am: 15. April 2010, 08:49:43 »
aerzteblatt.de, 14. April 2010

Stellungnahme zu Valproat in der Schwangerschaft vorgelegt

Die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) hat eine detaillierte Stellungnahme zur Behandlung von schwangeren Epilepsiepatientinnen mit dem Medikament Valproat veröffentlicht. Darin gewichtet die Gesellschaft verschiedene Behandlungssituationen, um die Risiken zu reduzieren.

Falls der Artikel in der Versenkung verschwindet, hier der Link der Stellungnahme Valproat von der DGfE.
Juvenile Myoklonische Epilepsie

Levetiracetam UCB / Keppra 4x 1.000 mg
Lamictal (Lamotrigin) 200-100-200 mg
Frisium (Clobazam) 0-0-0-5 mg

Citalopram 20-10-0 mg
Valdoxan 0-0-0-12,5 mg

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D.e.n.d.r.i.t

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #3 am: 17. August 2011, 14:01:01 »
Hallo Jessi,

ich hab Deinen Beitrag getrennt, damit Du besser "gefunden" wirst. Hier zu Deinem Thread: http://forum.epilepsie-netz.de/index.php?topic=12236.0

Ich hoff, der Betreff ist richtig gewählt, ansonsten gib mir Bescheid, wie Du ihn nennen würdest.

LG, Dendrit
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Ronnie

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #5 am: 26. Januar 2013, 15:55:53 »
http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/schwangerschaft-valproat-gegen-epilepsie-beeinflusst-iq-von-kindern-a-879145.html

Hier geht es um die Langzeitfolgen bei Kindern von Frauen, die während der Schwangerschaft Valproinsäure einnehmen mussten.

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #6 am: 09. April 2013, 17:56:53 »
Fakt ist wenn Frau schwanger ist kommt kein anderes Medikament in frage als Lamictal.
Medikamente sind immer gefährlich selbst Lamictal ist nicht 100 prozentig risikofrei aber bei Lamictal kriegt das Kind höchstwahrscheinlich nichts ab und bei anderen ist es ganz schön wahrscheinlich das es eine Fehlgeburt wird.

Und stillen sollte eine Tablettennehmende Frau auch nicht,  denn es könnte Entzugserscheinungen bekommen.  Ich glaube nicht dass es ein Weltuntergang ist nur weil Frau aufs stillen verzichtet.
Seit meinem siebten Lebensmonat Epilepsie

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #8 am: 02. Juni 2014, 13:38:51 »
zu was in der Schwangerschaft gut ist oder nicht kann man auf embyotox.de nachschauen. Das ist speziell für Schwangerschaft und Stillzeit und wird von Ärzten betreut die man auch anrufen kann und bei speziellen Sachen nachfragen kann! Da sind auch andere Anti-epis aufgeführt die In den 40 gehen und auch in der Stillzeit. Die gehen auch nach Trimester und empfehlen ggf. ein besseres Mittel als das gesuchte und Beraten kostenlos. Man kann auch später schreiben was man genommen hat und ob es Probleme gab. Voll toll :)
Hab natürlich sofort nachgeschaut als der Neurologe mich beraten hat. *freu*

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #9 am: 02. Juni 2014, 17:30:38 »
Ich habe in der 2ten Schwangerschaft in Abstimmung mit Embryotox ein AE bekommen und konnte mich auch in der Stillzeit (übrigens 2 Jahre) immer mit Fragen an sie wenden und mein Arzt auch, daher wirklich eine sehr gute Sache die allen Seiten helfen kann!
Sei realistisch: erwarte ein Wunder!

aggi61

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #10 am: 06. Juni 2014, 06:58:38 »
Zitat
zu was in der Schwangerschaft gut ist oder nicht kann man auf embyotox.de nachschauen.

Sie können die Domain embyotox.de kaufen!

Bin ich da auf der richtigen Seite gelandet?
Ich wollte den Link an meine Tochter weiterschicken ...
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laulear

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #11 am: 06. Juni 2014, 07:24:58 »
Hallo Aggi61,

Du hast das "r" vergessen  ;)

http://www.embryotox.de/

Liebe Grüße
laulear

aggi61

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #12 am: 07. Juni 2014, 07:04:46 »
Ich nicht, laulear *unschuldig guck*

Das war enie_ledam   ;)

Danke, die Seite ist für meine aktuell schwangere Tochter sehr hilfreich  :)


LG aggi
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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #13 am: 09. Dezember 2015, 14:00:01 »
Fakt ist wenn Frau schwanger ist kommt kein anderes Medikament in frage als Lamictal.
Medikamente sind immer gefährlich selbst Lamictal ist nicht 100 prozentig risikofrei aber bei Lamictal kriegt das Kind höchstwahrscheinlich nichts ab und bei anderen ist es ganz schön wahrscheinlich das es eine Fehlgeburt wird.

Und stillen sollte eine Tablettennehmende Frau auch nicht,  denn es könnte Entzugserscheinungen bekommen.  Ich glaube nicht dass es ein Weltuntergang ist nur weil Frau aufs stillen verzichtet.


Ist Lamictal, Lamotrigin?   
Mädels und interessierte Männer hier meine Geschichte:  ich entwickle nach und nach eine Unverträglichkeit gegen sämtliche Medikamente welche ich einnehme. Lamotrigin war am schlimmsten, hat stark Anfälle provoziert.  Anscheinend ist meine Epilepsie Gen-bedingt.    Momentan nehme ich Zonegran von Esai und meines Wissens nach ist es nicht optimal unter dieser Medikation schwanger zu werden.  Die Vorstellung, keine Kinder bekommen zu können treibt mich in den Wahnsinn. Ich fühle mich nicht als Frau -  wertlos.     Ich bin mir sicher, dass mein Freund und ich wundervolle Eltern sind. Daher möchte ich jede Möglichkeit wahrnehmen, einen Weg zu finden, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen.    Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer Spezialklinik( Infomaterial erwünscht! :) )gibt es jemanden mit ähnlicher Erfahrung, vielleicht auch Diskussionsstoff? Mal angenommen es sei mir vergönnt Mutter zu werden, was wenn sich meine Anfälle verschlimmern?!         Auf jeden Fall suche ich Frauen denen es ähnlich geht wie mir, mit denen ich mich austauschen kann.         

Liebe Grüße
Rina

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Re: Allgemeine Informationen zu Epilepsie und Schwangerschaft
« Antwort #14 am: 07. November 2016, 12:33:41 »
Hallo,

ich hab eine Frage. Ich nehme aktl. Lamotrigin 250 - 0 - 300 und Keppra 1500 - 0 - 1500. Nun sind wir in der Planungsphase. Man soll ja 5mg Folsäure nehmen. Hab mir Folsan 5 mg gekauft. Da steht aber in der Packungsbeilage dass das Anfallsrisiko steigt. Davor hab ich natürlich Angst. Bin seit Februar 2014 anfallsfrei. Was soll/kann ich tun?

Danke schonmal

Gruß
Stephie