Autor Thema: Grundsätzlich darf niemand Autofahren, der nicht fit genug dafür ist!  (Gelesen 38617 mal)

Cornelia-etc.

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Hallo zusammen,

ein Punkt wird immer wieder hier bei diesen Diskussionen übersehen, ich möchte dies darum einmal ausdrücklich klarstellen, da immer wieder mal jemand behauptet, Epileptiker seien übermäßig benachteiligt und als Argument anführt, andere Kranke oder Behinderte dürften Auto fahren, egal wie es ihnen geht.
Das stimmt so nicht!

Grundsätzlich darf niemand Autofahren, der nicht fit genug dafür ist!
Auch ohne ausdrückliches Fahrverbot durch den Arzt!

Wer krank ist, Medikamente einnimmt oder müde ist und aufgrund dieser oder anderer Ursachen (auch Aufregung, Erregung wegen eines Streites oder nach einem erschreckenden Ereignis) in seiner Fahrtüchtigkeit, Reaktionsfähigkeit, Sehtüchtigkeit oder sonstwie zu sehr eingeschränkt ist, um ein Fahrzeug sicher führen zu können, darf sich nicht hinters Steuer setzen!
Das hat jeder Autofahrer vor jedem Fahrtantritt zu bedenken und zu überprüfen! Auch wenn er keine Epilepsie hat.


Das lernt eigentlich jeder beim Erwerb des Führerscheins, aber viele scheinen es gleich danach wieder zu vergessen.


Ich zitiere hierzu einmal § 315c des Strafgesetzbuches:

"Gefährdung des Straßenverkehrs

(1) Wer im Straßenverkehr
 
 1. ein Fahrzeug führt, obwohl er
 
  • a)  infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel oder
  • b)  infolge geistiger oder körperlicher Mängel
   
    nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, oder
 
 2.  grob verkehrswidrig und rücksichtslos
     
  • a)  die Vorfahrt nicht beachtet,
  • b)  falsch überholt oder sonst bei Überholvorgängen falsch fährt,
  • c)  an Fußgängerüberwegen falsch fährt,
  • d)  an unübersichtlichen Stellen, an Straßenkreuzungen, Straßeneinmündungen oder Bahnübergängen zu schnell fährt,
  • e)  an unübersichtlichen Stellen nicht die rechte Seite der Fahrbahn einhält,
  • f)  auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen wendet, rückwärts oder entgegen der Fahrtrichtung fährt oder dies versucht oder
  • g)  haltende oder liegengebliebene Fahrzeuge nicht auf ausreichende Entfernung kenntlich macht, obwohl das zur Sicherung des Verkehrs erforderlich ist,

und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 ist der Versuch strafbar.

(3) Wer in den Fällen des Absatzes 1
 
  • 1.  die Gefahr fahrlässig verursacht oder
  • 2.  fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Ich meine, das ist eindeutig. Und es gilt für jeden Verkehrsteilnehmer.
Ein Fahrverbot des Arztes soll dem Betroffenen die nicht gegebene Fahrtüchtigkeit unmissverständlich klarmachen, zumal viele sich ja zwischen den Anfällen wohlfühlen und die Versuchung dann bei einigen groß sein kann.
Aber auch ohne ein ausdrückliches Fahrverbot trägt jeder die Verantwortung für sein Handeln und ist verpflichtet, im Zweifel nicht zu fahren. Und zwar auch dann nicht, wenn seine Fahrtüchtigkeit aus anderen Gründen eingeschränkt ist, nicht nur bei epileptischen Anfällen.

Und, da auch das manchmal unklar ist: Die Rede ist von Fahrzeugen im Straßenverkehr ganz allgemein, nicht nur von Kraftfahrzeugen.

Lieben Gruß
Cornelia
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charley57

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Ganz richtig Kornelia,

Sehe jetzt dein ganz guter beitrag, hatte meiner heute bischen sparen können.
Etwas dazu. In Holland genügt es das fahrzeug eine APK (gleich Tüv) bescheinigung hat und das man nicht fahrzeuge benuzt im technischen zustand die gefährlich sein könte. (Deutsches winterreifen gesätz uszw z.b.)

Im Belgien ist die Werkstatt verplichtet dir deine schlüssel abzu nehmen wenn fahrzeug nicht im richtigen zustand, teilen verantwortung. Holland is da löckerder. Du bist verantwordlich, sei denn grosser nachlässigkeit werkstatt.

Deutschland?? Jeden fall : Person und fahrzeug im richtigen zustand.

Und grenzubergehend: Verantwortung über die mitgenommen medikamente.

sista moon

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Re: Grundsätzlich darf niemand Autofahren, der nicht fit genug dafür ist!
« Antwort #2 am: 06. September 2010, 14:21:22 »
hier für alle betroffenen österreicherInnen die offizielle information

LEITLINIEN FÜR DIE GESUNDHEITLICHE EIGNUNG VON KRAFTFAHRZEUGLENKERN
http://www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/recht/fsg/erlaesse/downloads/gesundheit/handbuch.pdf

lg!

sm

Cornelia-Admin

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Hallo Janjakobio,

das hieße dann ja in letzter Konsequenz, dass auch jeder selbst entscheiden können dürfte, ob er mit stockbesoffenem Kopf riskiert, andere über den Haufen zu fahren, weil er sich selbst - fehleingeschätzt - für fahrtüchtig hält ...  ::)
Leider ist es mit der Selbstverantwortlichkeit bei vielen Menschen nicht weit her, schon gar nicht, wenn es um die Verantwortlichkeit gegenüber Risiken geht, die andere als einen selbst betreffen.
Siehe mangelnde Zivilcourage, siehe Lebensmittelskandale, siehe im wahrsten Sinne brandgefährliche Produkte, die billig auf den Markt geworfen werden, siehe Menschenhandel, Kinderarbeit, Heuschreckenfirmen etc. pp.
Fahrtüchtigkeit ist davon abgesehen nur begrenzt eine Frage des Alters. Es gibt topfite Rentner und absolut fahruntüchtige Zwanzigjährige.
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Schali

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In Holland ist sowieso alles viel entspannter. Es liegt wohl auch daran, dass es ein kleines Land ist und dort alles übersichtlicher ist.
Ich denke, es sollte jeder selbst entscheiden dürfen, ob er fahrtüchtig ist oder nicht. Ausnahme bei Rentnern, die aus stolz ihren Führerschein nicht abgeben wollen.

Ich selber hab zwar keinen Führerschein aber deine Aussage find ich ja einfach nur schwach.
1. was hat das mir dem Land zu tun und
2. sollte nicht jeder entscheiden dürfen ob er fährt. Wenn ich das so machen würde hätte es sicher schon Tote gegeben da ich bis vor wenigen Jahren nie gemerkt hab wann ein Anfall kommt und Cornelia hat z.B. auch Recht mit dem Alk.
Da wär doch nur Streß auf den Straßen.
Ne ne so gehts dann auch nicht. Manche Vorschriften sind schon sehr gut.

Und was heißt denn Rentner, meine Eltern sind jetzt 61 und Rentner sollen die auch nicht mehr fahren?

MeisterChaos

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erwähn das auch noch mit der Versicherung, wenn die dann erfährt das man Epi hat und bei evt. Unfällen deswegen dann nix zahlt und man evt. Schäden etc. dann selber zahlen muss.
der Griff in den eigenen Geldbeutel ist doch häufig furchterregender als die ganzen Gesetze...

dieter

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Zitat
"Grundsätzlich darf niemand Autofahren, der nicht fit genug dafür ist!
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Wer krank ist, Medikamente einnimmt oder müde ist und aufgrund dieser oder anderer Ursachen (auch Aufregung, Erregung wegen eines Streites oder nach einem erschreckenden Ereignis) in seiner Fahrtüchtigkeit, Reaktionsfähigkeit, Sehtüchtigkeit oder sonstwie zu sehr eingeschränkt ist, um ein Fahrzeug sicher führen zu können, darf sich nicht hinters Steuer setzen!
Das hat jeder Autofahrer vor jedem Fahrtantritt zu bedenken und zu überprüfen! Auch wenn er keine Epilepsie hat.

Liebe Cornelia, Du hast ja so recht und ich stimme Dir voll und ganz zu.
Nur etwas ganz wichtiges möchte ich hier hinzufügen: Es gibt Epileptiker die tags- und nachtsüber (also zeitlich nicht begrenzt) Anfälle bekommen. Diese sollten auf keinen Fall Autofahren!!
Aber es gibt auch welche, die eine Aufwach-Epilepsie haben. Zu diesen Menschen gehöre ich und ich habe mich sehr gründlich mit meinem Epileptologen über dieses Problem unterhalten. Er hat mir schriftlich bestätigt,dass ich problemlos fahren darf, wenn morgens kein Anfall war: Dies halte ich strikt ein und ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass dies seit 56 Jahren problemlos geklappt hat.
Ich halte nämlich nichts von Vergeallmeinerungen, denn man sollte wenn möglich seine Lebensqualitäten nicht ganz beschneiden. Das gilt nicht nur fürs Autofahren, sondern auch für alle anderen noch möglichen Tätigkeiten (Sport, Tanz, Wandern etc.) Ich halte gar nichts von diese Verbotsregeln, die Dir jeder Epileptologe in die Hand drückt.
Ein vertrauliches Gespräch mit Deinem Epileptologen ist natürlich Voraussetzung  :tröst:
« Letzte Änderung: 25. April 2012, 10:53:48 von Cornelia-Admin »
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Cornelia-Admin

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Hallo Dieter,

dies oben ist ja eine allgemeingültige Aussage, die für jede körperliche und seelische besondere Situation gilt.

Für Epilepsie ist das in den Führerscheinregelungen genauer spezifiziert:
http://www.fahrerlaubnisrecht.de/Begutachtungsleitlinien/BGLL%203.9.6.htm

Tageszeitlich gebundene Anfälle werden darin berücksichtigt.

Für sein eigenes Wohlbefinden ist ja jeder selbst verantwortlich. Wer also z.B. partout riskieren will, zu ertrinken, muss das für sich selbst entscheiden.

Im Straßenverkehr aber gefährdet man nicht nur sich, sondern auch andere. Mit dem Leben und der Unversehrtheit anderer zu spielen, dieses Recht hat niemand.

LG Cornelia
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dieter

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Zitat
Mit dem Leben und der Unversehrtheit anderer zu spielen, dieses Recht hat niemand.

Cornelia,
ich wollte mich nicht als "Besserwisser" aufspielen, vielleicht kams auch falsch rüber. Ich wollte lediglich denen Mut machen, die eine Aufwachepilepsie haben.
Liebe Grüsse
Dieter
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Die_Ruth

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Zum Thema dieses Tread's.

Ja, so ist es, aber das gilt Allgemein und trifft nicht "nur" auf Anfallsleiden zu.

Zitat
Medikamente können ein Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr sein. Tatsache ist, dass Medikamente die Fahrtüchtigkeit eines Patienten augrund ihrer therapeutischen Wirkung wie auch durch unerwünschte Nebenwirkungen gefährden können. Aber das Risiko wird häufig unterschätzt: Es gibt einige Medikamente, die die Verkehrstüchtikgkeit von Autofahrern beeinflussen. Ein Schutz ist das nicht. Betroffene müssen vor der Einnahme eines Medikaments auch selbst nach möglichen Risiken fragen.

"Jeder weiß: Alkohol verträgt sich nicht mit Autofahren oder dem Bedienen gefährlicher Maschinen. Das Risiko von Medikamenten wird aber oft unterschätzt", warnt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Es gebe keine Grenzwerte für Arzneimittel, sagt sie. Grundsätzlich muss jeder Verkehrsteilnehmer seine Leistungsfähigkeit vor Fahrtantritt selbst einschätzen. Das gilt sowohl für vom Arzt verschriebene wie für rezeptfreie Medikamente.[…]

Am bekanntesten ist die reaktionsverzögernde Wirkung bei rezeptpflichtigen Beruhigungs- und Schlafmitteln. Sie sollten grundsätzlich abends eingenommen werden. Kritisch sind möglicherweise Anti-Depressiva und manche Schmerzmittel. Ob ihre Wirkung noch am nächsten Morgen spürbar ist, hängt vom Wirkstoff, dem Einnahmezeitpunkt und der Dosis ab. Auch rezeptfreie Medikamente können die die Reaktionsfähigkeit verschlechtern. Dazu gehören unter anderem einige Kombinationspräparate gegen Erkältungen oder rezeptfreie Schlafmittel.

Arzneimittel, die am Auge angewendet werden, können die Sicht und damit ebenfalls die Verkehrssicherheit verschlechtern. Wie lange diese Sichtverschlechterung anhält, hängt von der Darreichungsform ab. Grundsätzlich sollten Patienten mit dem Autofahren warten, bis sie wieder klar sehen können. Augensalben und ölige Augentropfen verschlechtern die Sehfähigkeit längere Zeit und werden deshalb vor allem abends eingesetzt.

Eine Liste von Arzneimitteln mit möglichem Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit hat die Ärztekammer Nordrhein veröffentlicht. Darauf finden sich: Antiasthmatika, Antibiotika, Antidepressiva, Antidiabetika, Antiepileptika, Antihistaminika, Antihypertensiva, Antikoagulantien, Appetitzügler, Barbiturate, Digitalis-Glykoside, Grippemittel, Muskelrelaxantien, Narkotika, Neuroleptika, Nicht-steroidale Antiphlogistika, Ophthalmika, Opiate/Opiode, Sedativa/Hypnotika, Stimulantien, „traditionelle“ Arzneimittel wie Klosterfrau Melissengeist mit 79 Vol% Ethanol, Tranquilizer.

Nähere Informationen zum Gebrauch, zu Wirkungen und Nebenwirkungen sind zu finden unter:

>> http://www.aekno.de/page.asp?pageId=4628&noredir=True.

[…]„Im Zweifel fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob Sie mit dem Medikament, das Sie einnehmen, fahren können. Seien Sie da bitte wirklich sehr vorsichtig, denn wenn Sie einen Unfall bauen und Ihnen wird nachgewiesen, dass Sie durch ein Medikament nicht mehr fahrtüchtig waren, dann ist das eine Straftat. Und: Sie müssen damit rechnen, dass die Versicherung den entstandenen Schaden nicht zahlt.“

Die Ärztekammer Nordrhein macht ihren Mitgliedern – den Ärzten – klar, wie die rechtliche Situation gelagert ist: “Grundsätzlich muss ein Teilnehmer am Straßenverkehr selbst Vorsorge treffen, durch vorliegende körperliche oder geistige Mängel andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden (§§ 1 und 3 StVO). Das vermindert aber nicht die Pflicht zur Sicherungsaufklärung des Arztes. Aus juristischer Ansicht muss ein Arzt in entsprechenden Fällen von sich aus den Patienten befragen, ob er gegenwärtig ein Kraftfahrzeug führt. Bei uneinsichtigen Patienten kann sogar die Durchbrechung der ärztlichen Schweigepflicht nach den Grundsätzen des rechtfertigenden Notstandes gerechtfertigt sein. Diese Rechtsauffassung wurde 2007 bestätigt.“ […]

(Quellen: WANC 26.10.10, Quelle: ABDA, Ärztekammer Nordrhein, WHO)

Liebe Grüße
Ruth

dieter

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@Cornelia, Ruth,

kein Mensch hat das Recht mit der Unversehrtheit und Gesundheit des Anderen zu spielen. DIESER MEINUNG BIN ICH AUCH!!

Aber wenn sich jeder nach den obigen Richtlinien halten würde, wären unsere Straßen leer  ;)

Bist Du da wenigstens meiner Meinung?

Grüßle
Dieter
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Niemand

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Meiner Meinung nach gehören viele nicht auf die Straße bzw. gefährden den Verkehr auch ohne das diese Krank sind. Wie ich schon schrieb Menschen die zum Bleistift stark eingeschränkt in Ihrer Sehstärke sind. Was im übrigen keine Krankheit ist und man keine Medikamente gegen nimmt.
Auch ältere Menschen also so 80 + die da gibt es natürlich Ausnahmen gar keine Frage es gibt auch sehr fitte in dieser Reihe. Aber so was gehört nicht hinter da  Steuer. Aber das interessiert die Polizei das Gesetzt nicht.

All so was sollte auch nicht fahren.
 

Flickering Light

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Verallgemeinerung hilft ja nun einmal nie jemandem. :)

Generell gelten die Gesetze für Alle. Z.B. die Straßenverkehrsordnung oder das Strafgesetzbuch... ;)

Aber wenn es um das Einschätzen einer bestimmten Krankheitssituation geht, dann muss natürlich immer ein Spezialist zu Rate gezogen werden.
Gerade des Gesetzes wegen. Eine konkrete Selbsteinschätzung kann man in solchen Fällen ja oftmals gar nicht selber vornehmen.

olaf76

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selbst wen man mindesten 3 jahre kein Anfall hatt darf man so einfach net die pappe machen und wen doch dan Daf man nicht Dienstliche fahrten machen als für den Arbeit geber
und Welche Versicherung nimmt ein überhaupt und zu welchen Bedingungen das noch so eine sache

naja ich wohn ja zum GLÜCK :)  ;D ;D in ner grossen Stadt an der spree da hat man ja gute Fahrverbindungen ausser S-Bahn  ;D ;D die net so gut  :'( :'( :'(

naja dan viel Spass an allle
Hab Seit Mein 14ten Lebensjahr Epelepsie
COOLER SPRUCH
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Reni2

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Hallo

ich kann dazu sagen. Auch ich als nicht Epileptikerin aber doch chronisch Kranke darf auch nicht immer autofahren. Wenn ich meine Spritze genommen hab, darf ich an dem Tag kein autofahren. Da ich üblicherweise alle 14 Tage spritze ist das je nach Arbeit schon ein Problem. Mittlerweile war ich bei einem Spritzrythmus von wöchentlich. Würde bedeutetn jeden Woche einmal 24 biss 48 Stunden nicht fahren zu dürfen.

Ich erinnere mcih das ein kraftfahrer mal auf dieses Medikament eingestellt werden sollte. Er mußte sich nun entscheiden, Medi oder Job.

Nun hatte ich ja den Unfall und die drei Operationen. Weil der Arm nur noch zu 70% heilt, wird geprüft ob ich noch fahrtauglich bin. Mit den Momentanen Schemrzen im Arm und den stromschlagartigen Schmerzen lass ich es lieber bleiben.

Es gibt also auch andere denen es mit dem Fahrverbot so ergeht.
Ich denke wichtig ist, das man sich daran hält im eigenen und im Interesse der anderen Verkehrsteilnehmer.
eine einschränkung ist es für den Betroffenen sicherlich, ohne Frage.

LG Reni2
Wer Schmetterlinge lachen hört der weis wie Wolken schmecken