Autor Thema: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread  (Gelesen 80687 mal)

aggi61

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Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #15 am: 12. Februar 2010, 17:49:34 »
Hi Marco

So langsam sollten die am Nürnberger Bahnhof aber wissen, dass diese Mengen viiiel zu klein sind zum dealen  ;D

Lg aggi
Anfänger haben die Arche gebaut - Profis die Titanic ;)

Schlaf - ist das nicht dieser halbherzige Coffeinersatz???

Hermann

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Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #16 am: 12. Februar 2010, 22:39:03 »
Hallo Insa,

einen Thread unter o. g. Namen zu eröffnen, ist bestimmt nicht verkehrt. Ihn zum Luft ablassen, herumschreien und Aggressionen abladen zu nutzen, hätte wirklich Sinn. Aber nicht, wenn das auf Kosten Dritter geschieht.

Kritik, selbst konstruktiver Natur,  an Mitgliedern diese Forums zu üben, ist maßlos und aus meiner Sicht verfehlt. Als ich vor gut 3 Jahren hierher kam, wusste ich gerade mal, dass der Plural von Forum „Foren“ ist. Nachdem ich jahrelang nur gelesen hatte, brauchte ich viel Mut, den ersten Beitrag zu schreiben. Die Hilfe aller war mir stets gewiss.

Ganz egal in welchem Thread, ob im sachlichen oder mehr spaßigen, jeder Post ist wertvoll. Und wenn mal ein Punkt oder ein Komma fehlt, sehe ich darin überhaupt kein Problem. Die Kreativität des Lesers, sich fehlende Satzzeichen hinzuzudenken, setzen wir voraus.

Wir sind hier keine Förderschule mit Rechtschreibunterricht, sondern wir produzieren uns durch das geschriebene Wort. Und müssen uns nicht auszeichnen durch korrekte Interpunktion. Das Orthographische beherrschen wir, es findet nur nicht immer Anwendung.

Beiträge mit fehlenden Satzzeichen und reichlich Fehlern stammen oft von Autoren, die ich ihrer großen Fähigkeit wegen, rhetorische Meisterleistungen auf die Beine zu stellen, schätze und manchmal auch ein bisschen  beneide. Sie sind zum Teil zu vergleichen mit den Schreibern für die Wochenzeitschrift DIE ZEIT. Sie nennen es bei Fehlern aller Art die  „journalistische Freiheit“ und meinen damit, der Inhalt ist entscheidend, nicht die Form.

Fazit: Man sollte seine Mitmenschen nicht nach Äußerlichkeiten, nach der Form, in der sie schreiben, werten. Das Innere, das was der Mensch von Geburt an mitgemacht, ist viel wichtiger. Und aus meiner Sicht das Einzige, was zählen darf.

Liebe Grüße
Hermann
« Letzte Änderung: 12. Februar 2010, 22:42:10 von Hermann »

Fräulein_Meier

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Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #17 am: 13. Februar 2010, 00:07:08 »
Ich versprech euch, ich werde versuchen, weniger schnell zu urteilen! Frieden? :testwall:

Ich habe mich heute Abend schon wieder aufregen können:
9 Minuten Zeit zum umsteigen - ICE 10 Minuten zu spät. Am Bahnhof stell ich fest: S-Bahn auch 5 Minuten zu spät... Die ist mir direkt vor der Nase weggefahren, das Mistding! Die Tür ging nicht mehr auf und der Zug bewegt sich auf einmal.
Danke liebe Bahn!:-[ Ihr habt mir eine wunderschöne halbe Stunde auf dem Hannoveraner Bahnhof und meinem Vater insgesamt eine Stunde Autofahrt um mich abzuholen beschert. Immer wieder eine Bereicherung im Alltag
Alles Liebe

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Mom96

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Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #18 am: 13. Februar 2010, 00:45:41 »
@ Hermann

Wirklich ein Spitzen- Beitrag, den du da geschrieben hast!

@ Insa






Schluffi

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Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #19 am: 13. Februar 2010, 03:38:34 »
@Hermann

Besten Dank für den Beitrag welcher schon gespeichert ist !

Schluffi

epilepsiehuhn

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Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #20 am: 13. Februar 2010, 08:35:17 »
Hallo, schoener Beitrag Hermann..

Wusste erst nicht ob ich hier ueberhaupt was sagen sollte, aber jetzt mach ich's halt..

Ich finde es ist irrelevant sich ueber solche Kleinigkeiten zu unterhalten, ob der oder die ein Komma vergessen hat. An manchen Tagen kann ich kaum verstehbare Saetze zusammenbringen oder Stotter und das wars.. Da ist es noch ein Wunder, dass ich halbwegs beim Schreiben verstanden werde.. Da ist Rechtschreibung das Letzte woran ich denke. Dazu kommt noch, dass ich mehr englisch lese und rede und war ja auch schon lange nicht mehr in der Schule, so schreibe ich nur noch in deutsch, wenn ich hier was im Forum schreibe. Dazu kommt noch, dass ich schnell Sachen verlerne und wie jetzt kaum richtig denken kann..

Die Menschen hier im Forum haben echt groessere Probleme als sich ueber solche Sachen Gedanken zu machen. Der Inhalt ist wichtig. Und PS. hier im Forum waren stehts alle freundlich und hilfsbereit und haben mir echt viel geholfen. Danke:))

So und was mich schrecklich aufregt!!!! Eigentlich alles und gar nichts!

LG

ritorno

  • Gast
Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #21 am: 13. Februar 2010, 09:34:21 »
Hallo Fräulein_Meier,

so endet oft eine Idee.  :tröst:
Wie man hier im Forum für Toleranz vehement eintritt, ich mich aber frage ob diese Toleranz auch außerhalb des Forums einen solchen Stellenwert hat.
Ich habe hier inzwischen dazu gelernt, mir in vielen Dingen meine Meinung zu erhalten, sie jedoch in den meisten Fällen besser nicht mehr zu äußern.

Man darf sich hier im Forum aufregen über …

  • Ärzte und Kliniken
  • Unverständnis im Umfeld
  • Diabetiker die Auto fahren
  • Autofahrer generell
  • Arbeitgeber und Ämter
  • Verspätungen der Bahn
  • Krankenkassen
  • Exfreunde und Familie
  • u.s.w.

… auch das sind Menschen. Von ihnen selbst wird ebenfalls sehr viel Toleranz gefordert. Wie viele von ihnen sind wohl hier unter uns, Selbstbetroffene?
Im Privaten Bereich des Forums scheint mir weit aus mehr toleriert zu werden, vielleicht solltest du es bei Bedarf dann vielleicht besser dort raus lassen.

Liebe Grüße
ragazzi  :)

Mom96

  • Gast
Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #22 am: 13. Februar 2010, 12:05:41 »
@ ragazzi

Was kritisierst du denn nun wirklich mit deinem Post?

Die „Verlogenheit“ sich über alles und jeden aufregen zu dürfen, jedoch nicht über sein Gegenüber im Forum?

Fändest du es konstruktiver, jeden hier im Forum, den man für einen ***en hält auch so zu nennen? (ehrlicher wäre es, wobei die eigene Meinung bisweilen doch wohl eine eher subjektive ist, aber führt das zu irgendetwas, mal abgesehen davon, dass man selber mal ein wenig Dampf ablassen kann ).
 Nicht umsonst sind bereits etliche Threads im Boxring gelandet („mein steiniger Weg aus der Arbeitslosigkeit“, „was ich an diesem Forum nicht so schön finde“, „die Lemgoer Autogeschichte“ und etliche mehr) weil keine inhaltliche  Auseinandersetzung mit den Argumenten des anderen erfolgte, sondern weil das ganze letztendlich auf einer „Gefühls-Ebene“ gelandet ist und Gefühle sind in Diskussionen schlechte Ratgeber  (ich nehme mich da  nicht von aus, bin ja leider selber bisweilen auf eine Ebene abgerutscht, die mit rationalen Argumenten nichts mehr zu tun hatte).

Oder war das möglicherweise ein Plädoyer für Toleranz zwischen allen Menschen dieser Welt?

Mom96

  • Gast
Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #23 am: 13. Februar 2010, 12:54:13 »
In einem "vor die Wand tret"-Thread sich über User auszulassen, die nicht die Chance haben dagegenzuhalten (sei es, weil eine Diskussion gar nicht erwünscht ist oder weil sie eben nicht namentlich angesprochen wurden, sich aber dennoch angesprochen gefühlt haben), ist meiner Ansicht nach, nur ein Vorführen von Schwächen.

Und das muss nicht sein. Finde ich sogar ziemlich mies.

Descartes

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
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Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #24 am: 13. Februar 2010, 13:04:01 »
Nun ja , ich würd mich jetzt vielleicht nicht dadrüber aufregen aber wieso ist Kritik per se schon maßlos ?
Und selbst wenn sie in dem Moment von Emotionen geleitet wurde , dafür heißt der Thread ja auch Durchdreh und Aussflippthread.
Einmal ausgeflippt und gut ist wieder. :)


Mom96

  • Gast
Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #25 am: 13. Februar 2010, 13:27:36 »
Zitat
Einmal ausgeflippt und gut ist wieder.

Ja, ist das so?

Wenn es so wäre, würden Threads bei denen sich Emotion und Ratio vermengen, nicht andauernd im Boxring landen.

Aufregen, an***n tun mich ganz andere Sachen, als fehlende Zeichensetzung oder ähnlicher Pipifax.   

Grandpa

  • Gast
Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #26 am: 13. Februar 2010, 14:06:04 »
Ok, vielleicht sollte man den Sinn dieses Threads erläutern.

Aufregen, an***n tun mich ganz andere Sachen, als fehlende Zeichensetzung oder ähnlicher Pipifax.   

Wenn ich den/die Threadersteller/in richtig verstanden habe, dann soll hier jeder einfach nur seinen Frust kurz rauslassen können, damit er/sie sich selbst Luft machen kann und fertig. Es geht nicht darum, dass jetzt jeder seinen Senf dazu abgibt und ausdiskutiert wird, ob die Kritik angebracht ist oder nicht. Wenn ich jetzt schreiben würde, dass mich heute innerhalb von 30 Minuten 2 einparkende Frauen genervt haben, entsteht wahrscheinlich wieder gleich ne Diskussion über "Frauen und einparken", obwohl das gar nicht meine Absicht ist. Ich möchte eigentlich nur meine Frust rauslassen. Nicht mehr, nicht weniger.  ;)

Also. Wenn mich gerade was anko..t, dann schreibe ich es hier rein. Völlig wertungsfrei. Ich könnte natürlich auch nen Sandsack verprügeln, wenn ich denn einen hätte. Es gibt auch Leute, die stellen sich mitten in den Raum und schreien einmal ordentlich und richtig schön laut aus voller Kraft. Das kann sehr befreiend wirken. Viele Wege führen nach Rom, um seine aufgestauten Agressionen raus- und freizulassen.

Fazit: Man könnte diesen Thread auch "Thread zur Aggressionsbewältigung" nennen. Wäre das passender? Also bitte nicht zuviel Wert auf den Inhalt der Beiträge legen.

Cornelia-etc.

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Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #27 am: 13. Februar 2010, 14:13:27 »
Hallo zusammen,

mir scheint, hier sind  ein paar allgemeine Anmerkungen vonnöten.  :)


Toleranz ist immer und überall erforderlich, unabhängig davon, ob hier im Forum oder außerhalb. Sie findet allerdings zwangsläufig ihre Grenze gegenüber der Intoleranz.

Es ist notwendig, Probleme anzusprechen und durchaus auch mal Dampf abzulassen.
Aber ohne dabei bzw. dadurch neue Probleme zu schaffen.

Aus diesem Grund sollte man Kritik an anderen stets in konstruktiver, aufbauender Form vorbringen und auf eine Weise, die diese wenn irgend möglich nicht verletzt.
Konstruktive Kritik sucht nach Lösungswegen und nach Kompromissen, sie bemüht sich um Verständnis auch für die Probleme des anderen und versucht, auf diese einzugehen.  :tröst:

Andere vor Dritten bloßzustellen, sie anzugreifen, sie ihr "Gesicht verlieren" zu lassen, ist destruktiv, ist zerstörerisch. Das fördert nur Groll, Hassgefühle und Rachegedanken. Umso mehr, wenn dies öffentlich erfolgt.
:langzieh:


Hat man das Bedürfnis, zu "motzen", sucht man also lediglich ein Ventil, um seinen Frust loszuwerden, so ist das in Ordnung, solange dabei niemand konkret zu Schaden kommt.

Wenn also jemand ganz allgemein über einen namentlich nicht genannten Busfahrer, Arzt, Patienten, Beamten, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Nachbarn, Familienangehörigen, Ex-Partner oder sonst wen schimpft, so tut demjenigen das normalerweise nicht weh, sofern es anonymisiert geschieht. Es hilft dem "Ausflippenden", der seinen Ärger hinauslässt, aber dabei, Aggressionen abzubauen.
 :motz!:

Sobald sich aber jemand selbst angesprochen fühlt, egal ob als Gruppenzugehöriger oder als Einzelperson oder als freund oder Verwandter einer solchen Person, wird es kritisch, denn der Aggressionsabbau geht dann auf dessen Kosten - derjenige baut im Zuge dessen selbst Aggressionen auf - und braucht nun selbst ein Ventil.
 :axt:
Das Dilemma ist, dass in einem großen Forum, zumal, wenn es öffentlich einsehbar ist, natürlich praktisch immer irgendjemand sich selbst oder jemanden, dem er nahe steht (mit-)angesprochen fühlt.
 :-\

Dies sollte stets bei allen "Aufrege"-Beiträgen mitbedacht werden.

Druck erzeugt immer und ausnahmslos Gegendruck. Und auch der verlangt danach, herausgelassen zu werden, und auf den wird dabei dann meist noch eins draufgesetzt, aus Sicht des Betroffenen als "emotionale Wiedergutmachung". So schaukeln sich Konflikte immer weiter hoch, bis sie eskalieren.  :o

Ziel muss also grundsätzlich sein, den Druck zu entlasten und Spannungen zu vermindern, und zwar wenn irgend möglich bei allen Beteiligten.
 :insel:
Das erreicht man, indem man einerseits Wut und Ärger auf eine Weise und an einem Ort so herauszulassen versucht, dass sich niemand dadurch angegriffen fühlt.
Und andererseits, indem man immer und ausnahmslos versucht, sich auch in den anderen hineinzuversetzen, versuchsweise in seine Haut zu schlüpfen, sein Erleben der Situation nachzuempfinden und auch sich selbst den Spiegel vorzuhalten und zu reflektieren, wie das eigene Verhalten auf andere wirken mag. Sich also auch mal an die eigene Nase zu fassen: :riecht:

Und zuguterletzt außerdem zu versuchen, berechtigte Kritik auch einmal anzunehmen, ohne darüber beleidigt zu sein.
Das ist nämlich keineswegs ehrenrührig, sondern wird vom Kritisierenden und von Dritten meist sehr positiv aufgenommen.



Eines sollte einem klar sein:
Jede Situation wird von jedem Menschen anders erlebt.
 :escape:
Dieses individuelle Erleben wird von vielen Faktoren beeinflusst: Vom eigenen Charakter ebenso wie von den Erfahrungen, die man in seinem Leben bisher gemacht hat,  von den Wertvorstellungen, die man besitzt und die - nicht vollständig, aber zu einem großen Teil - geprägt werden von der eigenen Erziehung, dem sozialen und kulturellen Milieu, in dem man aufwuchs und in dem man als Erwachsener lebt, wobei diese sich natürlich auch ändern können. Aber auch vom Bildungsgrad, vom eigenen Alter, von der Entwicklung, die man sein Leben lang durchmacht, vom Gesundheitszustand, von der aktuellen Lebenssituation, Wohlstand oder Armut, Einsamkeit oder Eingebundensein in einen Kreis von Freunden und/oder Angehörigen und so weiter und so fort.

Man darf also niemals davon ausgehen, dass die eigene Sichtweise die einzig mögliche und/oder die einzig berechtigte ist. Jeder Mensch hat einen Grund dafür, warum er handelt wie er handelt und bei den meisten sind diese Gründe durchaus ernsthaft und von gutem Willen ausgehend.



Um nochmal auf Fräulein_Meiers Anliegen zurückzukommen:
Ich denke, vom Grunde her ist dieses absolut unterstützenswert:

Es ist tatsächlich schwierig und auch anstrengend, manchmal auch fast unmöglich, Texte zu lesen, die sämtliche Rechtschreib- und Grammatik- sowie Gestaltungsregeln außer Acht lassen.

Aus diesem Grund wurden diese Regeln nämlich erdacht: Nicht um die Schreiber zu tyrannisieren, sondern um die Lesbarkeit und die Verständlichkeit ihrer Texte zu verbessern und das Auftreten von Missverständnissen zu reduzieren.

Insofern unterstütze ich ihre Bitte, sich zumindest darum zu bemühen, die Lesbarkeit von Beiträgen so gut wie möglich zu erhalten.
Auch ich bitte darum, zu versuchen, Groß- und Kleinschreibung und andere Rechtschreibregeln zu beachten, Sätze durch Kommata und Punkte zu gliedern und lange Texte durch Absätze und Leerzeilen zu strukturieren.
Denn der Autor schreibt ja, damit siene Beiträge auch gelesen werden und nicht, damit man sie nicht liest, weil man mit ihrer Gestaltung nicht zurecht kommt und auf halbem Wege entnervt aufgibt.


Und, was hier noch nicht bedacht wurde:
Es ist zwar für viele hier schwierig, einen Text "regelgerecht" zu gestalten. Das ist eine Tatsache.
Umgekehrt gelten aber aus denselben Gründen auch in Bezug auf das Lese- und Verstehensvermögen und die Ausdauer beim Lesen langer oder unverständlich formulierter Texte die gleichen erschwerten Bedingungen für alle Forenmitglieder.
Wenn man sich müde und benommen fühlt und nicht konzentrieren kann, fällt es auch besonders schwer, sich durch einen Text zu kämpfen, der wie Kraut und Rüben daherkommt und optisch eine einzige in sich verschwimmende gleichmäßig graue Fläche bildet.

Die Beiträge hier müssen nicht druckreif sein, aber lesen können sollte man sie schon und zwar mit so wenig Mühe wie möglich.

Wenn jemand sich aber darum bemüht, seine Texte lesbar zu verfassen und trotzdem Probleme damit hat, dann sollte dies selbstverständlich toleriert werden. Und dass man mal Tippfehler macht, geht natürlich jedem so.


Fazit:
Ein jeder sollte sich auch im eigenen Interesse darum bemühen, möglichst gut lesbar zu schreiben.
 :D
Umgekehrt sollte toleriert werden, dass es Menschen gibt, denen eben dies nicht gelingt, aus welchen Gründen auch immer das jeweils sein mag.
 :-*
Und Konflikte jeglicher Art sollten auf eine Weise aufgearbeitet werden, dass möglichst alle Beteiligten damit leben können. Wer sich nicht ausstehen kann, sollte versuchen, einander aus dem Wege zu gehen und sich nicht unnötig zu provozieren.

Aber man sollte auch niocht jedes Wort auf die Goldwaage legen, sondern bei jedem anderen, ob man ihn leiden mag oder ob nicht, bis zum Beweis des Gegenteiles davon ausgehen, dass er bei allem, was er tut und schreibt, ebenfalls nur beste Absichten hat und niemandem etwas Böses will.


Auf diese Weise sollten wir alle miteinander auskommen können.

Leben wir doch hier im Forum vor, dass es auch in einer heterogenen Gemeinschaft ein friedliches Miteinander in Toleranz und gegenseitigem Respekt geben kann. Vielleicht strahlt ja ein klein wenig davon auch in den Rest der Gesellschaft ab. Ich würde es mir wünschen. Unter dem unsozialen Ellenbogendenken der meisten Menschen haben wir doch alle zu leiden. Versuchen wir, wenigstens hier dem etwas entgegenzusetzen.
 8)
Diesen Appell richte ich an jedes Forenmitglied, unabhängig von seinem individuellen Hintergrund.

Mir fehlt leider die Zeit, heute nochmal hier hereinzuschauen. Aber ich hoffe, ihr rauft Euch auch so zusammen und versucht, miteinander auszukommen, auch wenn ihr zum Teil halt sehr unterschiedlich seid und empfindet.  :)

Liebe Grüße
Cornelia
http://www.autismus-etcetera.de

Ich bin identisch mit Cornelia-Admin.

Hermann

  • Gast
Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #28 am: 13. Februar 2010, 14:36:39 »
Hallo allerseits,

herzlichen Dank für das Feedback. Insa bittet um Frieden. Natürlich sind wir bereit, a pipe of peace zu rauchen. Alles andere wäre Zeitverschwendung und folglich destruktiv.

In meiner Kritik von gestern steckt ein Fehler. Sie war einseitig, weil nur das Negative, das was mich persönlich gestört hat,  erwähnt worden ist. Die Bereicherung, die wir mit Fräulein Meyers Mitgliedschaft hier erfahren, ist bedauerlicherweise nicht genannt worden. Das tut mir leid. Ansonsten stehe mit Cornelias Ausführungen auf einer Stufe.

Liebe Grüße
Hermann

ritorno

  • Gast
Re: Der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthread
« Antwort #29 am: 13. Februar 2010, 15:51:16 »
Hallo Grandpa,

Zitat
Man könnte diesen Thread auch "Thread zur Aggressionsbewältigung" nennen.

Finde ich eine gute Idee.  :)

Wenn ich nach dem Oberbegriff - der sich Aufrege,- Ausflipp- und Durchdrehthreaddes - des Tread's gehe, so hätte ich hier gar nicht schreiben sollen, denn ich habe mich weder über Fräulein_Meier, noch über andere aufgeregt, bin nicht ausgeflippt und auch nicht durchgedreht. Konnte jedoch nicht verstehen warum man sie so attackierte, so kam es halt bei mir an und die Diskussion hatte ja schon begonnen. Aber ich werde weiter an mir arbeiten 'weniger zu Posten'. Eine Zeitlang hatte ich auch mal unter Keppra dahingehend Probleme, doch da habe ich die Aggression dann im Bedarfsfall an einem Kissen ausgelassen.  ;) 

LG ragazzi