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Hallo Joy!

Erstmal vielen Dank für deine Antwort!  *freuemich*

Ja, meinen Neuro frage ich auch noch. Aber auch eure Meinung gibt mir wichtige Hinweise. Deshalb nochmal Danke!
Ja, ich bin 34 und meine Blutwerte sind ok. Keine Mangelerscheinungen, keine Entzündungen! Mein Blutbild ist bis auf leicht erhöhte Leberwerte auf Grund fehlender Gallenblase in Ordnung. Normalerweise hauts mich so um, wenn ich krank bin. Aktuell bin ich aber gesund (keine Grippe o. Ä.), mal abgesehen von Epi & Co!  ???

Hmmm, wie fühlt sich die Müdigkeit an?!?
So als hätte ich ne relativ große Dosis Schlaftabletten genommen. Hab im Krankenhaus mal Schlaftabletten als Einschlafhilfe bekommen - daher kenne ich das Gefühl. Dieses Gefühl aber noch 100fach verstärkt. Ich bekomme alle Zustände, mir wird schwummrig, ich bekomme keinen ordentlichen Satz mehr auf die Reihe und ich wackle wie besoffen durch die Gegend. Nachdem ich wieder wach bin, fehlen mir Teile zb wie ich ins Bett gekommen bin. Das Ganze kommt von jetzt auf Gleich, als würden Betonklötze meine Augen zuziehen. Also wirklich wie so ein Überfallskommando! Grausig!

Ohne diese Attacken, die ja zum Glück nicht täglich kommen, wäre/bin ich tagsüber eigentlich genau so fit, wie vor den Levetiracetam (solang kein Anfall dazukommt). Nur diese Attacken hauen mich förmlich um! Ich kenne das nicht von mir! Gruselig für mich, echt!  :weirdo:

LG Fee
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Körperliche Begleitstörungen bei Epilepsie / Re: Unerklärliche, überfallsartige Müdigkeit
« Letzter Beitrag von Joy am 18. November 2018, 19:53:28 »
Hi Fee,

es kann mehreres sein, aber dein Neuro fragst du ja eh sicher danach ???

Levetiracetam ist dafür bekannt, dass es müde macht. Allerdings, wärst du das dann 24 Stunden am Tag, weil das Zeug so reinhaut, aber das bist du glaub ich nicht, dann fällt das wohl eher raus.

Dann, blöde Frage aber, wie alt bist du? 34? Ich kenne viele, die mit zunehmenden Alter ein Nickerchen brauchen. Oder irgendein Mangel an Eisen oder was?

Und zu guter letzt, wie fühlt sich die Müdigkeit an/wie schnell kommt sie? Müdigkeit wegen einem Anfall kenne ich leider nur zu gut. Aber sie fühlt sich anders an. Die normale oder auch wegen zu wenig gegessen ist schleichend und ich kann mich noch gut bewegen. Aber Anfallsmüdigkeit, die geht bei mir von 0 auf 100 %. Das ist echt so krass. Von der einen auf die andere Sekunde lahmgelegt, es ist mehr als schwer aufzustehen und auch ich torkle wie blöd durch die Gegend. Morgens schlafe ich meist deswegen länger und dann im Badezimmer der Anfall... Kann sich aber auch über 2 Tage mit der Müdigkeit am Abend hinziehen.

Sprich auf jeden Fall mit deinen Arzt drüber.

lg Joy

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Allgemeine Epileptologie / Re: MRI
« Letzter Beitrag von Lotte am 18. November 2018, 18:36:26 »
Hallo aldente111,
Magst du mehr erzählen? Auch ich habe fokale Anfälle, die teilweise sekundär generalisieren.
Im EEG sind sie nachgewiesen, im MRT fand man nichts...
Wo wart ihr zur Diagnosestellung und wie geht's jetzt weiter?
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Körperliche Begleitstörungen bei Epilepsie / Unerklärliche, überfallsartige Müdigkeit
« Letzter Beitrag von Fee34 am 18. November 2018, 18:05:11 »
Hey ihr Lieben!

Vor meinem nächsten Besuch beim Neuro sind ihr meine große Hoffnung, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.  :escape:
(Ich hoffe, ich bin hier richtig!)

Um euch erklären zu können worum es mir geht, muss ich etwas weiter ausholen. Der Text wird also etwas länger. Sorry!

Mein Tagesablauf seit einigen Jahren sieht folgendermaßen aus:

Ich stehe jeden Tag mit ganz wenigen Ausnahmen im Jahr (Urlaub, Termine, was auch immer) um 9.15 Uhr auf. Ich trinke meinen Kaffee, frühstücke ne Kleinigkeit und nehme pünktlich um 9.45 Uhr meine Medikamente, seit Juni eben auch die Levetiracetam. Dann mache ich mich an die Arbeit. Ich kann mir das frei einteilen und arbeite in 45 Minuten-Einheiten/15 Minuten Pause zu Hause. Gegen 13 Uhr gibt's dann meist Mittagessen und insgesamt ca. 1 Stunde Pause. Gegen 14 Uhr geht's dann mit der Arbeit wie Vormittags weiter bis ca. 17 Uhr. Ich mache meinen Job sehr gerne und behaupte auch gut darin, aber in keinster Weise überfordert zu sein. Wie dem auch sei. Wenn ich meinen PC gegen 17 Uhr abgeschaltet habe gibt's erstmal noch nen Kaffee und dann mache ich was zum Abendessen für meinen Mann und mich. Um ca. 18.30 Uhr wird dann gegessen und anschließend geht's meist vor den Fernseher, ne Runde raus oder es werden noch kleine Haushaltsarbeiten gemacht. Um 21.45 Uhr kommt dann die Abendration Medis. Nix aufregendes also. Um Mitternacht herum wird's dann recht fürs Bett und bis ich schlafe, dürfte es so halb eins sein. Dann schlafe ich durch bis am Morgen um 9.15 Uhr der Wecker klingelt.
(Wochenende ist gleich, nur das teilweise die Arbeit weniger ist oder ganz ausfällt)

Seit ein paar Wochen ist das anders:
Am Tagesablauf an sich ändert sich nicht viel aber: Mich überfallen in unregelmäßigen Abständen extremste Müdigkeitsattacken, meist so am späteren Nachmittag. Die sind so extrem, dass ich mich hinlegen und schlafen muss. Um ehrlich zu sein, weiß, ich in manchen Fällen gar nimmer genau wie ich überhaupt ins Bett gekommen bin. Auf jeden Fall sehr torkelig und wackelig.  Ich saß noch in der Küche gegen die Müdigkeit kämpfend und wurde im Bett ca 2 Stunden später wieder wach. Nach den 2 Stunden bin ich wieder soweit lebensfähig, dass ich mit dem restlichen Abend noch was anfangen kann. Trotz den 2 Stunden Schlaf am Nachmittag habe ich nachts absolut kein Schlaf- oder Einschlafproblem.
Früher war es so, dass wenn ich Nachmittags schlief, die folgende Nacht ne Katastrophe wurde. Ich konnte nimmer schlafen. Deshalb beschloss ich irgendwann für mich, mich tagsüber nicht mehr schlafen zu legen. Es sei denn, ich bin krank (Erkältung, Grippe, irgendwas in die Richtung).

Jetzt kommt's: Ich bin weder krank, noch erwische ich nachts zu wenig Schlaf und mit meiner Maske wurde die Tagesfitness generell wieder gesteigert. Daher gibt es für mich eigentlich keinen plausiblen Grund nachmittags zu schlafen. Trotzdem ist das Bedürfnis teilweise so extrem, dass ich trotz allem den Kampf gegen die Müdigkeit verliere.

Nun meine Frage:
Kann das immer noch bzw eigentlich erst jetzt mit den Levetiracetam zusammenhängen oder muss ich mir Sorgen machen? Kann es eine komische Anfallsform sein? Keine Ahnung, ich weiß es ja nicht!  ??? Ich kenne das aber von mir nicht und weiß absolut nicht was ich davon halten soll. Ich meine, was wäre, würde ich nicht zuhause arbeiten zb. Da kann ich nicht einfach schlafen gehen. Beängstigend irgendwie!

Daher bitte ich euch um eure Meinung!

Danke schon mal und entschuldigt bitte den langen Text. Ich hoffe, es ist nicht zu konfus.

Glg Fee

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Allgemeine Epileptologie / Re: MRI
« Letzter Beitrag von aldente111 am 18. November 2018, 16:03:32 »
Hallo,

MRI (Magnetic resonance imaging) scheint nichts anders zu sein als das englische Wort  für MRT.

Ich kann jedem nur empfehlen: das wenn ein MRT gemacht wird, dies mindestens ein 3 Tesla -Gerät ist inkl Postprocessing. Das war jahrelang eine Tortur. Nur dort hat man dann (endlich) eine Dysplasie bei meiner Frau gesehen. Das scheint auch der Herd zu sein für die fokalen Anfälle.
3 Tesla kostet genauso viel wie 1,5 Tesla als Selbstzahler, die Auflösung soll aber deutlich besser sein.

VG
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Allgemeine Epileptologie / Re: Musikträume und anschließend Anfälle?
« Letzter Beitrag von D.e.n.d.r.i.t am 18. November 2018, 13:04:54 »
Hallo Elka,


ich persönlich würde auch gern wissen wollen. Denn bei der musikogenen Epilepsie ist erst die Musik da. Aber was löst die Musik im Traum aus? (Rhetorische Frage.)


Warst Du bei Dr. Sch.? Er ist kein "richtiger" Wissenschaftler. Ein Wissenschaftler fragt wie Kinder ständig "Warum" bei ungewöhnlichen Sachen und forscht und lässt ihm keine Ruhe. Dr. Sch. zwar auch (ob er Wissenschaftler ist, weiß ich nicht), aber nicht so intensiv nachgehend. Mehr feststellend und beobachtend. Also ein anderer Typus. Ich hatte ihn auch mehrmals, da ist mir die unterschiedliche Denke aufgefallen. Wissenschaftler sind offen für Fragen von Patienten, weil, wie mir mal einer sagte, andere Aspekte haben, die weiterhelfen. Einem Nicht-Wissenschaftler stören sie, wenn es über deren Wissen rausgeht.


Hm, wenn ich dran denk, frag ich mal einen Doc. Hatte vor paar Tage 3 Zähne rausoperiert bekommen: die Unterlippe ist immer noch geschwollen und Eiter hat sich gebildet. Heute tut mir der Kiefer weh.  ::)


LG, Dendrit
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Allgemeine Epileptologie / Re: MRI
« Letzter Beitrag von Lotte am 18. November 2018, 12:36:22 »
Hallo,
Man sieht nicht zwangsläufig etwas im MRT. Wenn eine eindeutige Ursache wie eine Blutung, alte Narbe, Tumor, Gefäßfehlbildung, etc. vorliegt, kann man das erkennen, es gibt aber durchaus Epilepsien, bei denen es keine fassbare Ursache gibt.
Bei mir ist im MRT auch nichts zu sehen.
Man kann allerdings im Anfalls EEG ziemlich genau den Fokus bestimmen oder eben, ob es eine primär generalisierte Epilepsie ist.
Liebe Grüße,
Lotte
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Vorstellungen / Re: Vorstellung von mir
« Letzter Beitrag von Naddi2204 am 18. November 2018, 12:11:59 »
Hallo hier im Forum. Erzähl doch mal,sie es bei dir war.Hier hört man zu.Lg
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Allgemeine Epileptologie / Re: Operationen und Epilepsie
« Letzter Beitrag von Naddi2204 am 18. November 2018, 12:10:10 »
Hab die Operation gut überstanden. Zwei Epis  gleich danach. Davon habe ich nichts mitbekommen. Haben diese gleich mit  mit Medgabe intravenös gestoppt. Also alles Top.
Jetzt am 22.11. fahre ich nach Bielefeld in die Neuroklinik. Mal sehen, ob die mich besser ein stellen können.
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Allgemeine Epileptologie / Re: Verletzung durch epileptisch bedingte Zuckung?
« Letzter Beitrag von Winona am 18. November 2018, 01:39:00 »
Hallo;-)
Also ich konnte da früher sehr lange ein Lied von singen,ist genau das was ich hatte.
Ich hatte Tablttenmässig viel durch,bis ich im Krankenhaus suppi eingestellt wurde.
Stress kann natürlich auch Anfälle begünstigen und die falschen Tabletten,die auch leider sowas auslösen können.Wissen leider nur die wenigsten.
Bei mir trat es nur morgens auf,leider zog sich das,unbehandelt auch mal am Mittag,ist klar,wenn nix half.Ansonsten immer morgens nach dem Aufwachen,nennt man janz syndrom.
Ich möchte immer alles richtig machen,bin absolute Perfektionistin,das macht fertig(bin nicht stolz drauf)Man kann eben nicht aus seiner Haut :escape:


Vielleicht sind es tatsächliche epileptische Myoklonien.
Ich habe auch mal gelesen, dass sie überwiegend morgens auftreten. Mir ist auch aufgefallen, dass sie bei mir dann aufzutreten scheinen, wenn ich psychisch sehr unter Druck stehe. So wie im Moment auch wieder, wo ich gerade zwei aufeinanderfolgende Praktika in verschiedenen Unternehmen mache und hoffe, bald wieder einen Job zu haben.
Auch wenn ich versuche, möglichst gelassen daran zu gehen, so setze ich mich doch unter Druck und möchte alles richtig machen.
n der Tat können es Epilepsietypische Myoklonien sein. Auch die weggeschleuderte Zahnbürste ist typisch dafür, da die Myoklonien sehr oft morgends auftreten.


Auch Becher flogen un dich verlor die Kontrolle über meine Hände und so..und knickte auch manchmal ein.Aber öfters flog was,leider auch Gläser mit Saft drin,wollte ich ja nicht;-((Man war des peinlich.. :O
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