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Ich danke euch für eure Antworten. Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht um diesen "Anfall".
Am Tag davor war ich auf der betrieblichen Weihnachtsfeier und der Geschäftsführer betonte in seiner Ansprache, dass er auch die befristet Angestellten würdigen möchte.
Ich bin einer davon und mir wurde wieder bewusst, dass mein Leben total unsicher ist und dass ich in einem Jahr schon wieder "auf der Strasse" stehen werde. Ich denke, dass hat mich ziemlich destabilisiert, denn zumindest beruflich würde ich mir Sicherheit wünschen. Ist aber durch den befristeten Arbeitsvertrag nur für das nächste Jahr der Fall...

Das Bild was bei mir das Deja Vu ausgelöst hat, kam  mir bekannt vor. Ich habe wie giani es schreibt, tatsächlich vor 30 Jahren eine herbe Verlusterfahrung hinter mir. Es war kein Tod sondern ein Umzug über Ländergrenzen hinweg. Ich verlor damals alles: Freunde, Schule, Haustiere... Ich war ein Jahr danach fast stumm...

Ich glaube, dass dieses Bild im Internet mit dieser Zeit assoziert war. Es hat mich aber an die Atmosphäre damals erinnert, aus welchen Gründen auch immer.

Ich hoffe mir passiert sowas nicht nochmal. Ich habe nun wirklich Angst irre zu werden.

Hab am Wochenende schon Sofortprogramm gestartet: nehme nun Vitamine, habe mir Alf DVDs besorgt, jeden Tag gebadet. Habe auch viel geheult...
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Hi Thomas,

ich würde einfach mal drauf los beantragen. Wenn es sowieso darauf hinaus läuft. Ich hab irgendwo gelesen, dass man mit Epilepsie leich bzw. schneller als sonst in Rente geschickt wird. Nur manche haben dann Pech und müssen bitter knapsen mit dem Geld.  Bei dem, was du schilderst, kriegst du wahrscheinlich die volle Rente. Du solltest aber vorher bischen ansparen, es kann schon mal 3 Monate dauern, bis zur Bewilligung, da ohne Geld dazustehen, ist nicht witzig, dafür gibt es eine große Nachzahlung.

Schau mal hier:

https://www.seniorenbedarf.info/erwerbsminderungsrente

https://www.schnittker-versicherungsmakler.de/privat/arbeitskraftversicherung/berufsunfaehigkeitsversicherung/erwerbsminderungsrente-beantragen/

https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/erwerbsminderungsrente-wer-sie-bekommt/150/27254/216120

Viel Erfolg und Gute Besserung.

lg Joy



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Privates / Re: Ich freue mich heute, weil...
« Letzter Beitrag von Joy am 16. Dezember 2018, 18:05:07 »
Hi Meditester,

war das dieses Jahr oder wann? Mit dem Hochzeitstag ist es ja echt fies. Von diesen Eingebungen habe ich auch eine Menge. Einmal kam ich von der Arbeit und dachte mir J., eine Freundin ist tot. Dachte mir gleich, spinnst du, wie kannst du sowas denken, die lebt doch noch... Paar Stunden später rief mich eine andere Freundin an, J. ist gestorben. :O Und einmal kam im Traum meine Oma mit Onkel W. auf mich zugelaufen. Am nächsten Tag rief mein Vater an und erzählte, Onkel W. ist gestorben. :O Da gibt es viele komische Sachen.

Schreiben ist super. Neben Shopping wie Therapie für mich. *lach* Das ist glaube ich auch so ein Ventil für die Seele. Vielleicht/wahrscheinlich ist dein Vater noch bei dir, wenn du ihn siehst und spürst. Ich sehe nach 16 Jahren auch noch meinen Opa manchmal und denke mir juhuuuu, er kommt mich besuchen, hat mich noch nicht vergessen. Auch wenn es nur Träume sind.

lg Joy
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Privates / Re: Ich freue mich heute, weil...
« Letzter Beitrag von Meditester am 16. Dezember 2018, 17:45:33 »

Genau einen Monat vor dem Hochzeitstag meiner Eltern.
Komisch nur, dass man manchmal so eine innere Eingebung hat.
Da ist so ein komisches Kribbeln.
Genau als er eingeschlafen war rief ich dort an.
Da habe ich kein Wort sagen können,
heulte und beendete das Gespräch, legte das Handy beiseite.

Das Schreiben und die Musik helfen mir am besten es zu verarbeiten.
Selbst wenn ich Niemandem die Gedichte zeige ist es erleichternd für mich.
Stets sehe ich vor dem Schlafen noch seine Augen, die mich dankbar anblicken.

Meditester
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Hallo,
ich leider unter unter starker Epilepsie mit 60% Behinderung, meine Neurologin würde mich jetzt arbeitsunfähig schreiben.

Dann würde nach den sechs Wochen die Krankenkasse wohl Druck machen. Im Ergebnis landet das wohl bei einem Antrag auf Erwerbsunfähigkeit bei dem Rentenversicherer.

Nach welchen Kriterien entscheidet der Rentenversicherer, was sind das für Symtome nach denen mn als erwerbsunfähig gilt?
Das mit den x-Stunden kenne ich aber was heißt das konkret, Arbeitsweg nicht regelmäßig da man Schwindelanfälle hat, Heimarbeit da stark vergesslich und unter Stress, Leistungsdruck oder festen Terminen Anfälle.

Gruss und Danke für Hilfe

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Vorstellungen / Re: Seltene Grand-mals
« Letzter Beitrag von sanni am 16. Dezember 2018, 11:16:44 »
Hallo Richie,

das tut mir leid mit deinem Vater. Es ist immer schwer zu ertragen wenn ein geliebter Mensch so schwer krank ist.
Und man weiß das er vielleicht nicht mehr lange bei uns ist.
Schicke dir einen dicken  :allesgut:.
 
Nein bei uns ist die Angst vor dem nächsten Grand mal eigentlich nicht präsent.
Meine Tochter und ich gehen damit eigentlich ziemlich entspannt um.
So nach dem Motto: Wenns passiert dann passierts. Können es ja eh nicht ändern.
Und meine Tochter und ich möchten auch nicht ständig mit dieser Angst leben. Denn das würde sie in ihrem tun nur hemmen.
Sie versucht ihr Leben so normal wie möglich zu gestalten.
Sie gehört eher zu der Kategorie: Ich verdränge das etwas passieren könnte, und lasse diese Gedanken erst gar nicht an mich heran.

Klar gibt es Momente, wo ich denke hoffentlich passier nix, aber die sind nur von kurzer Dauer.
Z.B. wenn sie alleine mit dem Zug nach Würzburg unterwegs ist. Aber da habe ich ehrlich gesagt mehr Angst vor den anderen Anfällen. So kann es Z.B. sein das sie einfach losläuft ohne zu wissen wohin. Was an einem Bahnsteig nicht so toll ist.

Auch hat sie jetzt im Januar ihre Gesellenprüfung. Das heißt 7 Stunden ohne Pause durcharbeiten unter großen Stress. Da denke ich natürlich auch: Hoffentlich geht alles gut. Aber wie gesagt das sind nur kurze Momentene.
Dann wieder. Okay, wenn es so ist, ist es so. Und meine Tochter macht sich darüber überhaupt keine Gedanken. Für sie ist es nur wichtig ihre Prüfung zu schaffen.
Sie ist da echt um einiges entsannter wie ich.

Um ehrlich zu sein machen mir die "Kleinen" Anfälle mehr Sorgen. Da hier mehr passieren kann.

Aber man sollte sich nicht zu viele Gedanken darüber machen. Ich weiß es ist nicht einfach, es ist ein Lernprozeß. Wir lernen ja schon seit 24 Jahren damit umzugehen. Und mit der Zeit sind wir viel entspannter geworden. 

Aber es ist auch ganz normal das man nach einen Grand mal erst mal wieder aus der Bahn geworfen wird, und mit vielen Sachen wieder vorsichtiger umgeht.
Und irgendwann mit der Zeit normalisiert sich das Leben wieder. Was auch gut ist.

Meine Tochter kam sogar schon mal in den Genuß 4 Jahre ohne Medikamente zu sein. Und dann kam wie aus dem nichts wieder ein Grand mal, inklusive Krankenhaus.
Das war im ersten Moment ein Schock und für meine Tochter sehr frustrierend.
Aber wir haben dann gesagt: Naja, immerhin 4 Jahre ohne Chemie im Körper. Jetzt ist der Körper wenigstens mal wieder gereinigt.
Was uns dabei auch immer hilft: Wir haben einen sehr schwarzen Humor was das betrifft. 

Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft, Mut und Liebe. 

LG
Sanni
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Hallo,
wir haben Zonegran doch noch etwas erhöhen dürfen, was bin ich froh.
Klar Anfälle sind immer noch genug da aber die GM kommen nicht mehr so häufig und klar seit der Erhöhung
isst mein Sohn wieder wie ein Spatz, aber das ist mir momentan nicht so wichtig.
Am Mittwoch geht es los mit der Studie, dann werd ich weiter berichten.

LG
Gabi
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Hi Loredana,

es tut mir leid, das Du und Deine Kinder diese traurige Erfahrung machen musstet und nun allein zurecht kommen müsst.

ich kenne das, was Du beschrieben hast, sehr gut.
 
Ich litt viele Jahre an heftigen Panikattacken und einer schweren Depression. Zu den "sich selbst fremd fühlen" Symptomen, "nicht bei sich sein und auch keinen Weg zurück zu finden", hatte ich sogar mit Halluzinationen zu tun - aus lauter Angst!

Ganz ohne Epilepsie und Hirntumor, nur durch die Angst!

Traumata sind ganz übel für Deine Seele und Deinen Körper, beides braucht nun Pflege und fachmännische Betreuung.

Ich schicke Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit.

Lieben Gruß
Herzblatt
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Hallo Loredana,

Die Menschen haben allgemein Angst. Wenn eine spezielle Angst dazu kommt wird alles noch schlimmer.
Bei Angst wird das klare und logische Denken ausgeschaltet und dann überlässt man das Denken der Angst...oder
den Ärzten, die meist Spezialisten darin sind weitere Ängste zu schüren.
Ein großer Vorurteil und Angsttreiber ist die Aura.  Genauso die Absence.
Die meisten denken Aura = Epilepsie.
Oder Absence = Epilepsie.  Aber das ist nicht immer so.
Eine Aura oder eine Absence gibt es auch isoliert, ohne weitere Symptome: ohne Krämpfe, ohne Kopfschmerzen. ohne Hirntumore etc.
Aura findet man oft auch bei Migräne und die meisten davon werden nicht von einem Hirntumor verursacht.
Die Schulmedizin kann eine Migräne nicht heilen und die Ursache ist unbekannt.
Es gibt Migränen mit Aura oder ohne Aura. Und Ohnmacht gibt es auch einfach so, ohne Hirntumor oder Krämpfe.

Der dramatische Tod einer Person kann krank machen, psychisch. Und das hat wiederum physische Folgen, weil Körper und Psyche verbunden sind. 

Es gibt Heilmittel, die in der Psyche (das bedeutet "Seele" auf alt griechisch) wirken und sehr nützlich bei solchen Ängsten sind: Homöopathische Mittel oder  Bachblüten. Geh zu einem Bachblütentherapeuten, die Bachblüten sind sehr effektiv und leicht auszusuchen, besonders bei Ängsten, im Vergleich zu Homöopathie, die komplexer und schwieriger ist.

Eine Angst wird besiegt in dem man sich damit auseinander setzt, und nicht wenn man davon wegrennt.
Aber das ist nicht immer und für alle möglich, vor allem wenn man nicht genau den Grund kennt.

Sind aber Trigger installiert, so muss man sie vermeiden solange man die Angst nicht besiegt oder geheilt hat.
Am besten ist eine Kombination von beiden:  ätherisch-geistige Heilmittel für die Seele + bewusste Findung und Eliminierung der Ursachen/Ängste.

Die meisten Ängste haben ihr Ursprung in der früheren Kindheit. Wenn da schon mal eine bestimmte Art von Schock passiert ist, kann ein späterer ähnlicher Schock (sagen mit 30-40 Jahre), diesen Ur-Schock starten, der solange gefroren war und sich nicht meldete. Und dann ist die Reaktion so plötzlich und stark, dass man nicht verstehen kann warum so etwas möglich ist. Und da muss man eigentlich die Ursache eher in dem ersten emotionellen Schock suchen, und nicht in dem zweiten. Der zweite war sozusagen nur eine Trigger für den tiefgefrorene Schock.

Als Beispiel könnte sein, dass du mal so etwas ähnliches als Kind oder im Mutterleib erlebt hast, was jetzt  passiert ist (schlimme Krankheit oder Tod eines nahen Verwandtes)... Es muss nicht sein. Aber es kann sein.

Ich wünsche Dir die Kraft und Mut diese Krise zu überwinden!
LG, Giani
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Hallo,
ich bin 45 Jahre alt, seit einem Jahr verwitwet und habe 2 Kinder. Mein Mann hatte mehrere Hirnblutungen und dadurch auch Epilepsie. Sein Sterben war schlimm. Ich bin seitdem irgendwie traumatisiert und regelmäßig einmal im Monat beim Psychologen. Habe seitdem auch hin und wieder Angstattacken, aber immer ausgelöst durch Trigger (z.B. Berichte über Krankheiten oder so)

Seit dem Tod meines Mannes habe ich nun die Angst auch noch zu sterben und meine Kinder allein zurücklassen zu müssen.

Gestern hatte ich ein Erlebnis was mich völlig verängstigt hat. Ich arbeite seit 3 Monaten Vollzeit in einem neuen Job. Kam gestern übermüdet zum Arbeitsplatz und fuhr den PC hoch. Mein Blick fiel auf ein Landschaftsbild auf der Startseite unseres Unternehmens. Hatte plötzlich ein ganz starkes Deja Vu, wie ein Sog. Ich versuchte krampfhaft mich an etwas zu erinnern, war gefangen in einem Sog aus einseitigen Gedanken wie in einem Traum. Ich sah mich im Raum um und fragte mich wo ich sei und was ich gestern gemacht hatte. Alles war mir fremd. Ich öffnete dann mein Mail Postfach (sollte an diesem Tag eine Mail bearbeiten), war aber unfähig klar zu denken. In meinem Kopf ging es wellenförmig auf und ab. Ich war bestimmt 15 min gefangen in diesem Anfall. Hatte aber weder Zuckungen, noch Schweißausbrüche. Nach einer Stunde war ich soweit klar und googelte los: epileptischer Anfall, Hirntumor etc...Vereinbarte auch einen Termin beim Neurologen, ist erst nächste Woche.
Es dauerte dann ca. 2 Stunden bis ich wieder völlig ich selbst war und normal weiterarbeiten konnte.

Ich habe jetzt wahnsinnige Angst, dass dies ein epileptischer Anfall war und als Ursache einen Hirntumor hat. Habe gelesen, dass in 60 % der Fälle für einfache fokale Anfälle Hirntumoren die Ursache sind. Habe aber keine weiteren Anzeichen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Die Panikattacken, die ich bisher hatte, gingen alle mit Angst einher. Hatte auch noch nie dieses Gefühl der Entfremdung. Muss aber dazu sagen, dass ich große Probleme habe meinen neuen Arbeitsplatz anzunehmen, da dort ein sehr grelles weißes Kunstlicht herrscht.

Es kann doch nicht sein, dass ich jetzt auch noch ernsthaft krank bin? :(
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