Autor Thema: Lamotrigin- Eure Erfahrungen  (Gelesen 4392 mal)

B18

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Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« am: 25. März 2011, 00:46:43 »
Hallo, ich habe hier vor ein paar Monaten schonmal ein Thema eröffnet (Aura vom Niesen). Dort hat man mir den Rat gegeben, mal einen Epileptologen aufzusuchen. Das habe ich jetzt gemacht und nur mal nebenbei: Ich kann das Epilepsiezentrum Erlangen nur empfehlen!!! Ich saß also das erste mal in meinem Leben einem Arzt gegenüber, der mit dem Wort Aura etwas anfangen konnte- und zwar sehr gut.

Ich habe "nur" Auren: (Deja vu-Erscheinungen, aufsteigendes Hitzegefühl, Drogen-Trip-Gefühl), und das eben desöfteren nach dem Niesen. Nur zweimal hatte ich einen zerebralen Krampfanfall.
Warum ich gerade vom Niesen eine Aura bekomme, konnte mir der Eppi-Arzt auch nicht sagen, aber er hörte sich meine Beschreibung der Auren an und meinte dann, dass es sich um einen Fokalen einfachen Anfall handelt, der vom Temporallappen kommt, also irgendwo im Schläfenbereich. Wow, nach mehreren Weltreisen zu verschiedensten Neurologen, wurde mir endlich mal gesagt, dass ich wirklich Eppi habe :-D

Ich nehme seit 3 Jahren Keppra, hatte keine Krampfanfälle, dafür aber immernoch diese Auren. Ich wusste also nie, was ich sagen sollte, wenn ich gefragt wurde, ob ich anfallsfrei bin. Jetzt weiß ich: Ich bin trotz Keppra nicht anfallsfrei. Und deshalb soll ich jetzt Lamotrigin nehmen. Wegen den Haut-Problem-Risiken stellt der Arzt mich ganz langsam darauf ein.Gleichzeitig setze ich Keppra ab. Jetzt würden mich natürlich mal die Erfahrungen von anderen Eppi-Patienten interessieren: Im netz findet man aber sehr widersprüchliche Nebenwirkungs-Listen: hilft gegen Depressionen, kann zu Depressionen führen, Hemmt AntibabyPille- oder doch nicht, weil es noch nicht richtig erforscht wurde...???Überall steht was anderes.

Meine Erfahrung mit Keppra: Müdigkeit, Depressionen, Stimmungsschwankungen- keine Anfallsfreiheit....Kann ich damit rechnen, dass ich durch Lamotrigin nicht immer so müde bin? Und was ist denn nu mit der Verhütung? Bei Keppra hat man mir auch gesagt es "könnte" die Pille hemmen. Aber ich bin trotzdem nicht schwanger geworden in den 3 Jahren.

Also: Wer hat Erfahrungen mit Lamotrigin? Bitte auch positive  :-\
LG



Dendrit

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #1 am: 25. März 2011, 01:07:00 »
Hallo B18,

ist schon mal toll, dass Du einen Doc gefunden hast, mit dem Du Dich verstehst. :) Ist schon mal viel wert!

Bei Medis ist es halt so, die einen haben keine NW, andere einige, die aber verträglich sind und einige haben NW, die sie zum Absetzen zwingen. Manche NW sind wiederum nur dosisabhängig, also wenn man reduziert, verschwinden sie. Während einer Eindosierungsphase treten manchmal viele NW auf, die muss man momentan einfach aushalten - z.B. Schwindel. Wenn das nach ca. 6 w bzw. wenn die Zieldosis erreicht wurde, immer noch anhält, muss die Dosis angepasst werden, d.h. etwas reduziert.

Wer die Pille nimmt, muss z.B. durchaus sehr viel Lamotrigin nehmen. Bzw. es "hört" sich viel an, aber die Pille senkt die Wirkungsweise, sodass erhöht werden muss. Das bedeutet aber nicht, dass man bzw. frau mit der Dosierung "überdosiert" rumläuft, sondern die selbe Wirkung hat, wie "normal".

Zitat
Im netz findet man aber sehr widersprüchliche Nebenwirkungs-Listen: hilft gegen Depressionen, kann zu Depressionen führen,

Das ist bei vielen Medis so, dass es paradoxe Wirkungen haben kann. Tritt aber relativ selten auf, aber es kann bei manchen auftreten. Z.B. Clobazam (Frisium, Urbanyl): sie sollten eigentlich einen Anfall abbrechen bzw. bei prophylaktischer Gabe, dass keiner auftritt. Paradoxe NW kann aber auftreten, indem es zu Grand mal führt. Aber wie gesagt, ist selten so.

Ich wünsch Dir alles Gute beim Aus- und Eindosieren! :)

Dendrit

Matsche

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #2 am: 25. März 2011, 08:59:13 »
Hallo!
Ich bin auch von Keppra auf Lamotrigin umgestellt worden. Keppra habe ich nicht vertragen, Müdigkeit, Aggression. Vorher bei Trileptal war ich genauso ständig müde. Bei Lamotrigin war ich echt froh, dass meine Stimmung besser geworden ist und ich endlich mal wieder lust hatte, irgendwas zu machen.
Dies wünsche ich dir auch.
Anfallsfrei bin ich von keinem geworden, aber die Anfälle haben sich von Grand Mal auf (ich glaube fokale) Anfälle gemindert.
Liebe Grüsse

sydney-r

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #3 am: 25. März 2011, 09:07:59 »
Ich fahr mit Lamotrigin gut.
Seit ich dieses gekriegt habe, haben sich meine Anfallhäufigkeit echt gebessert.
Mittlerweile bin ich sogar schon einige Jahre anfallsfrei, hab allerdings immer wieder Vorläufer.
Ich wünsch dir, dass du genauso viel Glück hast.
LB
sydney

Tigerle

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #4 am: 25. März 2011, 10:01:04 »
Hi,
ich mußte von Maliasin auf Lamotrigin umstellen. Allerdings war es bei mir heftiger, da ja die Ausschleichung von Maliasin dem gleich kam eines Rauchers. Lamotrigin vertrag ich sehr gut. Bin jetzt auch anfallsfrei seit einem viertel Jahr. Und meine Stimmung hat sich auch nicht verändert. Bin immer noch lebensfroh und lass mich von meiner Krankheit nicht unterkriegen. Was gut ist, das ich nicht mehr so müde bin. Zu deinem Problem mit der Verhütung. Die meisten Medis beeinträchtigen das. Manche bis zu 10%. Allerdings gibt es ja auch noch die Spirale. Meine hat 180 € gekostet und die hält min. 5 Jahre. Ist also auf längere Sicht gesehen um einiges billiger wie diese Pillen. Außerdem muß man nicht ständig dran denken. Wir nehmen ja so schon genug "Pillen". Warum also noch diese teuren Dinger, die eh nicht 100% helfen?  ;)
Allerdings darf man wieder keine Hormonspirale einsetzen lassen, da dann wieder dasselbe auftreten kann wie der Pille. :laugh:

B18

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #5 am: 25. März 2011, 11:55:58 »
Hallo, das klingt ja bis jetzt recht positiv, zumindest was die Nebenwirkungen betrifft. Allerdings wurmt mich diese Verhütungssache. Ich kann nämlich keine Spirale nehmen, da meine Gebärmutter nach rechts geknickt ist und man mir nur unter Vollnarkose mit hohem Risiko eine Spirale einführen könnte. Und: Das müsste ich auch noch selbst zahlen. Bin Studentin, verdiene nix, und ne Schwangerschaft kann ich gar nicht gebrauchen!

Was ich neulich mal gelesen habe: Macht Lamotrigin abhängig? Also kriegt man da Entzugserscheinungen? Bei Keppra hab ich sowas nie gehabt.

Amazönchen

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #6 am: 25. März 2011, 17:36:27 »
Hallo

Ich nehme Lamictal in Kombination von Keppra. Ist prima. Ich fühle mich ausgeglichen. Ich kann nichts Negatives sagen. Ich bin damit so gut wie anfallsfrei.

Was die NW anbetrifft. Diese können so vielfältig sein. Aber sie müssen nicht auftreten. Ausprobieren ist die einzige Möglichkeit fest zu stellen, ob das Medikament die gewünschte Besserung bringt od. nicht.
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich der Belustigung der Foren-Teilnehmer

Tigerle

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #7 am: 26. März 2011, 10:23:41 »
Hi
ich glaub abhängig kann es nicht machen. Hab ja Maliasin genommen. Da war eine gewisse Abhängigkeit vorhanden. Von daher hab ich auch ohne Ende gezittert. Hatte aber keine Anfälle deswegen. Da war einfach das Gefühl jetzt fehlt etwas und ich muß was dagegen tun. Eben wie bei einem Raucher.
Wegen der Verhütung. Nun ja, ist blöd, aber meine Ärztin hat bei mir damals gemeint entweder Spirale oder Kondom. Alles andere Ist nix zu 100%. Da alles mit den Hormonen zusammen hängt die in den Verhütungsmitteln sind. Mal ganz grob erklärt.  ;)

Gundi

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #8 am: 26. März 2011, 11:08:12 »
Hallo B18

Zu viel Information kann manchmal auch schaden, denn es ist nun mal wirklich so das jeder anders empfindet.  :tröst: Zudem sind auch die eigenen Grenzen sehr unterschiedlich, einer ist härter im nehmen, ein anderer sensibler. Also ich kam mit Lamotrigin sehr gut zurecht. Habe es schon einige Jahre genommen, auch schon in Monotherapie, nur hat es bei mir inzwischen leider die Wirkung verloren. Eine direkte Abhängigkeit im eigentlichen Sinne entwickelt der Körper nicht, er gewöhnt sich an die Einwirkung des Medikaments.

Nahm mal 1000 mg täglich davon, es wurde über einen langen Zeitraum langsam ausgeschlichen und ich merkte rein gar nichts.  :) Dann habe ich aber mal 400 mg innerhalb 1-2 Wochen abgesetzt, da flog ich durch die Bude als wäre ich volltrunken. Es zeigte Anzeichen, die mache auch beim Eindosieren haben können, in meinem Fall dann eine deutliche Form von Gang- und Bewegungsstörungen. :P

Das Lamotrigin die Wirksamkeit der Antibabypille herabsetzt ist wissenschaftlich nachgewiesen, aber auch, das Rauchen die Wirkung von Lamotrigin abschwächen kann.

Alles Gute! Gundi  :)

Minimoog

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #9 am: 27. März 2011, 14:53:38 »
Bei mir wurde 2006 nach einem Versuch Valproat wegen einem hohen Übergewicht abzusetzen erst Topamax eingesetzt und zusätzlich Lamotrigin.Leider brachte beides keinerlei Erfolg.Ich litt unter enormen Nebenwirkungen und hatte Anfälle ohne Ende.Ich wechselte aus lauter Verzweiflung den Arzt und bekam erst mal weiter Topamax und Lamotrigin.Als ich sagte,dass ich trotzdem enorme Anfälle hatte,hieß es Lamotrigin erhöhen.Bei dem Versuch wurde mir Schwarz vor Augen.
Also wieder runter auf normale Dosis,die bei 25-0-25mg gelegen hatte.Topamax Dosis 100-0-100mg.Alles hat nichts gebracht und ich litt weiter unter erheblichen Anfällen.Vor allem machte mich der Beipackzettel von Lamotrigin sehr aufmerksam.Auf einem stand,dass psychische Störungen auftreten können,Selbstmordgedanken usw.,und auf dem Zettel einer anderen Packung nicht.
Im März 2007 kam ich nach langem kämpfen um eine richtige Behandlung und Anfallsfreiheit zu einem Epileptologen.Nach einer langen Untersuchung kam heraus,dass ich eine idiophatische generalisierte myoklonische Epilepsie habe,Impulsiv Petit mal usw.Sie tritt eigentlich nur Morgens nach dem aufstehn auf,aber bei mir leider je nach Häufigkeit auch am ganzen Tag oder Abends.Der Arzt verordnete mir eine Tagesdosis von:800mg Ergenyl Chrono,500mg Keppra und 100mg Lamotrigin.Ich litt trotzdem noch unter Anfällen,die aber schon weniger wurden und Ergenyl wurde erhöht.Ab da war ich Anfallsfrei.Nu kommt der Hammer.1 Jahr später hieß es plötzlich,man erkenne nicht den Sinn,warum bei mir Lamotrigin überhaupt je eingesetzt worden ist.Ich solle es nach und nach absetzen.So nach dem Motto,Lamotrigin sei in meinem Fall ohne Sinn,und es wurde ja auch nur als zusätzliche Therapie gegeben.Und ich bekam damals Lamotrigin von verschiedenen Herstellern,einmal als Tablette,die sich schon beim trinken des Wassers im Mund auflöste,dann die normalen usw.Mein Epileptologe verschrieb mir welche,die man vierteln konnte.
Nur war ich fast 2 1/2 Jahre frei von jeglichen Anfällen und bekam sie im Oktober 2009 auf neue,und seit dem habe ich sie auch wieder.Nun frage ich mich langsam,war das absetzen von Lamotrigin richtig,oder nicht.
Was die NW"S angeht muß sich sagen habe ich eher starke Probleme mit Ergenyl,weil ich seit dem wieder enorm zugenommen habe und Keppra ist auch nicht ohne,bin ständig Müde,könnte im Stehn einschlafen.Mit Lamotrigin hatte ich bis auf einmal dieses Problem mit dem Kreislauf nie ernste Sorgen.

Julchen42

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #10 am: 30. März 2011, 20:34:48 »
Huhu,

möcht auch mal meinen Senf dazu geben. :D

Ich habe auch nur gute Erfahrungen mit Lamotrigin. Keine Nebenwirkungen. Nehme sie seit 2008. Da hatte ich meinen ersten Anfall. Bis mitte März kam keiner. Und im März habe ich bei extremer Hitze die Tablette zu spät genommen. Es lagen ca. 16 Stunden zwischen der letzten und der. Dann kam der Anfall. Also nur durch die zu späte Einnahme. Dosis wurde auch nicht erhöht.
Ich nehme die Pille "Microgynon" und wie gesagt, seit 2008 Lamo und hab die ganze Zeit einen Freund und bin nicht schwanger geworden. ;)
Bis jetzt sieht es gut aus. Aber diese Pille und die Tabletten vertragen sich auch sehr gut.


Liebe Grüße
Leben ist das was passiert während wir Pläne machen!

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #11 am: 13. April 2011, 19:31:48 »
Hallo :)
ich habe mit lamotrigin ausschließlich positive erfahrungen. alle probleme die ich vorher unter valproat hatte haben sich stark verbessert bzw. sind ganz verschwunden. dass die wirkung der pille abgeschwächt wird kann ich nicht bestätigen und ich nehme lamotrigin seit 5 jahren ein.ebenso halte ich die aussage,dass man mehr lamotrigin wegen der pille einnehmen muss für ziemlich fraglich. ich nehme 250mg lamotrigin ein und mein spiegel ist vollkommen normal obwohl ich ziemlich groß und auch schwer bin. es ist ein medikament und solche haben auch bekanntermaßen nebenwirkungen,aber deswegen sollte man sich meiner meinung nach nicht verrückt machen oder machen lassen. wenn es danach geht,kann auch ne aspirin tödlich sein. und bevor sich jetzt wieder jemand aufregt,dass ich keine ahnung habe oder der vergleich an den haaren herbeigezogen ist,dem kann ich nur sagen,solche und noch andere dinge sind beruflich mein täglich brot.

Mima44

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #12 am: 14. April 2011, 10:24:57 »
Hey,

soweit ich weiß, erhöhen Östrogene den Abbau von Lamotrigen, so dass man die Lamotrigendosis erhöhen muss.
Inwieweit das auf die Lamotrigendosis bei einem natürlich schwankenden Östrogengehalt während eines weiblichen Zyklus Auswirkungen hat, konnte mir keiner sagen. Das Medikament wurde an männlichen, gesunden, kaukasischen Probanden im Alter von 25-50 Jahren getestet, und das Phänomen des weiblichen Zyklus unter Lamotrigen ist noch nicht ausreichend untersucht. :-\

Ebenfalls, laut Herstellerfirma, nicht ausreichend untersucht ist die Kombination Lamotrigen und Gestagene.
Vermutlich (??) vermindert Lamotrigen die Wirkung von Gestagenen( zu mindest bei Minisiston, cerazette hat ein anderes Gestagen). Aber festlegen lassen will sich kein Verantwortlicher der Herstellerfirmen. ???

Da aber Gestagene ständig durchgenommen werden(z.B. bei minisiston, cerazette u.a.) oder implantiert werden, gibt es wenigstens nicht alle 3 Wochen einen durch die Pillenpause hervorgerufenen Reboundeffekt. ;)

Mima
« Letzte Änderung: 14. April 2011, 10:29:28 von Mima44 »
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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #13 am: 14. April 2011, 11:23:52 »
Also ich habe Keppra vorher auch genommen.
Es war hervorragend als Medikament gg. Anfälle, hatte in dieser Zeit keinen einzigen aber die Nebenwirkungen waren mir einfach zu heftig, müdigkeit kopfsschmerzen, Sehschwäche Aggressivität halt die ganze Palette.
Das war mir irgendwann zu heftig da bin ich dann auf lamotrigin umgestiegen.
Jetzt hatte ich zwar wieder mal nach langer Zeit einen Anfall gehabt, aber dafür geht es mir die restliche Zeit eigentlcih einigermassen gut, da nehme ich dann lieber abundzu mal einen Anfall in Kauf, habe dann  1,2 Tage die probs aber dann wenigstens die restliche Zeit des Monats ohne Probleme (mein derzeitiges Prob hat ja  scheinbar nix mit Lamotrigin ansich zu tun).
Ich kann auf jedenfall von Lamotrigiin im Endeffekt fast nur positives berichten, auch wenn es vielleicht nicht ganz so perfekt als Medi ist wie Keppra sind die Nebenwirkungen aber lange nicht so heftig und allein deswegen hat sich der Umstieg schon gelohnt und solange ich nicht jeden Tag zappel und es nur so selten passiert wie jetzt (der letzte Anfall war vor 2 Wochen), kannn ich lamotrigin nur empfehlen.

kiaaa

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Re: Lamotrigin- Eure Erfahrungen
« Antwort #14 am: 15. April 2011, 10:03:54 »
Ich hatte Anfangs ziemlich Mühe (Müdigkeit, Übelkeit...)
Aber nach ein paar Wochen gings mir gut und ich möchte nicht mehr wechseln müssen.
Das einzige: Ich wurde trotz Pille (Yasmin) schwanger. Und ich hab KEIN!! Einnahmefehler gemacht. Da kann man sich drüber streiten ob es das Lamotrigin ist.
Gynäkologin sagt ja, Neuro nein...

Mittlerweile nehme ich die Pille aber wieder (seit 2 Jahren) und bis jetzt liefs gut :-)