Autor Thema: Epilepsie am Arbeitsplatz  (Gelesen 9225 mal)

Meditester

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #15 am: 14. November 2011, 18:23:47 »


Hi krimi!

Ja leider ist es so, dass viele Menschen mit "einem Makel"
von den Menschen verachtet oder schief angesehen werden.
Da wird bei einem gebrochenen Arm vielleicht mitleidig geguckt.
Aber bei Epi haben die meisten Mitmenschen nur das Bild von krampfenden Menschen vor sich.
Doch wie auch hier im Forum zu lesen hatten/ haben selbst berühmte Personen Epilepsie.
Ich wünsch Dir, dass dein Kontroll-MRT in Ordnung ist.

Ein schönes Wochenende
wünscht dir Meditester
Fantasie ist ein Schatz, den dir Keiner nimmt
Auch an eiskalten Tagen trage Wärme im Herzen

Gattamelata

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #16 am: 21. Dezember 2011, 01:12:28 »
Bin gerade wieder etwas konfus...Samstag bin ich wohl sehr unangenehm auf der Arbeit aufgefallen.
Heute hat mich mein Vorgesetzter darauf angesprochen...wusste nicht was ich ihm erklären sollte,
denn men Name ist Hase, ich wei0 von nix... ??? Bei mr wäre der "Vorhang gefallen" von einer Sekunde
 auf die andere, hätte nicht mehr auf Ansprache reagiert und dann wäre ich wie wutentbrannt rausgelaufen
und hätte draussen alles saubergemacht. Ich hatte vorher(oder nachher?) irgendwelche Bestellungen aufgenoimmen,
soweit weiß ich es noch, anscheinend nicht notiert, kann mich zum Verrecken nicht mehr erinnern, was es war...
das gibt bestimmt Ärger. Musste ich jetzt einfach mal loswerden :jojo:...ist schon doof, wenn man einem Menschen ohne
Epi erklären soll, was das war...vor allen Dingen wenn man es selber ncht so genau weiß.
Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamem Willen.
(Mahatma Ghandi)

Gattamelata

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #17 am: 25. Dezember 2011, 13:01:42 »
Zitat
das gibt bestimmt Ärger

...und der kam auch prompt an Heiligabend, ein Kunde wollte seine Bestellung abholen und war stinkesauer.
Eine Tag vorher war es noch peinlicher. Ich war durch den mangelnden Schlaf so müde und kurz vor Feierabend
habe ich mal kurz den Kopf auf den Tisch gelegt ::)...auf einmal stand unser Geschäftsführer hinter mir. Oh ***e...
mal gespannt, ob ich deswegen noch zu einem Gespräch unter vier Augen muss. :-\
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Ronnie

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #18 am: 25. Dezember 2011, 13:26:03 »
Ohje, und das trägst Du jetzt die Feiertage mit Dir herum...  :tröst:

Hoffentlich hat der Geschäftsführer Verständnis... weiß er denn von Deiner Epi?

Liebe Grüße,
Ronnie
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Gattamelata

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #19 am: 25. Dezember 2011, 13:58:14 »
Ja, weiß er, aber ob das besser ist oder eher Nachteil?
Er ist ja eher selten in unserer GS und da fügt sich schnell durch solche Vorkommnisse
ein schlechtes BIld zusammen...muss ich mich wohl noch mehr anstrengen und besser organisieren,
um das wieder auszubügeln. Mussten ja dieses Jahr schon eine Menge Geduld aufbringen mit mir.
Acht Wochen Fehlzeit, ständig Arzttermine, Seminare und Fortbildungen abgesagt, Stunden reduziert...
Würdet ihr ihm das versuchen genau zu erklären? Wahrscheinlich mach ich mir zuviel Gedanken...
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(Mahatma Ghandi)

Meditester

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #20 am: 25. Dezember 2011, 14:55:47 »


Hallo gatta !
Du hast echt mein Mitgefühl.
Es ist ja blöd, was dir da passiert ist.
Aber ich bin z.B. so gestrickt, dass mein Motto ist: "Ehrlich währt am längsten."
Rede offen mit dem Geschäftsführer und erkläre ihm alles aus deiner Sicht.
Vielleicht (dass wünsch ich mir) zeigt er mehr Verständnis als du denkst.
Du hast dir doch die Krankheit nicht ausgesucht.
Und wie würde der Chef reagieren, wenn es z.B. einem aus seiner Familie mal so gehen würde?
Würde er sich dann für eine Abmahnung entscheiden oder hätte er für das Geschehene Verständnis?

Ratschlag von mir: Mach dir doch ein Kärtchen auf dem steht,
dass du gerade einen Anfall hast.
Und sobald du davon etwas merkst auf Arbeit,
stellst du die Karte auf deinem Tisch für andere (Kollegen) gut sichtbar auf.
Meistens hat man doch so´ne komische Vorahnung o.ä.

Ich drück dir fest die Daumen, dass alles gut abläuft.
Grüße von Meditester
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Gundi

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #21 am: 25. Dezember 2011, 15:47:27 »
Hallo Gatta

Das du dir nun darüber Gedanken machst ist, denke ich mal, völlig normal.  :tröst:
Aber wenn du dich dabei beginnst im Kreis zu drehen, bringt es dich in einen Kreislauf der absolut kontraproduktiv ist, genauso wie dass:

Zitat
[...]...muss ich mich wohl noch mehr anstrengen und besser organisieren, um das wieder auszubügeln.

Denn nachdem was ich so von dir hier im Forum gelesen habe, bist du bei deiner Anfallsfrequenz, im Zusammenhang mit sonstigen Problemen wohl schon sehr lange in einigen Dingen deine Belastungsgrenze am überschreiten, oder schätze ich die Situation falsch ein? Finde auch irgendwie, da sich unsere Anfallssituation doch seehr ähnelt, das du schon Recht niedrig medikamentös eingestellt bist. Was sagt eigendlich Bonn zur aktuellen Situation?

Zitat
Mussten ja dieses Jahr schon eine Menge Geduld aufbringen mit mir. Acht Wochen Fehlzeit, ständig Arzttermine, Seminare und Fortbildungen abgesagt, Stunden reduziert...

Hmm, du schreibst sie mussten es, aber warum schaffst du es selbst nicht Geduld für Dich aufzubringen?  :tröst:
Kannst du dich vielleicht noch daran erinnern das ich dir mal schrieb, wenn du nicht aufhörst dagegen zu kämpfen, so wird es immer mehr ein Kampf gegen dich selbst den du nicht gewinnen kannst?
Gatta, ich möchte Dir wirklich nur helfen, ich kenne Dich ja nicht einmal, was sollte ich mir also Gedanken machen? DU musst dich nicht noch mehr anstrengen um das in der Firma wieder auszubügeln, oberste Priorität sollte nun erst mal sein, einen Arzt deines Vertrauens zu finden, damit du mediakmentös so gut eingestellt wirst wie es möglich ist und das mit so wenig Nebenwirkungen wie es geht, so das dir trotz allem noch eine ausreichende Lebenqualität erhalten bleibt.

Zitat
Würdet ihr ihm das versuchen genau zu erklären?

Höre dir erstmal an was er zu sagen hat. Oft kommt es ja auch anders als man denkt.  :)
Ansonsten schließe ich mich Meditester an, lege die Karten offen auf den Tisch, stehe zu dir und deiner Situation.
Mehr kannst du da eh nicht tun. Auch meine Daumen sind feste gedrückt.

Liebe Grüße
Gundi

Ronnie

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #22 am: 25. Dezember 2011, 17:47:00 »

DU musst dich nicht noch mehr anstrengen um das in der Firma wieder auszubügeln, oberste Priorität sollte nun erst mal sein, einen Arzt deines Vertrauens zu finden, damit du mediakmentös so gut eingestellt wirst wie es möglich ist und das mit so wenig Nebenwirkungen wie es geht, so das dir trotz allem noch eine ausreichende Lebenqualität erhalten bleibt.

Liebe Gatta,

ich finde, Gundi hat Worte gefunden, über die es sich für Dich vielleicht lohnt, nachzudenken? Dann würde sich vielleicht auch am Arbeitsplatz ein bißchen was entspannen - und Druck von Dir nehmen. Vielleicht erreichst Du das schon ein wenig, wenn Du offen bist in dem Gespräch.

Ich füge noch ein Paar Daumen hinzu...  :)
Ronnie
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Gattamelata

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #23 am: 25. Dezember 2011, 18:16:42 »
Hallo,

vielen Dank für eure Zeilen, über einige Sachen muss ich jetzt erstmal etwas nachdenken, denn es ist schon
was dran, ich dreh mich im Kreis und weiß noch nicht wie ich raus komme. Konnte schon einige Sachen verbessern,
aber falle auch immer wieder in alte Muster zurück.
Das ich mit der jetzigen Anfallssituation vorne und hinten mit der Medikation nicht hinkomme, ist leider wahr.
Werde mich nach den Feiertagen mit dem Neuro in Verbindung setzen, regulärer Termin wäre erst im Februar.
Mit dem "Neuro des Vertrauens" ist das so eine Sache bei mir...das muss sich erstmal herstellen, ich
tue mich sehr schwer damit Vertrauen zu fassen und war noch nicht so oft bei dem neuen Neuro.
Zitat
Was sagt eigendlich Bonn zur aktuellen Situation?
Als ich in Bonn war, befand ich mich ja in der Umstellung von Keppra auf Lamo, da haben sie auch nichts
weiter zu sagen köännen, als eben abzuwarten, ob es anschlägt. Ich bereue es mittlerweile bitter, Keppra
ganz rausgenommen zu haben, aber das konnte nun mal auch wieder keiner wissen zu dem Zeitpunjkt.
Vielleicht sollte ich auf das Angebot der Oberärztin zurück kommen, per E-Mail um Rat zu fragen.
Ich habe noch nicht mal meinen Anfallskaleder vernünftig geführt, ich finde es zu deprimierend, ständig
etwas eintragen zu müssne. Ich will nicht, daß die Epi mein Leben bestimmt.
Zitat
warum schaffst du es selbst nicht Geduld für Dich aufzubringen?
Vielleicht habe ich Geduld aufbringen mir Resuiganation und Verdrängung  verwechselt...
Tschuldigung, muss ertsmal aufhören. Danke nocmal
Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamem Willen.
(Mahatma Ghandi)

Gundi

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #24 am: 26. Dezember 2011, 03:31:53 »
Hey Gatta:tröst:, manchmal falle ich selbst ab- und an in alte Muster zurück.
Ich schreibe hier leider vieles aus eigener Erfahrung. Wenn ich darf ...

Gattamelata

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #25 am: 27. Dezember 2011, 01:12:53 »
Dazu fällt mir noch der Spruch ein: Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
Vieles was man sich vornimmt oder was einem/ für einen wichtig ist, lässt sich im Alltag nicht immer
so umsetzen oder nicht sofort.
Das erfordert wirklich Geduld, Stück für Stück die eigene Lebensqualität zu verbessern.
Also versuch ich alles wieder mit meinem Humor zu sehen und etwas gelassener...und sorg erstmal dafür, daß
ich besser eingestellt werde. Denn wenn einem die Anfälle ständig einen Strich durch die Rechnung machen,
kann man ja nur verzweifeln. Wenn im Frühjahr die ganze Arbeit um Haus und Hof wieder anfängt, muss
ich mir sowieso noch was einfallen lassen, das habe ich erstmal von mr geschoben, weil ich da noch keine
Lösung für finden konnte. Das schaffe ich eh nicht mehr alles, schon garnicht zusätzlich zum Vollzeitjob.
Danke für die Denkanstösse, jetzt hab ich erstmal was zum grübeln(im positvem Sinne) :)

@meditester

Das mit der Karte ist gar keine so schlechte Idee, kann in einigen Situationen bestimmt hilfreich sein.
Gott sei dank habe ich echt tolle Kollegen(wieder), das ist viel wert.

Liebe Grüße,
Gatta
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Gattamelata

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #26 am: 27. Februar 2012, 16:15:04 »
Hallo,

Sorry, es wird länger...
ich nochmal zum gleichen Thema...irgendwie bin ich noch nicht wirklich weitergekommen.
Ich finde einfach keine adäquaten Lösungen für die ganzen Probleme rund um Arbeit und
Verpflichtungen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich viele Fehler wiederholt.
Da gibt es dieses Beispiel mit dem Holzfäller, der gefragt wird, warum er nicht seine stumpfe
Axt schärft, damit es nicht so mühsam ist. Und er antwortet, ich habe keine Zeit, ich muss
Holz hacken. So komme ich mir gerade vor.
Letztes Jahr, nachdem so garnichts mehr ging bei mir, habe ich mir einige Pläne und Vor-
sätze überlegt, wie es einigermaßen zu schaffen wäre. Aber da habe ich auch noch mit zwei
Personen und zwei Gehältern geplant, was ja jetzt seit längerem nicht mehr der Fall ist.
Ursprünglich hatte ich auch geplant, zusätzlich eine Hilfe für einige Arbeiten hier um Haus und
Hof einzustellen.
Hinzu kommt natürlich auch, daß ich davon ausgegangen bin, daß sich die Anfallssituation
schon bald wieder verbessern wird. Das ist leider noch nicht wirklich der Fall. Wisst ihr ja selber,
man probiert rum, dosiert auf...das dauert halt so seine Zeit und belastet zusätzlich, auch
wegen so mancher NW.
Ich bin wieder auf 42,5h/Woche hochgegangen, weil ich schlicht und ergreifend mit dem
verminderten Gehalt nicht hinkomme und sowieso mehr arbeiten musste. Ohne Auto ist es
hier auch eine Quälerei zur Arbeit zu kommen, hatte das Glück von Bekannten oft mitgenommen
zu werden. Die haben natürlich nicht immer die gleichen Arbeitszeiten, müssen auch mal länger
machen oder haben mich vergessen, so daß ich oft von 07-20 Uhr auf der Arbeit war/bin.
Mit Bus oder Fahrrad dauert es ja ebenso lang und nützt mir ja dann auch nicht viel. Mit dem
Fahrrad schaffe ich es körperlich auch nicht jeden Tag, wenn ich Schwindel habe oder auf der
vielbefahrenen Straße ohne Fahrradweg hinfallle oder auf die Straße fahre, na dann gute Nacht.
Das reicht mir schon beim einkaufen, da habe ich mich auch schon kräftig auf die Nase gelegt.
Dann hat es wieder mal länger gedauert, Bus verpasst, der nächste erst wieder in einer Stunde usw.
Jetzt stehe ich erneut vor einer Umstellung, bzw. dem Eindosieren eines zweiten Medikaments
und ich habe das Gefühl, ich gehe wieder auf dem Zahnfleisch...es geht nicht mehr so, vor allen
Dingen, da ich schon seit Wochen massive Schlafprobleme habe.
Vor dem Frühjahr habe ich einen riesigen Grauen, da kommt noch mehr Arbeit auf mich zu...
genau das wollte ich doch nicht mehr!  ??? Hilfeeee!  :o
Ich weiß gerade echt nicht mehr weiter und habe das Gefühl, solange ich das nicht in den
Griff bekomme, wird es auch mit den Anfällen nicht besser bzw. sogar schlimmer.
Habt ihr irgendwelche Ideen?

Liebe Grüße,
Gatta


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cindra

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #27 am: 27. Februar 2012, 19:18:02 »
Hallo Gatta,

ich könnte deinen Bericht auch geschrieben haben, mir ging es lange Zeit genauso.
Arbeit und für sonstwas blieb keine Zeit und wenn die Zeit da war hatte ich keine Kraft mehr dazu.
Ich habe für mich eine Lösung gefunden.
Seit Februar letzten Jahres beziehe ich Teilerwerbsminderungsrente.
Ich habe jetzt nicht weniger Geld also zuvor, arbeite aber weniger.
Es geht mir nicht immer gut, aber es geht mir auf jedenfall besser als vor einem Jahr.

Liebe Grüße
Andrea
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RoadRunner

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #28 am: 06. März 2012, 19:42:56 »
Hallo Leute,

also ich muss (nach längerer Forum-Abstinenz) Heute auch mal Dampf ablassen, nachdem ich letzte Woche nen Job geschmissen habe.
Evtl. hätte ich nach anfänglich 400€ sogar mehr verdienen können (obwohl als Aufstocker hat man da ja auch nicht so viel mehr als mit nem Minijob, OK das hätte ich in Kauf genommen).

In der Stellenausschreibung stand kein Wort von Schichtarbeit, das erfuhr ich so beiläufig im Vorstellungsgespräch. Da dachte ich, versuchst Du mal Dein Glück und habe den Einstellungsbogen auch korrekt mit all meinen Krankheiten angegeben. Der Chef hat danach allerdings kein einziges Mal mit mir unter vier Augen gesprochen - was ich mir schon gewünscht hätte.

Egal, jedenfalls war mir der Job zu Stressig und zudem hätte ich in beiden Schichten zwischen 7 und 20 Uhr und auch Samstags hätte arbeiten müssen. Nun muss ich das wieder meinem Sachbearbeiter beim JC erklären.  >:(

Drückt mir die Daumen, dass ich bald noch einen Job finde, an dem ich halbwegs Freude habe.
« Letzte Änderung: 06. März 2012, 20:04:50 von RoadRunner »
Juvenile myoklonische Epilepsie, DD Sekundär generalisierte partielle Epilepsie, DD Aufwachgrandmal - Valroat: Morgens 800mg Abends 1000mg

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Re: Epilepsie am Arbeitsplatz
« Antwort #29 am: 27. März 2012, 10:18:34 »
Hey RoadRunner 

Du kannst es bei dein sachbearbeiter begründen wen der stress macht du kannst den job aus Gesundheitlichen gründen net machen
das reicht meist aus.
und drücke dir die daumen das du bald ein passenden jop bekommst
Hab Seit Mein 14ten Lebensjahr Epelepsie
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