Autor Thema: Wann sagen?  (Gelesen 7116 mal)

Dideldum

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Re: Wann sagen?
« Antwort #15 am: 03. Juni 2012, 22:40:17 »
Ich kann nur nochmal sagen ... schiebe es nicht zu lange hinaus! Beim ersten Mal ist es vielleicht zu früh, aber wenn man erkennt, dass man sich doch wieder bzw. öfter treffen möchte finde ich sollte man nicht zu lange warten. Damit kann man sich selber Schmerzen zufügen!
Es ist nicht der Verstand, auf den es ankommt, sondern auf das, was ihn leitet: Herz und Charakter.
Fjodor Dostojewski

Peterchen

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Re: Wann sagen?
« Antwort #16 am: 23. Juli 2012, 22:44:00 »
Hallo,

jetzt muss ich mich ein paar Wochen später - wer hätte gedacht dass es so schnell geht - nocheinmal in das Thema einklinken. Stehe grad wieder vor der Entscheidung, "Wann sagen?" weil sich wieder etws schönes anzubahnen scheint :) nun kommt aber wieder der Punkt vor dem ich Angst hab, wann sag ich's ihr, und wie nimmt sie es auf. Ich meine, sie ist Krankenschwester, DGKS, also eigentlich "vom Fach", sollte sich auskennen, hoffentlich keine Stereotypen oder andere Gespenster im Kopf haben. Nur ist es halt nicht nur ein ICD10 Code, eine Diagnose, sondern hat so viele Facetten, bei mir Facetten, die nicht dem "Standard" entsprechend, also vl. gar nicht so schlimm erscheinen, aber vl. ist für jemand anderen, etwas anderes - z.B. Kleinigkeiten, die ich häufig vergesse - auch einfach viel schlimmer wie man denkt ...

Naja, den Fehler, dass ich Monate damit warte, mach ich jedenfalls nie mehr wieder ... aber zu früh damit "überfallen" möcht ich sie auch nicht.
Zumal der Kreis derer, die es überhaupt wissen, relativ gering ist ...

 :escape:

LG, Peterchen

pina

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Re: Wann sagen?
« Antwort #17 am: 24. Juli 2012, 08:12:27 »
Hallo,

wenn sie vom Fach ist, würde ich es ihr bald sagen. Dann weiß sie doch was Epi genau ist..
Ich habe nun seit einigen Monaten einen Partner und habe es bis jetzt noch nicht geschafft ihm zu erzählen.. Nehme es mir jedes Mal vor, schaffe es dann aber nicht, da ich so große Angst habe, dass er dann zu überfürsorglich ist & mich mit anderen Augen als vorher sieht. Nicht negativ, aber eben zu übervorsichtig.

Kleinigkeiten vergesse ich auch oft, dafür bin ich auch selbst nicht so streng damit, wenn sich mein Partner nicht alles merkt, was ich ihm sage.
Wie alle hier meistens oder zu mir schon gesagt haben, einfach nicht viel draus machen, sondern einfach sagen.. leicht gesagt.. ich habs bis heute eben nicht geschafft, meiner weiß lediglich, dass es etwas gibt was ich ihm erzählen möchte und dass ich tabletten nehme, meinte aber zu mir, wenn es mir noch unangenehm ist es ihm zu erzählen was ich habe, dann solle ich mir noch zeit lassen...

Alles Gute für dich!

Sternenkind

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Re: Wann sagen?
« Antwort #18 am: 25. Juli 2012, 21:34:36 »
Hallo!

Ich habe jetzt zum ersten mal jemanden getroffen! Mal sehen!

Habe mir vorher Rat geholt  eher beim 4. mal oder nach Gefühl sagen.

Mit dem trinken kann man ja sagen mir schmeckt es einfach nicht!
Auto fahren muss man ja nicht um bedingt!
komplex- fokale Anfälle // fokale Anfälle in der Hand! -> Double-kortex-syndrom! Na und? Mir geht es gut! und Dir?

Meditester

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Re: Wann sagen?
« Antwort #19 am: 26. Juli 2012, 10:31:54 »
Hallo Sternenkind!

Ich würde rein nach dem Bauchgefühl gehen.
Ist mir der Typ als evtl. Partner denkbar?
Wieviel Sympathie empfinde ich für diesen Menschen?

Warte aber nicht zu viele Treffen ab, sonst könnte es sein,
dass Du sehr viele Gefühle für den Menschen entwickelst.
Und dann bist Du hinterher sehr enttäuscht, wenn er sich von Dir abwendet.

Lustig, dass hier mehrere ihren Partner übers Internet bzw. eine Annonce kennen gelernt haben.
Kann mich anschließen, und die Ehe geht nun schon viele Jahre.

Grüße von Meditester
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Maeve1983

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Re: Wann sagen?
« Antwort #20 am: 07. August 2012, 16:40:12 »
Ich würd auch auf den Bauch hören. Bei meinem Mann wusste ich es vorher schon, wir haben uns über die Arbeit kennengelernt und er hat halt auch mal im Büro Anfälle gehabt (also in seinem, er war quasi "Kunde" bei mir, ich hab Dokumente für ihn erstellt)... das fand ich auch ganz angenehm. Ich wusste quasi von Anfang an das da was ist, auch wenn ich mich erst später  Als wir dann zusammen gekommen sind musste ich mir schon mal anhören das ja auch Beziehungen an der Krankheit zerbrechen können.

Meine persönliche Meinung ist - jeder hat sein Päckchen zu tragen und wenn ein Epi gut mit seiner Krankheit umgeht, also nicht jede Nacht durchmacht, in Discos geht etc. und damit Anfälle herausfordert (außer er verträgt es natürlich) - warum soll ich dann nicht mit ihm zusammen sein?! Ich hab dafür andere Macken und die sind auch nicht ganz ohne...

Joy

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Re: Wann sagen?
« Antwort #21 am: 07. August 2012, 18:10:49 »
Das traurige ist, dass es nicht jeder so sieht wie du Maeve1983.

Maeve1983

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Re: Wann sagen?
« Antwort #22 am: 07. August 2012, 18:13:20 »
Das stimmt wohl, aber solche Menschen werden dann doch eh irgendwann aussortiert weil sie Perfektion suchen - die gibts halt nicht... und je älter ein Mensch wird, desto kaputter wird ein Körper nunmal...

Joy

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Re: Wann sagen?
« Antwort #23 am: 07. August 2012, 18:22:09 »
Deswegen denken so viele, wenn man jung dass man da noch nicht krank sein kann. Wurde sogar schon von ner Ärztin gefragt, wie ich es angestellt habe mit eineinhalb ne Lähmung abzukriegen.

Hab da auch schon so ein paar Leute aussortiert mitunter die Familie, man muss sich ja nicht noch kleiner machen, als man ist oder ??? :-\

Maeve1983

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Re: Wann sagen?
« Antwort #24 am: 07. August 2012, 18:48:19 »
Stimmt wohl. Unser Freundeskreis hat sich auch geändert - durch die Epi - und später auch noch mal etwas reduziert weil ich Lebensmittelintolerant geworden bin und einfach nicht draußen essen mochte... aber das ist dann doch eigentlich gesund - mit solchen Menschen möchte man langfristig doch nix zu tun haben...

Ich hatte auch mal eine Freundin die nach dem perfekten Mann gesucht hat, nur was sie nicht verstanden hat... sie selbst ist ja auch nicht perfekt und es gibt keine perfekten Menschen (das wären dann ja Maschinen, wie langweilig...) - und so konnte sie nur enttäuscht werden. So war ihr "Freundeskreis" eine ständige Fluktuation, denn keiner konnte die Ansprüche erfüllen...