Autor Thema: lamictal - leistungsabfall???  (Gelesen 6224 mal)

sonnenaufgang

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #15 am: 27. Februar 2006, 10:43:19 »
Hey Jule
Schlafstörungen, Unruhe und Augenflatter (Nystagmus) sind bei den Nebenwirkungen von Lamictal beschrieben.
Hattes du diese Nebenwirkungen schon von Anfang an, oder sind sie erst bei einer bestimmten Dosis aufgetreten?
Bei einer Dosis von 200mg hatte ich auch plötzlich Schlafstörungen, hatte das Gefühl nie mehr in einen Tiefschlaf zu kommen. Dazu kamen Nervosität, Unruhe, Konzentrationsprobleme und Gedächnisstörungen.
Ich gieng dann auf 175mg zurück und siehe da, ich konnte wieder sehr gut Schlafen, die Nervosität und die Unruhe verschwanden auch.
Was nun noch übrig bleit sind Schwindel, Müdigkeit und Gedächnisprobleme.
Wie sieht es denn mit deinen Anfällen aus?
Ev. könntest du deinen Neurologen fragen, ob du es auch probieren könntest mit 25mg weniger/Tag.
Ich würde auf jeden Fall die Nebenwirkungen beim Dok ansprechen.

Was mich noch wunder nehmen würde, hat jemand auch Schwindel unter Lamotrin?
Liebe Grüsse
Seni

Piet

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #16 am: 27. Februar 2006, 11:28:05 »
Wenn man sich so die Nebenwirkungen lt. Roter Liste anschaut, wird es einem bei dem Medi auch nicht besser:

Überschreiten d. empf. Anfangsdosis, der empfohlenen Dosissteigerung sowie die gleichz. Einnahme von Valproinsäure kann mit erhöhter Inzidenz von Hautausschlägen, die Therapieabbruch erforderlich machen, verbunden sein.
Selten: Schwerwiegende, lebensbedrohliche allerg. Haut- u. Schleimhautreaktionen wie Quincke-Ödem, Stevens-Johnson-Syndrom u. Lyell-Syndrom. Überempfindlichkeitsreakt. wie Hautausschläge mit versch. system. Symptomen (Fieber, Lymphadenopathie, Gesichtsödeme, Veränd. d. Blut- u. Leberwerte), die selten zu disseminierter, intravaskulärer Koagulopathie u. Multiorganversagen führen. Überempfindlichkeitsreakt. als auch das selten auftretende Lyell-Syndrom (s. o.) können tödlich verlaufen. Bei Kdrn. kann das erstmalige Auftreten eines Hautausschlages fälschlicherweise für eine Infektion gehalten werden. Hautausschläge ärztl. abklären u. Präp. ggf. absetzen. Unerwünschte Wirkungen bei Zusatzbehandl. mit anderen Antiepileptika:
Gelegentl.: Doppeltsehen, verschwommenes Sehen, Konjunktivitis, Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, gastrointestinale Beschw. (einschl. Erbrechen u. Diarrhoe) u. Reizbarkeit/Aggressivität, Agitiertheit, Verwirrtheit u. Halluzinationen. Bewegungsstör. (wie Zuckungen, Bewegungsunsicherheit, Ataxie, Nystagmus, Tremor) wurden berichtet. Verschlimmerung des Parkinson-Syndroms bei Pat. mit vorliegender Parkinson-Erkrank. u. in Einzelf. extrapyramidale Wirkungen u. Choreoathetose bei Pat. ohne diese Grunderkrank. Es wurde über Fälle von Blutbildveränd. (wie Neutropenie, Leukopenie, Anämie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, sehr selten aplast. Anämie, Agranulozytose) berichtet, die sowohl in Verb. mit einem Überempfindlichkeitssyndrom als auch allein auftreten können. Kontrollunters. bei Langzeitbehandl. erforderl. Von einer Zunahme der Anfallshäufigkeit unter Lamictal-Zusatzbehandl. wurde berichtet, wobei Anfälle vom Grand-mal-Typ überwogen. Ein Zusammenhang mit der Gabe von Lamictal ist nicht gesichert. Da eine Leberschädigung durch Lamictal nicht ausgeschlossen werden kann, sind zu Behandl.beginn regelm. Leberfunktionstests durchzuführen. In klin. Unters., in denen Lamictal in Komb. mit anderen Antiepileptika verabreicht wurde, traten Todesfälle mit einer Inzidenz von 1 in 381 Pat.jahren auf. Als Todesursachen wurden Status epilepticus, Multiorganversagen u. disseminierte intravaskuläre Koagulopathie angegeben. In klin. Studien, in denen Lamictal im Rahmen der Monotherapie zur Anw. kam, wurde von Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hautausschlägen, Übelkeit, Schwindel, Schläfrigkeit u. Schlaflosigkeit, Asthenie (Schwächegefühl), Nystagmus (Augenzittern), Alopezie (Haarausfall), Pruritus (Juckreiz) u. Anorexie (Appetitlosigkeit) berichtet. Da Lamictal die Dihydrofolsäure-Reduktase geringfügig hemmt, ist die Mögl. einer WW mit dem Folatstoffwechsel bei Langzeittherapie nicht auszuschließen.

tonia

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #17 am: 01. März 2006, 16:07:16 »
hallo, hätte schon mal geschrieben, aber irgendwie ist es nicht da.
habe ca. 5 bis 6 j. lang lamotrigin genommen. am anfang habe ich nichts bemerkt aber plötzlich bin ich in der schule immer schlechter geworden, nachprüfungen usw. beim studieren hab ich von 3 prüfungen eine mit einem 4. bestanden. hab dann zu meiner ärztin gesagt so kann ich nicht weiter studieren und bin umgestellt worden. leide seit meinem 6 lbj. an fokal komplexer stirnlapenepi. wobei nur beim eeg beim hyperventilieren etwas sichtbar ist, alle anderen untersuchungen sind ganz normal und unauffällig.
wohin schickst du die ganzen emails eigentlich?


Eine bekannte von mir hatte einen Medikamententransportfirma und kennt sich da ziemlich gut aus und hat gemeint es ist sinnvoller Briefe an
GlaxoSmithKline Gmbh & Co KG
Theresienstr. 11
80339 München
Deutschland
zu schreiben in denen wir fordern, dass neue Untersuchungen und Forschungen gestartet werden und zwar möglichst viele, wir sollen die Probleme beschreiben und freundlich aber bestimmt sein und auch um eine Antwort bitten. Sie hat gemeint das bringt mehr als emails, da schnell wer ein email schickt, ein Brief aber schon mehr arbeit ist und damit sichtbar wird wie ernst wir es meinen.

schreibt ihr briefe hin? Einer alleine ist sicher sinnlos. Bitte um möglichst rasche Antwort bis spätestens Freitag.

lg tonia

Johanna

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #18 am: 01. März 2006, 22:49:51 »
Hallo Tonia,

es wäre schön, wenn man die Hersteller auf diese Weise dazu bewegen könnte, unsere Probleme ernst zu nehmen und neue Untersuchungen durchzuführen.

Was genau soll ich dort hinschreiben. Einfach eine Beschreibung meiner Nebenwirkungen mit der Bitte um Untersuchung? Und bis wann, damit alle Briefe in relativ kurzer Zeit ankommen?

Liebe Grüße,
Johanna

tonia

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #19 am: 02. März 2006, 18:40:13 »

GSK GlaxoSmithKline
Markenartikel GmbH
Resselstraße 18
6020 Innsbruck

GlaxoSmithKline Pharma GmbH
A-1140 Wien, Albert-Schweitzer-Gasse 6

Contact Information:
GlaxoSmithKline,
Glaxo Wellcome UK Ltd.,
Stockley Park West,
Uxbridge,
Middlesex, UB11 1BT
General Enquiries:

Customer Contact Centre:
Tel: 0800 221441
Fax: 020 8990 4328
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare,
GlaxoSmithKline UK Limited
980 Great West Road,
Brentford,
Middlesex, TW8 9GS
Tel: 020 8047 5000

schreibt am besten an all diese adressen, mache ich auch, nach england auf englisch,
wenn wer probleme mit englisch hat meldet euch unter reiterlie@yahoo.de
bis morgen lg und schreibt recht viele briefe

lg tonia

tonia

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #20 am: 03. März 2006, 11:52:00 »
schreibt ihr denen jetzt oder nicht? bitte antwortet ganz ganz rasch, die briefe sollen möglichst gleichzeitig ankommen, wann soll ich meine wegschicken? Mo oder Di meiner ist fertig, muss ihn nur noch auf engl. übersetzten.
wenn ihr mehr info wollt bzgl. dem brief. reiterlie@yahoo.de

lg tonia, es ist ganz dringend hab ab mo kein internet mehr!!!!!!! :o

tonia

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #21 am: 05. März 2006, 11:40:42 »
schreibt ihr jetzt oder nicht, es ist wichtig, besser sind briefe als internet, wir müssen für uns selbst kämpfen hab ich schon mal gesagt, meine bekannte kennt sich da gut aus, glaubt mir und ihr!
ich bin auch am ende meiner kräfte da so viele nebenwirkungen von den neuen medis nach dem status auftreten (keppra 1 0 1, trileptal wie keppra  und frisium 1,5 0 1,5, hab ich jetzt schon auf 1 0 1 reduziert, hat mir die vertretung in innsbruck empfohlen. Hab heute in wien im akh angerufen der hat gemeint er hat nur woenddienst ich soll in die notfallambulanz und wieder aufgelegt, hat sich nicht vorgestellt, keine aufwiedersehen nichts, er hat gemeint das herpes ( lippen, augenlieder, bald auch im auge hand, zw. den füßen im tw. im gesicht ist nicht so schlimm, verstopfung usw.

nehmt eure kraft zusammen und kämpfte für eure zukunft, ich sitze auch oft nur rum und starre in die luft, muss mich zusammenreissen hier was zushreiben, möchte jemand eine CD womit habe ich das verdient? von anselm grün? kann ich nur weiterempfehlen
schick sie euch dann
lg und alles gute
tonia

blub

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #22 am: 06. März 2006, 00:31:58 »
ui wenn ich das hier lese überlege ich mir wirklich ob ich das lamictal nehmen soll oder nicht....
hätte noch eine frage..

hat jemand erfahrungen über nebenwirkungen mit cannabis ? (bin regelmäßiger raucher).

mfg

tonia

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #23 am: 14. März 2006, 20:59:25 »
Hallo an alle!

Ganz wichtig: ich bin von GlaxoSmith angerufen worden, nachdem ich einen Brief hingeschrieben habe, in denen ich ihnen meine Probleme und Erfahrungen mit dem Medikament geschildert hab. Sie haben gesagt, es wird beachtet, wenn sich mehrere Leute melden.

Also bitte schreibt an die oben genannten Adressen in Österreich und Deutschland!

Sie haben gesagt, wenn sie mehr Briefe bekommen, dann wird es beachtet.

lg tonia

Johanna

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Re:lamictal - leistungsabfall???
« Antwort #24 am: 18. März 2006, 09:33:45 »
Hallo Tonia,

ich hatte auch an Glaxo geschrieben. Sie haben mir (Glaxo München) mit einem Brief geantwortet. Darin steht, dass sie zwar keine Anhaltspunkte für Gedächtnisprobleme mit Lamictal haben, aber es in Einzelfällen nicht ausschließen können.

Sie haben mir einen Fragebogen für die genaue Beschreibung mitgegeben und ein Blatt, mit dem ich meinen Arzt von der Schweigepflicht entbinde, damit sie ihn befragen können.

Das Problem: Keiner meiner Ärzte hat die Gedächtnisprobleme ernst genommen, nur eine Klinik-Ärztin, bei der ich ein einziges Mal war. Ich weiß nicht, ob ich den Oberarzt angeben soll, er meint, die Probleme kämen von den Anfällen selbst. Außerdem kennt der mich auch nur von zwei Besuchen.

Aber schön, dass sie wenigstens nicht voll abweisen.

Liebe Grüße,
Johanna