Autor Thema: Gedanken zu einfachen Worten  (Gelesen 6371 mal)

Meditester

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Gedanken zu einfachen Worten
« am: 23. Oktober 2012, 19:18:32 »
Ab und zu mal meine Finger auf die Tasten hauen.
Und so könnt Ihr Euch mal meine Gedanken, zu selbst einfachen Begriffen,anschauen.

Es erscheint uns als ein unbedeutendes Wort.
Habt Ihr mal darüber nachgedacht wieviel Lebenszeit es uns nimmt fort?
Ob an der Kassenschlange oder im Wartezimmer,
diese verlorene Zeit kriegen wir nie zurück, nimmer.

Warten

Sind wir klein warten wir auf den Osterhasen,
dass er uns bunte Eier legt auf den Rasen.
Dann ist das Warten auf den Weihnachtsmann dran,
weil man da Geschenke auspacken kann.

Ist man klein so erscheint das Warten lang bis wir sind groß,
denn wir wollen uns doch lösen von Muttis Schoß.
Das Warten während der Lehrzeit dauert uns sehr lang,
und vor der Abschlussprüfung ist uns bang.

Das Warten auf eine positive Bewerbungsantwort wollen wir ertragen.
Doch oft kommt nur eine Absage nach hoffnungsvollen Tagen.
Aber irgendwann kannst Du hoffentlich in das Berufsleben starten,
sodass sich gelohnt hat das lange Warten.

Wie lange Du warten wirst bis Familie und Heim im Vordergrund stehen,
wirst Du erst später sehen.
Bist Du mal krank so wartest Du, dass die Gesundheit zurück kehrt,
denn sie hat für uns einen großen Wert.

Wie Du siehst, gehört das Wort  WARTEN  stets zu unserem Leben.
Und es kann dafür die verschiedensten Gründe geben.
Im Alter gesundheitlich kaputt, so wartest Du, dass Du sagen kannst:“Ade!“
Denke dann noch einmal, wie die Sonne strahlt auf weißen Schnee!


Liedermacher Thomas Koppe- Warten (philosophischer Song)
http://youtu.be/J2RRaEycRbo

Meditester :-)
Fantasie ist ein Schatz, den dir Keiner nimmt
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Meditester

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #1 am: 05. Dezember 2012, 19:06:52 »
Jeder deren Wert anders einschaetzt
weshalb es den Geber manchmal sogar verletzt.
Selbst kleine Dinge waren frueher wertvolle Gaben.
Heute moechten Viele oft etwas Besonderes haben.

Geschenke

Jeder Lebenstag, der uns geschenkt
ist etwas Besonderes, aber daran kaum Jemand denkt.
Bist Du noch Kind, also klein,
kann fuer Dich Vieles ein Geschenk sein.

Da sind es die Eltern, die mit Dir auf den Spielplatz gehen
oder Du darfst stets Deine Freunde  sehen.
Das Wandern mit ihnen durch die Natur, um viel Neues zu entdecken
soll auch Deine Neugier wecken.

Doch die Zeiten sich aendern.
Heute ist es ganz normal ueber einen Weihnachtsmarkt zu schlendern.
Werden die Kinder aelter und wachsen heran,
so jeder eine Steigerung bei den Wuenschen beobachten kann.

Immer mehr Geld muss man investieren
damit sie nicht gleich frustrieren.
Die heutige Werbung auch eine gezielte Wirkung hat
und setzt das Gerede der Eltern oft  „Schach matt.“

Kaum ein Jugendlicher heutzutage sieht es ein,
dass Geschenke nicht immer muessen Markenware sein.
Und was diese gekostet haben, sie oft nicht interessiert.
Ist mal ein Teil veraltet, hoffentlich von den Eltern ein Neues wird finanziert.

Erst, wenn sie selbst fuer ihre Wuensche muessen arbeiten gehen,
werden sie die Strapatzen, die es mit sich bringt, sehen .
Hoffentlich sie blicken dann auf die vergangene Zeit zurueck,
und danken den Eltern fuer jedes geschenkte Stueck.

Oft sind es die Kinder, die statt vieler teurer Geschenke Liebe erhalten,
die es besser lernen ihr Leben selbst zu gestalten.
Die Entwicklung der Technik ist bewundernswert,
aber Vielen bleibt da der reale Blick auf das Leben versperrt.

Es ist doch viel wertvoller Aufmerksamkeit zu schenken,
darueber sollten Einige mal kraeftig nachdenken.
Ein Computerspiel manche Jugendlichen aus der realen Welt fort fuehrt.
Nur leider, dieses von Diesen selbst zu selten wird gespuert.

Wird Jemandem aus vollem Herzen Etwas geben,
so wird er nun vielleich mit anderem Blick auf  das Gegebene leben.
Es ist doch wichtiger Liebe und Anerkennung zu schenken
als stets nur an den materiellen Wert zu denken.

Jonny Hill- Ruf Teddybaer 1 4, Teil1

http://youtu.be/CVILsrgFE-s

Meditester
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Ronnie

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #2 am: 16. Dezember 2012, 19:28:04 »
Liebe Meditester,

mit Deinen Gedanken erfreust Du uns das ganze Jahr.
Sie bringen uns oft zum Nachdenken.

Ich möchte Dir dafür "dankeschön" sagen  :)

Liebe Weihnachtswünsche,
Ronnie
-Bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
-Wenn du ganz unten bist, steht dir die Welt offen...

oups

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #3 am: 16. Dezember 2012, 21:19:10 »
Oh JAAAAAA!!!!

Dem möchte ich mich gleich anschließen. Danke, Meditester  :D

Ich finde es toll, wie du deine Idee, Gedanken und alles, was dich umgibt, mit Worten so zauberhaft füllen kannst!

Es ist einfach toll  :dance:

Euch allen einen schönen 3. Advent
Andrea
Meine Tochter (*04/1999) hat seit 09/2010 die Diagnose:
"Kryptogene fokale Epilepsie mit sekundär generalisieren Krampfanfällen - Fokus rechts temporal"
Lamotrigin 0 - 0 - 50, Orfiril long 300 - 0 - 300  und  Concerta (ADS) 36mg   1 - 0 - 0

Meditester

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #4 am: 17. Dezember 2012, 10:44:31 »

Danke für Euer Lob.
Mir macht es riesigen Spaß mal immer wieder was zu schreiben.
Leider werden an ganz alltägliche Dinge erst gedacht wenn sie uns fehlen.

Grüße von Meditester
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oups

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #5 am: 17. Dezember 2012, 11:17:34 »
Hallo Meditester,

daran denke ich auch oft, dass uns Dinge erst dann fehlen, wenn wir sie nicht haben. Solange man sie hat, vergisst man zu schnell, wie wertvoll sie doch sind.
Das haben wir kürzlich auch mal gemeinsam durchdacht, dazu gehören eben wirklich auch die eigentlich normalen Dinge.

Wenn die Epi meiner Tochter zu anstrengend ist, versuche ich auch immer zu überlegen, was noch viel schlimmer wäre. Wie z.B. kürzlich die vielen Projekte über Leukämie von Jose Carreras und wieviele Jugendliche da auch sterben müssen  :'(  oder jahrelang im Krankenhaus "leben" und und und.

Meine Tochter schreibt derzeit an einer Geschichte über die Zukunft und Entwicklung der Technik. Sie versucht sich auszumalen, wie schlimm es mit der Menschheit wird, wenn die Technik die Gewalt über uns übernimmt und wie niemand es merkt, dass unser Leben komplett davon abhängig ist. Kinder gehen nicht mehr zur Schule, es geht alles über Skype usw. Doch dann bricht alles zusammen, weil das Stromnetz zusammenbricht und plötzlich steht das komplette Leben auf der Kippe. Ich habe es selbst noch nicht gelesen, kenne nur ihre Erzählungen. Ich hoffe ganz doll, dass sie es irgendwie veröffentlicht oder zumindest traut, es andere lesen zu lassen :-).  Einfach weil das Thema so wichtig ist...

Mal sehen...

LG Andrea

Meine Tochter (*04/1999) hat seit 09/2010 die Diagnose:
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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #6 am: 19. Dezember 2012, 19:14:21 »
Weiterhin ich habe ein Wort gewählt
an welches man meist erst denkt wenn es fehlt.

Strom

Für Viele es selbstverständlich ist,
dass dieser in der Steckdose ist.
Hätte es dessen Erfindung nie gegeben:
Wie würden wir dann heute wohl leben?

Schon öfter mal bei Stromausfall so Mancher wohl hat gedacht:
Was haben wir früher eigentlich gemacht?
Meist die Kerzen romantisch erleuchteten dann,
und ein Spieleabend in der Familie begann.

Auch hat man sich mehr miteinander unterhalten,
denn Keiner musste erst den Fernseher ausschalten.
Oder es wurden geschrieben mal wieder Briefe,
nicht nur so oberflächlich wie meist sondern mit gedanklicher Tiefe.

War es noch hell und es blieben alle technischen Erfindungen aus,
ging man gemeinsam, sich unterhaltend, aus dem Haus.
So konnte Jeder den Blick auf die reale Welt sehen,
und der Computer mit sämtlichen Spielen blieb einsam stehen.

Auch manch Einer wohl hat gedacht,
was dann ein Elekto-Auto wohl macht.
Und der Preis des Stroms ständig nach oben klettert.
Da gibt es den einfachen Bürger, der darüber wettert.

Bei der monatlichen Abrechnung so Mancher das Gesicht verzieht.
Es kommt wohl noch die Zeit, in der man Strom als Luxusprodukt sieht.
Oft ist es erst, wenn Alltägliches verschwindet,
dass man dann deren wahren Wert findet.

Meditester

P.S.
Auch ich durfte schon öfter den Stift nehmen zur Hand,
weil wegen Unwetter, meist Sturm, der Strom verschwand.
Und eine große Freude ist es dann,
wenn man seine eigene Handschrift mal wieder sehen kann.
Fantasie ist ein Schatz, den dir Keiner nimmt
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oups

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #7 am: 20. Dezember 2012, 16:24:19 »
Genial!!!

                                 :dance:
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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #8 am: 27. Dezember 2012, 19:53:03 »
Folgendes ist eigentlich kein Gedicht zum Thema Blödeleien.
Ich möchte, dass Ihr mir werdet dies verzeihen.
Stellt Euch mal vor, dass folgende "Wesen" wäre niemals enstanden.
In welcher Form wären wir dann wohl heute vorhanden?

Der Mensch

Schon seit vielen Jahren ist er auf Mutter Erde vorhanden.
Nicht Jeden es interessiert, wie er eigentlich ist entstanden.
Nur seine Existenz ist für ihn wichtig.
Vieles um ihn herum hält er für nichtig.

Mit Egoismus kommt manch Einer von ihnen weit.
Doch bestimmt kennt er öfter als Andere das Wort Einsamkeit.
Oberflächliche Gespräche werden geführt.
Wie es in ihm drin gefühlsmäßig aussieht selten Jemand spürt.

Nicht Jeder hat das Glück in einem Wohlstandsland groß zu werden.
Als Kind nicht Viele denken an das Leiden anderer Kinder auf Erden.
Normal ist es für sie, dass der Teller mit Essen ist gefüllt täglich.
Doch auch dort möglicherweise die Zahl armer Menschen steigt, wie kläglich.

Und gerade der Wenigbesitzende sehr freudig ist gestimmt,
wenn ein noch Ärmerer von ihm etwas annimmt.
Und es müssen nicht immer materielle Dinge sein, die man gibt.
Viele es schon erfreut, wenn sie als Mitmenschen werden geliebt.

Es gibt auf dieser großen Welt Menschen arm oder reich.
Und nicht bei Allen ist Hautfarbe oder Sprache gleich.
Aber Jeder hat ein Herz, das in seiner Brust schlägt.
Für manch Einen ist es nur schwer seine Gefühle zu zeigen, das was ihn bewegt.


Geborgenheit und Liebe sind nicht selbstverständlich.
Und das Leben ist nicht unendlich.
Daran sollten wir öfter mal denken
und alltäglichen Dingen viel mehr Aufmerksamkeit schenken.

Mehr nette Worte und Akzeptanz, gegenüber Anderen, sollte man in größerem Maße sehen
nicht immer erst, wenn wir kurz vor besonderen Feiertagen stehen.
Keiner weiß wie sein Lebenslauf sich wird gestalten.
Bei Verlust von selbstverständlichen Sachen ist er froh, wenn er wird festgehalten.


Juliane Werding- Ehendu namandu
http://youtu.be/m8-RnYH7r6s

Grüße von
Meditester (mal nachdenklich)
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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #9 am: 31. Januar 2013, 19:12:59 »
Bedeutung von Worten

Ein Jeder fässt es anders auf
Wie ist dies wohl gemeint?
Ein Bekannter sagt Dir folgenden Satz:

„Du siehst heute aber schlecht aus!“

Dazu die Ansichten:
          :-)
Positiv
1.Oh! Er macht sich Sorgen um mich
2.Schön, dass er mich genauer ansieht, und es ihm auffällt
3.Ach, es gibt doch noch Leute, die nicht herum lügen
4.Mutig von ihm mir ehrlich zu sagen wie er mein heutiges Aussehen findet
5.Er ist aufmerksam

           >:-(
Negativ
1.Man ist Der aber heute beleidigend
2.Er sollte mal selbst in den Spiegel sehen
3.Mir geht`s schon schlecht und er gibt mir den Rest
4.Hast Du keinen Anderen gefunden, der heute Deinen Frust abkriegt?
5.Also,`nen Schönheitswettbewerb würdest auch Du heute nicht gewinnen!

Also, legt nicht immer Alles auf die „Goldwaage!“
Zu oft werden Sätze anders aufgefasst als sie gemeint sind.

Gossip-Perfect world
http://youtu.be/A8mw5i43-uQ

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #10 am: 04. Februar 2013, 14:07:46 »
Erinnerungen

Wie schön war es als ich noch war klein.
Zu wundervoll könnte diese Zeit doch wieder sein.
Da habe ich an Zukunft und Sorgen noch nicht gedacht
und konnte getrost schlafen in der Nacht.

Doch eines Tages lernte ich kennen die schmerzliche Bedeutung von Verlust.
Und so wurde mir der Wert von Geliebten bewusst.
Bis zu diesem Moment ich habe über Verlieren nie nachgedacht.
Nun erfuhr ich, dass es ein Gefühl ist wie Angst vor einer düsteren Macht.
 
Freudig ich mich noch sehe blühende Gräser sammeln gehen,
nicht ahnend welche Ereignisse noch werden geschehen.
Zu schön war es mit Familiemitgliedern Feiertage zu erleben.
Doch in späterer Zeit dies sollte es nicht mehr geben.

Kindheit, Jugend und Sorglosigkeit sind längst vergangen.
Ein Riesenschatz ist es, wenn Du bei Problemen wirst aufgefangen.
Die Pubertät Einen sehr in Anspruch nimmt,
denn sie war des Öfteren von Selbstzweifeln bestimmt.

Wer bin ich? Wo führt mein Schicksal mich hin?
Mag mich Jemand genau so wie ich bin?
Traumhaft wäre es  mit dem heutigen Wissen noch einmal Alles zu erleben.
Aber Dieses wird es leider niemals geben.

Sehr viele Freunde, sind weg gezogen.
Mit ihnen erlebte Streiche ich vermisse. Das ist nicht gelogen.
Die Tage waren auch nicht bestimmt von Stress oder Neid.
Und wir hatten oft für Gespräche untereinander noch Zeit.

Es hat nicht ständig elektronische Neuerungen gegeben.
Und ich bin froh, dass nicht  I-Pad usw. bestimmten unser Leben.
Da kamen noch viel mehr Wörter über unsere Lippen.
Wir mussten nicht stetig Sätze in unser I-Phone eintippen.

Oft ich denke an diese erlebte Unbekümmertheit zurück.
Heute weiß ich, es war ein Riesenglück.
Beim Musik hören ich mich erinnere an die vergangene Kindheit sehr gerne.
Auch wenn sie liegt zurück, in so weiter Ferne.

Libra- Sie träumt sich weg
http://youtu.be/Bo7rRRGfkA8

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #11 am: 01. Juli 2013, 18:21:13 »

Da habe ich aber lange hier nicht geschrieben
doch viele Gedanken haben sich stets "aneinander gerieben."

Sicht auf den Lauf der Zeit

Viel zu wenig schenkt man einfachen Dingen Aufmerksamkeit.
Erst, wenn sie fehlen machen sich Sorgen breit.
Es sollte nicht Alles zur Selbstverständlichkeit werden
sonst vergisst man die schönen Kleinigkeiten auf Erden.

Stets die Sonne geht auf und unter.
Scheint sie wärmend im Frühling so macht sie uns gut gelaunt und munter.
Oft vor lauter Hektik übersieht man die schönen Gräser, die blühen am Straßenrand.
Als Kind ist man meist fröhlich sie beobachtend dort hingerannt.

Oder es ist befreiend bei der Gartenarbeit zu schwitzen
statt ständig vor dem Fernseher zu sitzen.
Pflanzt Du Blumen oder zupfst Unkraut mit vollem Einsatz
dann haben die Sorgen mal eine zeitlang im Kopf keinen Platz.

Das Rumtollen mit dem Nachwuchs erinnert uns an die eigene Kindheit.
Uns erschien da die Welt noch groß und weit.
Probleme kamen erst zu späterer Zeit.
Der Streit unter Kindergartenbesuchern war da eine Kleinigkeit.

Doch schon mit dem Schulbeginn
geht der Weg in Richtung Erwachsenwerden hin.
Viel zu schnell wird man groß.
Zu schön war doch das unbekümmerte Sitzen auf Muttis Schoß.

Jeder neue Tag fordert Dich heraus.
Mach das Beste daraus!
Nicht jeder Mensch darf in Frieden und ohne Kummer leben.
Denke daran wie gut Du es hast! Dies wird Dir Befriedigung geben.

Und ist auch nicht Jeder ganz gesund
so haben wir doch trotzdem zum Lächeln einen Grund.
Also gilt es mit Optimismus in den Tag zu starten
auch wenn die Lösung von Problemen lässt auf sich warten.

Nach einem Stolpern und Fallen musst Du stets wieder aufstehen,
denn Niemand will Dich am Boden liegend sehen.

Chanz- Lauf des Lebens

http://youtu.be/Uktddea8sSQ

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #12 am: 12. Juli 2013, 21:43:48 »
Die Schreibweise des Wortes wohl Jeder von Euch kennt
und oft sie als unbeliebten Begleiter kennt.
Das Lied bezieht sich auf die letzten Sätze,
denn echte Freunde sind große Schätze.

Angst

Als Kind hatte ich Angst, wenn es draußen blitzt und kracht.
Da bin ich selbst aus dem Schlaf erwacht.
Oder schickten mich die Eltern um Etwas zu holen die Kellertreppe hinunter,
fragte ich mich ob wohl ein Geist spukt hinter dieser ganz munter.

Beim Baden konnte ich nie ganz ohne Angst weit hinaus in den See gehen,
weil ich nicht wusste Was dort am Boden wird geschehen.
Sind dort vielleicht ekelige, glitschige Pflanzen,
die dann durch die Bewegung des Wassers tanzen.

Mit dem Erwachsenwerden diese Gefühle gingen weg.
Doch es gab dann wieder Andere, welch ein Schreck.
Irgendetwas stimmte nicht so recht,
denn beim Autofahren wurde mir plötzlich so seltsam, ganz schlecht.

Was konnte das wohl sein?
Nach einiger Zeit stellten sich seltsame Ereignisse ein.
Da wollte mich der Kopf schon am Morgen mit unbeschreiblichen Schmerz quälen,
und Muskelkater durfte ich ebenfalls als belastende Erscheinung aufzählen.

Dann ging ich zum Arzt und er hat eine Untersuchung vorgenommen.
Bei dieser ist Epilepsie als Diagnose aus seinem Mund gekommen.
Und dann ist es geschehen,
dass ich Angst hatte, dass Jemand mir könnte die Krankheit ansehen.

Nach langem Weg der Veränderung der Erkrankung ich nun anders auf sie sehe.
Ich möchte nicht, dass ich ausgegrenzt da stehe.
Und ich habe das Glück, dass mich die Menschen akzeptieren, so wie ich bin.
So gehe ich nun ohne Angst zu Allen hin.

Meditester
Als positiv an einer Erkrankung ist es zu sehen,
dass Du wahre Freunde erkennst. Es sind die, welche mit Dir durch dick und dünn gehen.

Maite Kelly-TinkerBell
Ein Freund, der zu Dir steht
http://youtu.be/rKgJWHTUUNA
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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #13 am: 18. September 2013, 20:16:20 »
Ehe die Rubrik einschläft mal wieder einige Worte von mir.

Zur Fantasie
Lass Dich mal von ihr entführen!
Es wird Dir sicher nichts Schlimmes passieren.
Oft wird sie unterschätzt.
Doch sehr hilfreich ist sie wenn man gerade ist verletzt.

Fantasie und Loslassen der Gedanken

Wie schön ist es mal Ablenkung zu finden,
wenn die Gedanken einfach so in eine unbekannte Welt entschwinden.
Als Kind blickte ich oft zu den Wolken empor
und stellte mir Figuren oder andere schöne Sachen vor.

Oft ich so träumte vor mich hin,
und Geschichten kamen mir dann in den Sinn.
So schwerelos gingen die Gedanken ins Nirgendwo.
Dann war ich einfach unbeschwert, glücklich und froh.

Da waren einfach mal die Probleme verschwunden.
Es dauerte nur wenige Minuten oder auch einige Stunden.
Zu schön ist es mal Sorgen zu vergessen
ehe sie Einen auffressen.

An diese unbeschwerte Zeit sollte man ab und zu denken
und nicht dauernd die Blicke nur auf alle Schwierigkeiten lenken.
Wichtig ist es auch mit Anderen darüber zu sprechen
ehe sie uns das Rückgrat brechen.

Stellt Euch öfter mal schöne Dinge vor!
Und lasst nicht alle schlechten Worte in Euer Ohr!
Viel mehr sollte man im Leben
dem Lachen im Gesicht eine Chance geben.



Worte der Fantasie und Deiner Gedanken könnten dies sein,
die sie an Dich richtet.

Santiano- Frei wie der Wind
http://youtu.be/BC7b2pG2pxM

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Re: Gedanken zu einfachen Worten
« Antwort #14 am: 13. Juni 2014, 11:10:27 »
Die Zeit ist nicht aufzuhalten.

Das Alter
Das Altern will nicht vor mir halten.
Gucke ich auf meine Hände so sehe ich Falten.
Früher sagte ich voller Stolz, dass ich ein Kind kriege.
Und nun sich bereits ein Enkelkind fühlt wohl in der Wiege.

Denkt Ihr nicht manchmal auch weshalb die Kindertage sind schon so lange her?
Und manche körperliche Anstrengungen fallen so schwer.
Für uns, Kranke, ist es manchmal schwer traurige, schwierige Phasen zu durchleben.
Doch sollte das Lösen von Problemen, Herausforderungen sein unser tägliches Bestreben.

Tröstend ist es zu wissen, dass nicht nur ich davon bin betroffen.
Dieses gibt mir ein Lächeln und lässt mich hoffen.
Warum denken sich Viele, dass eine sogenannte Schönheits-OP ihnen kann helfen.
sodass sie aussehen wie junge Elfen?

Ist es für Dich schöner einer „menschlichen Puppe“ gegenüber zu stehen?
Oder magst Du es lieber
Jemandem, der zu seinem Alter steht in die Augen zu sehen?
Ich denke, dass das Aussehen im Alter lässt Etwas vom Lebenslauf erkennen.
Und so lasse ich mich auch gerne als Oma oder Großmutter benennen.

PUR- Der Mann am Fenster
http://youtu.be/HNxp4_mEL6Y

Ich+Ich-
Und ich singe diese Lieder
(Mancher kennt sie noch)

http://youtu.be/kiMG_JV2gbo

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