Autor Thema: Cannabis Öl gegen Epilepsie - kritisch betrachten! Video und Artikel in Englisch  (Gelesen 48917 mal)

Silvio

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Es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Es wurden zwar weitere Lockerung bei der Finanzierung und dem staatlichen Anbau beschlossen, aber die Bedingungen sind nahezu gleich geblieben. Man muss erst schwer krank,  als schwer therapierbar oder mediresistent gelten. Man könnte meinen, da hat die Pharmalobby Ihre Interessen mit durchgesetzt.
Das ganze Thema könnte bei der nächsten Bundestagswahl auch eine größere Rolle spielen, wenn viele Politiker mit der momentanen Regelung noch nicht zufrieden sind.
Nebenbei müssen sich auch Ärzte mit dem Thema beschäftigen. Es reicht ja nicht, wenn die gesetzliche Grundlage geschaffen ist, aber kein Arzt wirklich damit vertraut ist.
Mein Standpunkt bleibt weiterhin. Nur zu medizinischen Zwecken und nicht als Freizeit. Da gibt es schon genug andere legale Drogen, die eine Problematik darstellen.  Da muss nicht eine weitere dazu kommen.

@Ruth
einen ähnlichen Fall hatte ich leider vor 3 Jahren auch in meinem Freundeskreis. Ein junger Mann, vorbelastet mit Burnout und anschließend noch Depressionen, hat unkontrolliert immer mehr Cannabis geraucht. Ist wegen der Illegalität des Cannabis dann zu den jetzt vermehrt verbotenen Legal Highs umgestiegen und dann an Herzversagen verstorben.

sterntaler

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@ ruth
Alsooooo, noch bin ich weit entfernt von medizinischem Cannabis-Öl mit THC (ich rede NUR von Öl, sehr verdünnt).  :-))) Das ist ja gerade der Unterschied. Beim Kiffen wird durch das starke Erhitzen/Verbrennen das THC ganz anders wirksam, löst viel mehr die psychoaktive Wirkung aus. Außerdem kiffst Du Marihuana mit hohem THC-Anteil und kaum CBD - hier reden wir (wenn es um THC-Beteiligung geht) um eine medi-Mischung mit halb CBD, halb THC. Wenn überhaupt.
Bei der Herstellung des Öls entscheidest Du selbst über die Verdünnung - und es wird geraten wirklich so stark wie möglich zu verdünnen, Anweisungen dazu gibts ebenfalls, um mit so wenig wie möglich auszukommen. Wenn ich 2 g Cannabisextrakt mit 15 ml Öl mixe, dieses dann ca 660 -750 Tropfen ergibt und ich pro Tag 1-2-3 Tropfen nehme ... meinst Du nicht, daß das relativ unschädlich ist ?  ;-)

Und woher ich das habe, das mit dem nicht-abhängig-werden-können ? Und vielleicht auch die unterschiedliche Wirkweise beim Kiffen und anderen Konsumformen ? Von dem Holländer Wernard Bruining und dem "Cannabis-Papst" Franjo Grotenhermen. Steht in seinem Buch CBD, ist gerade ausgeliehen, sonst könnte ich es hier zitieren. Wurde auch auf youtube immer wieder von beiden berichtet. 

Das regelmäßiges häufiges Kiffen um dem Leben zu entfliehen im hohen Maße schädlich sein kann oder ist, wissen doch alle. Aber darum geht es bei der Diskussion um den medizinischen Einsatz ja nicht. Diese beiden Bereiche müssen ganz klar getrennt werden.

sterntaler

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https://www.youtube.com/watch?list=PL6meMTRCcj-8rAR72mkHC7Dw66iM-THEv&v=oQDJi6Jb8d4

In Englisch, etwas lang, beeindruckend: eine Reportage über den Mann - ein Israeli - der als Erster die Wirkung von Cannabis auf den menschlichen Körper erforschte, das endocannabinoide System in den Zellen entdeckte ... u. a. berichtet er von den ersten Tests bei therapieresistenten Epi-Patienten mit CBD (ohne THC) mit sehr hoher Dosis von 200 mg täglich, die daraufhin alle anfallsfrei blieben solange sie mit Hochdosen CBD behandelt wurden.

ruth-etc.

  • Gast
Aber darum geht es bei der Diskussion um den medizinischen Einsatz ja nicht. Diese beiden Bereiche müssen ganz klar getrennt werden.

Ja worum geht es denn sonst in diesem Tread?

Ich wiederhole:

Siehe - Seite 4: « Antwort #54 am: 14. März 2016, 19:21:43 »

Die Cannabis-Sorten, die aktuell extra dafür angebaut werden, haben zwar einen hohen CBD-Gehalt, proportional allerdings auch einen hohen THC-Gehalt. "Im Idealfall sollte er sich in etwa die Waage halten".

In der Regel "überwiegt" sogar der THC-Gehalt. Genau aus diesem Grund bevorzugt man dafür sogenannten "feminisierte" (weibliche) Pflanzen. Diese sind in der Regel sehr Ertragreich, haben dafür eine Verhältnismäßig lange Blütezeit und eben eine enorme "Blütenbracht". Auf die Blüte kommt es an, denn dass ist der eigentliche "Schatz" des ganzen - THC und Hasch(kristalle)isch - Harz.

Hier mal Beispiele von Granulaten wie sie z.B. Apotheken oder Spezielle Hersteller bestellen:
http://www.bedrocan.nl/deutsch/producte/bediol.html
http://www.bedrocan.nl/deutsch/producte/bedrobinol.html

z.B. steht als Kontraindikation für dass neue Briviact von UCB unter anderem:

Überempfindlichkeit gegen Pyrrolidon-Derivate

Was ist damit gemeint? - Vielleicht das?

Wäre zumindest für mich eine nachvollziehbare  Erklärung hinsichtlich 2-Pyrrolidon, auch im Zusammenhang mit meiner bisherigen Erfahrung und der Wirkung die "Levetiracetam" bisher bei mir zeigte und dieses noch immer tut. Das wiederum "unterstützt" nach meinem Empfinden eher die Erfahrungen, dass es wenn überhaupt, "ohne THC nicht" funktioniert und somit, egal wie und in welcher Form überhaupt, generell unter medizinische Aufsicht gehört!

Vielleicht zwischendurch nochmal einen Blick hier rein werfen:

> http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/schizophrenie_ersterkrankung.html

(Auch die hellblaue Schrift sind Links zu weiterführenden Informationen!)


@ susili

Dir würde ich garnichts empfehlen, vorschlagen oder sonstwas, mit Ausnahme stetig engstens mit deinen behandelnden Ärzten zusammen zu Arbeiten. Sorry, ist mir dabei völlig egal wie lange du das in deiner Signatur mit dir rumschleppst, aber ich gehe definitiv nicht davon aus dass du von Keppra eine solche Psychose bekommen hast! Warum? Ich denke du weißt das schon noch! Als ich es das erste Mal eindosierte, ging das zwar sehr schnell hoch, alle 3 Tage 500 mg, doch ich stand auch unter einem enormen psychischen Druck den ich so im Normalfall nicht habe. Es begann damit das ich kaum noch schlafen konnte, zum Ende hin vielleicht max. 2-3 Stunden in der Nacht. Das "alles" schauckelte sich natürlich immer weiter hoch. Kaum Schlaf - weiterhin Anfälle, ich wurde wegen Nichtigkeiten aufbrausend, innerlich immer unruhiger und als ich abends beim Fernsehn plötzlich dass Gefühl hatte, "der schaut mich an, kommt gleich aus dem Fernsehen raus" und vor lauter Angst den Kasten ausmachte, war Schluss! Sofort am nächsten Morgen zum Arzt - "Keppra muss raus!". Für mich war es "offensichtlich" nun mal das, was fassbar war. Ihm dann alles zitternd, aber dennoch in Ruhe erklärt. War ein langes und ausführliches Gespräch. Er senkte die Dosis sofort von 4000 auf 2000mg, ich bekam parallel 2 x 50mg Vimpat dazu und 50mg Sertralin wurden langsam eindosiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich von psychischen Erkrankungen noch nicht die geringste Ahnung! Meine Erfahrung jetzt... Egal was kommt, andere anlügen bedeutet in erster Linie sich selbst belügen. Mittlerweile nehme ich schon seit längerem wieder 4000mg Levetiracetam, dazu noch 300mg Topiramat, ohne Probleme. Hinsichtlich meiner Depressionen konnte ich dass Sertralin aber noch nicht absetzen. Dahingehend habe ich nun erneut eine Psychotherapie gestartet, dieses mal eine VT.


@ Sivio

 :tröst:

Tiffy

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Moin!
Habe das Öl total lange nicht genommen, weil ich dachte das Zeug hilft sowieso nicht! War ein bisschen entäuscht wegen der Auren, die ich trotzdem hatte.
Momentan fühl' ich mich echt beschissen. Bin bin schlecht drauf, könnte mich über jede noch so unwichtige Sch..sse aufregen, so dass ich mit meinem Mann auch ziemlich oft in Streit gerate. Wodurch meine psychische  Verfassung dann auch nicht besser wird.
Fange jetzt wieder mit dem Öl an.
Medikation:
Lamotrigin biomo: morgens 250 mg und abends 250 mg
Briviact : morgens 100 mg und abends 100 mg

sterntaler

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Hi Tiffy,

genau, fang wieder mit dem Öl an !  :-))) Die Rückmeldung von den Leuten um mich rum, die es täglich einnehmen ist überall positiv, vor allem wirkt es eben seelisch ausgleichend und muskelentspannend. Und Du wirst relaxter, was Du sicher gerade gebrauchen kannst.

Ich bin ja unverändert sehr von der Wirkung überzeugt, einfach weil ich sie unverändert an verschiedenen Stellen spüre und echt erleichtert bin. Alleine schon die fehlenden Heuschnupfensymptome ... ;-)
Allerdings nehme ich das Zeug auch regelmäßig täglich 4x, mittlerweile etwas höher dosiert. Das Regelmäßige scheint dabei entscheidend zu sein, wird auch überall in der Fachliteratur betont.
Und der Ausgangsgedanke war bei mir ja, irgendwas gegen die extremen und vor allem extrem häufigen Migräneanfälle zu finden um dem drohenden Valproat zu entgehen ....
Und nach nunmehr fast 2 1/2 Monaten täglicher Einnahme ist mein Fazit: - in den letzten 8 Wochen 2 Migräneanfälle, die sich gut mit CBD abfangen ließen. Häufiger "beinahe" Migräneanfälle, sofort CBD genommen, kein Anfall erfolgt. Mein Gehirn läßt sich eindeutig beruhigen, ich bin klarer, fokussierter. Seelisch besser drauf, weniger ängstlich, weniger gestresst. Schlaf immer noch viel tiefer. Schmerzen werden mit höherer Dosierung (ca 3x 5%) abgepuffert.
.....
Das kann natürlich auch eine ruhige Phase sein, Langzeitwirkung kann ich erst in paar Monaten sagen. Aber auch meine Epi ist total ruhig geworden, sehr selten minimalste Anfälle (leichte Auren), aber die stören mich null. Sind echt pillepalle im Vergleich zu dem was und wieviel Anfälle ich früher hatte.

"Also hilft es eigentlich gegen alles ?!" fragte neulich ironisch grinsend eine Freundin ... Nein, leider nicht. Apfelsinengroße schmerzhaft drückende Eierstockzysten bilden sich trotzdem, diverse Zipperlein habe ich trotzdem. Aber ohne Öl hatte ich die wesentlich mehr. Und am besten ist (klopf auf Holz): mein Kopf beruhigt sich !! :dance:

Erfreulicherweise wurde ja in den letzten Wochen sowohl im ZDF als auch 3sat etc über Cannabis/ CBD berichtet, überall positiv. Und gerade bei CBD wurde die neuroprotektive und entzündungshemmende Wirkung betont.

sterntaler

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Mal ne kleine Zwischenmeldung ... was man mit CBD-Öl noch so machen kann ....  *augenroll*

Im Anfall (ohne Bewußtsein) fast die ganze Flasche im Büro verteilen, großzügig ans Fenster kippen, über alle Pflanzen so daß das Zeug die Fensterbank verschmiert und die Heizkörper runtertropft.

Hat mich schon ziemlich geschockt. Eigentlich gehts mir die ganze Zeit relativ gut, bis auf paar blöde Kopf-Tage zwischendurch. Aber bin fröhlich, habe Energie, schlafe gut, bin aufgeschlossener und kommunikativer, packe meine Arbeit ...
Gestern schon paar Anfälle vermutet (einfach Dinge gemacht die ich mir nicht erklären konnte) und heute genauso. Aber das teure Öl so zu verschwenden ... Ich versuche Galgenhumor, hätte heute vormittag aber nur heulen können. Ich fahre Ende nächster Woche 2 Wochen alleine nach Griechenland, hoffe das geht gut.

Also: CBD-Öl ist nicht zur Raumdeko bestimmt !
LG Sterntaler -noch büschen ballaballa-

(mein Speisehanf ist mittlerweile 1,20 m hoch - in gut 2 Monaten wahnsinnig gewachsen - und mein medizinisches Cannabis zwischen 30-40 cm).

Joy

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In einem Laden habe ich heute Hanftee entdeckt, was haltet ihr davon?

Gute Besserung, Sterntaler :tröst:

LG Joy

sterntaler

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Danke für die guten Wünsche, Joy.
Gerade 2 Stunden im Bett gelegen, ich hoffe einfach das es einer der seltenen Anfälle war in denen ich Blödsinn mache. Passiert nur alle paar Monate, finde ich aber immer wieder sehr erschreckend, dieser totale Kontrollverlust.
Allerdings: wieviel Anfälle habe ich dann unbemerkt, weil ich keinen Blödsinn mache ?  :weirdo:  (ohne den merke ich nämlich nix vom Anfall)
Ich behaupte ja immer, meine jetzige Anfallsfrequenz wäre pillepalle im Vergleich zu dem was ich früher jahrelang mitgemacht habe. Jetzt bin ich doch sehr unsicher.

Aber zum Hanftee: - ich habe zwei Jahre Hanfpulver für Grüne Smoothies verwendet, einfach weil es sehr proteinreich sein soll und viel Omega 3 und 6-Fette enthält.
Parallel zum CBD-Start habe ich zum Ausprobieren Hanftee der Firma Medi-Hemp mitbestellt, die auch das 5% Öl (also eines von vielen) herstellen.
Ich mache den Tee mit Milch (es muß tierisches Fett rein, da damit die Wirkstoffe gelöst werden können, man kann auch einen Klecks Butter nehmen) und trinke ihn meist als Schlaftee spät abends.
Wirkt genauso wie CBD bei mir irgendwie entspannent, allerdings sehr viel harmloser. So wie Baldrian oder so. Außerdem finde ich ihn gerade mit Milch und vielleicht Honig auch lecker.
Den getrockneten Tee gebe ich auch in Grüne Smoothies hinein, so wie getrocknete Brennesseln oder Grünen Tee-Pulver. Kann nicht schaden. In den USA wird aus rohem Speisehanf z. B. Saft hergestellt, soll entzündungshemmend sein.
Ich will dann meinen Speisehanf ebenfalls für Smoothies und Tee verwenden.

Probiere ihn doch einfach aus, Joy. Wir merken hier ja, daß jeder anders reagiert.

Joy

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Guten Morgen Sterntaler,

Weiß genau,  was du meinst.  Hätte heute einen Anfall, der mich innerlich etwas zertrümmert aber im Gegensatz zu früher dürfte ich mich gar nicht beschweren.

Komplex fokal kriegt man ja nie mit,  da kann man leider nicht sagen, wie viel Anfälle man hat.

In letzter Zeit  wache ich auch mit neuen blauen Flecken auf und weiß nicht, woher die kommen.

Danke für die Tipps. Der Tee ist vom Laden Sonnentor. Eine große Packung. Dann hole ich ihn mir heute Mal. Wenn der so schmeckt, wie das Öl, na dann doch lieber Milch und Honig rein.

Lg Joy

GuydeLusignan

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In einem Laden habe ich heute Hanftee entdeckt, was haltet ihr davon?

Gute Besserung, Sterntaler :tröst:

LG Joy

Dat ist eine Hanfsorte, die frei oder fast frei, von div. Stoffen ist, wenn du es aus dem normalen deutschen Handel hast.
Als begeisterter Teetrinker, hab ich es natürlich probiert, allerdings bevor bei mir die Diagnose kam. Stand in einem Reformhaus.
Nach sehr viel Zucker / Honig, war das Zeug geniessbar.
Ich glaub also nicht, das du eine sonderlich beruhigende Wirkung erhalten wirst.
Aber Versuch macht bekanntlich klug.
Morgens, 7 Uhr in Deutschland:
Epi: Guten Morgen GdL
GdL: Guten Morgen  Epi, gut geschlafen?
Epi: Hmh ja, gehen wir jetzt spielen?
GdL: Nö, bleib du mal liegen, ich hab keine Zeit für dich.

Joy

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Das mildem Hanftee wird schon legal sein,  sonst hätte man den Laden schon längst gemeldet und der Tee nicht mehr vorhanden.. Hab ihn jetzt paar Mal getrunken, auch mal pur. Es lohnt sich von daher, dass etwaige Schmerzen weg gehen und ich besser schlafen kann,  an weniger Anfällen konnte ich leider weder vom Tee noch Öl etwas merken.

Lg Joy

sterntaler

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Stimmt Joy,
daß "unsere" CBD-Dosierungen die Anfälle nicht mindern, habe ja auch ich leider zu spüren bekommen.
Aber - toitoitoi - die Migräne ist seit ungefähr 3 Wochen nach Einnahmebeginn auf ein Minimum geschrumpft, also schon 2 Monate lang !! In meinem Fall wegen der schweren neurolog. Störungen viel wert, auch wenn ich erst in paar Monaten sagen kann, ob das Zufall ist oder tatsächlich das Öl. Aber - so lange Ruhe hatte ich seit anderthalb Jahren nicht mehr ... also ...  :-)))

Ich bewege mich ja auf einem schmalen Grat mit meinen medizinischen Cannabispflanzen auf dem Balkon, die unglaublich wachsen (von Keimung in 6 Wochen auf 40-60 cm *augenroll*) - trotzdem hoffe ich ohne Strafe und Verlust meiner "Babys" dazu zu kommen, im Herbst sehr niedrig dosiertes Öl herstellen zu können, mit einem niedrigen Gehalt THC drin und ebenso natürlich CBD.
Und dann vielleicht doch - mit dem THC zusätzlich - etwas an den Anfällen verändern zu können. Ich betone: kein Aufruf es mir nachzumachen ! Aber ich habe das Gefühl auf dem guten Weg für meine Gesundheit zu sein, bei allen rechtlichen Risiken.   

Joy

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Hi Sterntaler,

ich hab gelesen, dass man 5 Pflanzen haben darf,  erst drüber ist es strafbar,  außerdem wer soll dich denn bestrafen?
Ich kann das nicht machen, meine Eltern kommen oft und die vertreten die Haltung "Alles lästige Junkies." Ich verstecke das Öl und den Tee dann immer.

Lg Joy

sterntaler

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Fünf Pflanzen zum Eigenbedarf sind in Holland erlaubt, dort auch nur Outdoor. (wegen Kontrolle, außerdem kann man dann nur ein Mal/Jahr ernten). Bei uns kommt das sicher irgendwann, aber da denke ich an ein Jahrzehnt Wartezeit.
 
Hab gerade `nen Artikel gelesen, in dem diese Woche eine schwer krebskranke Frau, die Cannabis zur eigenen medizinischen Verwendung angebaut hat, wegen der "mildernden Umstände" "nur" 6 Monate auf Bewährung bekommen hat.
Ich gehe trotzdem offen damit um, alle - auch die Kollegen, auch der Chef - wissen das ich meine Pflänzchen habe und wofür. Damit will ich die Heimlichkeit rausnehmen.
Heute ein langes Gespräch mit einer Kollegin gehabt, die gerne CBD bei ihrem Sohn (ADHS, Ängste und V. a. Epi oder Tourettesyndrom/Tics) ausprobieren möchte, einfach weil er nach gerade vielen Jahren Medis und jetzt 3 Monaten Kinderpsychiatrie austherapiert ist und die Nebenwirkungen der Medis so heftig. Sie meint, ich selbst wäre deutlich entspannter geworden, nicht mehr so angestrengt. Das überzeuge sie. Ihr Mann will noch nicht, aus den bekannten Vorbehalten. Na, abwarten ...