Autor Thema: Autoaggressionen  (Gelesen 3749 mal)

bergsanso

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
  • ***
  • Beiträge: 112
Autoaggressionen
« am: 09. Juni 2014, 16:58:07 »
Hallo,
hätt da mal ne Frage:
wie geht ihr damit um, wenn der Drang zu selbstverletendem Verhalten immer stärker wird? Also nicht allgemeine Ratschläge sondern was, dass wirklich hilft! Hat jemand Erfahrung, was passiert, wenn man das einem Doc ehrlich anvertraut?

LG Bergsanso

buddleja

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 615
Re: Autoaggressionen
« Antwort #1 am: 09. Juni 2014, 17:09:28 »
Mir hat damals (mittlerweile fast 14 Jahre her) neben der Traumatherapie, autogenes Training oder Sport geholfen in Akutsituationen. Einfach ne Runde um`Block drehen oder den eigenen Körper versuchen ganz bewusst wahrzunehmen.

Wie es ist dem Arzt es ehrlich zu sagen kann ich dir nicht berichten, da ich im Zusammenhang mit der Epi oder so, es nie musste. Nach der Therapie damals und der Aufarbeitung bin ich mit den beiden Tips sehr gut gefahren.

Ist es denn so akut? Dann such doch bitte eine Ambulanz auf, denn soweit sollte es nicht kommen. Und es kann ja auch mit den Medikamenten zu tun haben, auf jeden Fall solltest du dir jetzt Hilfe holen wenn du jetzt den Drang hast dich zu verletzen, nicht alleine zu sein ist da auch eine erste Hilfe!  :tröst:
Sei realistisch: erwarte ein Wunder!

susili

  • ... schreibt sich die Finger wund im Epi-Netz.
  • *****
  • Beiträge: 3.518
  • Wer wenig denkt, irrt sich oft. Leonardo da Vinci
    • Private Homepage
Re: Autoaggressionen
« Antwort #2 am: 09. Juni 2014, 18:19:20 »
hallo bergsano,

ich habe schon die ganze zeit überlegt, ob ich dir mit meiner grausligen geschichte überhaupt antworte, schließlich möchte ich dir keine angst machen... also:

1. jeder arzt hat schweigepflicht, du kannst und solltest ihm alles erzählen, dann kann er dir wirklich helfen.

2. schau mal in den beipackzettel von lamotrigin, es kann zu selbstverletzendem verhalten kommen, darum muß der neurologe unbedingt davon erfahren.

3. wenn es vom lamo kommt, muß etwas an der medikation geändert werden.

4. es helfen zur jetzigen akuten zeit keine hausmittel oder einmal um block laufen, dafür ist dieser drang zu ernst, meist steckt eine psychiatrische erkrankung oder eine medikamentenunverträglichkeit dahinter. darum unbedingt zum arzt, nicht auf die lange bank schieben, du könntest auch zu einem psychiater gehen, der kann dir am schnellsten helfen... oder in eine sofort notaufnahme einer klinik, die einen diensthabenden psychiater hat.

5. mit selbstverletzendem verhalten ist nicht zu spaßen, dir muß dringend geholfen werden.

6. und schließlich gibt es genug - pillen - neuroleptika - die diesen drang beenden, dafür mußt du aber zum arzt.

herzliche grüße, susili

p.s. beipackzette lamo, auszug:
Gedanken an eine Selbstschädigung oder Selbsttötung:
Antiepileptika werden angewendet um verschiedene Krankheitsbilder zu behandeln, einschließlich Epilepsie und bipolare Störungen. Bei Patienten mit einer bipolaren Störung können mitunter Gedanken aufkommen, sich selbst zu schädigen oder Selbsttötung zu begehen. Falls Sie eine bipolare Störung haben, werden Sie möglicherweise eher solche Gedanken haben, wenn Sie:
- erstmals mit der Behandlung beginnen,
- bereits früher daran gedacht haben, sich selbst zu schädigen oder Selbsttötung zu begehen,
- unter 25 Jahre alt sind.
« Letzte Änderung: 09. Juni 2014, 18:41:21 von susili »
Mein Buch - Autobiografie - 40 Jahre Epilepsie - - - Psychose vom Keppra - Epilepsie-Chat - Das Schlimme an Zensur ist █████

buddleja

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 615
Re: Autoaggressionen
« Antwort #3 am: 09. Juni 2014, 18:44:08 »
Also, nicht das das falsch verstanden wird was ich oben schrieb:

Natürlich MUSS man sich da sofort Hilfe holen, und das geht eben am heutigen Tage sicherlich am Besten in einer Notaufnahme. Auch gibt es meistens einen psychiatrischen Krisendienst, ich glaube die Nummer bekommt man auch über die Leitstelle der Polizei.
Du solltest auf jeden Fall verhindern das du dir etwas antust und dir JETZT Hilfe suchen.

Meine Ratschläge haben MIR in Akutsituationen geholfen, aber auch nur weil ich mich in Therapie bestand und mein Drang mich selbst zu verletzen auf keinen Fall durch Medikamente kam und bestimmt anders gelagert war.

Susili, danke das du es nochmal auf den Punkt gebracht hast.
Sei realistisch: erwarte ein Wunder!

bergsanso

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
  • ***
  • Beiträge: 112
Re: Autoaggressionen
« Antwort #4 am: 13. Juni 2014, 10:59:19 »
Danke ihr Beiden,

ich bin mir nicht sicher, dass es an den Medis liegt (hatte das Problem in der Vergangenheit auch schon mal - ohne Medis).  Wobei es bei der höheren Dosis vom Lamo echt schlimmer wurde. Dann wurde Lamo aber wegen all der anderen NW wieder reduziert und der Drang ging stark zurück. Jetzt nehm ich noch so eine Keppra-Nachbildung (da steht das allerdings auch drinn). Suizidgedanken habe ich KEINE nicht, dass mich da jemand missversteht!
Aber in eine Ambulanz möcht ich deswegen nicht gehen, dann kriegt das ja auch noch jeder mit.

LG Bergsanso

bea97

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 292
Re: Autoaggressionen
« Antwort #5 am: 13. Juni 2014, 16:49:44 »
Hallo bergsanso,

Ich würde es keinem Arzt sagen, außer es ist wirklich akut und du brauchst Hilfe!
Dann ja!
Aber es kann passieren dass du schnell eingewiesen wirst also die dich gleich in die Psychiatrie schicken wollen.
Da musst du vorsichtig sein wie du das den sagst
(Spreche da aus eigener Erfahrung  :-\)

liebe Grüße

bergsanso

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
  • ***
  • Beiträge: 112
Re: Autoaggressionen
« Antwort #6 am: 13. Juni 2014, 23:07:56 »
Danke Bea,

das genau fürchte ich ja eben. Es gibt so viele, die das nicht verstehen. Aber mal ganz ehrlich - irgendeine Strategie mit Stress umzugehen hat doch jeder: der eine futtert, der andere stürzt sich in Arbeit, der dritte fastet, manche trinken Unmengen von Kaffee oder rauchen wie die Schlote... ja andere greifen zur Flasche, rauchen einen Joint oder brauchen SVV. Klar es ist irgendwie nicht normal aber es bringt einen nicht um, was viele von den anderen Strategien eben doch tut. Erst vor kurzem ist eine Bekannte gestorben, die sich über Jahre so viel angefuttert hat, dass letztlich ihre Organe versagten... wie viele Leute hatten schon Herzinfarkte, weil sie bei der Arbeit kein Ende fanden...
Nicht, dass ich SVV hier als was gutes darstellen will - aber ich möchte es auch in die richtige Ecke rücken. Dennoch ist es wichtig, eine gesunde Bewältigungsstrategie zu finden. Da wären gute Gespräche sicher schon ein guter Ansatz - sofern das Gegenüber nicht Panik bekommt und einen aus Unwissenheit und Missverständnis gleich einweisen lässt. Für einen Laien ist es oft nicht leicht zwischen SVV und Suizidabsichten zu unterscheiden.
LG Bergsanso

susili

  • ... schreibt sich die Finger wund im Epi-Netz.
  • *****
  • Beiträge: 3.518
  • Wer wenig denkt, irrt sich oft. Leonardo da Vinci
    • Private Homepage
Re: Autoaggressionen
« Antwort #7 am: 14. Juni 2014, 01:02:29 »
hallo bergsano,

es geht hier nicht ums verstehen.

niemand hat lust auf einen psychiatrie aufenthalt - aber so schnell kommt man da auch nicht rein.

aber warum fragst du uns denn?

du wirst doch sicherlich einen grund haben.

herzliche grüße, susili

liebe bea, warst du das nicht mit den suizidgedanken? du weißt nicht, wie stark der drang bei bergsano ist, sich selbst zu verletzen...hmmm....
« Letzte Änderung: 14. Juni 2014, 01:06:35 von susili »
Mein Buch - Autobiografie - 40 Jahre Epilepsie - - - Psychose vom Keppra - Epilepsie-Chat - Das Schlimme an Zensur ist █████

Cheyenne

  • Gast
Re: Autoaggressionen
« Antwort #8 am: 14. Juni 2014, 07:38:00 »
Hallo Bergsano

Eine Userin schrieb die Tage im Bezug auf sich selbst etwas von Borderlein. Da ich mal so allgemein wissen wollte was das bedeutet schaute ich mal im Internet nach und stieß dabei auf die Seite: http://www.borderline-borderliner.de/

Dort war auch ein Bereich zum Thema SSV (welchen ich wie fast alle anderen ebenso anklickte).
Schau an, was man so alles als Selbstverletzendes-Verhalten betrachtet, ich war schon baff.
http://www.borderline-borderliner.de/ssv/selbstverletzendes-verhalten.htm

Wow, dachte ich. Da ich rauche, nicht auf mein Gewicht achte, was nicht bedeutet das ich mich überfüttere, ich achte halt einfach nicht darauf (selbst auf 20 kg Übergewicht würde ich einen lassen), machte ich doch gleich mal den dort angebotenen Test. Dabei kam ich sogar auf volle 13 Punkte.  ::)

Nun stieß ich hier durch Zufall (falsch getroffen) auf deinem Tread und musste irgendwie daran zurück denken. Nach deinen Ausführungen in deinem letzen Beitrag fragte ich mich: "Geht es hier ums schneiden/ritzen?"

So gab ich in Google mal die Frage ein: "Warum schneiden sich Menschen?" Dabei bin ich auf folgenden Artikel gestoßen: http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article5762100/Immer-mehr-junge-Menschen-verletzen-sich-selbst.html

Weiter unten stehen schon mal 2 Beispiele welche das Selbsthilfeforum "Rote Tränen" zur Verfügung gestellt hat, von dort auch über eine direkte Verlinkung zu finden. Tut mir leid, mehr fällt mir dazu leider nicht ein.

Viele Grüße und alles Gute.  :tröst:
Chey

buddleja

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 615
Re: Autoaggressionen
« Antwort #9 am: 14. Juni 2014, 18:55:04 »
hallo Bergsanso,

ich verstehe das du sagst das es für einen Laien nicht leicht ist den Unterschied zwischen der Selbstverletzung und Suizigabsichten zu erkennen, aber gerade deshalb solltest du ja mit einer Person sprechen die "vom Fach" ist, das ist z.b. dein Neurologe und der wird sicher den Unterschied erkennen.
Wenn es so sehr belastend für dich ist, dann brauchst du Hilfe, da nützt es auch nichts das Ganze in die richtige Ecke zu rücken. Klar, meine ich zb nicht das du akut suizidgefährdet bist, aus dem was du schreibst, aber dennoch scheint ein einfacher Rat dir hier auch nicht weiter zu helfen.

Liebe Grüße
Sei realistisch: erwarte ein Wunder!

Sandra24

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 728
Re: Autoaggressionen
« Antwort #10 am: 15. Juni 2014, 14:35:54 »
Hallo Berganso,

ich gebe dir den Rat es auf jeden Fall deinem Arzt zu sagen das ist sehr wichtig und auch einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Ich selbst habe auch unter anderem selbstverletzendes Verhalten schmerzbedingt und außerhalb der Schmerzen und bin selbst immer noch auf Suche nach einem Therapeuten.

Zitat
Ich würde es keinem Arzt sagen, außer es ist wirklich akut und du brauchst Hilfe!
Dann ja!
Aber es kann passieren dass du schnell eingewiesen wirst also die dich gleich in die Psychiatrie schicken wollen.
Da musst du vorsichtig sein wie du das den sagst

Liebe Tabea ich muss dir da leider widersprechen, da deine Antwort in diesem Fall falsch ist. Berganso du brauchst keine Angst haben, so schnell wirst du nicht "weggesperrt" So lange du keine Gefahr für dich und/oder andere bist. Du hast immer noch eine eigene Entscheidung und wenn du nicht willst brauchst du auch nicht. Ich selbst habe 3 Psychotherapeuten (waren Einzelgespräche) und einem Arzt in der Kopfschmerzambulanz von meinem Selbstverletzenden Verhalten, meinen Suizidgedanken und Suizidversuchen erzählt und wurde nicht in die Psychatrie eingewiesen.

Eine Gefahr für dich selbst ist beispielsweise wenn du deinem Arzt direkt sagen würdest "Ich bringe mich jetzt um" oder "ich springe jetzt aus dem Fenster"

Sage es auf jeden Fall deinem Arzt da du nicht weist ob es evtl eine Nebenwirkung ist und suche dir wie ich hilfe und du brauchst keine Angst haben.

Lg Sandra

bergsanso

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
  • ***
  • Beiträge: 112
Re: Autoaggressionen
« Antwort #11 am: 15. Juni 2014, 16:30:00 »
Oje, das klingt ja schon fast nach Streit... das war das letzte, was ich hier auslösen wollte!
Und Sorgen soll sich hier auch keiner machen. Ich bin kein Laie und habe selbst sehr häufig mit Kindern mit SVV zu tun. Ich kenne die vielen verschiedenen Gründe und auch die Unterschiede zu Borderline oder Depressionen bzw. Suizidgefahr. Dennoch ist es was anderes, wenn es einen selbst betrifft - wie mit der Epi ja auch. Die kannte ich zuvor auch nur als Ersthelfer oder Zeuge und es war ein sehr komisches Gefühl plötzlich die Fronten zu wechseln.
Bei manchen empfinde ich fast einen vorwurfsvollen Unterton, weil ich hier frage. Vielleicht habe ich da was missverstanden aber ich dachte das Forum sei dazu da sich über solche Themen auszutauschen - evtl. auch gerade über die, über die man sich so vis-a-vis nicht reden traut.... Fachmännische Tipps erwartet hier doch auch keiner - es geht doch um persönliche Erfahrungen. Die Liste der Skills kenn ich auswendig. Die Frage war ja, was wirklich hilft! Nicht alles, was schlaue Experten als logisch empfinden und da aufschreiben ist wirklich hilfreich.
Sandra, ich muss da leider Tabea recht geben: ich habe als Teenie und junge Erwachsene  bereits erlebt, dass man ziemlich schnell unfreiwillig in einer Klinik landen kann. War keine Psychiatrie aber sie haben mir die Geschlossene angedroht, wenn ich nicht brav alles über mich ergehen lasse, was sie tun... Ist zwar schon sehr lange her, aber so was vergisst man nicht.
Das mit dem rechten Licht ist mir schon wichtig, denn das bringt ja Chey mit ihren Artikeln <vielen Dank dafür> auch zum Ausdruck! Es würde auch keiner sagen such dir sofort Hilfe, wenn hier jemand schreibt er rauche zu viel oder habe soundsoviel Übergewicht. Da wär es ja auch eine legale Frage, wenn die schreiben würden wie man das Rauchen aufhören oder abnehmen könne. Um nichts anderes wollte ich hier bitten. Aber eben eigene Erfahrungen und nicht Listen mit Tipps, die sowieso nicht funktionieren (wie es sie ja bei Diäten zu tausenden gibt). Belastend ist es, das stimmt! Es ist peinlich, hinterlässt Spuren, ist nicht anhaltend und für mich auch noch weil ich ja meinen Kindern auch klar machen muss, dass SVV kein guter Weg ist - da komm ich mir schon wie ein Heuchler vor. Aber es sicher auch nicht weniger belastend, wenn man sich zu dick fühlt oder merkt, dass das Rauchen schon Spuren an der Lunge hinterlassen hat - Beides bestimmt viel schädlicher für die Gesundheit.
Trotz allem vielen Dank für eure vielen Tipps und Ratschläge!
LG Bergsanso

Joy

  • ... schreibt sich die Finger wund im Epi-Netz.
  • *****
  • Beiträge: 4.739
Re: Autoaggressionen
« Antwort #12 am: 15. Juni 2014, 19:40:43 »
Ganz genau es geht um Erfahrungen. Die einen machen die Erfahrung, dass sie nicht so schnell in die Psychatrie gesteckt werden und die anderen machen die Erfahrung, dass ihn sofort  gedroht . So verschieden die Erfahrungen der Menschen sind, so verschieden sind auch deren Realitäten. So meine Sicht der Dinge.

Wieso Streit? Die schreiben doch auch nur ihre Meinung nieder.

LG Joy


bea97

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 292
Re: Autoaggressionen
« Antwort #13 am: 22. Juni 2014, 13:11:33 »
Hallo Bergsanso,

Wie geht es dir?

Ich wollte deine Situation nicht verharmlosen und dir damit nicht rüber bringen, dass du keinesfalss eien Therapie machen sollst oder dir Hilfe suchen sollst.
Natürlich sollst du dir Hilfe suchen, die du bracuhst.
Ich wollte dir nur den Tip geben, wie du es erzählst also nicht so direckt...
Sei aber offen  und lass dir helfen.

Tut mir leid, wenn das falsch rüber gekommen ist.

lg

bergsanso

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
  • ***
  • Beiträge: 112
Re: Autoaggressionen
« Antwort #14 am: 23. Juni 2014, 18:43:05 »
Hallo Bea97,
 
danke der Nachfrage. Nachdem ich jetzt schon beim 3. Medi angelangt war und wieder mit NW kämpfe hab ich beschlossen, die richtige Dosierung nun selbst zu finden. Die Ärzte legen fest, wohin es gehen soll aber mit welchen und wie viele Schritte bestimme ich. So wird es langsam ein bischen erträglicher mit den NW. Kann ja keine Dauerlösung sein, nur 1 Mal am Tag essen zu können, indem man die Zeit zwischen den beiden Medieinnahmen ausnutzt - also kurz bevor man die nächste nehmen muss. Bin nun schon an der Grenze zum Untergewicht. Mit dem SVV hab ich noch so meine Probleme aber nehme es jetzt einfach mal so hin. Man kann ja nicht an allen Fronten gleichzeitig kämpfen. ein paar Narben mehr oder weniger ist e schon wurscht. Da ich ja wegen dem Schwindel sehr oft wo dagegen Falle oder Stürze wird das schon keiner merken. Auf keinen Fall geh ich wieder irgendwo stationär!

LG Bergsanso