Autor Thema: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe  (Gelesen 6216 mal)

Hope 82

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Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« am: 31. März 2015, 11:11:15 »
Hallo liebe Freunde!

Habe GM Epilepsie seit Kindesalter auf mit so ca. 3-4 Anfällen im Jahr.
Bin 33 Jahre, ausgelernter Maurer mit Weiterbildung zum Hochbautechniker, Führerschein habe ich wieder.

Habe im Juni letzten Jahres einen Medikamentenwechsel von Orfiril Long 1000mg zu Levitiracetam (Keppra) 1000mg , 1-0-1 vollzogen.
War bis Dezember 2014 noch voll Berufstätig.
40-50 Std. Baustelle pro Woche, zusätzlich ca. 10 Std. selbständige Bürotätigkeiten als Bautechniker pro Woche.

Die Umstellungsphase hat mein Neurologe behutsam eingeschlichen, ich hatte bis jetzt keine Anfälle.
In der Zeit des Ein- bzw. Ausschleichens der besagten Medikamente hatte ich richtig heftig mit Müdigkeit zu kämpfen. Min 10 Std Schlaf pro Tag.
Bin seit Januar diesen Jahres krank geschrieben, weil keinerlei Belastungen möglichen sind.
Schaffe eine Std. PC arbeit und muss mich anschließend für min 3 Std. auf die Couch legen, um Schwindel und Müdigkeit zu bekämpfen.

Meine Frage ist, kann das sein, dass es sich um Entzugserscheinungen des Orfirils handelt, welches ich seit über 10 Jahren genommen habe?

Leberwerte: GGT liegen um die 150
Zuckerwerte: um die 100
Puls Normal

Wie lange kann so ein Medikamentenwechsel dauern? Mach mir eht sorgen um mein Berufsleben.

Danke für Eure Unterstützung!!!!

hanse

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #1 am: 31. März 2015, 13:21:50 »
Hallo Hope,

ich habe so gut wie keine Erfahrungen mit Epilepsie und den dazu gehörigen Medikamenten.
Kann aber von meinem Sohn (16) berichten, dass er seit der Einnahme von Ergenyl chrono (ist auch Valproinsäure wie Orfiril) wesentlich konzentrierter und leistungsfähiger ist.
Daher kann ich mir vorstellen, dass eine Umstellung der Medikamente Deine Symptome auslösen kann.

Liebe Grüße

Silvio

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #2 am: 31. März 2015, 19:31:40 »
Hallo Hope
hat man gewechselt wegen des GGT Wertes der Leber?
Eigentlich müsste es umgekehrt sein. Valproinsäure ist im gegensatz zu Levetiracetam ein dämpfender Wirkstoff der das Gehirn ein wenig lahm legt. Du solltest eigentlich jetzt ein wenig aufblühen.
Ein paar Nebenwirkungen am Anfang bzw auch Entzugerscheinungen können bei einem Wechsel auftreten, aber das bei dir ist schon sehr gravierend.
Gruß Silvio

Hope 82

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #3 am: 01. April 2015, 14:18:09 »
@ hanse
danke für Deine Antwort!
Ich glaube ich muss mich wegen dem Wechsel einfach noch ein Zeitlang in Geduld üben!
Ich wünsche Dir und Deinem Sohn die Kraft und die Geduld um mir der Situation umgehen zu können.

@Silvio
Ich glaube du triffst die Sache auf den Punkt!
Das Orfiril hat mein Gehirn lahm gelegt. Meine Leberwerte sind in den letzten Jahren auch immer höher geworden (Stress incl.). In der Vergangenheit habe ich die Krankheit mit den Nebenwirkungen nicht zu gelassen und habe mich in die Arbeit gestürzt um Ablenkung zu erfahren.
Dadurch, dass ich mit dem Wechsel alle laufenden Projekte beendet habe und mein Aktionsradius über längere Zeit nur auf ein bis zwei Std. am Tag beschränken musste, habe ich wieder zu mir selber gefunden.

Man braucht nur echt super lange bis sich das neue Medi eingeschlichen hat!!!
Gut wenn sich das Umfeld verständisvoll zeigt...

Schöne Grüße

Hope 82

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #4 am: 18. April 2015, 15:52:40 »
Hallo nochmal!

Bin immer noch krank geschrieben, da ein regelmäßiges Arbeiten noch nicht möglich ist.
Den Beruf als Mauer auf der Baustelle kann ich auf jeden Fall vergessen, so mein Neurologe. Ich sollte mich auf jeden Fall vor erst auf eine Teilzeitstelle als Bautechniker konzentrieren. Die Belastungen meines alten Arbeitsleben waren für diese Krankheit viel zu hoch.

O.K. ....sehe ich auch so und komme dem Rat des Neurol. nach.

Das "schöne" in meinem Fall ist, wenn man mal über mehrere Monate krank geschrieben ist (wegen Medi-Wechsel), wie es mit der Zahlungsmoral unserer hochgelobten KV aussieht......."es tut uns leid, uns liegen noch nicht alle Unterlagen des Steuerbüros vor!"
"Die Kollegin die ihren Fall bearbeitet ist in Urlaub!" Sie müssen sich erstmal mit einem Pauschalbetrag zufrieden geben, der Rest kommt noch!"

Hammer!!!!! Heute habe ich ein schreiben meiner KV bekommen, das ich den Auszahlschein unterschrieben zusenden soll, was schon vor einer Woche geschehen ist..... und das Beste, es war von der netten Dame unterschrieben die angeblich in Urlaub gewesen sein sollte :weirdo:

Da hat man seinen Spaß mit der Epi, ist einmal auf die mehr wie vollen Kassen der KV angewiesen und was ist?..... da fühlt sich niemand zuständig, im Gegenteil man wird noch belogen  ???

Welche Erfahrungen konnten Ihr schon mit der KV sammeln?

CrazyGrisu

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #5 am: 18. April 2015, 17:26:26 »
Huhu :) Sonnige Gruesse aus dem hohen Norden  :dance:

 :insel:

Auch ich hatte in letzter Zeit überlegt meine Medis, das Keppra reduzieren zu lassen! ???

Die Epi läuft bei meiner jetzigen Einstellung sehr gut!  :dance: Keine Auren, kein Anfälle;

allerdings gibt es hin und wieder heftige Freßsüche  :eatfish: seit dem ich wieder (Januar 2013) auf Keppra bin.

Meine Waage ist wirklich kaputt... beim vorletzten Arztbesuch war ich so bei 74 kg auf seiner Federwaage.

In letzter Zeit fiel mir und meinen Freunden leider sehr auf, dass ich aggressiv und extremst reizbar geworden bin.
Von einem früheren Freund, der schon seit weit über 15 Jahren auf Keppra ist weiss ich dass er auch bemerkt hat seeeehr reizbar zu sein! :(

Daher habe ich auch schon überlegt das Zeugs zu wechseln! ;)

Aber dafür muesste ich wieder nach Alsterdorf; weil die mich eh neurologisch betreuen und unterstuetzen. :D

Mein Vorher-Medi war auch stabil, es hat allerdings genau den Gegeneffekt von Fressen gehabt.
Absolut gar keinen Hunger. Ich wog nach wenigen Monaten nur noch knapp 65 kg.

Als ich Januar 2013 wieder von dem damaligen Zonegran runter kam ging es zurück auf Keppra.
Bereits in den wenigen Umstellungswochen auf Station belebte der Fettnachwuchs erwünschenswert nach oben auf die Waage. Aus dem Skelett und Knochengesicht wurde wieder ein Propperchen.  :luftguck:

Mit dem UCB Keppra in Verbindung mit GSK Lamictal harmoniert meine Epilepsie perfekt!  :dance:

Daher wünsche ich Dir eine rosige Zukunft mit einem guten Verlauf!!! :)

Schoenes Wochenende und viel Vitamin-D-bringende Sonne zu Dir

Michael

 :insel:

**NACHTRAG*ERGÄNZUNG**

Ach ja! :( Berufsaufgabe. Nach beiden SPECT-Operationen (18.12.2009 und 14.10.2011) wurde mir jeweils der Gang in die Rente angeboten und sogar mein Chef hatte versucht mich damals schmackhaft los zu werden; von wegen in Rente ohne Abzüge bei gleichem Gehalt (1.600 Euro netto). :o

In Wirklichkeit wären es nur noch 791,20 Euro netto (weil ich noch zu jung wäre; jetzt 41 Lebensjahre) laut Rentenkasse geworden.

Nun bin ich versetzt worden in einer andere Dienststelle und durch einen Lohnsteuerwechsel verdiene ich nur noch knapp 1.400 Euro.  :jojo:

Damals sagte ich zur Rentenversicherungsstelle "29 Jahre nichts zu tun - da würde ich wahnsinnig werden!"

Über eine Rehaeinrichtung kommst Du bedeutend schneller in Rente als wenn Du problematisch (auf Psyche)  lange versucht gaaaanz normal da rein zu kommen.

 :insel:

Mach´s gut! :)
 :dance:
« Letzte Änderung: 18. April 2015, 17:47:47 von CrazyGrisu »
Meine aktuellen Epi-Medis seit 21.01.2013
Morgens: 750mg UCB Levetiracetam + 125mg GSK Lamictal
Mittags: 125mg GSK Lamictal
Abends: 750mg UCB Levetiracetam

Gewicht: 78,0 kg seit 01.05.2018 18:00 Uhr

Hope 82

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #6 am: 15. Mai 2015, 12:46:04 »
Vor zwei Tagen Termin beim Neuro.......jetzt ist mir einiges klar!!!

Der Grund für meine EXTREME Müdigkeit hängt auch mit meinen folgenden Symptomen zusammen:

- ständiger Juckreiz an allen Stellen der Haut,
- durchweg Müde,
- nicht mehr Belastbar,
- Konzentrationsschwäche bis null Konzentration,
- über 4 Monate Leberwerte von 170mg,
- Cholesterin wird nicht mehr abgebaut, durchweg zu hohe Werte.....

Durch den Medi-Wechsel und den ganzen Arbeitsstress hat es meine Leber sooo umgehauen, dass die oben genannten Syptome aufgetreten sind.
Neuro: "Hätten sie sich weiter diesem Stress ausgesetzt, wäre es zu weiteren Anfällen und zu einem ireparablem Organschaden geführt!!"

Und ab jetzt heißt es ....absolute Ruhe Medikamentenreduzierung (natürlich nur solange Anfallsfreiheit herscht), und Schohnkost!


Habt ihr sowas auch schon erlebt, bzw. habt ihr noch hilfreiche Tips wie ich noch zur meiner raschen Genesung beitragen kann?

BEpi

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #7 am: 15. Mai 2015, 15:51:23 »
Hallo Hope,

ich hab Keppra seit über zehn JAhren. Ich arbeite zwar nicht 50+x Stunden, sondern "nur" 40+x, aber Keppra ist eines der MEdis, das mich bei der Arbeit am wenigsten beeinträchtigt hat.
Versuch dir ein bißchen Zeit zu lassen und vielleichzt auch ein bißchen anderen Stess abzubauen (das sag ich mir auch immer, doch wie das genau geht, weis ich leider auch nicht...)
VG

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #8 am: 15. Mai 2015, 16:34:59 »
Hallo BEpi,

wie sieht denn so dein Arbeitstag aus, bzw. was ist dein Beruf?
Wie siehts bei dir mit den Werten aus... Leber usw.??
Da Keppra ja über die Nieren verstoffwechselt wird, steigen dann andere Werte, oder hast du mit anderen Dingen zu kämpfen??

Denke mir, dass mein Neuro mich auf Keppra eingestellt hat um die Leber so schnell wie möglich zuentlasten!
Und das mit den Pausen und Ruhephasen werde ich in Zukunft 100%ig wahrnehmen!! *lach*

BEpi

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #9 am: 15. Mai 2015, 18:07:27 »
hallo Hope,
ich arbeite als Mathematiker bein ner Versicherung. Meine Arbeit ist immer am Schreibtisch und ich habe auch komplette Gleitzeit, d.h. ich kann kommen und gehen wann ich will.
Die Hälfte von meiner Arbeit sind laufende Aufgaben (z.B. Berechnungen, Programmierungen,o.ä.) , die über das ganze Jahr verteilt sind. DAnn gibt es Projekte, die einem festen Zeitpunkt erledigt sein müssen, diese können Stress noch mehr aufschaukeln.
Ich versuche meine Arbeit so aufzuteilen, dass ich Sachen, zu denen ich mehr denken muss auch an Tagen erledige, wo mein Kopf klar ist. Mit Keppra ging das eigentlich ganz gut. Ich hab nur Probleme, wenn ich Anfälle am Tag hab.....

wie meine Leberwerte sind weis ich nicht, doch körperlich fühl ich mich relativ gut. (für Sport reichts noch...)

VG

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #10 am: 27. Mai 2015, 20:15:54 »
Danke für die schnelle Antwort BEpi!!

Kann erst heute antworten, hatte das unbeschreibbare Glück wärend der Mediumstellung eine Gallenblase O.P. zu bekommen......man kann aber auch mal Glück haben *lach* *lach* *lach*

Egal ist einigermaßen gut gelaufen und habe soweit ich das beurteilen kann keinerlei Einschränkungen und das ist mir am aller wichtigstens!!!

Zurück zum Keppra---

Habe während meines Aufenthalts im KH die Dosierung weiter auf 750-0-750 (UCB) gesenkt und siehe da, die Müdigkeit ist auch weniger geworden :-)))
Da ich in meiner Zeit im KH einen besonders guten Stresstest hinter mir habe (Doppel O.P. wegen Nachblutung) und noch nicht mal ein kleines Anzeichen eines GM hatte, werde ich weiter reduzieren......

Drückt mir die Daumen ich werde mich bei euch melden und Bericht erstatten ;-)

Hope 82

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #11 am: 06. Juni 2015, 16:27:45 »
Hab dem Neuro von der Aktion erzählt, der hat erst mal die hände über dem Kopf zusammen geschlagen.
Er hat gemeint, dass ich absolutes Glück hatte, das es nicht zu einem Krampfanfall nach der O.P. gekommen ist, sonst hätten die gleich wieder alles nähen können!!
Habe einen sehr guten Schutzengel!!!

Jedenfalls bin ich mit dem Keppra auf 500-0-500 runter, die starke Müdigkeit ist im Vergleich zu 1000-0-1000 natürlich wesentlich besser geworden, aber ich bin nicht mehr belastbar!

Kennt ihr das wenn euch alles zu stressig ist und man keine Energie mehr hat, selbst für Kleinigkeiten oder so???

Nach dem Verheilen im Bauchraum nach OP und dem Ausschluss, das es keine Probleme mehr mit den Vernarbungen gibt, werde ich jetzt Lamotrigin einschleichen und Keppra ausschleichen.

Meine Sorge liegt darin....was ist wenn ich Lamo nicht vertrage, ich meine so langsam gehe ich echt auf dem Zahnfleisch!!!

Muschelschubser

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #12 am: 07. Juni 2015, 22:47:38 »
Hallo Hope,
das sind ja keine guten Nachrichten mit der OP. Als ich mir das so durchgelesen habe, hatte ich zuerst an meinen Tipp mit "Hepar Hevert" (homöopathische Tropfen für die Leber) und Leberwickel gedacht, kenn ich vom Heilpraktiker. Aber bei Dir ist das wohl eine andere Liga, in der Deine Leber spielt ...

Gute Besserung!

Ich hatte mal Lamotrigin und wurde dadurch vergesslich und depressiv. Mit Levetiracetam und Lacosamid (Vimpat) komme ich gut klar. Es ist halt bei jedem von uns unterschiedlich mit den Nebenwirkungen, Wirkungen, Auswirkungen ... probieren und mit dem Arzt/der Ärztin reden. Alles Gute  wünscht die Muschelschubserin
Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

ladybird

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #13 am: 08. Juni 2015, 05:51:25 »
guten morgen,
da hast du ja ganz schön was hinter dir! zu dem keppra und deinen symptomen...mir ging es genauso wie du es beschreibst,einfach schrecklich. ich hatte kein existentes privatleben mehr,da ich mich entweder durch die arbeit gequält habe aufgrund der müdigkeit, oder daheim geschlafen habe. muss dazu sagen, ich hatte es in kombi mit lamotrigin genommen, welches ja jetzt bei dir zur debatte steht. für mich persönlich ist lamotrigin ein super medikament,das beste was ich bisher hatte! ich hatte nur in den höheren dosierungen beim eindosieren kurzfristig schlafstörungen, aber das wars auch schon. ich bin damit voll leistungsfähig, leider ist es alleine bei mir nicht mehr ausreichend, darum die kombi  :( 8 monate hab ich mit levetiracetam gequält, denn weiter als 1500mg/d konnte man nicht runter, da kamen wieder anfälle. ich war dann stationär in einer klinik,da wurde ich gott sei dank "befreit", nun nehme ich seit knapp 3 wochen topiramat. das ist eine deutlich bessere kombi!  :D die müdigkeit ist wie weggeblasen und ich kann endlich wieder am leben teilnehmen. ich wünsch dir viel glück!

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Re: Medikamentenwechsel und Berufsaufgabe
« Antwort #14 am: 08. Juni 2015, 09:34:35 »
@ Muschelschubser

Das mit der Leber bei mir wird leider nicht mehr besser. Durch das Orfiril werde ich wohl mit einem leichten Organschaden, in meinem Fall einer vergrößerten Leber, leben müssen....
Ich hoffe auf schnelle Besserung durch Lamo, so eine Medi-Umstellung schlaucht enorm!
Danke für die "gute Besserung", wünsche Dir ebenfalls das Beste für Deine Zukunft!

@ladybird

hattest Du unter Lamo in Monoteraphie Anfälle?
Hab unter Levetiracetam zwar keine Anfälle, aber das ist ja auch garnicht möglich wenn man wie ich zu müde für Arbeit und auch Privatleben ist. Hattest Du auch so Probleme mit der Konzentration??

Was arbeitest Du, wenn ich fragen darf?
Bist Du mit dem Lamo auch wieder mehr belastbarer?


Schöne Grüße

Hope