Autor Thema: Mobbing-Nervenzusammenbruch-Epileptischer Anfall  (Gelesen 4064 mal)

ruth-etc.

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Re: Mobbing-Nervenzusammenbruch-Epileptischer Anfall
« Antwort #15 am: 14. Juli 2016, 06:21:02 »
Hallo Moosgruber

Solltest du mich damit meinen, so kann ich dich beruhigen. Ich wollte einfach nur mal nachfragen wie du das gemeint hast. Nicht mehr und nicht weniger. Danke für deine ausführliche Darstellung.

VG Ruth

aggi61

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Re: Mobbing-Nervenzusammenbruch-Epileptischer Anfall
« Antwort #16 am: 14. Juli 2016, 07:43:07 »
Was heißt in dem Zusammenhang ungelernt?
Ungelernt heißt in meinem Fall, dass ich außer Altenpflege nichts gelernt habe - und dort kann / darf ich nicht mehr arbeiten. Nicht nur wegen der Epi sondern auch aus orthopädischen Gründen.

Theoretisch bräuchte ich einen Job, bei dem ich bequem - halb liegend verbringend könnte, Beine hoch  :laugh:  ... sitzen ist bedingt möglich, stehen geht gar nicht längere Zeit und laufen erst recht nicht.

Aber: Die Rentenversicherung in ihrer unendlichen Weisheit hat beschlossen, dass ich dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch zur 6 Stunden (und mehr) nützlich zu sein habe ... und wenn ich nur auf einer Bank in einem Museum sitze und die Besucher zähle (überspitzt gesagt) ...

Mit 55 werde ich auch keine ähnlich gelagerte Stelle bekommen, von der ich leben könnte ... die sind meist nur mit Weiterbildungen erreichbar (die ich auf Grund meines Alters nicht bekomme - das hat mir die DRV versaut!).
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Schlaf - ist das nicht dieser halbherzige Coffeinersatz???

Joy

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Re: Mobbing-Nervenzusammenbruch-Epileptischer Anfall
« Antwort #17 am: 14. Juli 2016, 07:49:36 »
Also ich finde das Wort Depperljob nicht schlimm. Das heißt ja nicht, dass der Mensch ein Vollpfosten ist, sondern es eine niedere Arbeit selbst ist.

Ich wundere mich immer wieder über die Chefs heutzutage. Mit Führungsverantwortung sollte man schon Ahnung vom Job haben, was man darf und was nicht. Und dass die Arztbriefe den Arbeitgeber überhaupt nichts angehen, weis ja wohl so ziemlich jeder.

Bei der Agentur für Arbeit hatte ich das Gefühl, dass sie mich schnell an die Rente abtreten wollen, um nicht zahlen zu müssen. Die Rente hat aber nichts unternommen, mich arbeitsfähig zu kriegen oder irgendwas.

Von einer Arbeitskollegin habe ich übrigens gehört, das Arbeitsgericht kostet nichts? Kann ich mir nicht ganz so vorstellen, aber sie hat es so gesagt und ist vor Gericht gezogen.

lg Joy

aggi61

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Re: Mobbing-Nervenzusammenbruch-Epileptischer Anfall
« Antwort #18 am: 14. Juli 2016, 07:53:19 »
Von einer Arbeitskollegin habe ich übrigens gehört, das Arbeitsgericht kostet nichts? Kann ich mir nicht ganz so vorstellen, aber sie hat es so gesagt und ist vor Gericht gezogen.
Das ist richtig. Für das Arbeitsgericht bekommt man Beratungskostenhilfe bzw. Prozesskostenhilfe. Kommt aber natürlich auf die Vermögensverhältnisse und den Verdienst an.
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Sunny-Sun

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Re: Mobbing-Nervenzusammenbruch-Epileptischer Anfall
« Antwort #19 am: 14. Juli 2016, 10:41:15 »
Richtig!
Wenn ein Angestellter gekündigt wird, aus welchem Grund auch immer, muss das Arbeitsgericht darüber in Kenntnis gesetzt werden. Ansonsten hat die Agentur für Arbeit das Recht das Geld einzubehalten. Dies wiederum
bedeutet das ALG2 beantragt werden muss. Der erste Termin beim Arbeitsgericht ist meist ausreichend um eine Entscheidung für beide zu finden. Dieser Termin kann ohne Anwalt und ohne Kosten wahrgenommen werden.
Sollte es zu weiteren Terminen kommen, dann ist es Sinnvoll einen Anwalt einzuschalten. Hier ist es auch notwendig vor dem ersten Termin beim Amtsgericht eine Beratungskostenhilfe zu holen, nachträglich ist es schwierig. Der Anwalt kann bei Gericht dann einen Antrag für Protestkostenhilfe mit beantragen. Wie oben erwähnt ist dies vom Vermögen abhängig.