Autor Thema: Masturbation  (Gelesen 1291 mal)

gebbinger

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Masturbation
« am: 08. Januar 2017, 15:13:24 »
Hey servus,

ich habe mal eine Frage ein euch.

Zum Hintergrund: Hatte von Geburt an fast 25 Jahre einen Hirntumor auf der linken Gehirnhälfte. Da wurde immer wieder eine Teilentfernung vorgenommen (haben sich nicht getraut eine Komplettentfernung vorzunehmen)
Bei einer Biopsie gab es eine Einblutung und sie konnten nicht mehr anders.
Seither leide ich immer wieder an Anfällen, der beginnt immer nach dem selben Muster
Die sind meist so im Abstand von 3-4 Monaten

1. Schritt: Es sticht eine Art Stich auf der rechten Hirnhälfte / dann merke ich schon ich bin wieder fällig
2. Schritt: Habe 1-2 Minuten Zeit, dann fängt es am rechten Ohr zu pfeifen bzw. kennt ihr das Geräusch einer Glühbirne die kurz davor ist das der Draht reißt und sie hinüber ist
3. Schritt: ich klappe zusammen und bekomme nichts mehr mit
4. Schritt: nach 2-3 Minuten komme ich wieder zu mir und habe halt noch einen an der Klatsche
5. Schritt: 10 Minuten später alles wieder gut und das Leben geht weiter als wäre nichts gewesen

Habe es auch nichts gewöhnliches, was auf Epilepsie oder so hindeutet (Zungenbiss o.ä.)

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:

Kann es sein, dass Masturbation das ganze "fördert"? Habe irgendwie das Gefühl.
Lust lässt sich bekanntlich nicht steuern, und wenn ich öfters Hand anlege meine ich, dass die Abstände geringer werden
Ist das Zufall oder steckt da echt etwas dahinter??

yossarian

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Re: Masturbation
« Antwort #1 am: 08. Januar 2017, 17:41:39 »
Hallo,

ich möchte dich herzlich bei uns im Epilepsie-Forum begrüßen, muss jedoch sagen, dass ich die gestellte Frage nicht beantworten kann. Mir ist zwar bekannt, dass Hyperventilation bei Anfallskranken zu Anfällen führen kann, vielleicht es bei dir der Auslöser für die beschriebenen Symptome.

Ich finde, Du solltest zuerst zum Neurologen gehen und ihn bitten, dir zu erklären,  welche Stellen im Gehirn Gefühle, Emotionen, Ängste,  Lust und Schmerzen, etc. auslösen.  Für Funktionen unterhalb der Gürtelinie stehen dir Urologen und Andrologen mit Rat und Tat zur Seite.

Bei der Bewältigung deines Hirntumors linkstemporal wünsche ich guten Erfolg. Als medizinischer Laie und Selbstbetroffener ist mir bekannt, dass sich Operationen auf der linken Gehirnhälfte wegen der dort befindlichen Funktionen häufig schwierig gestalten. Gute Besserung!

Viele Grüße
yossarian