Autor Thema: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber  (Gelesen 6134 mal)

Cornelia-Admin

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Liebe Forenmitglieder,

in letzter Zeit kam es im Forum vermehrt zu Diskussionen über Cannabis.

Das ist verständlich.

Erfreulicherweise ist es mittlerweile ja bekanntlich in Deutschland ein ein verkehrs- und verschreibungsfähiges Arzneimittel geworden.
Allerdings in engen gesetzlichen Grenzen, die es zu beachten gilt.

Ich wünsche jedem, der darin eine Möglichkeit sieht, eine bislang therapieresistente Epilepsie doch noch in den Griff zu bekommen, von Herzen viel Erfolg.

Aber:
Dies ist ein seriöses Forum, welches einem Arzt gehört. Bitte nehmt darauf Rücksicht und bleibt auf dem Boden der Legalität. Bitte diskutiert hier im Forum keine illegalen Bezugswege, keine illegalen Verwendungsweisen usw.
Vielen Dank für Euer Verständnis.

Und bitte experimentiert nicht auf eigene Faust herum. Abgesehen davon, dass es illegal ist: es ist auch gesundheitlich wirklich riskant und kann Eure Situation durchaus auch erheblich verschlimmern. Vertraut Euch Eurem Arzt an und befolgt seinen Rat.

Ein paar allgemeine Informationen zum Thema verlinke ich unten. Wer seriöse (!) weiterführende Informationen hat, die jemandem ernsthaft auf legale (!) Weise helfen könnten, kann sie gerne in weiteren Beiträgen ergänzen.


Zur rechtlichen Situation:

Die Rechtslage in Deutschland - Information bei Wikipedia

Die Rechtslage in Österreich  - Suchtgiftverordnung § 14 - STand 1.6.2017

Die Situation in der Schweiz - Aargauer Zeitung  19.4.2016

Cannabis als Medizin: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte richtet Cannabisagentur für künftigen Cannabisanbau in Deutschland ein - Pressemitteilung Nr. 7/17


Die medizinische Sicht:

Die Situation aus Sicht der Apotheken ausführlich beleuchtet

https://de.wikipedia.org/wiki/Hanf_als_Arzneimittel

Ärzteblatt Artikel 1. Juni 2017 - Epilepsie: Cannabidiol beugt Anfällen beim Dravet-Syndrom vor
"Die Studie bestätigt damit Medienberichte über spektakuläre Behandlungsergebnisse (wenn auch unter einer Begleitmedikation). Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass die Behandlung nicht bei allen Patienten wirkt. Sie ist zudem nicht frei von Risiken. Es kam häufiger zu schweren Nebenwirkungen (16 versus 5 Prozent) und bei acht Patienten musste die Behandlung abgebrochen werden. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Schläfrigkeit (36 versus 10 Prozent), Appetitlosigkeit (28 versus 5 Prozent) und Durchfälle (31 versus 10 Prozent). Bei einigen Patienten, die gleichzeitig mit Valproinsäure behandelt wurden, kam es zu einem Anstieg der hepatischen Aminotransferase. Devinsky vermutet, dass es zu einer Wechselwirkung beider Wirkstoffe beim Abbau in der Leber kommt."

Wirkt Cannabis zuverlässig gegen Epilepsie? - Artikel in der Ärztezeitung online 15.11.2016: "Sowohl pro- als auch antikonvulsive Effekte"
" – ein zweischneidiges Schwert"

Cannabis und Epilepsien - Information des Epilepsiezentrums der Uniklinik Freiburg


Ein paar englischsprachige Informationsquellen:

http://www.news-medical.net/news/20170419/Cannabidiol-shows-promise-to-reduce-seizures-for-people-with-difficult-to-treat-epilepsy.aspx

https://www.gwpharm.com/epilepsy-patients-caregivers/patients


Liebe Grüße
Cornelia


« Letzte Änderung: 02. Juni 2017, 00:33:46 von Cornelia-Admin »
Ich bin identisch mit Cornelia-etc. :)

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Muschelschubser

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #1 am: 25. Juni 2017, 16:48:30 »
Hallo, ich möchte noch ergänzend die Stellungnahme der DGfE hier einstellen vom April. Ist etwas schwierig zu lesen (Fachchinesisch ...). Grüße von der Muschelschubserin

http://dgfe.org/cweb2/cgi-bin-noauth/cache/VAL_BLOB/6522/6522/1644/Stellungnahme%20zu%20Cannabis-2017-ende.pdf
Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

aggi61

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #2 am: 26. Juni 2017, 07:29:08 »
Danke - interessant  :-)

Anfänger haben die Arche gebaut - Profis die Titanic ;)

Schlaf - ist das nicht dieser halbherzige Coffeinersatz???

aldente111

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #3 am: 18. Juni 2018, 20:56:58 »
Moin,

gibt es irgendeinen seriösen Arzt in Deutschland (oder Europa), der Epileptikern nach Untersuchung etwas wie Sativex, Dronabinol, Marinol, Nabilon, Nabiximols verschreibt und damit auch Erfahrung hat?
Wir warten sehnsüchtig auf die Zulassung von Epidiolex (reines TBD, ohne THC (Also Whiskey ohne Alkohol), wenn es denn auch hoffentlich für andere Epileptiker wirkt. Solange muss man sich scheinbar irgendwie über Wasser halten.
Warum benötigt das überhaupt eine Zulassung? ist doch natürlich, wie Rapsöl.
https://www.youtube.com/watch?v=YJ1yxEbx1Bg

Hier die News dazu:

https://arznei-news.de/epidiolex/#a091216

ein Auszug:

Cannabidiol-Öl verringert Häufigkeit und Schwere epileptischer Krämpfe
09.12.2016 Cannabidiol-Öl, auch bekannt als CBD-Öl, reduziert Häufigkeit und Schwere von epileptischen Krämpfen bei Kindern und Erwachsenen laut Forschern der Universität Alabama, Birmingham.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Open-Label-Studie mit 42 Kindern und 39 Erwachsenen, die vier oder fünf Krämpfe pro Monat hatten.

Krampfhäufigkeit
Nach einem Monat der Behandlung mit Cannabidiol zeigten 68 Prozent der Patienten mit Epilepsie eine mehr als 25%-ige Reduktion der Krampfhäufigkeit; 58 Prozent hatten eine Reduktion um mehr als 50 Prozent; 36 Prozent erreichten eine Verringerung von mehr als 75 Prozent und 9 Prozent waren krampffrei. Diese Ergebnisse wurden nach drei und sechs Monaten aufrechterhalten, sagte Studienautor Dr. Jerzy P. Szaflarski.

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #4 am: 22. Juni 2018, 01:40:34 »
ist doch natürlich, wie Rapsöl.


Na, mit Rapsöl lässt sich das sicher nicht vergleichen - Natur ist nicht automatisch empfehlenswert. Kommt immer auch auf die Dosierung an. ;-)

Zitat
Hier die News dazu:

https://arznei-news.de/epidiolex/#a091216


Hm, das neueste isses wirklich nicht. Da Du offensichtlich gut im Nachforschen bist, vergiss nicht, den Zeitraum auf "ein Jahr" zu begrenzen. Ebenso darauf achten, Berichte von Gesellschaften oder Einrichtungen über Epilepsie zu lesen, alle anderen können nur das angeben, was in Studien festgestellt wurde.


Ein Bericht von der Schweizerischen Epilepsie-Liga: https://www.epi.ch/page.php?pages_id=1306&language=de
Informationen der Deutschen Liga gegen Epilepsie: http://www.dgfe.org/home/index.html?searchquery=cannabis&searchbutton.x=0&searchbutton.y=0


LG, Dendrit
« Letzte Änderung: 22. Juni 2018, 02:45:18 von Dendrit »
Juvenile Myoklonische Epilepsie

Levetiracetam UCB / Keppra 4x 1.000 mg
Lamictal (Lamotrigin) 200-100-200 mg
Frisium (Clobazam) 0-0-0-5 mg

Citalopram 20-10-0 mg
Valdoxan 0-0-0-12,5 mg

Bisherige: AZA, BBX, CBZ, ETH, LCM, LZP, MSM, PB, PHT, PRM, TPM, VPA

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aldente111

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #5 am: 22. Juni 2018, 08:54:39 »
Moin Dendrit,

vielen Dank für die Hinweise.

Das große Problem was ich sehe mit der Anfallshäufigkeit und den Studien: Mir fehlt der Bezug, ob diese Personen reines CBD bekommen haben, oder eben auf Apothekenstoff angewiesen waren. Also ob die Patienten Mittelchen aus Cannabisblüten bekommen haben, wo THC und CBD vorhanden ist. Das THC die Anfälle provozieren KANN, wie Alk oder Schlafentzug: Unstrittig.

Reines CBD: Da habe ich bisher nichts gesehen, das etwas dagegen spricht. Nur: Wo bekommt man reines CBD? Für mich ist es nicht erreichbar. CBD-Öl gibs von Zig-Herstellern, die keiner kennt mit unbestimmter Qualität. Ich warte sehr auf Epidiolex.

Und wenn jemand etwas mit Cannabis aus der Apotheke versuchen möchte: Rolf Müller aus München hat richtig gute Grafiken dazu. Er nennt übrigens auch THCV als zweite Komponente, die wirksam gegen Epi sein kann.
Er nennt auch die Sorte Bedrolite mit einer Zusammensetzung von 1:9% (THC:CDB).
https://rolf-mueller.org/cannabis/

Offenbar war bei ihm gerade eine Hausdurchsuchung. Da kann man sehen, wo uns Jahrzehnte der Kriminalisierung und die "scheinbare" Verschreibbarkeit hingeführt haben: Zur Einschüchterung von Ärzten, die dann Angst um die Zulassung haben und das Beschlagnahmen von Patientenakten. Jahrzehnte war es Verboten, damit offiziell zu arbeiten. Eine ganz große Farce. Ländern wie Kanada, teilweise USA, Niederlande usw... Welch Segen für die Menschen.

VG

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #6 am: 22. Juni 2018, 14:04:23 »
Mir fehlt der Bezug, ob diese Personen reines CBD bekommen haben, oder eben auf Apothekenstoff angewiesen waren.


Machs einfach wie ich: die Quelle anschreiben. :-)


VG, Dendrit
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devadder1967

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #7 am: 21. August 2018, 11:43:30 »
Hallole,
meine Frau Regine hat seit ca. 35 Jahren Epilepsie. War bis 2016 voll berufstätig und ist nun berentet. In all den Jahren hat sie alle in Frage kommenden Medis audprobiert. 1998 war sie auch in Bonn beim Elger und hatte dort eine prädiagnostische OP. Konnte aber nix dran gemacht werden, weil es auf beiden Seten einen Herd gibt. 2016 dann einen Versuch mit Fycompa; leider auch nix gebracht außer das sie mit erhöhung auf 10mg aggresiv wurde.
Dann Ende 2017 die Idee mit Cannabis. Januar 2018 ambulanter Termin in Freiburg an der Uniklinik. Antrag für Dronabinol (THC) (500€ im Monat) gestellt, aber von der TK auch CBD genehmigt bekommen. Im März stationärer Aufenthalt zur Komplexbehandlung dort. Alle echt nett in Freiburg!
Aber dann; Die haben mg mit ml verwechselt! Statt 15mg Dronabinol hat sie pro Gabe 5ml 25% ölige Lösung bekommen. Das waren dann 125mg! Trotz Warnungen von mir und der Apotheke (mon. Kosten lagen dann bei 7500€). Götter in weiß! Macht doch nichts, Krankenkasse zahlt ja!? Wir kennen uns aus! Total arrogant und ignorant! Regine hatte 2 Tage lang dann 250mg (sind knapp 25 Tüten) erhalten; total bekifft. Wir haben es dann wieder runtergefahren. Der Prof. hat den Versuch dann mit Verweis auf Nebenwirkungen beendet.
Ich habe dann ein Paar Tage später nochmal mit unserem Arzt vom Januar telefoniert (der einzig gute, hatte aber Uralaub in dieser Woche); kurz darauf hat sich die Uniklnik telefonisch entschuldigt. Alle Berichte haben wir!
Und keine schnelle Möglichkeit zum langsamen testen für Regine.
Deshalb meine Warnung; Weder Patienten noch Angehörige dürfen sich blind auf die Doktores verlassen! Ihr müsst euch intensiv selbst darum kümmern!!
Nächster Versuch in Heidelberg mit CBD.
mvlg Jörg

Pippilotta

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #8 am: 21. August 2018, 12:09:57 »
@ Jörg
Das ist ja wirklich unglaublich! Ich drücke die Daumen, dass der nächste Versuch positiv verläuft. Wäre schön, wenn du hier davon berichten würdest.
Grüßle Pippilotta
"Wer Tiere quält,
ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertraun.“
Johann Wolfgang von Goethe
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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #9 am: 21. August 2018, 12:36:13 »
Ajo, mer bleiben dran! Haben mittlerweile ne Rechtsanwältin, alldieweil wir noch keine schriftliche Entschuldigung haben und die ein oder andere Beschreibung im Bericht so nicht stimmt(Verwechselung wurde schriftlich eingestanden). KK ist informiert und die Epilepsievereinigung (Einfälle Heft) auch.
Am 6. Oktober 18 findet  der Tag der Epilepsie in der Uniklinik Freiburg statt. Ab 10 Uhr. Mit allem rund um die Epilepsie.
Gruß Jörg

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #10 am: 28. August 2018, 11:48:35 »
Bundesregierung erhöht Importmenge für Medizinalhanf
 
Für die Behandlung Schwerkranker mit Hanf hat Bundesgesund­heits­minister Jens Spahn (CDU) die Importmengen aus den Niederlanden deutlich erhöht. Sein niederländischer Kollege Hugo de Jonge sagte Spahn in einem Telefonat zu, künftig bis zu 1,5 Tonnen Cannabis jährlich nach Deutschland zu liefern, bestätigte das Ge­sund­heits­mi­nis­terium in Berlin einen Bericht des Spiegel..   

Mehr: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97413/Bundesregierung-erhoeht-Importmenge-fuer-Medizinalhanf
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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #11 am: 30. August 2018, 19:37:18 »
Hallole,
wir haben nun Regines komplette Patientenakte erhalten und arbeiten uns durch! Wie das in Freiburg dermaßen in die Hose ging, hängt allen zu hoch. Im Antrag zur Kostenübernahme steht "Initial 3x5mg" Dronabinol. Wer dann die geplante Enddosis von 3x5ml einer 25% Lösung (375mg!!) verordnet hat; das versuchen wir rauszufinden!
Gruß Jörg

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #12 am: 30. August 2018, 20:57:32 »
Hallo Jörg,
 
magst Du einen eigenen Erfahrungsthread eröffnen? Dann bleibt das komplett und man kann das leichter verfolgen was geschiecht. :-)
 
LG, Dendrit
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Tiffy

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #13 am: 02. September 2018, 10:11:53 »
Es gibt ja einige Informationsquellen über die Wirkung von THC auf Epilepsie.
Verstehe ich das richtig, dass es in der Medizin in Deutschland nicht möglich ist, dies weiter zu erforschen, weil Cannabis in Deutschland nicht legal ist? Es also in der Medizin nicht möglich ist Forschungen dahingehend vorzunehmen welche Wirkung reines THC auf diese Erkrankung hat.
Die Legalisierung von Cannabis wird in der Politik immer mal wieder angesprochen, doch wirklich entscheiden will sich da niemand! Wahrscheinlich, weil keiner unserer Politiker (sowohl weiblich als auch männlich), den letzten Schritt machen möchte! Vielleicht aus Furcht, dass sie ihres Amtes enthoben werden! Sprich aus Angst um ihre Pension!
Wie würde hier wohl gehandelt werden, wenn Angela Merkel an Epilepsie erkrankt wäre.
Hhmm... vielleicht kein so gutes Beispiel .... Vielleicht würde es erst recht nicht legalisiert werden  ... , (Frühpension)
Sicher gibt es wichtigere Personen....
Wir schaffen das.
Medikation:
Lamotrigin biomo: morgens 250 mg und abends 250 mg
Briviact : morgens 100 mg und abends 100 mg

Tiffy

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #14 am: 02. September 2018, 10:14:45 »
CBD-Öl gibt es in vielen Konzentrationen. Wie hochprozentig sollte, könnte, dürfte, das Öl sein?
Medikation:
Lamotrigin biomo: morgens 250 mg und abends 250 mg
Briviact : morgens 100 mg und abends 100 mg