Autor Thema: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber  (Gelesen 3980 mal)

Cornelia-Admin

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Liebe Forenmitglieder,

in letzter Zeit kam es im Forum vermehrt zu Diskussionen über Cannabis.

Das ist verständlich.

Erfreulicherweise ist es mittlerweile ja bekanntlich in Deutschland ein ein verkehrs- und verschreibungsfähiges Arzneimittel geworden.
Allerdings in engen gesetzlichen Grenzen, die es zu beachten gilt.

Ich wünsche jedem, der darin eine Möglichkeit sieht, eine bislang therapieresistente Epilepsie doch noch in den Griff zu bekommen, von Herzen viel Erfolg.

Aber:
Dies ist ein seriöses Forum, welches einem Arzt gehört. Bitte nehmt darauf Rücksicht und bleibt auf dem Boden der Legalität. Bitte diskutiert hier im Forum keine illegalen Bezugswege, keine illegalen Verwendungsweisen usw.
Vielen Dank für Euer Verständnis.

Und bitte experimentiert nicht auf eigene Faust herum. Abgesehen davon, dass es illegal ist: es ist auch gesundheitlich wirklich riskant und kann Eure Situation durchaus auch erheblich verschlimmern. Vertraut Euch Eurem Arzt an und befolgt seinen Rat.

Ein paar allgemeine Informationen zum Thema verlinke ich unten. Wer seriöse (!) weiterführende Informationen hat, die jemandem ernsthaft auf legale (!) Weise helfen könnten, kann sie gerne in weiteren Beiträgen ergänzen.


Zur rechtlichen Situation:

Die Rechtslage in Deutschland - Information bei Wikipedia

Die Rechtslage in Österreich  - Suchtgiftverordnung § 14 - STand 1.6.2017

Die Situation in der Schweiz - Aargauer Zeitung  19.4.2016

Cannabis als Medizin: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte richtet Cannabisagentur für künftigen Cannabisanbau in Deutschland ein - Pressemitteilung Nr. 7/17


Die medizinische Sicht:

Die Situation aus Sicht der Apotheken ausführlich beleuchtet

https://de.wikipedia.org/wiki/Hanf_als_Arzneimittel

Ärzteblatt Artikel 1. Juni 2017 - Epilepsie: Cannabidiol beugt Anfällen beim Dravet-Syndrom vor
"Die Studie bestätigt damit Medienberichte über spektakuläre Behandlungsergebnisse (wenn auch unter einer Begleitmedikation). Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass die Behandlung nicht bei allen Patienten wirkt. Sie ist zudem nicht frei von Risiken. Es kam häufiger zu schweren Nebenwirkungen (16 versus 5 Prozent) und bei acht Patienten musste die Behandlung abgebrochen werden. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Schläfrigkeit (36 versus 10 Prozent), Appetitlosigkeit (28 versus 5 Prozent) und Durchfälle (31 versus 10 Prozent). Bei einigen Patienten, die gleichzeitig mit Valproinsäure behandelt wurden, kam es zu einem Anstieg der hepatischen Aminotransferase. Devinsky vermutet, dass es zu einer Wechselwirkung beider Wirkstoffe beim Abbau in der Leber kommt."

Wirkt Cannabis zuverlässig gegen Epilepsie? - Artikel in der Ärztezeitung online 15.11.2016: "Sowohl pro- als auch antikonvulsive Effekte"
" – ein zweischneidiges Schwert"

Cannabis und Epilepsien - Information des Epilepsiezentrums der Uniklinik Freiburg


Ein paar englischsprachige Informationsquellen:

http://www.news-medical.net/news/20170419/Cannabidiol-shows-promise-to-reduce-seizures-for-people-with-difficult-to-treat-epilepsy.aspx

https://www.gwpharm.com/epilepsy-patients-caregivers/patients


Liebe Grüße
Cornelia


« Letzte Änderung: 02. Juni 2017, 00:33:46 von Cornelia-Admin »
Ich bin identisch mit Cornelia-etc. :)

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Muschelschubser

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #1 am: 25. Juni 2017, 16:48:30 »
Hallo, ich möchte noch ergänzend die Stellungnahme der DGfE hier einstellen vom April. Ist etwas schwierig zu lesen (Fachchinesisch ...). Grüße von der Muschelschubserin

http://dgfe.org/cweb2/cgi-bin-noauth/cache/VAL_BLOB/6522/6522/1644/Stellungnahme%20zu%20Cannabis-2017-ende.pdf
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aggi61

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #2 am: 26. Juni 2017, 07:29:08 »
Danke - interessant  :-)

Anfänger haben die Arche gebaut - Profis die Titanic ;)

Schlaf - ist das nicht dieser halbherzige Coffeinersatz???

aldente111

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #3 am: 18. Juni 2018, 20:56:58 »
Moin,

gibt es irgendeinen seriösen Arzt in Deutschland (oder Europa), der Epileptikern nach Untersuchung etwas wie Sativex, Dronabinol, Marinol, Nabilon, Nabiximols verschreibt und damit auch Erfahrung hat?
Wir warten sehnsüchtig auf die Zulassung von Epidiolex (reines TBD, ohne THC (Also Whiskey ohne Alkohol), wenn es denn auch hoffentlich für andere Epileptiker wirkt. Solange muss man sich scheinbar irgendwie über Wasser halten.
Warum benötigt das überhaupt eine Zulassung? ist doch natürlich, wie Rapsöl.
https://www.youtube.com/watch?v=YJ1yxEbx1Bg

Hier die News dazu:

https://arznei-news.de/epidiolex/#a091216

ein Auszug:

Cannabidiol-Öl verringert Häufigkeit und Schwere epileptischer Krämpfe
09.12.2016 Cannabidiol-Öl, auch bekannt als CBD-Öl, reduziert Häufigkeit und Schwere von epileptischen Krämpfen bei Kindern und Erwachsenen laut Forschern der Universität Alabama, Birmingham.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Open-Label-Studie mit 42 Kindern und 39 Erwachsenen, die vier oder fünf Krämpfe pro Monat hatten.

Krampfhäufigkeit
Nach einem Monat der Behandlung mit Cannabidiol zeigten 68 Prozent der Patienten mit Epilepsie eine mehr als 25%-ige Reduktion der Krampfhäufigkeit; 58 Prozent hatten eine Reduktion um mehr als 50 Prozent; 36 Prozent erreichten eine Verringerung von mehr als 75 Prozent und 9 Prozent waren krampffrei. Diese Ergebnisse wurden nach drei und sechs Monaten aufrechterhalten, sagte Studienautor Dr. Jerzy P. Szaflarski.

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #4 am: 22. Juni 2018, 01:40:34 »
ist doch natürlich, wie Rapsöl.


Na, mit Rapsöl lässt sich das sicher nicht vergleichen - Natur ist nicht automatisch empfehlenswert. Kommt immer auch auf die Dosierung an. ;-)

Zitat
Hier die News dazu:

https://arznei-news.de/epidiolex/#a091216


Hm, das neueste isses wirklich nicht. Da Du offensichtlich gut im Nachforschen bist, vergiss nicht, den Zeitraum auf "ein Jahr" zu begrenzen. Ebenso darauf achten, Berichte von Gesellschaften oder Einrichtungen über Epilepsie zu lesen, alle anderen können nur das angeben, was in Studien festgestellt wurde.


Ein Bericht von der Schweizerischen Epilepsie-Liga: https://www.epi.ch/page.php?pages_id=1306&language=de
Informationen der Deutschen Liga gegen Epilepsie: http://www.dgfe.org/home/index.html?searchquery=cannabis&searchbutton.x=0&searchbutton.y=0


LG, Dendrit
« Letzte Änderung: 22. Juni 2018, 02:45:18 von Dendrit »
Juvenile Myoklonische Epilepsie

Levetiracetam UCB / Keppra 4x 1.000 mg
Lamictal (Lamotrigin) 200-100-200 mg
Frisium (Clobazam) 0-0-0-5 mg

Citalopram 20-10-0 mg
Valdoxan 0-0-0-12,5 mg

Bisherige: AZA, BBX, CBZ, ETH, LCM, LZP, MSM, PB, PHT, PRM, TPM, VPA

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aldente111

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #5 am: 22. Juni 2018, 08:54:39 »
Moin Dendrit,

vielen Dank für die Hinweise.

Das große Problem was ich sehe mit der Anfallshäufigkeit und den Studien: Mir fehlt der Bezug, ob diese Personen reines CBD bekommen haben, oder eben auf Apothekenstoff angewiesen waren. Also ob die Patienten Mittelchen aus Cannabisblüten bekommen haben, wo THC und CBD vorhanden ist. Das THC die Anfälle provozieren KANN, wie Alk oder Schlafentzug: Unstrittig.

Reines CBD: Da habe ich bisher nichts gesehen, das etwas dagegen spricht. Nur: Wo bekommt man reines CBD? Für mich ist es nicht erreichbar. CBD-Öl gibs von Zig-Herstellern, die keiner kennt mit unbestimmter Qualität. Ich warte sehr auf Epidiolex.

Und wenn jemand etwas mit Cannabis aus der Apotheke versuchen möchte: Rolf Müller aus München hat richtig gute Grafiken dazu. Er nennt übrigens auch THCV als zweite Komponente, die wirksam gegen Epi sein kann.
Er nennt auch die Sorte Bedrolite mit einer Zusammensetzung von 1:9% (THC:CDB).
https://rolf-mueller.org/cannabis/

Offenbar war bei ihm gerade eine Hausdurchsuchung. Da kann man sehen, wo uns Jahrzehnte der Kriminalisierung und die "scheinbare" Verschreibbarkeit hingeführt haben: Zur Einschüchterung von Ärzten, die dann Angst um die Zulassung haben und das Beschlagnahmen von Patientenakten. Jahrzehnte war es Verboten, damit offiziell zu arbeiten. Eine ganz große Farce. Ländern wie Kanada, teilweise USA, Niederlande usw... Welch Segen für die Menschen.

VG

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #6 am: 22. Juni 2018, 14:04:23 »
Mir fehlt der Bezug, ob diese Personen reines CBD bekommen haben, oder eben auf Apothekenstoff angewiesen waren.


Machs einfach wie ich: die Quelle anschreiben. :-)


VG, Dendrit
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TablettenJunky :)

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #7 am: 10. August 2018, 22:02:01 »
Ich werde CBD nun versuchen 30 Tropfen am Tag und bin sehr nervös und gespannt ob es die Wirkung erzielt.

Habe dasRezept aus Bonn bekommen und die Kasse zahlt auch.
Es kostet nur sehr viel. 100gr bekomme ich auf Rezept und die Kosten liegen bei etwa 3000€

Leider stellen dies kaum Apotheken her. Mein ersten kommt aus Frankfurt und kostet an Versicherung Versand 12,99
Bock Apotheke Frankfurt.

Diese wurde von der UNI Bonn getestet welche Qualität an Öl die herstellen.

Ich denke mal das ich es spätestens Montag bekomme und dann nehmen werde.

Muschelschubser

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #8 am: 10. August 2018, 22:16:02 »
Hallo Tablettenjunky, dann berichte mal, das ist ein sehr spannendes Thema. Viele Grüße und viel Erfolg!
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D.e.n.d.r.i.t

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #9 am: 10. August 2018, 23:39:13 »
dann berichte mal,


Ja, unbedingt!!


LG, Dendrit
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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #10 am: 11. August 2018, 15:36:58 »
Hallo Muschelschubser und Dendrit,

vorerst freut es mich mal wieder hier zu sein, nachdem ich einige Zeit weg war.

Ich bin auch eigentlich nur aus diesem Grund wieder her gekommen, da ich mir gedacht habe das es von Interesse sein könnte.
Mir wurde schon auferlegt ständigen Anfallskalender zu führen und eine Art Tagebuch über mein Befinden. Aber dies mach ich eh auf epivista.de

Es ist eine sehr schwieriges Thema da die Öle auf 3 unterschiedlichen wegen hergestellt werden könne, somit die Reinlichkeit unterschiedlich sein kann. Das Herstellungsverfahren wohl auch sehr teuer für die Apotheken ist. Es gibt schwarzes Öl und goldenes  :O
Kompliziert sag ich euch.

Ja ich werde wohl in den nächsten Tage einen Thread eröffnen und versuchen zu berichten. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen.

Dazu auch wie ich an das Öl kam und wie es mit dem Antrag auf Kostenübernahme war Voraussetzungen etc.

TablettenJunky :)

Daniel85

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #11 am: 11. August 2018, 16:49:16 »
Ich sage es mal so, wenn einem wirklich was dran liegt, Cannabis im Rahmen der Epi-Behandlung zu konsumieren, würde ich mich da von Querstellung von Arzt bzw. Krankenkasse/MDK
nicht wirklich aufhalten lassen.

Gibt ja im Darknet genug Bezugsmöglichkeiten über einschlägige Marktplätze. Zumal wohl auch noch günstiger und hochwertiger als den Mist, den man am Bahnhof kaufen kann.
Nicht falsch verstehen, dass soll jetzt keine Verleitung zur Beschaffungskriminalität sein, sondern lediglich eine Alternative.
Lamotrigin  100mg  0-0-1
L-Thyroxin   125mg  1-0-0

TablettenJunky :)

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #12 am: 11. August 2018, 20:12:23 »
Hallo Daniel85,

was du konsumierst oder machen würdest wenn es dir hilft ist aber etwas komplett anderes als das CANNABIS von dem ich rede bzw. hier die Rede ist.

Du redest vom THC, ich vom CBD.
CBD was in der Medizin ja schon länger genutzt wird auch für andere Patienten wie Krebspatienten oder Migräne, Depressionen, Schmerzpatienten.
Es hat die psychoaktive Wirkung wie THC nicht und ist somit gesünder und auch die Suchtgefahr ist nicht vorhanden

CBD ist wie mir beschrieben wurde gerade gut da es zu  99,9% NW frei ist aber die Entspannende Wirkung, wie Entkrampfende hat, worum es sich ja handelt. Heißt aber laut Arzt nicht das es bei jedem eintritt.

Es gibt laut Bonn wohl nur 2 Studien die verlässlich sind was die Medizin angeht. Wissenschaftlich bestätigt aber nich keine.

Süchtig werden ist nicht meine Intention und eine Psychose ebenfalls nicht.

Natürlich ist es nicht einfach mal eben ein Rezept über CBD vom Neuro zu bekommen. Der muss es vertreten können wie die Rechtssprechung es verlangt. Da ich nach 29 Jahren schulisch aus therapiert bin, sagte der Bauer mir in Bonn das er es absolut vertreten kann.

Dennoch wollen wohl viele wie er sagte sofort dieses ÖL.

susili

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #13 am: 11. August 2018, 21:06:38 »
lieber tabletten junky,

ich wünsche dir alles gute für diesen cbd versuch. hoffentlich klappt es.

ganz liebe grüße, susili
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D.e.n.d.r.i.t

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Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #14 am: 12. August 2018, 02:16:46 »
Hallo TJ,

Zitat
Es hat die psychoaktive Wirkung wie THC nicht und ist somit gesünder und auch die Suchtgefahr ist nicht vorhanden.

Ich hab mal einen Bericht über CBD gesehen. Ist das dann die Pflanze, die irgendwas mit "medizin" im Namen hat?

Ja, es ist schwer, anderen verständlich zu machen, dass das unterschiedliche Züchtungen sind. Als das zum ersten Mal im TV (vor Jahren) kam, sagte ich spontan, ich wäre für die Einführung und erntete einen entsetzten Blick von meinem Mann.  :o  Auch später andere. Als jmd. meinte, ob ich ein Drogenjunky werden will, hab ich gesagt, dass ich da nicht infrage käme, aber es soviele gibt, denen es echt helfen könnte.  :D

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