Autor Thema: Keine Anfälle mit Progesteron  (Gelesen 325 mal)

Tiffy

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Keine Anfälle mit Progesteron
« am: 19. Juni 2017, 15:22:00 »
In den letzten Wochen bestätigt sich mir immer wieder, dass meine Anfälle durch den Zyklus beieinflusst werden.
Nach "Nachforschungen" im Internet, habe ich rausgefunden, dass der Progesteron/Östrogenhaushalt die Anfälle positiv/negativ beeinflusst.
Progesteron wirkt somit anfallsvermeidend.
Man liest da einiges über Progesteroncremes die angewendet werden können.
Hat hier jemand schon damit Erfahrungen gemacht?
Ich habe mir direkt einen Termin beim Gyn gemacht, überlege aber, ob ich eine rezeptfreie Progesteroncreme ausprobiere?
Medikation:
Lamotrigin biomo: morgens 300 mg und abends 300 mg
Tavor !!! Leider wieder

Muschelschubser

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Re: Keine Anfälle mit Progesteron
« Antwort #1 am: 19. Juni 2017, 22:07:34 »
Nee, Tiffy, lass das mal lieber. Was soll das bringen mit der Creme? Um mit Adenauer zu sprechen (?): "Keine Experimente"

Grüße von der Muschelschubserin
Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

violet-rain

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Re: Keine Anfälle mit Progesteron
« Antwort #2 am: 27. Juli 2017, 11:10:01 »
Hallo Tiffy,

ich bin auch auf den gleichen Zusammenhang zwischen dem Zyklus und meinen "Minianfällen" gekommen. Die Anfälle sind in Intensität und Ausprägung trotz der Verdoppelung von Lamotrigin von 200 auf 400 gleich geblieben. War dann auch bei meinem Gyn, der meinte aber, es wäre schwer, den genauen Östrogen, bzw. Progesteronwert zu bestimmen, da man da genau wissen müsste, an welchen Zyklustag man sich befindet und  selbst da können diese Werte noch schwanken. Ich habe leider einen etwas unregelmäßigen Zyklus, so dass es noch schwieriger ist.
Einen Östrogenüberschuss zw. Progesteronmangel könne man also nicht wirklich ermitteln.

Wie ist es denn bei dir weitergegangen? Bekommst du was, um den Progesteronspiegel höher, bzw. ausgeglichener zu halten? Falls ja, hat sich was in Bezug auf deine Anfälle verändert, verbessert?

Lg Sandra