Autor Thema: Nächtlicher Anfall  (Gelesen 1081 mal)

Ladybird15

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Nächtlicher Anfall
« am: 25. November 2017, 14:37:53 »
Hallo ihr Lieben,

Bin gerade ziemlich fertig weil ich glaube, dass ich von Mittwoch auf Donnerstag einen nächtlichen Anfall hatte, bin am nächsten Morgen mit zerbissener Wange, krassen Kopfschmerzen aufgewacht und auch sonst tat mir alles weh und ich war den ganzen Tag so fertig und müde. Irgenwie will ich es aber nicht wahr haben weil ich jetzt seit Ende Juni Anfallsfrei war und ich es ja nicht sicher weiß, schlafe allein. Vielleicht gibt es ja einen anderen Grund für die Symptome. Ich war dieses Jahr für eine Zeit in der Psychiatrie und da wurde wild gerätselt und ich hab unzählige ärztliche Meinungen bekommen bezüglich der Epilepsie. Meine EEGs waren eben alle bis auf 1 unauffällig und dann wurde von vielen gesagt es sei alles psychogen. Auch meine Neurologin find das jetzt logischer weil ich eine PTBS habe. Noch hab ich aber beide Diagnosen, psychogen und epileptisch. Habe fokale und Grand Mals. Die Fokalen äußern sich durch ein Taubheitsgefühl links meist nur der ganze Arm, seltener die ganze Linke Seite. Nach den Grand Mals war meine linke Seite immer fast wie gelähmt für etwa eine halbe bis eine Stunde. Diesmal hab ich da aber nichts gemerkt. Ich hab mich eigentlich schon mit dem Stempel psychogen abgefunden aber mir wurde gesagt, dass psychogene Anfälle nichts nachts passieren. Hab an dem Abend zum ersten Mal 80mg Dominal genommen weil ich zur Zeit extreme Schlafstörungen habe. Ich bin auf Lamotrigin eingestellt 225 mg am Tag und nehme noch Atosil (100mg am Tag). Jetzt steh ich etwas in der Zwickmühle weil ich ohne medikamentöse Hilfe einfach nicht schlafen kann aber wenn ich jetzt davon wieder Anfälle bekomm ist das ja nichts. Was meint ihr, war das überhaupt ein Anfall? Und soll ich jetzt lieber das Dominal weglassen oder nicht?

LG Ladybird15

Muschelschubser

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Re: Nächtlicher Anfall
« Antwort #1 am: 26. November 2017, 23:26:28 »
Hallo Ladybird, wir sind ja keine Ärzte hier, ich würde lieber Deinen Arzt fragen. Nächtliche Anfälle kann man wirklich immer erst hinterher rekonstruieren, ich hatte jetzt auch kürzlich einen (ohne Schlafmittel). Wurde bei Dir mal ein Langzeit-EEG gemacht? Vielleicht würde das einen Aufschluss geben?

Grüße von der Muschelschubserin
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Ladybird15

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Re: Nächtlicher Anfall
« Antwort #2 am: 03. Dezember 2017, 21:06:02 »
Ich weiß, dass ihr keine Ärzte seid war nur so krass verunsichert und immer dann ist ausgerechnet der Neuro im Urlaub :D
Naja war in einer Epi-Ambulanz da wurd ein Langzeit EEG erstmal als unnötig angesehen, jedenfalls im Moment, gut aber das war auch noch bevor es jetzt wieder los ging. Hatte jetzt nach dem GM in der Nacht noch einen fokalen und hab mir dabei meinen Fuß gebrochen :( Der Arzt im KH meinte nur andere brechen sich Wirbel an, Sie meinen ja gar nicht was ich schon alles gesehen habe.
Am Dienstag hab ich endlich nen Neurotermin

Lieben Gruß Ladybird15

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Re: Nächtlicher Anfall
« Antwort #3 am: 08. Dezember 2017, 23:05:10 »
Hallo Ladybird, wie war es beim Neuro? Geht es dem Fuß schon besser? Grüße von der Muschelschubserin
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Re: Nächtlicher Anfall
« Antwort #4 am: 10. Dezember 2017, 16:08:20 »
Hallo Muschelschubser,

Danke für's Erkundigen. Der Termin beim Neuro war gut. Sie hat endlich mal den Strich gezogen und gesagt sie ändert da jetzt nichts mehr an der Diagnose Epi. Sie meinte kann ja gut sein, dass ich auch psychogene Anfälle hatte aber das tut ihrer meiner nach nichts zur Sache weil ein Anfall nachts definitiv nicht psychogen ist.
Sie hat mich aufdosiert und seitdem fühl ich mich besser und es war auch nichts mehr.

Fuß tut leider weh und mit Krücken im Winter is biscchen blöd aber man gewöhnt sich dran.
Wie heißt es so schön aufstehen, Krone richten und weitergehen - in meinem Fall oft hüpfen gerade  ;D

Lieben Gruß