Autor Thema: Verkalkungen im Gehirn?  (Gelesen 1383 mal)

Berit99

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Verkalkungen im Gehirn?
« am: 17. Dezember 2017, 23:22:26 »
Hallo ihr Lieben, mein Name ist Berit und ich bin ganz neu hier und noch etwas unbeholfen. Meine Epilepsie wurde vor 4 Jahren diagnostiziert (ich.bin jetzt 18). Damals wurde im Rahmen der Diagnose ein CT gemacht welches unauffälig war. Nun habe ich vor kurzen den Arzt gewechselt, dieser schaute sich das CT auch nochmal an und bestätigte die Meinung. ALLERDINGS erwähnte er, dass man Verkalkungen meines Gehirnes sehen könnte das aber nicht dramatisch sei. Nachdem ich jetzt google dazu befragt habe (hätte ich lieber nicht tun sollen) habe ich total Angst weil Verkalkungen im Gehirn dort mehrfach  in Zusammenhang gebracht werden mit Demenz! Hat jemand von euch dazu Erfahrungen gemacht?

Mela94

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Re: Verkalkungen im Gehirn?
« Antwort #1 am: 18. Dezember 2017, 01:42:09 »
Heyyy
Also mit Verkalkungen und Demenz kenne ich mich nicht aus
Aber eins weiß ich genau, laut Google wäre ich schon längst tot  *lach*
Nie im Internet gucken egal sss ist lieber zum Arzt gehen

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Verkalkungen im Gehirn?
« Antwort #2 am: 17. April 2018, 17:49:25 »
Hallo Berit,


hast Du mittlerweile näheres erfahren können?


LG, Manuela
Juvenile Myoklonische Epilepsie

Levetiracetam UCB / Keppra 4x 1.000 mg
Lamictal (Lamotrigin) 200-100-200 mg
Frisium (Clobazam) 0-0-0-5 mg

Citalopram 20-10-0 mg
Valdoxan 0-0-0-12,5 mg

Bisherige: AZA, BBX, CBZ, ETH, LCM, LZP, MSM, PB, PHT, PRM, TPM, VPA

https://epilepsie.jimdo.com/sudep

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Verkalkungen im Gehirn?
« Antwort #3 am: 18. April 2018, 14:11:45 »
Hallo!


Mich hat das sehr interessiert und habe die Alzheimer Forschung Initiative angeschrieben. Die Antwort:


Bei den Plaques bei der Alzheimer Krankheit handelt es sich um Beta-Amyloid - Eiweiß. Es ist somit eine Eiweißablagerung und keine Verkalkung. Durch die Verkalkung wird die Durchblutung im Gehirn beeinträchtigt.


Der Dr. empfahl, dass es wichtig ist, nochmal den Arzt auf diesen Befund anzusprechen. Evtl. kann die Änderung mit "Lebensstilfaktoren" (Ernährung, Sport) Abhilfe geschaffen werden.


Mir fiel ein, dass ein ehemaliger Doc von mir vermutete, dass eine Durchblutungsstörung der Grund für meine Epilepsie ist und bekam neben einem Antiepileptikum ein Magnesiumpräparat.


Im Laufe der Zeit stellte es sich dann raus, dass es bei mir keine Durchblutungsstörung war und das Präparat wurde abgesetzt. Ich würde auch nicht empfehlen, ohne Wissen des Arztes Magnesium zu nehmen, denn ist eine Sättigung erreicht, dann gibt's womöglich Durchfall. Also eine richtige Dosierung kann der Arzt geben.


LG, Manuela
Juvenile Myoklonische Epilepsie

Levetiracetam UCB / Keppra 4x 1.000 mg
Lamictal (Lamotrigin) 200-100-200 mg
Frisium (Clobazam) 0-0-0-5 mg

Citalopram 20-10-0 mg
Valdoxan 0-0-0-12,5 mg

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