Autor Thema: Cannabis  (Gelesen 1683 mal)

katharina36

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Cannabis
« am: 20. April 2018, 19:04:54 »
Hallo

Hat jemand schon die Erfahrung mit Cannabis gemacht?

Katharina

AE

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Re: Cannabis
« Antwort #1 am: 23. April 2018, 12:24:46 »
Wäre gerne mit im Informationsfluss, da ich bisher noch keinen arzt getroffen hatte der positiv von überzeugt war. Lg

Pinkbullet84

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Re: Cannabis
« Antwort #2 am: 24. April 2018, 00:33:49 »
Also dann äußere ich mich dazu mal...
 ähmm Joah also ich kiffe seit ca. 20 Jahren mit pausen dazwischen (in denen es mir saudreckig ging) und sage jetzt mal nur soviel. ..
Ich bin nicht süchtig, kann es von heut auf morgen lassen , was ich auch schon oft getan hab...
aber ich will nicht  :dance:
Mein Arzt im kh riet mir sogar an! es mir verschreiben zu lassen da es bei mir deutlich anfallsreduzierent ist
 ..gerne doch ich sag nicht nein  8-)

Aber genug...ich will hier nix verherrlichen,  jeder hat seine Meinung dazu und jeder reagiert anders...

Austausch daher lieber per pn   :-))) um hier keine Diskussionen zu entfachen..
Ich sag nur immer..
Bier macht dick, Schnaps macht krank...ich bin ein Kiffer , Gott sei Dank !  :dance:

MfG
Jule
"Ein Leben ohne Katze ist möglich -
Aber sinnlos "
(Johann Wolfgang von Goehte)

katharina36

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Re: Cannabis
« Antwort #3 am: 29. April 2018, 21:13:16 »
Hallo

Würde das cannabis süchtig machen,und muss man alle Tabletten rausnehmen?

LG Katharina

Morti

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Re: Cannabis
« Antwort #4 am: 30. April 2018, 00:31:02 »
Hallo,
 
ich finde dieses Thema auch hoch interessant. Ein großes Problem ist es, daß die bisherigen Studien nur begrenzt aussagekräftig zu dieser Pflanze sind. Bekannt ist, daß zwei Bestandteile (von vielen unerforschten Bestandteilen) eine durchaus nützliche Wirkung erzielen können. Ich beziehe mich hier auf THC und CBD.  Ich würde eine gut konziperte Studie auch befürworten.

ps: Ich gehe davon aus, daß diese Substanzen als Ergänzung zum Einsatz kommen könnten, da die Wirkung zeitlich begrenzt ist. Das sollte aber das geringere Problem sein. Hauptsache, es gibt eine positive und vertretbare Wirkung.

Suchtproblematik: Bei Antikonvulsiva gibt es eine Ein- und Ausdosierung. Ist das nicht typisch für den Umgang mit psychoaktiven Substanzen (sprich: Drogen) ??? Wie oft setzte ich eine solche Substanz ein? Warum setze ich sie ein? Das kann sehr tiefgründig werden und muß jeder für sich persönlich herausfinden. Jeder ist einmalig und muß seinen persönlichen Weg finden (eine Allheilformel zu finden ist mehr eine Illusion).

MfG Morti  ;)

aldente111

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Re: Cannabis
« Antwort #5 am: 16. Mai 2018, 19:19:13 »
Hallo,

was ich gefühlt dazu beitragen kann:

Bei einem Anfall meiner Freundin tue ich folgendes:

Freundin sichern, alles zusammensuchen: Verdampfer, CBD-Öl, Tavor.
Verdampfer an machen (ist stets befüllt mit Gras, habe ich extra dafür gekauft), wenn Sie durch die Nase einatmetet: Verdampfer ran, 3-4 tiefe Atemzüge.
CDB-Öl in den Mund träufeln, Tavor-Schmelzie 2,5 mg in die Backentasche.

Gefühlt, von uns beiden, ist meine Freundin deutlich schneller wieder "fit". Die Sprache, die über Stunden sonst nicht ordentlich ist, ist in 10 Minuten wieder voll da. Die Verwirrtheit ist schnell abgeklungen.
Wir haben das auch mit Ärzten besprochen. Teilweise besteht keine Erfahrung, teilweise gibt es auch unterschiedliche Ergebnisse: Von Anfallshäufung bist Minderung ist alles dabei. Siehe auch: Uni Freiburg
https://www.uniklinik-freiburg.de/epilepsie/ueber-epilepsie/cannabis-und-epilepsien.html

Was man ebenso noch testen kann: Antikonvulsive Nahrungsergänzung wie Curcumin / Kurkuma etc.

Zum antikonvulsiven Inhalieren konnte ich Sie nicht überzeugen.

Viele Grüße

aldente111

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Re: Cannabis
« Antwort #6 am: 16. Mai 2018, 19:24:21 »
Ach ja:

Du musst unterscheiden zwischen TBD und THC. Beides solle Effekte haben.

Gras: TBD+THC

TBD-Öl: Frei verkäuflich als Nahrungsergänzug. Macht weder süchtig, noch wirkt es psychogen.

THC: Kann süchtig machen (wie alles..:Schokolade, Bier, Nikotin, Crack, Koks, XTC, Computerspiele, Sex, Geld und sonstiges)... Es ist stets ein Ding, wie empfindsam Du darauf bist und wie stark auch Deine Persönlichkeit ist und auch die Rezeptoren im Gehirn.

Fang doch einfach mit 15 % TBD-Öl an und schau, was passiert.
« Letzte Änderung: 16. Mai 2018, 19:27:25 von aldente111 »

Pippilotta

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Re: Cannabis
« Antwort #7 am: 16. Mai 2018, 20:14:38 »
Eine Bekannte von mir (mit Epi) kifft zeitweise echt heftig viel. Dies führt bei ihr regelmäßig zu kleineren Anfällen, aber auch nicht selten zum GM. Es nützt nix, sie kifft weiter. Erst wenn sie bei einem GM heftig stürtzt und nachher unter Verletzungen, Prellungen und Zungenbiss leidet, lässt sie für eine Weile die Finger davon. Ich bin nicht generell gegen Cannabis-Konsum, meiner Bekannten jedoch bekommt es nicht. Sie ist auf jeden Fall süchtig, das sagt sie selbst auch.
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aldente111

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Re: Cannabis
« Antwort #8 am: 16. Mai 2018, 20:25:35 »
Was passiert denn, wenn Sie mal gar nicht kifft? Ist es dann weg?

Das bestätigt die Meinung der Ärzte: Bei manchen ist es gut und hilft, bei manchen isses schlecht. Genauso wie mit Medis: Bei einem Hilft Lamo, beim Anderen Valporat... So isses eben.
Und auch Hier: TBD und THC unterscheiden.

Und Deine Freundin: Hossa. Bei dieser umgekehrten Wirkung: Da würde ich aber schauen, das Sie so ein Suchtpflaster bekommt oder sich mal an einen Entzug denkt (bzw. Baclofen etc, wenn der Arzt dies bejaht) .
GM / kleine EPI von Kiffen: Da würde ich sowas von über mein Leben nachdenken. Aber nun gut. Da steckt man nicht drin.

Pippilotta

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Re: Cannabis
« Antwort #9 am: 16. Mai 2018, 20:40:39 »
Wenn sie nicht kifft ist sie tatsächlich fast anfallsfrei. Es sei denn, sie schläft sehr wenig oder trinkt zu viel.
Ja, da steckt man nicht drin...Wie gesagt, ihr ist schon klar, dass sie süchtig ist. Der Arzt würde einen Entzug auf jeden Fall bejahen, aber wenn sie nicht will, bringt es nix.
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devadder1967

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Re: Cannabis
« Antwort #10 am: 22. August 2018, 19:39:15 »
Huhu, die Wirkstoffe nennen sich THC (Dronabinol) und CBD (Cannabidiol). Ersteres läuft unter Drogen; das zweite ist ein Nahrungsergänzungsmittel (da es nicht berauschend wirkt). Aber wenn du deiner Freundin 2,5mg Tavor gibst, isses kein Wunder wenn es ihr danach "anders" geht! Aufpassen!!
Gruß Jörg