Autor Thema: Könnte ein Magenbypapss schuld sein, dass Epilepsie schlimmer wurde?  (Gelesen 532 mal)

Toadstool

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Heute morgen brannte mir eine Frage unter den Fingernägeln die ich aber nicht im Bereich für angehörige schreiben wollte.

Zunächst: Ich selbst bin nicht von Epilepsie betroffen, aber mein Bruder ist es. Er lebte sehr lange halbwegs gut mit der Epilepsie, die Anfälle waren teil seines Lebens aber nicht sein Alltag.

Das änderte sich, vorallem 2017 wurde es sehr auffällig, die anfälle nahmen und nehmen rapide zu. Vor 2017 habe ich noch keinen Überblick, er verschwieg der Familie (wir sind alle erwachsen und wohnen nicht mehr zuhause) sehr oft seine anfälle.

Gegen ende 2016 bekam er eine Magenbypass OP,  und hat einiges an gewicht verloren. Seit dem hatte er sehr oft mit durchfall und erbrechen zu kämpfen. Jetzt frage ich mich.. hmm.. zusammenhang??

Das Problem ist.. auch hier wissen wir nicht wie oft und welche Probleme er da nun genau hatte. Das weiß ich aber morgen. Ich hab seine komplette Krankenakte hier zum sortieren. Könnte da ein Zusammenhang bestehen? Aber das wäre doch zu einfach, oder? Wann immer er zu einem Arzt kommt, teilt er, sobald er es kann, direkt mit dass er ein Magenbypass hat und seine Epilepsie bekannt ist.

Ich denke mir, vielleicht gibt es hier leute die Erfahrung haben damit, beim Arzt ansprechen explizt werde ich das Thema natürlich.

Lena2911

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An dem Magenbypass liegt es vielleicht nicht direkt, aber du sagst, dass er sich oft erbricht und Durchfall hat?
So können natürlich die Medikamente nicht mehr richtig wirken, weil sie nicht vom Körper genug aufgenommen wurden.