Autor Thema: Zuckungen  (Gelesen 779 mal)

panda

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 307
Zuckungen
« am: 31. Juli 2018, 17:04:09 »
Hallo,

Junior hat seit einiger Zeit wieder das Zucken mit den Händen. Es ist noch nicht so schlimm, wie vor etwa einem 3/4 Jahr. Damals fiel ihm auch schon was aus der Hand, denn es zuckte auch der Arm. Damals meinte der Arzt, es könnten NW sein.
Wir dachten an Fycompa. Damals nahm er wie auch jetzt 8mg. Zwischendurch hatte er 10 und 12mg. Allerdings waren da die Zuckungen nicht.
Was seit damals ist, nach dem Grandmal, also in der Schlafphase zucken die Arme und Beine abwechselnd vom Körper weg.
Gibt es da doch einen Zusammenhang?
Die Anfälle haben sich in den Jahren immer mal verändert.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder eine Erklärung für die Zuckungen?

panda

Mela94

  • ... hat sich hier gut eingelebt.
  • **
  • Beiträge: 55
Re: Zuckungen
« Antwort #1 am: 31. Juli 2018, 17:26:23 »
Hallo panda, ich habe selber diese Zuckungen seit der Pubertät, bis zur Schwangerschaft kamen noch Grand mal Anfälle und verstehe dich und weiß gut was du meinst.
Meine Zuckungen sind viel zurück gegangen seit dem ich Medikamente nehmen, nur ist es nie ganz weggegangen, in der Schwangerschaft habe ich leveteracetam genommen und ich hatte monatelang Ruhe mit den Zuckungen, aber da sie die großen Anfälle nicht verhindern konnten musste ich die Medikamente wechseln. Ich kann euch nur raten genug zu schlafen, einen geregelten Ablauf am besten und wenn dein Kind aufsteht dann immer langsam, denn wenn ich mich nach dem aufstehen erschrecke oder ganz schnell aufstehe bekomme ich Zuckungen. Und natürlich Stress vermeiden, ist leicht zu sagen ich weiß. Sonst kann ich dir leider nicht mehr  helfen. Alles gute und liebe Grüße :)

D.e.n.d.r.i.t

  • Moderator
  • ... schreibt sich die Finger wund im Epi-Netz.
  • *****
  • Beiträge: 4.984
    • SUDEP
Re: Zuckungen
« Antwort #2 am: 31. Juli 2018, 19:40:13 »
Hallo Panda,


mir fiel spontan ein, dass ein Kind im Wachstum ist und da kann es leicht vorkommen, dass der Wirkstoff nicht mehr ausreichend deckt und aufdosiert werden müsste. Bei nem Erwachsenen kann man leichter sagen, die und die Menge ist zuviel, ist bei einem Kind nicht immer leicht.


LG, Dendrit
Juvenile Myoklonische Epilepsie

Levetiracetam UCB / Keppra 4x 1.000 mg
Lamictal (Lamotrigin) 200-100-200 mg
Frisium (Clobazam) 0-0-0-5 mg

Citalopram 20-10-0 mg
Valdoxan 0-0-0-12,5 mg

Bisherige: AZA, BBX, CBZ, ETH, LCM, LZP, MSM, PB, PHT, PRM, TPM, VPA

https://epilepsie.jimdo.com/sudep

Mela94

  • ... hat sich hier gut eingelebt.
  • **
  • Beiträge: 55
Re: Zuckungen
« Antwort #3 am: 31. Juli 2018, 20:38:07 »
Hallo dendrit, ich sehe du hast die gleiche Art von Epilepsie wie ich und wollte mal fragen ob du gut eingestellt bist ?

panda

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 307
Re: Zuckungen
« Antwort #4 am: 01. August 2018, 20:22:44 »
Danke für eure Antworten. Mein Sohn ist schon erwachsen.

D.e.n.d.r.i.t

  • Moderator
  • ... schreibt sich die Finger wund im Epi-Netz.
  • *****
  • Beiträge: 4.984
    • SUDEP
Re: Zuckungen
« Antwort #5 am: 02. August 2018, 01:37:43 »
Uups.  <-(
Juvenile Myoklonische Epilepsie

Levetiracetam UCB / Keppra 4x 1.000 mg
Lamictal (Lamotrigin) 200-100-200 mg
Frisium (Clobazam) 0-0-0-5 mg

Citalopram 20-10-0 mg
Valdoxan 0-0-0-12,5 mg

Bisherige: AZA, BBX, CBZ, ETH, LCM, LZP, MSM, PB, PHT, PRM, TPM, VPA

https://epilepsie.jimdo.com/sudep

panda

  • ... gehört hier zum lebenden Inventar.
  • ****
  • Beiträge: 307
Re: Zuckungen
« Antwort #6 am: 02. August 2018, 22:48:50 »

Habe in einem anderen Beitrag etwas Passendes gefunden.
Ladybird hat dort Eisenmangel als Ursache für solche Zuckungen gegeben.
Wir haben vor kurzem die Ergebnisse von der letzten Blutabnahme bekommen, Junior ist an der Grenze zur Blutarmut.
Er soll auf die Ernährung achten. Allerdings hat er auch ein Neuroleptika, das Anämie als NW hat.
Wir werden das mal beobachten.