Autor Thema: Cannbidiol - CBD ÖL  (Gelesen 2299 mal)

TablettenJunky :)

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Cannbidiol - CBD ÖL
« am: 10. August 2018, 22:02:01 »
Ich werde CBD nun versuchen 30 Tropfen am Tag und bin sehr nervös und gespannt ob es die Wirkung erzielt.

Habe dasRezept aus Bonn bekommen und die Kasse zahlt auch.
Es kostet nur sehr viel. 100gr bekomme ich auf Rezept und die Kosten liegen bei etwa 3000€

Leider stellen dies kaum Apotheken her. Mein ersten kommt aus Frankfurt und kostet an Versicherung Versand 12,99
Bock Apotheke Frankfurt.

Diese wurde von der UNI Bonn getestet welche Qualität an Öl die herstellen.

Ich denke mal das ich es spätestens Montag bekomme und dann nehmen werde.

Muschelschubser

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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #1 am: 10. August 2018, 22:16:02 »
Hallo Tablettenjunky, dann berichte mal, das ist ein sehr spannendes Thema. Viele Grüße und viel Erfolg!
Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #2 am: 10. August 2018, 23:39:13 »
dann berichte mal,


Ja, unbedingt!!


LG, Dendrit
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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #3 am: 11. August 2018, 15:36:58 »
Hallo Muschelschubser und Dendrit,

vorerst freut es mich mal wieder hier zu sein, nachdem ich einige Zeit weg war.

Ich bin auch eigentlich nur aus diesem Grund wieder her gekommen, da ich mir gedacht habe das es von Interesse sein könnte.
Mir wurde schon auferlegt ständigen Anfallskalender zu führen und eine Art Tagebuch über mein Befinden. Aber dies mach ich eh auf epivista.de

Es ist eine sehr schwieriges Thema da die Öle auf 3 unterschiedlichen wegen hergestellt werden könne, somit die Reinlichkeit unterschiedlich sein kann. Das Herstellungsverfahren wohl auch sehr teuer für die Apotheken ist. Es gibt schwarzes Öl und goldenes  :O
Kompliziert sag ich euch.

Ja ich werde wohl in den nächsten Tage einen Thread eröffnen und versuchen zu berichten. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen.

Dazu auch wie ich an das Öl kam und wie es mit dem Antrag auf Kostenübernahme war Voraussetzungen etc.

TablettenJunky :)

Daniel85

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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #4 am: 11. August 2018, 16:49:16 »
Ich sage es mal so, wenn einem wirklich was dran liegt, Cannabis im Rahmen der Epi-Behandlung zu konsumieren, würde ich mich da von Querstellung von Arzt bzw. Krankenkasse/MDK
nicht wirklich aufhalten lassen.

Gibt ja im Darknet genug Bezugsmöglichkeiten über einschlägige Marktplätze. Zumal wohl auch noch günstiger und hochwertiger als den Mist, den man am Bahnhof kaufen kann.
Nicht falsch verstehen, dass soll jetzt keine Verleitung zur Beschaffungskriminalität sein, sondern lediglich eine Alternative.
Lamotrigin  100mg  0-0-1
L-Thyroxin   125mg  1-0-0

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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #5 am: 11. August 2018, 20:12:23 »
Hallo Daniel85,

was du konsumierst oder machen würdest wenn es dir hilft ist aber etwas komplett anderes als das CANNABIS von dem ich rede bzw. hier die Rede ist.

Du redest vom THC, ich vom CBD.
CBD was in der Medizin ja schon länger genutzt wird auch für andere Patienten wie Krebspatienten oder Migräne, Depressionen, Schmerzpatienten.
Es hat die psychoaktive Wirkung wie THC nicht und ist somit gesünder und auch die Suchtgefahr ist nicht vorhanden

CBD ist wie mir beschrieben wurde gerade gut da es zu  99,9% NW frei ist aber die Entspannende Wirkung, wie Entkrampfende hat, worum es sich ja handelt. Heißt aber laut Arzt nicht das es bei jedem eintritt.

Es gibt laut Bonn wohl nur 2 Studien die verlässlich sind was die Medizin angeht. Wissenschaftlich bestätigt aber nich keine.

Süchtig werden ist nicht meine Intention und eine Psychose ebenfalls nicht.

Natürlich ist es nicht einfach mal eben ein Rezept über CBD vom Neuro zu bekommen. Der muss es vertreten können wie die Rechtssprechung es verlangt. Da ich nach 29 Jahren schulisch aus therapiert bin, sagte der Bauer mir in Bonn das er es absolut vertreten kann.

Dennoch wollen wohl viele wie er sagte sofort dieses ÖL.

susili

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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #6 am: 11. August 2018, 21:06:38 »
lieber tabletten junky,

ich wünsche dir alles gute für diesen cbd versuch. hoffentlich klappt es.

ganz liebe grüße, susili
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D.e.n.d.r.i.t

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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #7 am: 12. August 2018, 02:16:46 »
Hallo TJ,

Zitat
Es hat die psychoaktive Wirkung wie THC nicht und ist somit gesünder und auch die Suchtgefahr ist nicht vorhanden.

Ich hab mal einen Bericht über CBD gesehen. Ist das dann die Pflanze, die irgendwas mit "medizin" im Namen hat?

Ja, es ist schwer, anderen verständlich zu machen, dass das unterschiedliche Züchtungen sind. Als das zum ersten Mal im TV (vor Jahren) kam, sagte ich spontan, ich wäre für die Einführung und erntete einen entsetzten Blick von meinem Mann.  :o  Auch später andere. Als jmd. meinte, ob ich ein Drogenjunky werden will, hab ich gesagt, dass ich da nicht infrage käme, aber es soviele gibt, denen es echt helfen könnte.  :D

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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #8 am: 12. August 2018, 14:13:29 »
Zitat
Ich hab mal einen Bericht über CBD gesehen. Ist das dann die Pflanze, die irgendwas mit "medizin" im Namen hat?

Hallo Dendrit,

ob da das Wort "Medizin" drin steckt weiß ich nicht, ich weiß nur so wie es mir erklärt wurde in Bonn das es sehr viele verschiedene Cannabis-Pflanzen gibt. Mit unter THC (Tetrahydrocannabinol) oder auch CBD (Cannabidiol). Das CBD hat eine sehr geringe THC-Menge und ist somit auch hier legal. Dazu hat CBD viele außerordentliche medizinische Eigenschaften.

Wie ich heute aus Bonn mitgeteilt bekam darf jeder Arzt dies verschreiben, da es kein Betäubungsmittelrezept ist. Jeder muss es nur vertreten können das es verschrieben wird dazu ist auch sehr teuer.

Sie Sagte in Bonn ich müsse es vergleichen wie mit Tomaten. Es gibt viele verchd. Tomaten, Fleisch-, Rispen-, Romatomaten usw. Alle haben sie verschd. Mengen an Wirkstoffen, Vitaminen und evtl. auch noch andere Vitamine mehr.

So ist das bei Cannabis ebenfalls, die Pflanzen haben unterschiedliche Wirkungen da nicht alle Stoffe in jeder Pflanze, nicht vorhanden oder in größerer Menge.

Zur INFO:

Man sagte mir, wenn ich das ÖL nicht in der angegebenen Apotheke bestellen will (wegen zu hohen Versand etc.) kann ich es in jeder anderen auch die das herstellen. Generell solle man vorher mal fragen wie lange es schon hergestellt wird, somit die Erfahrungen. 

Quelle: Aussagen der UNI Bonn und
https://www.endoca.com/de/ueber-cbd/wie-wird-cannabidiol-aus-hanf-gewonnen/
« Letzte Änderung: 12. August 2018, 14:16:46 von TablettenJunky :) »

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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #9 am: 12. August 2018, 14:48:25 »
Hallo TJ,


Zitat
So ist das bei Cannabis ebenfalls, die Pflanzen haben unterschiedliche Wirkungen da nicht alle Stoffe in jeder Pflanze, nicht vorhanden oder in größerer Menge.


Klingt logisch. Wenn man an Hanfseil denkt oder auch Stoffe aus Hanf. Irgendeine Firma hat jetzt Schuhe hergestellt, deren Überzug aus Hanf ist. Die wären ja alle high in der Firma und manche würden sich sonst um den Job reißen.  *freuemich*


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Re: Re: Cannabis zu medizinischen Zwecken - und Diskussionen darüber
« Antwort #10 am: 12. August 2018, 17:52:50 »
Hast du vollkommen Recht  :laugh: habe ich auch von gehört.

Ich weiß nur doch das die Frau Dr. M.-H. mir sagte in Bonn:

Klar kannst man mit dem Konsum von THC die Entspannende Wirkung bekommen und auch die Entkrampfende.
Allerdings sagte Sie mir das man sich mit THC wortwörtlich auch psychisch kaputt kiffen kann bzw. es tut.

Ich habe nie gedacht mich damit beschäftigen zu müssen. Jedoch wurden meine Anfälle schlimmer (dauerten länger und haben sich verändert).
Da ich alles schon hatte, aber nichts so wirklich half oder nur befristet, ging mein Gedanke doch einmal diese Richtung.

Irgendwann so denke ich, ist der Mensch an dem Punkt angekommen, wenn nichts zum gewünschten Erfolg führt, nimmt man auch gewissen Risiken in kauf.

TablettenJunky :)

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Cannbidiol - CBD ÖL
« Antwort #11 am: 14. August 2018, 19:56:41 »
Morgen Abend starte ich mit meinem Versuch das Öl auszuprobieren. Ich bin schon sehr gespannt ob es etwas bringt, wie es wirkt, wirkt es wie es soll?
Ich werden zusätzlich zu meiner normalen Medikamention nehmen.

ZEBINIX 800-0-800mg
RIVOTRIL 1,25-0-1,5mg
Phenydan 100-0-150mg (wird weiter reduziert)

Mal schauen ob ich was merke wenn ich an der Enddosis des ÖL's angekommen bin. Klappt es mit der Entspannung? Irgendwie setze ich viel drauf obwohl ich klar weiß das es auch nicht klappen kann.
Aber nach allen Medikamenten & Kombis, mal dieses Risiko eingehen. Was soll schon passieren  ???  :-) Viel hab ich mit zu verlieren. Plan B is dann einfach erstmal zurück zur alten Medikamention.

Ich berichte morgen Abend mal nach der Einnahme und dann weiter. Es wird schnell gehen da ich Täglich 5 Tropfen erhöhen soll auf 30 Tropfen.
Muss auch irgendwie notieren wie ich mich envtl. verändere oder die Wirkung Nebenwirkung sind/ich empfinde. Dazu sehr genau meinen Anfallskalender.

susili

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Re: Cannbidiol - CBD ÖL
« Antwort #12 am: 14. August 2018, 21:46:20 »
lieber tj, ich drücke dir megamäßig die daumen und wünsche dir alles gute bei dem versuch.

möge die macht des positiven denkens mit dir sein!

herzliche grüße, susili
« Letzte Änderung: 14. August 2018, 21:48:48 von susili »
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Muschelschubser

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Re: Cannbidiol - CBD ÖL
« Antwort #13 am: 15. August 2018, 23:35:51 »
Hallo Tablettenjunky, auch von mir alles Gute! Sehr spannend. Nimmst Du damit an einer Art Studie teil? Das wäre doch mal was ...

Grüße von der Muschelschubserin
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Re: Cannbidiol - CBD ÖL
« Antwort #14 am: 17. August 2018, 17:51:09 »
Hallo Tablettenjunky, auch von mir alles Gute! Sehr spannend. Nimmst Du damit an einer Art Studie teil? Das wäre doch mal was ...

Grüße von der Muschelschubserin

Hallo Muschelschubser, spannend ist es in der Tat und ich bin auch sehr gespannt. Noch merke ich nicht wirklich viel nach der Einnahme. Leider ist über das CBD sehr wenig bekannt also wenig Erfahrungsberichte. So muss ich mich selbst beobachten. Von Entspannung, Stimmungslage merke ich noch nicht wirklich viel.

Eine Studie ist es nicht. Man sagte mir in Bonn, es gibt wohl 2 Studien die vielversprechend sind aber nicht wissenschaftlich bewiesen. Trotzdem arbeiten viel Ärzte wohl mit diesen Ergebnissen.
Auf solche NW muss ich dann wohl achten:
Benommenheit und Müdigkeit (sind wohl die größten NW). Weitere häufige Nebenwirkungen waren mehr oder weniger Appetit und Gewichtsänderungen in beide Richtungen sowie Durchfall.

Ich nehme es jetzt erst 3 Tage und es schmeckt im Prinzip nacht nichts. Ölig halt :D ich vermute meins ist auf der Basis von Olivenöl. Wurde mir aber nicht gesagt. Es gibt wohl auch Apotheken die es mit Hanföl herstellen.