Autor Thema: Dosisreduktion Vimpat-jetzt Entzug?!  (Gelesen 541 mal)

Savi

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Dosisreduktion Vimpat-jetzt Entzug?!
« am: 09. September 2018, 14:18:33 »
Moin,
Kann man während der Dosisreduktion eines Medikamentes breit werden? :dance:
Ich bekomme Apydan und Vimpat. Seit ich diese Kombination bekomme, habe ich deshäufigen Doppelbilder, Schwindel, teilweise bin ich unfähig gewesen überhaupt die Wohnung zu verlassen oder zu duschen (keine Ekelgefühle bizte, waschen kann man sich auch ohne Dusche) aus Angst vor Stürzen. Nachdem die Vimpatdosen statt 2mal auf 3mal verteilt worden sind, wurde dies weniger ausgeprägt und seltener. Nur bekam ich stärkere psychische Symptome, die Doppelbilder und der Schwindel wurde zwar besser, nur wenn es auftrat dann immernoch heftig. Für mich und meine Angehörigen war es untragbar.
Nun bekomme ich seit 4 Tagen die Mittagsdosis nicht mehr...mit dem Effekt, dass ich seit 3 Tagen dauerbreit bin. Ich habe ununterbrochen Schwindel, das Gefühk von Watte im Kopp und die Augen sehen verschwommen.
Ich sehe keinen anderen Auslöser als die Dosisreduktion. Der Medispiegel beider Medis ist im niedrigeren therapeutischen Bereich.
Kennt jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir sagen, wie lange diese Symptome anhalten? ??? ???

Im mom bekomme ich Apydan 600-0-900-0 und Vimpat 100-150. Bis vor 4 Tagen Apydan 600-900 und Vimpat 100-50-150-0

Lg Savi
 


Savi

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Re: Dosisreduktion Vimpat-jetzt Entzug?!
« Antwort #1 am: 12. September 2018, 20:18:41 »
...bin heute ohne Termin in die Spezialambulanz gegangen, habe die Ärztin abgepasst und gefragt, ob die Symptome ein körperlicher Entzug sind..Antwort: Ja, ist gut möglich... Ich bin irgendwie schockiert, denn auf solche Probleme hat mich kein Arzt vorbereitet. Ist fast härter als ein Benzo Entzug und es ist erst die geringe Mittagsdosis. Morgens bekomm ich noch 100mg und abends noch 150mg von dem Zeugs. Immerhin bin ich anfallsfrei...das ist das einzig gute daran. Ende des Monats hab ich ein Bett in der Epistation, da gehe ich dieses mal mit  besonders großer Hoffnung, aber auch mit Angst hin

Muschelschubser

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Re: Dosisreduktion Vimpat-jetzt Entzug?!
« Antwort #2 am: 13. September 2018, 22:45:05 »
Hallo Savi, ich nehme auch Vimpat, sehr interessante Erfahrung, die Du da machst ... Alles Gute für Deinen Aufenthalt! Lass mal hören, wie es Dir so ergeht. Viele Grüße von der Muschelschubserin
Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

D.e.n.d.r.i.t

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Re: Dosisreduktion Vimpat-jetzt Entzug?!
« Antwort #3 am: 15. September 2018, 00:37:42 »
Hallo Salvi,

Im mom bekomme ich Apydan 600-0-900-0 und Vimpat 100-150. Bis vor 4 Tagen Apydan 600-900 und Vimpat 100-50-150-0
Also wenn ich das richtig verstehe, bekommst Du zusätzlich 50 mg? Und vorher war die Dosierung 100-0-150-0? Wenn Du mehr bekommst, dann wäre es ja kein Entzug, oder? Warum nicht 100-50-100-0? Das würde sich ja noch eher sinnvoller anhören oder hast Du Dich vertippt?

Find ich auf jeden Fall gut, wenn die genauere Dosisfindung in der Klinik gemacht wird! :-)

LG, Dendrit
Juvenile Myoklonische Epilepsie

Levetiracetam UCB / Keppra 4x 1.000 mg
Lamictal (Lamotrigin) 200-100-200 mg
Frisium (Clobazam) 0-0-0-5 mg

Citalopram 20-10-0 mg
Valdoxan 0-0-0-12,5 mg

Bisherige: AZA, BBX, CBZ, ETH, LCM, LZP, MSM, PB, PHT, PRM, TPM, VPA

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Savi

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Re: Dosisreduktion Vimpat-jetzt Entzug?!
« Antwort #4 am: 15. September 2018, 15:33:38 »
Nein, ich bekomme die Mittagsdosis von 50mg nicht mehr. Seit gestern (haha, da hatte ich einen einfach fokalen anfall) geht es mir etwas besser. Als hätte das Neuronennetz die NW oder die Entzugssymptome oder was das auch immer ist- beruhigt