Autor Thema: Kreislaufprobleme oder Zusammenhang mit Epi?  (Gelesen 595 mal)

kerzchen

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Kreislaufprobleme oder Zusammenhang mit Epi?
« am: 26. September 2018, 18:36:01 »
Hallo zusammen!

Ich hätte aus aktuellem Anlass eine Frage.
Heute Abend wurde mirs ganz kurz auf dem Weg zur Bahn komisch. Für eine Kreislaufübelkeit eigentlich nicht typisch. Ich hatte genug gegessen, getrunken etc.
Es kam unvermittelt.
Ich merkte wie ich benommen irgendwie, wie eine Art "Schwindel", eher ein leichtes Wanken im Zusammenhang mit komischem Gefühl, wie eine Benommenheit... :weirdo: dazu hatte ich noch echt Schwierigkeiten die Treppen hinabzulaufen, musste mich anstrengen.
Nach ca 2-3 Minuten war es wieder vorbei und ich fühlte mich wieder normal.  :huh?:

Hatte das jemand im Zusammenhang mit Epi auch mal? ( Anfälle)?

Viele Grüße kerzchen


Fee34

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Re: Kreislaufprobleme oder Zusammenhang mit Epi?
« Antwort #1 am: 26. September 2018, 19:38:17 »
Hey kerzchen!  :)

Du schreibst 2 bis 3 Minuten dauerte der Spuk! Klingt für mich nicht nach Kreislauf, ehrlichgesagt! Ich kenne Kreislaufprobleme und zumindest bei mir sind die im Normalfall nicht in 2 - 3 Minuten vom Tisch!

Ich würde auf Anfall tippen, vielleicht fokal oder komplex fokal?!?  ???

Nur so ne Theorie von mir, daher gebe ich mal weiter an die Erfahreneren hier im Forum!   :)

Glg Fee

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kerzchen

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Re: Kreislaufprobleme oder Zusammenhang mit Epi?
« Antwort #2 am: 27. September 2018, 17:26:52 »
Danke für deinen Tipp Fee  :allesgut: :allesgut:

Ich glaube das auch eher weil es gesagt keine Auslöser gab..und Kreislauf Beschwerden kenne ich eigentlich auch anders.. ???
Was meinen die anderen noch?

Viele grüße und danke dir Fee  :allesgut:

Elka

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Re: Kreislaufprobleme oder Zusammenhang mit Epi?
« Antwort #3 am: 29. September 2018, 23:53:07 »
Mmmh,
hier kommt eine Antwort, die wahrscheinlich auch diskussionwürdig ist.

Aber bei dem Gedanken muss ich auch an meinen Epileptologen denken, der zu einigen Beschreibungen sagt und auf meine Frage, ob es Auren sein könnten, antwortet: "Kann, muss nicht" ...

Das ist natürlich nicht zufriedenstellend.
Doch zugegebenermaßen sitze ich ja auch oft in der Symptomfalle bzw. Symptomhinterfragung und frage mich dann, ob ich vielleicht zu viel auf "auffällige" Dinge achte.

Jemand ohne Epi hat diese von Dir beschriebenen Auffälligkeiten vielleicht auch, oder jemand mit einer anderen Erkrankung. Und wahrscheinlich würde die Symptomzuschreibung auf die Erkrankung "aufgepappt".

Das soll jetzt nicht komisch klingen oder die BEschwerden gar abmildern, bestimmt nicht.
Wie gesagt frage ich mich ja auch oft: "War das jetzt was".


Gut ist vielleicht, sich die Dinge, Auffälligkeiten, aufzuschreiben um irgendwann vielleicht festzustellen, dass dies gehäuft, gar regelmäßig auftritt, - oder eben nicht.

Ich finde es ganz schwierig mit der Vielzahl an Aurenformen herauszufiltern, was nun Aura ist, was nicht.
Denn per Definition können quasi alle Aufälligkeiten eine Aura sein, jedoch fallen darunter ja auch Dinge, wie sie gesunde oder z.Bsp. psychisch erkrankte Menschen erleben (z.Bsp. gehäufte Deja-Vus, Hitzewallungen, plötzlicher Schwindel, Derealisation etc.). Natürlich sind die Epi-Auren anders gefärbt, aber dies bekommt man, glaube ich, erst mit langer Zeit und gehäuftem Auftreten mit.

Ganz spannend wird die Sache ja auch, finde ich, dass alles, was nach Anfällen ausschaut, auch einen psychosomatischen Ursprung haben kann...

Aber ich möchte hier nicht zu viel in einen Topf werfen, das sind viele Themen auf einmal.

Nur so viel kann ich nach dreizehn Jahren Anfällen sagen: Am Anfang habe ich auch vieles hinterfragt, vielleicht zu viel hineingehorcht, bis ich irgendwann gelassener wurde, erst Auffälligkeiten "ernst" nahm (naja, oder auch nicht  ;D), die gehäuft auftraten und gelassener auch in der Hinsicht, dass selbst ein erfahrener Epileptologe nicht auf alles eine Antwort weiß und ein Fragezeichen häufig leider im Raum stehen bleibt im Sinne: "Kann Aura/Anfall sein, muss nicht" ... Manchmal trat/tritt schon Frustration auf, aber es ist tatsächlich so: Unser Gehirn, genauso aber auch unsere Psyche sind so komplex ... und wenn unser Neuro nicht eben während dieses Zustands neben uns steht und uns beobachtet, wird es wohl schwierig mit der Zuschreibung ..

Entschuldigung, nun habe ich so viel geschrieben, und habe wohl eher tausendfach verunsichert ?
Das war nicht meine Absicht, ich hoffe auch, ich habe mit den Überlegungen keinen Affront ausgelöst?

Einen schönen Abend,
Elka


Mela94

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Re: Kreislaufprobleme oder Zusammenhang mit Epi?
« Antwort #4 am: 01. Oktober 2018, 22:51:34 »
Ich habe diesen Schwindel ständig, der kommt plötzlich und verschwindet genauso nach 2-3 Minuten meistens krieg ich dann Panik weil ich denke das ich falle, mache es manchmal dadurch schlimmer, aber ich denke mal das es an den antiepileptika liegt, soll wohl so ne Nebenwirkung sein aber wer weiß das schon genau :)