Autor Thema: Neu hier  (Gelesen 564 mal)

Stefficita

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Neu hier
« am: 27. September 2018, 17:54:47 »
Hallo ihr lieben. Wollte mich kurz vorstellen. Ich bin 33 Jahre jung Mutter von zwei Kindern. Ich habe mich hier angemeldet da meine Mutter nach der Geburt meines jüngeren Bruders an Epilepsie erkrankt ist. Ich kann bis heute nur schwer mit dem Thema umgehen und glaub deswegen auch an einer Art Kindheitstrauma zu leiden. Ein Schritt um dieses besser anzunehmen könnte vielleicht der Austausch mit Menschen mit ähnlichen Schicksalen sein. Ein Versuch ist es wert. Freue mich auf jedenfall das ich dieses forum gefunden habe und hoffe auch regen Austausch. Bei Fragen könnt ihr mir gerne schreiben. Vlg Steffi :)

Pinkbullet84

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Re: Neu hier
« Antwort #1 am: 27. September 2018, 21:24:11 »
Herzlich willkommen im Forum ! :dance:

Schön das du hierher gefunden hast und ich denke du wirst hier auf viele Fragen,  tolle und hilfreiche Antworten bekommen. Auch ich bin äusserst froh darüber dieses Forum gefunden zu haben, um auch mal mit Gleichgesinnten zu sprechen/schreiben.
Du lebst dich bestimmt schnell ein bei uns  *lach*


MfG
Jule


"Ein Leben ohne Katze ist möglich -
Aber sinnlos "
(Johann Wolfgang von Goehte)

Meditester

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Re: Neu hier
« Antwort #2 am: 28. September 2018, 10:29:16 »

Hallo Steffi!

Es finden zum Glück Viele dieses Forum.
Sehr hilfreich ist es für Alle.
Selbst ich als Epi-Betroffene hatte unzählige Jahre zu knabbern ehe ich meine Krankheit annahm.
Das äußere Umfeld spielt dabei auch eine Rolle.
Kannst du mit deiner Familie über die Krankheit sprechen?
Und wie geht deine Mutter damit um?

Für Fragen sind wir stets offen und helfen so gut es geht.
Schau auch mal zur Aufmunterung in den Bereich Blödeleien!

Einen regen Austausch hier
wünscht Meditester
Fantasie ist ein Schatz, den dir Keiner nimmt
Auch an eiskalten Tagen trage Wärme im Herzen

Stefficita

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Re: Neu hier
« Antwort #3 am: 28. September 2018, 13:03:39 »
Vielen Dank für die liebe Begrüßung :) freue mich sehr.

Meine Mutter geht damit eher desinteressiert um. Sie ist früher und auch heute noch in Selbstmitleid zerflossen. Da sie weitestgehend Anfallsfrei lebt ist die Epilepsie in den Hintergrund gerückt. Gespräche darüber werden meistens abgewehrt bzw nicht gewollt und es findet ein schneller Themenwechsel statt. Bestes Beispiel sie kämpft seit längeren Zeit schon mit immer wiederkehrenden Schwindelanfallen. Ging soweit das sie dadurch bereits zwei Unfälle mir darauf folgenden OPs hatte. Ist im Straßenverkehr ohnmächtig geworden, Schulter gebrochen, das letzte Mal zuhause. Handgelenk gebrochen. Ich rede mir den Mund fusslig, aber kein einsehen das diese Schwindelanfalle wie sie sie nennt mit der Epilepsie zu tun haben. Keine Einsicht. Lediglich nach dem ersten Krankenhaus Aufenthalt war sie danach auf drängen von mir bei ihrem Neurologen um die Medis zu überprüfen. Resultat wurde neu eingestellt. Aber Schwindel gibt es nach wie vor. Naja mit meiner Familie kann ich leider nur mit meinen Mann reden. Der ist aber als Außenstehender häufig überfordert. Mein Vater ist nach wie vor voll berufstätig als Lkw Fahrer und meistens nicht da. So war es früher so ist es heute. Mein bruder verdrängt das meiste und will nicht viel davon wissen.

Wie geht's du mit der Krankheit um meditester? Wie lebst du im Alltag und bemerkst du Nebenwirkungen/Wesensveraländerungen durch Medikamente?

LG Steffi :)

Maggo

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Re: Neu hier
« Antwort #4 am: 28. September 2018, 15:54:53 »
Hallo Stefficita,
 Natürlich muss man über diese Erkrankung reden.
Als Betroffene als auch als Angehörige, die ja auch in gewisser Weise Betroffene sind.

Habe ich den Text richtig interpretiert, dass deine Mutter Auto fährt? Das sollte sie meiner Einschätzung nach lieber lassen. Nicht nur, weil sie sich gefährdet.

Grüße

Maggo
Ich kam, sah und vergas was ich vorhatte.😐

Stefficita

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Re: Neu hier
« Antwort #5 am: 29. September 2018, 21:57:55 »
Hallo Maggi.
Nein sie darf kein Auto mehr fahren. Sie hatte als ich vielleicht 8 Jahre war oder so einen Anfall am Steuer gehabt und damit den Führerschein verloren.
Ja da hast du recht auch die Angehörigen sind quasi mitbetroffen.