Autor Thema: Elternängste  (Gelesen 1851 mal)

pee

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Elternängste
« am: 21. August 2004, 22:18:05 »
Hallo liebe Eltern und Betroffene

Wie verhält man sich am besten bei einem jungen Erwachsenen mit schweren Sturzanfällen (trozu OP und maximal Therapie)
Es ist eine Gratwanderung zwischen Überbehütung und Leichtsinn. Ich sage mir immer das Leben will gelebt werden --
Bisher hatte Er einen guten Schutzengel.
aber keine Freunde wie andere junge Leute.

Jürgen H.

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Re:Elternängste
« Antwort #1 am: 10. Dezember 2004, 14:27:06 »
Hallo Pee,

ich habe auch die schweren Anfälle. Irgendwann habe ich mit meinen Neurologen mal darüber gesprochen. Der hat mir gesagt und hier zietiere ich ihn Wörtlich "Leute mit ihrer Krankheit haben einen besonderen Schutzengel."!!!

Das kann ich bestästigen. Ich bin die Treppe runtergefallen. Eine Treppe mit einen Schwung. Ich habe noch nicht mal Blaue Flecke gehabt.

Wenn er keine Freunde gefunden hat, kann es auch daran liegen, das er die richtigen noch nicht gefunden hat. Meine Freunde haben immer darüber hinweggesehen und mir dannach geholfen.

Wenn er in eine Disco will, sollte er sich eine Aussuchen die keine Blitzkugel hat. Das ist in Grunde die einzige Einschränkung und kein Alkohol. Man kann auch ohne Alkohol fröhlich werden.

Was sie als Leichtsinn ansehen, ist das Leben kennenlernen. Er muß wissen was er machen kann. Sie sind irgendwann auch nicht mehr da und dann?

Sehen sie, genauso geht es auch normalen Eltern. Ich habe das bei meinen Bruder gesehen, der keine Anfälle hat.

Also bis dann
MFG
Jürgen hey
Wer sich aufgibt, hat Verloren