Autor Thema: Witzige Geschichten zum Schmunzeln  (Gelesen 58791 mal)

ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #30 am: 30. Dezember 2009, 09:10:52 »
Ode an die vergangene Kindheit   


Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, speziell was der Gesetzgeber und die Bürokraten, die Medien und die Informationsgesellschaft uns täglich vorbeten und verbieten, müssten wir alle, die in den Sechzigern bis Mitte der Achziger aufgewachsen sind, längst tot sein...  :P

Unsere Kinderbetten waren mit bleihaltigen Farben bemalt und Formaldehyd sickerte aus jeder Pore. Ganz zu schweigen vom Tapetenleim, dem Kleber des Linoleums oder den PVC-Dämpfen des Stragula. Wasserfeste Filzstifte hatten Ausdünstungen, die benebelten, und wer erinnert sich noch an den leicht salzigen Geschmack des abzuleckenden Tintenkillers?  ::)

Steckdosen, Medizinflaschen, Schranktüren und Schubladen waren noch nicht kindersicher.  :o

Messer, Schere, Gabel und Licht wurden uns zwar verboten, aber meistens mussten wir uns erst einmal daran verletzten, um es zu glauben.  ;D

Unsere Fahrräder, Roller und Rollschuhe fuhren wir ohne Schützer und Helme.
Die Risiken, per Anhalter in den nächsten Ort zu fahren, waren uns unbekannt.

Zum Thema Auto erinnern wir uns weder an einen Sicherheitsgurt, noch an Airbags, ABS oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen im Wagen. :jojo:

Man saß zwar hinten, aber an einem heißen Sommertag gab es doch nichts schöneres, als seinen Kopf aus dem Fenster (das man damals noch komplett runterkurbeln konnte) des fahrenden Autos zu stecken und sich den Fahrtwind ins Gesicht blasen zu lassen, so dass man kaum noch Luft bekam.  :D

Wasser haben wir direkt aus dem Gartenschlauch getrunken und nicht aus einer Flasche. :dance:

Wahnsinn … Wir aßen fettige Schmalznudeln und frischgebackenes Brot mit fingerdick Butter drauf; dazu gab es überzuckerte Limonaden oder künstlich gefärbtes Tri Top. Dick geworden sind wir deswegen nie, weil wir immer draußen waren. Wir haben zu fünft aus einer Limoflasche getrunken- und es ist tatsächlich keiner daran gestorben. :o

Wir haben stunden- und tagelang an Seifenkisten oder ähnlichen Gefährten geschraubt, die wir aus rostigem Schrott und splitterigem Holz konstruiert hatten. Dann sind wir den Hügel damit runter gebrettert, nur um festzustellen, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Nachdem wir ein paar Mal in der Böschung gelandet waren, haben wir gelernt, auch dieses Problem zu lösen. ;D

Wir gingen in der Früh raus und haben den ganzen Tag gespielt, höchstens unterbrochen von Essenspausen und kamen erst wieder rein, als es dunkel wurde und man den Fußball nicht mehr richtig sehen konnte. ::)

Wir waren nicht zu erreichen. Keine Handys. ;) Wenn es regnete, spielten wir bei Freunden Monopoly oder Mensch ärgere dich nicht, Mühle oder Dame und bauten mit Matchbox-Autos ganze Städte auf.

Wir hatten weder Playstations oder Nintendo, X-Boxen oder Videospiele, keine PCs, keine 50 Fernsehkanäle oder Surround-Anlagen. Ins Kino zu gehen war ein Ereignis, für das man sich herausputzte und das einem vor Vorfreude den Magen kribbeln ließ. Es gab noch Vorfilme, die immer eine Überraschung waren, weil keiner wusste, was zu erwarten war- und wenn zufällig ein Donald- Duck- oder Micky-Maus-Film dabei war, hatte man das ganz große Los gezogen. :D

Wir hatten Freunde. Wir gingen raus und haben uns diese Freunde gesucht.

Wir haben Fußball gespielt mit allem, was sich kicken ließ, und wenn einer einen echten Lederball hatte, war er der King und durfte immer mitspielen, egal wie schlecht er war. :laugh:

Um im Verein mitspielen zu dürfen, gab es Aufnahmeprüfungen, die nicht jeder bestanden hat. Wer es nicht geschafft hat, lernte mit der Enttäuschung umzugehen. Wir spielten Völkerball bis zum Umfallen und manchmal tat es weh, wenn man abgeworfen wurde. :-\

Wir sind von Bäumen und Mauern gestürzt, haben uns geschnitten, aufgeschürft und haben uns Knochen gebrochen und Zähne ausgeschlagen.
Wir hatten Unfälle. Es waren einfach Unfälle, an denen wir schuld waren.

Es gab niemanden, den man dafür verantwortlich halten konnte und vielleicht sogar noch vor den Kadi zerrte. :jojo:
 
Wer erinnert sich noch an Unfälle? Unsere Knie und Knöchel waren von Frühjahr bis Herbst lädiert, und ein Schienbein ohne blaue Flecke gab es nicht. Wenn wir uns an Brennesseln gebrannt haben oder uns eine Mücke gestochen hatte, haben wir entweder drauf gespuckt oder den Nachbars Hund drüber lecken lassen oder drauf gepinkelt. Geholfen hat alles. ;D

Wir haben gestritten und gerauft, uns gegenseitig eins auf die Nase gegeben und gelernt, damit zu leben und darüber weg zu kommen.

Wir haben Spiele erfunden mit Stöcken und Bällen, haben mit Ästen gefochten und Würmer gegessen. Und obwohl es uns immer wieder prophezeit wurde, haben wir kaum ein Auge ausgestochen, und die Würmer haben auch nicht in uns überlebt.

Wir sind zu einem Freund geradelt, haben an der Tür geläutet und sind dort geblieben, nur um mit ihm zu reden.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere, also haben sie eine Klasse wiederholt. Sie sind nicht durchgefallen, sondern wurden von den Lehrern einfach zurückgestuft. Zensuren bei Proben wurden nie manipuliert, egal aus was für Gründen. Wir waren für unsere Aktionen selbst verantwortlich.

Konsequenzen waren immer zu erwarten, wenn wir ***e gebaut hatten. Der Gedanke, dass ein Elternteil uns rauskloppt, wenn wir mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, war undenkbar. Im Gegenteil: Die Eltern stellten sich auf die Seite des Gesetzes. Stellt euch das einmal vor. >:(

Unsere Generation hat einige der größten Enterpreneure und Erfinder hervorgebracht. Die letzten 50 Jahre waren eine wahre Explosion an Innovationen und Ideen. Wir hatten Freiheit und Zwang, Erfolg und Misserfolg, Verantwortung und Konsequenz. Und wir haben gelernt damit umzugehen.

Erinnere Dich daran, wie Du aufgewachsen bist und Du wirst sehen, was unseren Kindern heute fehlt. Als die Eltern einmal ein Auge zudrückten, anstatt die Kinder mit übergroßer Vorsicht zu erdrücken. Unsere Eltern trauten uns zu, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Meistens hat es geklappt. Die paar Mal, die daneben gingen, zählen wir zu unseren Lebenserfahrungen.

Neuling

  • ... findet sich im Forum zurecht wie in der eigenen Westentasche.
  • ***
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Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #31 am: 30. Dezember 2009, 11:59:41 »
Hallo,
@ragazzi77
Nachtrag zur Ode an die vergangene Kindheit   
Was habe ich Ernie und sein Quietschentchen geliebt!

LG
neuling

ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #32 am: 02. Januar 2010, 10:40:38 »
Ein Tag im Freibad

Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch mein Handtuch, ein Buch, eine Flasche ALDI-Mineralwasser und eine Flasche Sonnencreme ein und setz mich ins Auto. Natürlich müsste ich nicht mit dem Auto fahren. Ich könnte ja auch mit dem Rad fahren. Aber Rad fahren ist genauso zum ***n wie Straßenbahn fahren... und zu Fuß geht nun wirklich nicht.
Also, ich fahre zum Schwimmbad. 
Je näher ich dem Schwimmbad komme, um so größer wird die Zahl der Radfahrer, die mit sonnigem Gemüt kreuz und quer nebeneinander und sowieso überall auf der Strasse herumschlingern, die Sonnenbrille auf der Nase und tonnenweise Krempel im Körbchen, wie zum Beispiel Luftmatratzen, Kühlboxen, Sonnenschirme oder ihren Nachwuchs.

Man könnte glauben, manche wären aus ihren Häusern vertrieben auf dem Weg in die Fremde ... aber nein, sie wollen tatsächlich nur einen Tag ins Schwimmbad.

In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine Geduld rauschen sie also unkoordiniert vor meinem Auto herum... aber ich lasse mich nicht entmutigen und suche einen Parkplatz. Schatten wäre toll. Am besten nicht zu weit weg. Ich suche ungefähr eine halbe Stunde und stelle mich dann siebeneinhalb Kilometer vom Eingang entfernt gegen die Fahrtrichtung im absoluten Halteverbot auf einen sonnendurchfluteten Radweg, den die oben erwähnten Bekloppten komischerweise eisern ignorieren.

Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge. Darunter auch fünf ältere Herren in Team Telekom-Outfits, die lauthals verkünden, dass sie nach 20 Kilometern Rad fahren jetzt noch 25 Bahnen schwimmen werden... Interessante Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins Schwimmbad, mit dem Krankenwagen wieder zurück.

Drei Teenies zwängen sich durch die Reihe nach vorn. Auf meinen freundlichen Hinweis, sie sollten sich doch bitte hinten anstellen, antwortet einer mit einem ebenso freundlichen: "Halt doch die Fresse".

Aber ich freu mich einfach nur weiter auf das kühle Nass und passe nebenbei auf, dass mir im Gedränge keiner den Geldbeutel klaut.

An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf Ermäßigung geltend. Die freundliche Dame bittet mich herein, lässt sich Studentenausweis, Personalausweis, Führerschein, EC-Karte, Organspender-Karte, Impfpass und Geburtsurkunde vorlegen und unterzieht mich einem Lügendetektor-Test. Nachdem das BKA meine Fingerabdrücke überprüft hat gewährt man mir tatsächlich ermäßigten Einlass in den Badespass-Park.

Ich suche mir ein nettes Plätzchen auf der Wiese, lege mein original rotes Tuch auf ein Ameisenloch und eine alte Portion Pommes und freu mich auf den schönen Tag. Die Vöglein singen, die Kinder schreien und die Kids nebenan erfreuen das ganze Schwimmbad mit dem lieblichen Geschrei von Rammstein, welches aus ihrem Ghettoblaster dröhnt. Dann erfreue ich die Bienen und Wespen, indem ich mich von Kopf bis Fuß mit einer pampigen stinkigen Sonnencreme einschmiere. Sofort summen sie lustig um mich herum...

Ach, das Leben ist schön!

Nachdem ich mich eine halbe Stunde in der Sonne geräkelt habe, bekomme ich langsam Durst und greife zu meinem Wasser. Als ich gerade trinken möchte donnert mir ein Fußball lustig hinten auf die Birne, was dazu führt, dass ich mir am Flaschenhals ein noch lustigeres kleines Stück vom Schneidezahn abschlage... Ich drehe mich um und da steht.. so ein Zufall, das sympathische kleine Arschkind vom Eingang. Entschuldigend sagt der Kleine zu mir: "Gib mein Ball her, du Arsch!"

Da kann ich natürlich nicht nein sagen und werfe ihm den Ball zu....

Im Schwimmbad ist es echt toll. Doch ein Schluck Wasser konnte mich nicht wirklich erfrischen. Zeit für einen Sprung ins kühle Nass. Nachdem ich einen netten Mann neben mir darum gebeten habe, doch ein Auge auf meine Sachen zu haben, während ich schwimme, schlendere ich zum Becken. Hier ist es toll. Viele kleine Kinder rennen herum. Eins rennt mir mit dem Kopf in die E... und fängt an zu heulen. Die Mutter schreit mich ein wenig an, was mir einfiele, so einfach am Becken vorbeizugehen wenn ihr Kind da herumtobt.

Ja, das tut mir natürlich Leid... hätte ich auch wirklich besser aufpassen müssen. 

Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt schön. Das Sonnenöl von tausenden Leuten schillert auf der Wasseroberfläche, durch die Chlor-verätzten Augen scheint die Welt in einen lieblichen Schleier gehüllt. Ich tauche unter und genieße gerade den Wechsel zwischen kaltem Wasser und warmem Pipi als mir ein nettes kleines Kind vom 3-Meter-Brett auf den Rücken springt.

Als ich japsend auftauche , um mich zu entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau das gleiche Kind wie eben war, hach wie nett. Hoffentlich hat es sich nicht wehgetan. Es hört auch tatsächlich gleich auf zu weinen, nachdem ich ihm meine Uhr geschenkt habe. So ein liebes Kind. Raus aus dem Wasser, zurück zum Platz.

Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein wenig auf meine Sachen aufgepasst hat, nicht mehr da. Mein Geldbeutel auch nicht. Dafür aber sein Hund, der gerade mein Schnitzelbrötchen frisst um danach in meinen Turnschuh zu ***en. Netter Hund! Eigentlich bin ich sehr ausgeglichen... aber jetzt ist es doch langsam genug.  

Ich packe meine Sachen zusammen und den blöden Hund in die Kühlbox seines freundlichen Herrchens. Selbige lasse ich feierlich im Wellenbecken zu Wasser und schaue mir belustigt den wilden Ritt an, während ich ein paar Takte "Surfin USA" pfeife. Mit dem Handy des Herrchens rufe ich eine 0190-Nummer an und werfe es dann aufs Dach der Umkleidekabinen. Jetzt hab ich mich schon beinahe beruhigt.  

Ich schlendere zu meinem Fußball-Freund, nehme ihm den Ball ab und schieße ihn mit einem beeindruckenden Vollspann aus einem Meter Entfernung direkt in sein nettes Gesicht. Nachdem er blutüberströmt nach hinten umgefallen ist, nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack noch ein kleines Feuerchen zu legen und mache mich auf den Weg zum Ausgang.

Als ich am Beckenrand vorbeikomme sehe ich meinen Kumpel vom 3-Meter-Brett. Da der Bademeister gerade dabei ist, einen Telekom-Opa aus dem Becken zu fischen nutze ich den Moment, schnapp mir die Badehose des netten kleinen Schweinepriesters und hänge sie nicht weit entfernt an einen hohen Ast. 

Als ich am Ausgang ankomme schau ich mich ein letztes Mal um: Der Fußball-Penner hüpft plärrend um seinen brennenden Rucksack herum (das Feuer hat inzwischen auf benachbarte Bastmatten übergegriffen), die kleine Nervensäge hüpft nackt unter dem Badehosen-Baum herum (Umzingelt von kreischenden Mädchen) und der nette Nachbar sucht seinen Hund... die fest verschlossene Kühlbox zieht immer noch ihre Bahnen im Wellenbecken und das Handy funkelt mir lustig vom Umkleidedach zu. Die Rechnung muss inzwischen bei etwa 98 Euro liegen.. 

Als ich zum Auto zurückkomme hängt ein Strafzettel dran. Ich nehme ihn ab, lese ihn aufmerksam durch und esse ihn auf. Dann steig ich in mein brütend heißes Auto und denke: Gar nicht so schlecht, so ein Besuch im Freibad.   


   

ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #33 am: 25. Januar 2010, 09:49:27 »
Die Kaffeemaschinen mit Computerschnittstelle


Kunde: "Guten Tag, ich bräuchte eine Kaffeemaschine."  :)

Verkäufer: "Ah ja, hier haben wir das neueste Modell. Mit eingebauter Bohnenmühle, Direktanschluss an den Wasserhahn, automatischer Kaffeevorratsverwaltung, voll programmierbar."  :)

Kunde: "Ah ja, klingt interessant. Aber ich habe gehört, dass einige der neueren Kaffeemaschinen nicht gerade leicht zu bedienen sind."  ::)

Verkäufer: "Aber nein, die Bedienung ist ganz einfach. Sehen Sie, Sie haben hier nur einen Ein-/Aus-Schalter, vier frei definierbare Programmknöpfe und eine RS-232."  :)

Kunde: "Eine was?"

Verkäufer: "Eine RS-232. Da können Sie Ihren Computer hinein stecken."  :)

Kunde: "Äh, soll das heißen, ich brauche meinen Computer, um Kaffee zu machen?"  ???

Verkäufer: "Aber nein, nur zur Konfiguration oder zum Firmware-Update. Natürlich können Sie die Kaffeemaschine auch vollständig per Computer steuern, wenn Sie wollen, aber normalerweise schalten Sie einfach die Maschine an und wählen eines der Programme mit den Knöpfen aus."

Kunde: "Aha, also wenn ich Knopf 1 drücke, bekomme ich eine Tasse, mit Knopf 2 zwei Tassen usw. Sehe ich das richtig?"

Verkäufer: "Das können Sie so einstellen, wenn Sie wollen. Sie können natürlich genauso gut einstellen, dass Knopf 1 eine Tasse starken Kaffee, Knopf 2 eine Tasse nicht ganz so starken Kaffee und Knopf 3 nur heißes Wasser liefert, wenn Sie das wollen."

Kunde: "Heißes Wasser?"

Verkäufer: "Ja, ist ganz praktisch, wenn Sie sich Tee machen wollen."  :)

Kunde: "Nun gut, aber wie sage ich der Kaffeemaschine nun, was der Knopf machen soll?"  ::)

Verkäufer: "Das ist eigentlich ganz einfach: Sie schließen Ihren Rechner an die RS-232 an."

Kunde: "Äh, wie mache ich das?"

Verkäufer: "Nun, Sie nehmen ein serielles Null-Modem-Kabel ..."

Kunde: "Ein was?"  ???

Verkäufer: "Ein Null-Modem-Kabel. Gibt es in der Computerabteilung."  :)

Kunde: "Nun gut und wo stecke ich das am Computer hin?"

Verkäufer: "Natürlich an die RS-232, das ist da, wo Sie Ihr Modem anstecken."

Kunde: "Ich habe kein Modem."  :luftguck:

Verkäufer: "Prima, dann müsste Ihre RS-232 ja frei sein."  :)

Kunde: "Ich weiß gar nicht, ob ich so etwas überhaupt am Computer habe."

Verkäufer: "Wenn nicht, können Sie auch einen Adapter RS-232 nach USB bekommen, sofern Ihr Betriebssystem einen passenden Treiber hat."

Kunde: "Mein was?"  ???

Verkäufer: "Ihr Betriebssystem. Also das, was startet, wenn Sie den Rechner anschalten."

Kunde: "Sie meinen die Texte, die da über den Bildschirm laufen?"  ;D

Verkäufer: "Nein, das ist das BIOS. Das Betriebssystem ist das, was danach kommt, also zum Beispiel Linux, ..."

Kunde: "Also, damit kenne ich mich nicht aus, brauche ich das?"  ::)

Verkäufer: "Aber nein, jedes Betriebssystem geht gleich gut, sogar Windows."  :)

Kunde: "Ach so, Windows, warum sagen Sie das nicht gleich, ja, das habe ich."

Verkäufer: "Damit geht es wie gesagt auch."

Kunde: "Aber, wie mache ich es denn nun?"

Verkäufer: "Nun, nachdem Sie die Kaffeemaschine mit dem Rechner verbunden und angeschaltet und dann den Rechner hochgefahren haben, ..."

Kunde: "Den Rechner was habe?"  ???

Verkäufer: "Angeschaltet und gewartet, bis er nichts mehr macht."  :P

Kunde: "Ich muss auf einen Bluescreen warten?"  ???

Verkäufer: "Äh, nein, also, Sie warten so lange, bis Sie Programme starten können."

Kunde: "Ach so."  :)

Verkäufer: "Ja und dann starten Sie ein Terminalprogramm."

Kunde: "Ein was?"  ???

Verkäufer: "Ein Terminalprogramm. Fragen Sie doch einfach nachher in der Computerabteilung."

Kunde: "Nun gut und was mache ich damit?"

Verkäufer: "Sie greifen damit auf die RS-232 zu, an der die Kaffeemaschine sitzt."

Kunde: "Äh und wie mache ich das?"  :-\

Verkäufer: "Das hängt vom Terminalprogramm ab. Jedenfalls, die Kaffeemaschine sendet einen Prompt."

Kunde: "Einen was?"

Verkäufer: "Einen Prompt. Das ist eine Zeichenkette, die Ihnen sagt, dass die Kaffeemaschine Ihre Befehle erwartet."

Kunde: "Meine Befehle? Ist das eine Militär-Maschine, oder was?" :o

Verkäufer: "Nun ja, Sie wollen, dass die Kaffeemaschine etwas macht und da müssen Sie Ihr ja sagen, was Sie machen soll. Das nennt man Befehl."

Kunde: "Nun ja, wenn Sie meinen. Und wenn dieser Prompt dann kommt, dann klicke ich darauf?"  ::)

Verkäufer: "Nein, dann tippen Sie Ihre Befehle ein."

Kunde: "Tippen?"  ???

Verkäufer: "Ja, ist viel flexibler. Stellen Sie Sich vor, Sie müssten z.B. im Laden erst auf ein irgendwo aufgehängtes Fragezeichen zeigen und dann auf ein Gerät, um über das Gerät etwas zu erfahren, und ..."  :)

Kunde: "Ist ja schon gut, also wenn ich den Prompt sehe, dann tippe ich ein: `Wenn ich den Knopf 1 drücke, mache mir eine Tasse starken Kaffee.`. Richtig?"

Verkäufer: "Nun ja, nicht ganz. Um die Konfiguration zu ändern, müssen Sie die .coffeerc ändern."

Kunde: "Die was?"

Verkäufer: "Die .coffeerc. Das ist eine Datei, in der die Konfiguration gespeichert wird."

Kunde: "Und wenn ich die öffne, dann kann ich da alles einstellen?"  ::)

Verkäufer: "Genau."  :P

Kunde: "Wird die nötige Software auch mitgeliefert?"

Verkäufer: "Ein vi ist in der Kaffeemaschine fest installiert."

Kunde: "Was ist bitte ein vi?"

Verkäufer: "vi ist ein Editor, mit dem Sie die .coffeerc. bearbeiten können."

Kunde: "Was ist jetzt schon wieder ein Editor?"  :P

Verkäufer: "Nun, ein Programm zum Ändern von Textdateien."

Kunde: "Sie meinen, so etwas wie Word?"

Verkäufer: "Nun ja, fast. Nur eben für reine Textdateien."

Kunde: "Mit Word bearbeite ich doch auch Texte."

Verkäufer: "Ja, aber eine Kaffeemaschine kann mit Inhaltsverzeichnissen, Kursivschrift und eingebundenen Bildern nichts anfangen und entsprechend gibt es so etwas nicht in reinen Textdateien."

Kunde: "Also, wenn ich auf diese .coffeerc doppelklicke, dann öffnet sich der vi?"  :P

Verkäufer: "Nein, sie müssen eintippen: vi .coffeerc. und dann Enter drücken."

Kunde: "Warum so kompliziert?" :P

Verkäufer: "Also, ich halte es nicht für kompliziert."  :)

Kunde: "Nun ja, also, ich starte dann diesen vi und schreibe dann hinein: `Wenn ich den Knopf 1 drücke, mache mir eine Tasse starken Kaffee."

Verkäufer: "So ungefähr. Sie müssen natürlich erst den vi in den Insert-Modus schalten."

Kunde: "In den was?"  ???

Verkäufer: "In den Modus, in dem Sie neuen Text einfügen können."

Kunde: "Äh, aber dann kann ich lostippen?"

Verkäufer: "Ja. Sie müssen sich natürlich an die Syntax für die Konfigurationsdatei halten."

Kunde: " ??? "

Verkäufer: "Nun ja, die Kaffeemaschine versteht es nicht, wenn Sie einfach deutsche Sätze eintippen."  ::)

Kunde: "Sie meinen, ich muss auf Englisch tippen?"  :o

Verkäufer: "Nein, das geht auch nicht."

Kunde: "Also, japanisch kann ich leider nicht."  ;D

Verkäufer: "Brauchen Sie auch nicht. Es handelt sich um eine spezielle Kaffeemaschinenkonfigurationssprache."  ;D

Kunde: "Äh und die muss ich dann erst lernen?"

Verkäufer: "Sie ist nicht kompliziert, schließlich ist es ja nur eine Kaffeemaschine. Im Verzeichnis doc ist außerdem standardmäßig ein Howto installiert."

Kunde: "Nun ja, ich glaube, ich versuche es doch mit einer anderen Maschine.  ::) Was ist mit der dort hinten?"

Verkäufer: "Die ist noch nicht einmal programmierbar."  ???

Kunde: "Prima, ich glaube, DIE nehme ich."  ;D

ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #34 am: 09. Februar 2010, 19:29:36 »
Geschäftsbayrisch   ;D

Für alle Preißn, Franken & allen anderen nur Geduldeten   :laugh:

Thema:
WAS WILL DER KOLLEGE AUS BAYERN DAMIT SAGEN   ::)
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Des sog i da..........
DIESE SACHE MÖCHTE ICH BESONDERS BETONEN

Do wensd ma ned glei obhaust
MIT DIESER SACHE MÖCHTE ICH MICH IM MOMENT NICHT BEFASSEN

Kon scho sei
ES SPRICHT EINIGES DAFÜR, DASS...

So is a wieda ned
DER SACHEVERHALT IST KOMPLIZIERTER, WIE ER SICH DARSTELLT

Schau ma moi
DETAILLIERTE AUSSAGEN SIND IM MOMENT NICHT OPPORTUN

A bissi wos gehd ollawei
EINE KOMPROMISSLÖSUNG IST VORSTELLBAR

Do schiabt si heid nix mehr
DIE ARBEITEN KÖNNEN HEUTE LEIDER NICHT MEHR FERTIG GESTELLT WERDEN

Jezd wart´ ma amoi...
IM MOMENT SOLLTEN KEINE ENTSCHEIDUNGEN GETROFFEN WERDEN

Wennst moanst
ICH AKZEPTIERE IHRE MEINUNG, WÜRDE ABER....

Schmarrn.....
DA BIN ICH ANDERER MEINUNG

Des woas i ned
DAZU KANN ICH IM MOMENT KEINE AUSSAGE TREFFEN

Nacha, pack´mas....
WIR WERDEN UNS UM IHR PROBLEM KÜMMERN

So a Glump, verreckts...
IM MOMENT BESTEHT EIN QUALITÄTSPROBLEM MIT....

Der ziagt ned.....
DER KUNDE TEILT IN DIESER ANGELEGENHEIT NICHT UNSERE MEINUNG

Aba heid nimma......
ES IST UNS HEUTE LEIDER NICHT MEHR MÖGLICH

Ja, spinn i denn ?
ICH KANN GAR NICHT GLAUBEN WAS SIE MIR ERZÄHLEN

Wia laft´s nachad so ?
WIE SIND SIE MIT DER PERFOMANCE DER ANLAGEN ZUFRIEDEN ?

Des is isi.....
IHREM WUNSCH FOLGEND KÖNNEN WIR DIE ÄNDERUNGEN SOFORT IMPLEMENTIEREN

Ha?
KÖNNTEN SIE DIESE FRAGE NOCH EINMAL WIEDERHOLEN

 

ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #35 am: 09. Februar 2010, 19:34:21 »
Ich han do noch was kürzeres.   

Attention Attention, unknowing Projekt is fliying to the Knusperhäuschen. 



ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #36 am: 18. Februar 2010, 18:02:56 »
Hessische Computeranleitung

Auf dass alle Nichthessen jetzt mal richtig schwitzen ...  :D

Einem hochqualifizierten Team hervorragendster Professoren und Sprachwissenschaftler ist es nunmehr gelungen, die einfache, aber kaum verständliche Babbelschbraach unserer Anwender in Hessen zu analysieren.

Diesem Team ist es erstmals gelungen, eine auch für diese Spezies verständliche Bedienungsanleitung für Computer zu erstellen. ::)



Computer-Anleitung auf hessisch:

Kombjuder-Eischald-Zeddel fer Auswerddische



Kabiddel 1

Saft druff:

Am Kasde unnerm Scherm de reschde Knobb neidrigge bisser eirast. Ufbasse:

Es huubt.

Huubts net:
Gibts net, noch net bassiert.
(Knobb muss !!! drinbleiwe)

Des Bernsche - wo links newer dem Knobb wo mer neidrigge muss leit - iss die Bern wo brenne muss, damit mer waas, dass des Ding Saft hot. (Wenn die Bern net brennt, hot des Ding kaan Saft.)

Dann: Net lang maule, erst gugge ob die - die hinne aus dem Ding wo der Knobb draa iss, den mer neidrigge muss - in dere Dohs drinsteggt, die mit dem Iwwerlandwerg zusammehengt. Iss die Schnur draa, dann aaner rufe, der die Bern zum brenne bringt.

Kabiddel 2:

Umschald-Knobb drigge:

Der Knobb - der wo uff dem annern Ding, wo all die annern Knebb aach druff sinn - der wo zwaa Pfeilscher owwe druff hot unn wo die grie Bern unnedrunner iss, runnerdrigge.

(Nur aamohl!)

Brennt die grien Bern, isses gut! Brennt se net, aach.

Kabiddel 3:

Aamelde:

Eigewwe von dene Knebb - die wo uff dem annern Ding druff sinn, do wo aach der Knobb mit denen zwaa Pfeilscher unn dere grie Bern druff iss - die Knebb drigge, die mer drigge muss, wemmer sisch aamelde will.

Des haasd: Mer muss die Knebb drigge, wie mer haasd.
Driggt mer die falsche Knebb, haasd mer net so.
Des haasd: Mer muss unbedingt die rischdische Knebb drigge.

Kabiddel 4:

Aagemeld:

Wemmer drinn sinn, SCHAFFE!!!

Kabiddel 5:

Abschalde:

Uff de Scherm gugge, awwer konsegwent unn wadde bisses gracht odder die Uhr schdehd.

Dann:
Zusammepagge unn nix wie haam  :jojo:

ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #37 am: 18. Februar 2010, 18:39:32 »
... oooO...............
.....(....)...Oooo.....
......)../.....(....).....
.....(_/.......)../......
...............(_/.......
... Der dicke Mops war hier....
Hoffe die Seite hält das aus

ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #38 am: 27. März 2010, 09:59:30 »
Düstere Aussichten - eine Episode aus dem Jahre 2015


Es ist Montag, der 3. Juni 2015; 5.00 Uhr morgens:
Der Radiowecker reißt Günther S. (46) aus dem Schlaf.    Der Oldie-Sender spielt Modern Talking.

Herr S. quält sich aus dem Bett. Gestern ist es etwas später geworden. Bei der Arbeit. Dienst am Pfingstsonntag - mal wieder.
Früher konnte er danach wenigstens ausschlafen. "Ja ja, der Pfingstmontag", murmelt Herr S., "ist das wirklich schon sieben Jahre her?"

Es hat sich wirklich einiges getan seit damals.

Nur nicht in seinem Haus. Als 2005 die Eigenheimzulage plötzlich doch gestrichen wurde, mussten sie eben Abstriche machen.
Und inzwischen hat sich Familie S. daran gewöhnt: An die frei liegenden Leitungen, den Betonfußboden.

Gut, denkt Herr S., dass damals die Garage noch nicht fertig war. Denn der Wagen ist längst verkauft. Zu teuer, seit es keine Kilometerpauschale mehr gibt.
 Und mit Bus und Bahn dauert es in die City ja auch nur zwei Stunden.    

Und was man dabei für nette Leute trifft. Zum Beispiel die Blondine, die Herrn S. immer so reizend anlächelt. Zurücklächeln mag er nicht. Wegen seiner Zähne.
Aber was will man machen? 3000 Euro für zwei Kronen sind viel Geld. Und schon die Brille musste er selbst bezahlen. Hat dabei aber 15 Euro gespart.
Weil er nicht gleich zum Augen-, sondern erst zum Hausarzt gegangen ist. Wegen der Überweisung.    

Trotzdem: Der Urlaub fällt flach. "Das könnte Ärger geben zu Hause", stöhnt Herr S. vor sich hin. Traurig erinnert er sich an letzte Weihnachten.
Als es nichts gab. 2009 wurde nämlich auch in der freien Wirtschaft das Weihnachtsgeld gestrichen. Im öffentlichen Dienst ist das ja schon länger her.

"Und bis wann gab's eigentlich Urlaubsgeld?", fragt sich Herr S. - er kommt nicht mehr drauf.      
Damals hatte man jedenfalls noch genügend Urlaub, um das Urlaubsgeld auszugeben. Heute sind's ja gerade mal 19 Tage im Jahr.

Pfingstmontag? 1. Mai? Fronleichnam? Geschichte. Das stand damals nicht auf der Agenda 2010 - so hieß sie doch, oder? Aber man soll nicht meckern.    
Die da oben, weiß Herr S., müssten noch viel mehr ackern.

Darum kann Günther S. mit der 45-Stunden-Woche auch ganz gut leben. Er hat auch gar keine Wahl.
Seit der Kündigungsschutz auch in großen Betrieben gelockert wurde, mag man es sich mit den Bossen nicht mehr verscherzen.    

Wer will sich schon einreihen in das Heer von acht Millionen Arbeitslosen?  

Aber den Feiertagszuschlag für den Dienst an Pfingsten vermisst er schon.

Was soll´s: In 23 Jahren hat Herr S. es hinter sich. So üppig wird die Rente zwar nicht ausfallen, wenn das mit den Nullrunden so weitergeht.
Doch wer weiß: Vielleicht bringt ihn das Rauchen vorher um. Obwohl er weniger qualmt, seit die Schachtel neun Euro kostet.
Aber heute, auf den letzten Metern zum Büro, steckt Günther S. sich trotzdem eine an.    


»Mit der 45-Stunden-Woche kann man leben. Man hat ja auch keine Wahl..«   

ritorno

  • Gast
Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #39 am: 23. April 2010, 19:00:47 »
Die Predigt

Der junge Pfarrer hat Lampenfieber vor seiner ersten Predigt. Er fragt den Apotheker, was er dagegen tun könne.  
Der rät ihm, er solle vor dem Spiegel üben und wenn das große Zittern käme, einen Schnaps zu trinken.

Nachdem der junge Geistliche 17mal gezittert hat, klettert er auf allen vieren auf die Kanzel.  
Nach der Predigt verläßt er die Kanzel unter tosendem Beifall der Gemeinde, geht zum Apotheker und fragt lallend,
wie ihm seine Predigt gefallen habe.

Der Apotheker wischt sich die Tränen aus den Augen, lobt den Pfarrer und meint, er habe nur 9 Fehler begangen:

1. Eva verführte Adam nicht mit ihrer Pflaume, sondern mit einem Apfel,

2. Kain hat Abel nicht mit der MP erschossen, sondern erschlagen,

3. Es heißt nicht Berghotel, sondern Bergpredigt,

4. Jesus wurde nicht auf einer Kreuzung überfahren, sondern ans Kreuz geschlagen,

5. Dann war es nicht ein warmherziger Bernhardiner, sondern ein barmherziger Samariter,

6. Es heißt nicht dem Hammel sein Ding, sondern dem Himmel sei Dank,

7. Es heißt nicht suche mich nicht in der Unterführung, sondern führe mich nicht in Versuchung,

8. Es heißt nicht Jesus meine Kuh frißt nicht, sondern Jesus meine Zuversicht,

9. Und am Ende heißt es nicht Prost, sondern Amen....

Melbiko

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Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #40 am: 24. April 2010, 16:08:55 »
Hallo Leute
Ich habe auch mal nen Witz:

Auf dem Eiffelturm stehen drei junge Männer.Der eine stelltsich aufs Geländer und springt.Er landet sanft auf dem Boden und kauftsich ein Croissant.Dann springt der zweite ,landethöchst anmutig und kauft sich eine Crepe Suzette.Der lätzte,etwas schockiert,aber mutig,steigt aufs Geländer,schaut sich noch ein mal um,springt,stürzt wie ein Stein,klatscht aufden bodenund ist mausetot.Da kommen die beiden anderen Typen zurück und betrachten den Leichnam.Du,sagt der eine und grinst,für Engel sind wir eigentlich ganz schön gemein.

 
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ritorno

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Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #41 am: 03. Mai 2010, 19:20:29 »
In den Finger geschnitten

Geschlechterkampf

Männer und Frauen neigen dazu, in alltäglichen Situationen recht unterschiedlich zu reagieren.
Hier sehen wir das am Beispiel der Situation, Frau/Mann hat sich in den Finger geschnitten.

Frauen

• denken "aua"

• stecken den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft

• nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter  :jojo:


Männer

• schreien "***e"

• strecken die Hand weit von sich

• sehen in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen können

• rufen nach Hilfe 

• derweil bildet sich ein unübersehbarer Fleck auf dem Teppichboden

• müssen sich erst mal setzen, weil ihnen auf einmal so komisch wird und hinterlassen dabei eine Spur wie bei einer Schnitzeljagd

• erklären der zu Hilfe Eilenden mit schmerzverzerrter Stimme, sie hätten sich beinahe die Hand amputiert

• weisen das angebotene Pflaster zurück, weil sie der festen Überzeugung sind, dass es für die große Wunde viel zu klein sei

• schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wie viel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener überleben kann 

• während sie in der Apotheke große Pflaster kauft

• lassen sich mit heldenhaft tapferem Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben   :tröst:

• wollen zum Abendessen ein großes Steak haben, um die Neubildung der roten Blutkörperchen zu beschleunigen 

• lagern vorsichtshalber die Füße hoch, während sie schnell mal das Fleisch für ihn brät 

• verlangen dringend nach ein paar Bierchen gegen die Schmerzen

• lupfen das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet, während sie zur Tankstelle fährt und Bier holt

• drücken solange an der Wunde rum, bis sie wieder blutet

• machen ihr Vorwürfe, sie hätte das Pflaster nicht fest genug geklebt 

• wimmern unterdrückt, wenn sie vorsichtig das alte Pflaster ablöst und ein neues drauf klebt

• können aufgrund dieser Verletzung diesen Abend leider nicht mit ihr Tennis spielen und trösten sich statt dessen mit dem Europapokalspiel  das ganz zufällig gerade im Fernsehen läuft

• sie bemüht sich derweil um die Flecken im Teppich 

• schleichen sich nachts in regelmäßigen Abständen aus dem Bett, um im Bad nach dem verdächtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet und sind demzufolge am nächsten Tag völlig übernächtigt  und übellaunig

• nehmen sich vormittags zwei Stunden frei für einen Arztbesuch  , um sich nur zur Sicherheit bestätigen zu lassen, dass sie wirklich keine Blutvergiftung haben

• klauen nachmittags aus dem Notfallpack im Aufenthaltsraum der Firma einen Mullverband, lassen die blonde Sekretärin die Hand bandagieren und genießen ihr Mitgefühl 

• dermaßen aufgebaut gehen sie abends zum Stammtisch    und erzählen großspurig, dass die "Kleinigkeit" wirklich nicht der Rede wert wäre 

Melbiko

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Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #42 am: 04. Mai 2010, 18:54:57 »
@ragazzi das ist ja echt lustig das mit den Fingerschneiden!!!
Tja die Männer sind wirklich soooo!!!!

 

melly
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ritorno

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Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #43 am: 08. Mai 2010, 10:23:14 »
Danke Melly, freut mich.  :)  Die Männer die ich kenne sind nicht so  ::), oder ich bekomme das nicht mit.  ;D

ritorno

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Re: Witzige Geschichten zum Schmunzeln
« Antwort #44 am: 22. November 2010, 17:44:31 »
Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen, es war beim Finanzamt um zu betteln und um zu fleh´n.
Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer, verlangt vom Christkind die Einkommensteuer. 

Das Amt will noch wissen, ob es angehen kann, dass das Christkind so viel verschenken kann.
Das Finanzamt hat so nicht kapiert, wo von das Christkind dies finanziert. 

Das Christkind rief: "Die Zwerge stellen die Geschenke her", da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär.
Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben, und die Erlöse wären anzugeben. 

"Ich verschenke das Spielzeug an Kinder " wollte das Christkind sich wehren, dann wäre die Frage der Finanzierung zu klären.
Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben, wäre dieses jetzt besser zu sagen. 

"Meine Zwerge besorgen die Teile, und basteln die vielen Geschenke in Eile."
Das Finanzamt fragte wie verwandelt, ob es sich um innergemeinschaftliche Erwerbe handelt.
Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz, von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz. 

"Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld", ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt."
"Aus allen Ländern kommen die Sachen", mit denen wir die Kinder glücklich machen."

Dieses wäre ja wohl nicht geheuer, denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer.
Das Finanzamt von diesen Sachen keine Ahnung, meinte dies wäre ein Fall für die Steuerfahndung. 

Mit diesen Sachen, welch ein Graus, fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.
Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein, und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.

SCHADE!