Hallo Iris,
ich denke es ist eine gute Sache , wenn man sich jemanden zu reden sucht. Probieren kannst Du es ja auf jeden Fall.
Es tut mir sehr Leid wenn ich höre, das Du solche Ängste durchleidest

Ich kann es aber nachvollziehen. Ich kenne das, wenn man Nächte nicht schläft, bei jedem Geräusch des anderen losrennst um zu schauen ob alles o.k.
Wenn meine Tochter im Kindergarten ist und das Handy geht, denke ich jedes Mal es könnte was passiert sein.
Wenn mein Mann mal nicht über sein Handy zu erreichen ist, oder es gar ausgeschaltet ist, könnte ich Amok laufen ....
Es ist schwierig Leute in seinem Umfeld zu finden und mit denen darüber zu reden, weil ich sie damit auch nicht ständig *nerven* will. Es ist eben schwer für Aussenstehende das nach zu fühlen ...
Meine Tochter macht jetzt ein 5 tägiges Golf-Camp mit. Das ist zwar ohne Übernachtung, aber von 10:00 - 17:00 Uhr und ich muss mich drauf verlassen, das ihr dort ihre Medis gegeben werden. Ich habe lange mit mir gerungen, ob sie da mitmachen darf oder nicht. Aber sie wird immer grösser und ich muss sie langsam mit ihrer Epi auf das Leben vorbereiten. - Das ist nicht immer einfach.
Die Visitenkarten einer Psychologin habe ich auch in der Börse

... aber aber noch keinen Termin gemacht.
Wir fahren in drei Wochen nach Mallorca und wir freuen uns schon sehr ... trotzdem ist es keine Urlaubsreise, wie vor der Epi .... die Sorge fährt immer mit.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du innerlich langsam zur Ruhe kommst.
Ich weiss leichter gesagt als getan.
Alles Gute für euch!!!
Lieben Gruss
Kate