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Autor Thema: Miene "Schwiegermutter"  (Gelesen 189 mal)
Lila_Launebaer
... ist hier noch neu oder schreibt eher selten.
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Beiträge: 40


« am: 28. Juni 2010, 11:57:10 »

Hi,
Ich habe Epilepsie und gehoere hier deshalb eigendlich nicht hin, brauche aber eure Hilfe!
Ich und mein Verlobter sind zur Zeit bei seinen Eltern zu Besuch. Jetzt habe ich das Problem, das ein Anfall vor der tuer steht und meine „Schwiegermutter“ ( sie hat bereits einen Grand-Mal bei mir miterlebt) hat nun schreckliche Angst, das sie mir dann nicht Helfen koenne und sie nicht weiss was sie machen soll. Ich und mein Verlobter haben ihr schon mehrfach erklaert, das sie keine Angst haben braucht und das man nichts falsch machen kann. Eigentlich kann man ja nicht mal etwas machen, ausser mir Diazepam Tropfen Oros verabreichen (Ist sogar einfacher wie eine Rektiole).
Ich habe mittlerweile selbst panische Angst vor dem Anfall, weil ich nicht mit ansehen kann wie verrueckt sie sich deswegen macht. Ich habe auch schon gesagt, das ich und mein Verlobter dann aufs Zimmer gehen bis sich alles wieder normalisiert hat aber dabei hat sie auch wieder schuld Gefuehle. Sie will mich nicht „verjagen“, wie sie so schoen sagt. Ich weiss nicht was ich sonst noch machen kann um sie zu beruhigen. Es macht mich traurig sie so zu sehen. Schliesslich habe ich sie auch lieb gewonnen. Ich will sie einfach nicht verletzten. Wenn ihr irgendwelche Ideen habt, schreibt doch bitte.

Mit freundlichen Gruessen
Lila_Launebaer
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Matsche
... gehört hier zum lebenden Inventar.
****
Beiträge: 514



« Antworten #1 am: 28. Juni 2010, 12:27:35 »

Hi!
Ich würde nochmal mit ihr sprechen und genau das sagen, was du hier sagst.
Zitat
Eigentlich kann man ja nicht mal etwas machen,
zusehen, dass du dich nicht verletzen kannst...
Zitat
Ich habe mittlerweile selbst panische Angst vor dem Anfall, weil ich nicht mit ansehen kann wie verrueckt sie sich deswegen macht.
Zitat
Sie will mich nicht „verjagen“, wie sie so schoen sagt. Ich weiss nicht was ich sonst noch machen kann um sie zu beruhigen.
Zitat
Es macht mich traurig sie so zu sehen. Schliesslich habe ich sie auch lieb gewonnen. Ich will sie einfach nicht verletzten.
Wäre doch schön, wenn sie nochmal drüber nachdenkt und ein bisschen ruhiger dir gegenüber wird.
LG
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Optimistin
... hat sich hier gut eingelebt.
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Beiträge: 55


Nichts gibt einem so sehr das Gefühl der Unendlich


« Antworten #2 am: 28. Juni 2010, 18:22:26 »


Hi,

Du bist aber eine nette Schwiegertochter. Hut ab! Matsche hat vollkommen Recht. Sprich noch mal mit ihr.

Aus eigener Erfahrung, weiß ich, dass es Schwiegermütter (und andere Leute) gibt, bei denen man sich den Mund fusselig reden kann und sie begreifen nicht, was man ihnen sagen will. Dann helfen nur starke Nerven und/ oder die Flucht. Wink

Darf ich fragen, woher Du weißt, dass ein Anfall vor der Tür steht? Meine Tochter (16) liegt heute den ganzen Tag im Bett, weil sie Angst hat einen Anfall zu bekommen. Sie fühlt sich als hätte sie nicht geschlafen und ist zittrig. Sie hatte vor einem Jahr einen GM, nimmt seitdem Keppra und es nie wieder was passiert. Entschuldige, wenn ich Dich auch noch mit meinem Problem konfrontiere.

Viele Grüße
M.
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Lila_Launebaer
... ist hier noch neu oder schreibt eher selten.
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Beiträge: 40


« Antworten #3 am: 28. Juni 2010, 21:51:19 »

Hallo Optimistin
Ich bin vorher sehr geraeuschempfindlich und habe Kopfschmerzen. Die restlichen Gefuehle kann ich nicht beschreiben. Ich weiss, das da was ist, kann es aber nicht zuordnen. Wenn mich mein Verlobter fragt, sage ich meist „wie ein ziehen im Bein“ obwohl die Beschreibung nicht annaehernd  passt.
Es ist schwierig jemanden, der es nicht kennt, zu erklaeren was man fuehlt. Meist loesen wir dieses Problem durch Nummern (anfangs Smilies, kann man sich besser Vorstellen) (1 entspricht gut; 5 entspricht kurz vor einem Grand-Mal) sage wie es mir geht.
Ausserdem bekomme ich manchmal (die letzten male immer) vor dem Anfall Abcensen, die sich bis zum Anfall haeufen. Bin daher schon vorher stark eingeschraenkt.
Ich hoffe, das hilft dir weiter.
Vielleicht kann dir deine Tochter anhand der Zahlen auch vermitteln wie es ihr geht.

Mit freundlichen Gruessen
Lila_Launebaer
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